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Geisteswissenschaft

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Der Begriff Geisteswissenschaft bezeichnet summarisch traditionell die wissen­schaftlichen Disziplinen, die sich mit der Erforschung geistiger Erzeugnisse und Tätigkeiten sowie der menschlichen Geschichte und Kultur befassen. Inzwischen hat die Qualität der Geistes­wissen­schaften derart abgenommen, dass von ihnen die innere Zersetzung der Universitäten ausgeht.

Bei einer mündlichen Verhandlung vertrat das Verwaltungsgericht Berlin die Ansicht,

Zitat: «dass es den Wissenschafts­aspekt so, wie ich ihn sehe, nämlich mit nachprüfbaren und verifizierten Aussagen, nur in den Naturwissenschaften/MINT gibt. In den Geistes­wissen­schaften gäbe es so etwas generell nicht, und der Wissenschaftsbegriff sei ja auch nicht abgeschlossen.»[1]

Hadmut Danisch kommentiert dazu auf seinem Blog Ansichten eines Informatikers:

Zitat: «Hat bei mir so den Nachgeschmack hinterlassen, Ogottogott, nur nicht anfangen, bei Geistes­wissen­schaften nach Wissenschaft zu fragen, da fällt alles zusammen.

Ich musste unwillkürlich an einen anderen, fast 10 Jahre zurück­liegenden Fall denken. Damals habe ich vor einem Landgericht in einer inhaltlichen Aus­einander­setzung fachlich begründet und einen Waschkorb voller Bücher zum Beleg dabei gehabt, und rhetorisch darauf abgehoben, dass auch die Rechtswissenschaften ja wissen­schaftliche Methoden forderten, als ich abrupt vom eigenen Anwalt, vom gegnerischen Anwalt und von der Vorsitzenden Richterin unterbrochen wurde, und mir alle drei einstimmig (!) erklärten, Nöh, die Juristerei habe mit Wissenschaft gar nichts zu tun, das sei keine Wissenschaft. Das ist mir so in Erinnerung geblieben.

Seither fällt mir das immer auf, wieviele Geistes­wissen­schaftler Fragen nach Wissenschaft meiden wie der Teufel das Weihwasser.»[1]

Zitat: «Heute spülen uns die Geisteswissenschaften mit ihrem immer hohleren und leereren Will­kürlichkeits­geschwätz und der links-politisch auf weit unter Null gesenkten Anforderungen (Null heißt, man muss nichts können, unter Null heißt, auch Leute, die offenkundig und bewusst Falsches erzählen und lügen werden durchgelassen) eine Schicht intellektuell Untauglicher an die Universitäten, die an einer Universität gar nichts verloren hätten. Und die bemerkens­werterweise den Umstand, dass unsere Universitäten so völlig anspruchslos und beliebig geworden sind, dass sich dort auch die Dümmsten halten können, als schlagenden Beweis für die Richtigkeit und Kompetenz ihrer Sichtweisen nehmen. Und diese Leute befüllen die journalistischen und politischen Bereiche, weil da die Dummen gesucht werden, die hemmungslos Ideologien folgen. Und so kommt das dann, dass da Leute groß rauskommen, die glauben, es wäre Journalismus, aus Twitter abzuschreiben, oder es mache einen Medien- und Internet­experten, Twitter halbwegs bedienen zu können. Beim Siegeszug der Dummen war der Journalismus eins der ersten Opfer.» - Hadmut Danisch[2]
Zitat: «Studenten, die nie dahin kommen zu verstehen, wie unglaublich wenig Ahnung sie in Wahrheit haben, weil sich niemand die Zeit nehmen kann, es ihnen zu erklären, und Nachwuchs­forscher, die ahnungslos in düstere Zukunfts­perspektiven gelockt werden.

Der massive Geldmangel ist eine zentrale Ursache dieser ungerechten Verhältnisse. Die Universitäten haben in den letzten 50 Jahren gigantische Inklusions­leistungen vollbracht - an denen vieles gut ist - und sind dabei zugleich staats­finanzierte Bruchbuden geworden, die einen Schein von Normalität wahren. [...]

Ich sage nicht, dass Geisteswissenschaften Laberfächer sind, ich denke nur, dass es in weiten Teilen kein zuverlässiges System gibt, um das Gelaber herauszufiltern.»[3]

Hadmut Danisch resümiert:

Zitat: «Spätestens mit Gender haben sie bewiesen, dass von den wissenschaftlichen Fähigkeiten nichts mehr übrig ist, nur noch Geschwätz herrscht. [...] Die Geisteswissenschaften sind heute am intellektuellen "Ground Zero" angekommen.» - Hadmut Danisch[4]

Geisteswissenschaftler

Zitat: «Was wir hier erleben ist nichts anders als die Symptomatik der Hochschul­vergiftung durch die feministische Politik [...] Jetzt haben wir promovierte Akademikerinnen auf Halde, die nichts können, und nicht mal mehr volles Hartz IV bekommen, weil sie sich zum Erdbeeren-Pflücken zu fein sind, weil sie sich für "qualifiziert" halten. Die sich einbilden, sich müssten nichts können, sondern hätten kraft ihrer Promotions­urkunde einen Voll­ver­sorgungs­anspruch gegen die Öffentlichkeit und ein Anrecht auf Leben im Elfenbeinturm[wp] - Hadmut Danisch[5]
Zitat: «Geisteswissenschaftler sind strukturell Oppositions­politiker. Sie machen nichts, sondern warten, bis andere was machen, und beschweren sich dann darüber. [...] Geistes­wissen­schaftler sind nicht lösungs­orientiert, sie sind keine Ingenieure, die vorher was überlegen, planen, bauen. Sie sind Mecker- und Beschwerde­verwalter. Die kommen hinterher und meinen, man hätte es gerade andersherum machen sollen.

[...] Es wird einem hinterher immer vorgehalten, dass man es hätte anders machen müssen, weil sich das halt so leicht und billig behaupten lässt, dazu muss man nichts wissen und auch nicht Recht haben, es reicht einfach, erst nachträglich dazuzukommen und dann den Besser­wisser zu spielen. [...] Und jetzt kommen Software und Robotik:

Plötzlich muss man vorher entscheiden, was laufen soll. Man muss plötzlich alle Verhaltens­weisen betrachten und sich für eine entscheiden, und das auch dokumentieren, programmieren, und kann sich hinterher nicht einfach über die eine Variante, die gelaufen ist, beschweren. Plötzlich muss man vor­aus­planen und eine richtige Verhaltens­weise festlegen und vertreten.

Und das können Geistes­wissen­schaftler nicht. Das ist Ingenieur­denken. Das ist wie Kurzschluss für die, da platzen die, da brennen die durch.

Diese Denkmodelle sind kein Problem der Robotik. Sie sind ein Problem der Geistes­wissen­schaftler (Juristen, Journalisten, Politiker, Philosophen, ...), die sich davor gruseln, mal klipp und klar vorher zu sagen, was sie eigentlich wollen.» - Hadmut Danisch[6]

Zitat: «Meine Ausführungen zu Passiv-Sprach­konstruktionen[ext] haben nicht jedem gefallen. [...]

Beachtlich finde ich dabei, dass die geistes- und sozial­wissen­schaft­liche Fraktion ja immer sofort dabei ist, wenn irgendwer behauptet, dass Sprache das Denken beeinflusst und die genderistische Sprachpolizei zu Verkehrs­kontrollen anrücken und uns belehren soll.

Geht es aber um saubere, überlegte Sprache und Grammatik (die ja letztlich nur den Sinn und Zweck hat, dass der Sprecher sich überlegt, was er eigentlich sagen will, und das so ausdrückt, dass es auch möglichst eindeutig und leicht und schnell verständlich beim Empfänger ankommt), dann finden sie das plötzlich nicht mehr wichtig. Dann kann das alles so ganz locker und beliebig sein, weil der andere sich ja so ungefähr denken kann, was man sagen möchte, und das schon irgendwie versteht. Kommt nicht so drauf an.

Geht man das noch etwas weiter, muss man die Frage stellen, warum Genderisten und linke Bildungs­politiker meinen, dass Kinder mit Stereotypen geprägt und für das Leben vermurkst werden, wenn sie nicht von kleinauf auf "gender­gerechte" Sprache gedrillt werden, Grammatik und Orthographie aber völlig bedeutungslos sein sollen, alles nach dem Motto "Sprich und schreib, wie Du denkst oder es Dir gefällt" abläuft. Es sei zwar völlig egal, wie man Lehrer schreibt, aber wehe dem, der dabei nicht zwischen Lehrer und Lehrerin unterscheidet.

Aber dann behaupten sie, Sprache präge und bestimme das Denken.» - Hadmut Danisch[7]

Zitat: «Die MINT-Fächer haben Strom, Luft- und Raumfahrt, Computer und sowas erfunden. Geisteswissenschaftler erfinden Zeitungs­artikel, Gender-Pay-Gaps und sowas.»[8]
Zitat: «Mit Geisteswissenschaften kann man alles Mögliche machen. Nun, nicht alles, aber einiges.

Der Haken daran: Es ist nicht wesentlich mehr, als man auch ohne ein Studium machen könnte, in manchen Fächern sogar weniger. Gerade bei Soziologen stellt sich der Eindruck, dass es sich nicht um ein Studium, sondern um masturbative Verhärtung des Weltbildes und Antrainieren von Ignoranz und Kampfrhetorik geht, und nie um die Frage, ob man sich selbst ernähren kann [...]

Die Politik drängt die Leute, uns es geht da immer wieder um Frauen, an die Universitäten, und alles, was nicht MINT schaft, landet irgendwo bei Kunst, Sozio, Geist und endet dann als irreparables Aus­bildungs­wrack ohne Berufs­perspektive.

Was soll das? Wozu machen wir das?

Immer mehr Leute müssen wir durchfüttern, die nicht einzahlen: Quotenfrauen, Gleichstellungs­tanten, Migranten, Geistes­wissen­schaftler, Bullshit-Jobber, öffentlicher Frauen­förder­dienst. Und die dann bedingungsloses Grundeinkommen haben wollen.

[...] Wie kann denn das passieren, dass man massenweise Leute in so eine Berufs­unfähig­keit drückt, während die Ausbildungs­berufe keinen Nachwuchs mehr finden? [...]

Wir müssen uns mal die Frage stellen, ob dieser Drang in die Geistes­wissen­schaften nicht ein staats- oder zumindest wohlstands­bedrohender Volks­wirtschafts­fehler ist. Das ist doch katastrophal, was man da immer wieder liest. Und man liest es eben immer wieder von Frauen, die "Akademikerin" werden wollten und dachten, dann regnet das Geld automatisch vom Himmel.

Das ist der feministische Ansatz.

Ich kenne sogar einige, die sich aus feministischem Zeitgeist in MINT-Fächer gestürzt, sogar ihren Abschluss geschafft und dann komplett aufgegeben haben, weil sie merkten, dass das Fach nichts für sie ist und ihr Abschluss ein wertloses Frauen­förder­artefakt ist, das sie als Förder­maßnahme geschenkt bekommen haben.»[8]

An der Universität herrscht inzwischen ein absurdes Missverhältnis von Geistes-, Sozial- und Kultur­wissen­schaftlern, die irgendwo zwischen Hartz IV und Promotion hängen, und tatsächlich bestehenden Professuren (die auch erst mal auf Jahre hinaus fest besetzt sind) oder sonstigen Hilfs­arbeiter­stellen. Die Leute machen sich mit der Vorstellung, dass sie an eine Professur kämen, etwas vor, befinden sich in einer völligen Selbst­über­schätzung. Aus der Uni raus können sie aber auch nicht, denn keiner will sie, keiner braucht sie, keiner mag sie, und können tun sie ja auch nichts. Wer braucht Literatur- oder Kultur­wissen­schaftler? Wozu?

Die machen sich was vor, werden da alt, und dann stehen sie mit Anfang oder Mitte (oder Ende) dreißig da, und haben nichts. Nicht mal mehr Aussicht auf Billigstjobs, denn den Mindestlohn erwirtschaften sie nicht und die paar Jobs werden von Flüchtlingen übernommen.

Wir produzieren da in großem Umfang Arbeitsmarkt­müll. So unverkäuflich wie VW-Diesel in den USA. Und nehmen ihnen gleichzeitig jede Aussicht auf Kellnern und Taxifahren.

Eine Zeitlang konnte man das noch durch Einrichten von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Gender Studies und Frauen­professuren auffangen, so wie Hochwasser­polder, aber die sind auch voll wie Atommüll­endlager. [...]

Die haben jahrelang Leute ins Akademische gepumpt, vor allem Frauen auf Teufel komm raus ins Verderben gefördert, und jetzt wissen sie nicht wohin mit all dem Atommüll.

Früher gab's für Frauen ja immer noch den Notausgang, einen fähigen Mann zu heiraten, Kinder zu kriegen und am Herd zu stehen. Immerhin etwas.

Aber erstens machen die Männer den Quatsch ja nicht mehr mit, zweitens sind die Damen dafür zu indoktriniert, und drittens: Wer will schon eine gescheiterte, verbiesterte, frustrierte Geistes­wissen­schaftlerin auf dem Gender-Trip Mitte dreißig, von der man nur Streit und Ärger und dass sie teuer und vierzig wird zu erwarten hat?

So, nu stehen sie da wie bestellt und nicht abgeholt. [...]

Und man sollte niemals vergessen und niemals damit aufhören, sie daran zu erinnern, dass das die von ihnen selbst so vergötterte Genderpolitik war.

Bedenke, worum Du bittest...


Nachtrag: Es bereitet mir vor allem deshalb große Freude - soviel Gehässigkeit leiste ich mir - weil das ganze ja wesentlich auf der Promotions­sabotage aus dem Bundesverfassungsgericht durch die Gender-Priesterin Susanne Baer erfolgte, man damit ganz bewusst und gewollt die Promotion auf Leistungs­niveau Null und volle Willkür gefahren und die Verfassung vergewaltigt hat, um ein Heer von Idiotinnen nach soziologischem Experiment zu Wissen­schaft­lerinnen zu erklären und in die hohen Einkommens­schichten zu fahren, weil man sich post­strukturalistisch dachte, dass es ja nur darauf ankommt, den Leuten einzureden, die seien toll, auch wenn sie in Wirklichkeit doof wie Stroh sind.

Was für eine Wonne ist es anzusehen, wie dieser Schwachsinn so massiv gegen die Wand fährt. Und wieviele Frauen dadurch ruiniert werden, weil sie sich selbst in die Selbst­über­schätzung und Dummheit stürzten zu glauben, es reiche, Frau zu sein, dumm daherzureden und auf Männer zu schimpfen.

– Hadmut Danisch[9]
Ein Offenbarungseid aus den Tiefen der Erbärmlichkeit.

Bei der Neuen Zürcher Zeitung ist gerade der Kommentar eines Geistes­wissen­schaftlers erschienen, der sich bitterlich beklagt, dass sie nicht als wichtig betrachtet werden: "Der dreifache Nutzen der Geistes­wissen­schaften in einer technisch dominierten Welt"[ext] von Markus Zürcher[ext], General­sekretär der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozial­wissen­schaften[wp] - und damit von vornherein ein Cheflobbyist der Schwätzer und Nutzlosen. Per se unglaubwürdig, weil in eigener Sache unterwegs.

Zitat: «Fakten für sich allein sind sinnfrei, sie können weder aufklären noch überzeugen.»

Fächer wie Physik machen das ziemlich gut. Weil sie es nicht beim empirischen Beobachten belassen, sondern Theorien entwickeln und die dann experimentell verifizieren. Tolle Sache, das.

Der Punkt ist. Ohne Fakten kann man nicht aufklären und überzeugen, weil's in der Regel schlichtweg falsch ist. Den Geistes­wissen­schaftler mag das nicht stören, aber das Publikum merkt's halt doch. Manche früher, manche später. Gut, manche auch gar nicht. Ich hab neulich irgendwo einen Spruch aufgeschnappt: Man kann manchmal alle und manche immer belügen, aber nicht immer alle.

Zitat: «Die Forderung nach mehr Studierenden in den Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und weniger in den Geistes­wissen­schaften begleitet die zahlreichen Mint-Initiativen.»

Ja.

Man nennt es "Angebot und Nachfrage". Markt eben.

Zitat: «Dabei wird unterstellt, dass diese Fächer zur Wertschöpfung und zum Wirtschafts­wachstum beitragen, nicht aber die Geistes­wissen­schaften.»

Das wird nicht unterstellt. Das ist so.

Wie schon so oft geschrieben: Praktisch alles, was uns heute in unser modernen Zivilisation ausmacht, was wir in den letzten 500 oder eigentlich 5000 Jahren entwickelt habe, Energie (Dampf­maschine, Verbrennungs­motor, Elektrizität, Kernkraft, "nach­wachsende" Energien), Kommunikation (Buchdruck, Radio, Fernsehen, Internet), Computer, Transport, Luft- und Raum­fahrt, eigentlich alles, was da moderne Leben ausmacht, haben die MINT-Fächer entwickelt.

Die Geistes­wissen­schaften haben nicht nur nichts beigetragen außer vielleicht etwas Unter­haltungs­wert. Sie stehen für Kriege und mit dem Marxismus für die meisten Toten des 20. Jahrhunderts und extreme Feindschaften. Sie stehen für Ideologie, für Lüge, für Verfolgung.

Zitat: «Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wozu denn Geistes­wissen­schaften?»

Ich sag's mal so: Das Positive in der Bilanz kommt von den MINT-Fächern. Fast alles Negative von den Geistes­wissen­schaftlern. Hätte man die Geistes­wissen­schaften und alles, was dran hängt, und damit meine ich auch alles, was auf -sozialismus endet, so ungefähr zwischen 1850 und 1900 abgeschafft und sie einfach alle ersäuft, wäre uns vieles erspart geblieben.

Geistes­wissen­schaften haben keinen wissen­schaft­lichen Nutzen (mehr). Sie sind (heute) nur noch Vorwand, um Unfähige, Spinner und Ideologen am Tropf der Hochschul­finanzierung unter­zubringen und deren Käse als Wissenschaft auszugeben.

Zitat: «Auffallend und zugleich klärend ist, dass die Zuordnung der vier Fachbereiche zum Label Mint nicht der akademisch-universitären Logik folgt. So ist die Mathematik eine gemeinsame Grundlage der philosophisch-natur­wissen­schaftlichen wie der philosophisch-historischen Fächer.»

Schon mal aufgefallen?

Immer wenn man Geistes­wissen­schaftler nach ihrem Nutzen fragt, berufen sie sich auf Mathematik. Ich habe noch nie gehört, dass sich irgendwer da auf den Nutzen von Soziologen, Literatur­wissen­schaftlern oder Genderasten berufen hätte.

Oder manchmal auch auf Philosophen, die vor 2000 Jahren gestorben sind.

Was sagt das über Geistes­wissen­schaften, wenn sie auf die Frage nach dem Wert nie auf sich selbst verweisen?

Zitat: «Ebenso bedienen sich die Natur­wissen­schaften historischer Methoden, wenn sie die Genese und Entwicklung des Kosmos, der Erde und des Lebens in all ihren Formen aufzeigen.»

Da sind wir wieder bei den 2000 Jahre alten Philosophen. Das mag so sein. Aber die haben eben auch andere Dinge gemacht als die heutigen Geistes­wissen­schaftler. Die alten Griechen waren Demokraten. Die heuten Geistes­wissen­schaftler sind Marxisten.

Sagen wir's mal so: Mit dieser Aussage belegt er doch selbst, dass nach den historischen Methoden nichts mehr kam, was noch irgendwer hätte gebrauchen können.

Zitat: «Schließlich ist die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Geistes­wissen­schaften, etwa in den Umwelt­natur­wissen­schaften, längst die Regel.»

Aber nicht weil's nutzt, sondern weil's politisch verlangt ist, um noch eine Finanzierung zu bekommen. Die Geistes­wissen­schaften werden als Ballast mitgeschleppt. Weil die Natur­wissen­schaften in den letzten 300 Jahren voll abgegangen sind, und die Geistes­wissen­schaften nur ein Förder- und Unter­stützungs­dasein fristeten. Deshalb versucht man es nun mit "inter­disziplinär", damit es wenigstens so aussieht als ob.

Zitat: «Dasselbe gilt für die Informatik, wo beispiels­weise die Linguistik massgeblich zum Fortschritt beiträgt.»

Komisch. Warum weiß ich als Informatiker davon nichts?

Es gibt einen Linguisten, Noam Chomsky, der einiges beigetragen hat. Das heißt aber noch lange nicht, dass das die Linguistik war. Und man muss schon ziemlich unwissend sein, um das, was Chomsky da beigetragen hat, mit der sprachlichen Linguistik gleich­zusetzen.

Tatsache ist, dass die Linguisten und Genderasten mit ihren bekloppten Sprach­vorschriften die Natur­wissen­schaftler massiv bei der Arbeit stören und damit ein enormer Negativ­posten sind. Man sollte also die Klappe nicht so weit aufreißen.

Zitat: «Mint verkommt zu einem rein von finanziellen Interessen geleiteten Kampfbegriff, wenn die damit bezeichneten Fächer in Gegensatz zu den geistes­wissen­schaft­lichen Fächern gestellt werden.»

Ja.

MINT-Leute erwirtschaften ihren Lebens­unterhalt und können das deshalb auch "Beruf" nennen.

Geistes­wissen­schaftler im Durchschnitt nicht. Die Juristen verdienen gut, aber die sind eigentlich auch was anderes, die werden nur bei den Geistes­wissen­schaftlern mitgeführt.

Zitat: «Was die Mint-Fächer verbindet, ist die Dominanz eines exakten Wissenschafts­verständnisses. Erkenntnisse werden mittels Modellen, Labor­experimenten und Simulationen gewonnen. Diesen ist die Reduktion und Abstraktion eigen: Unter Ausschluss zahlreicher Aspekte werden gemäss dem Modell oder der Experimental­anordnung Wirkungs­zusammen­hänge zwischen den für relevant erachteten Faktoren ermittelt.»

Yeah!

Zitat: «Überdies werden die dabei festgestellten Zusammenhänge nicht in einem weiteren Kontext betrachtet.»

Stimmt. Weil man den Geistes­wissen­schaftlern eine Weile zugesehen und festgestellt hat, dass da bestenfalls nutzloses Geschwätz entsteht, und es oft einfach falsch ist. Der Nutzen von Kontextgefasel ist nicht nur nicht belegt, er ist noch nicht mal formuliert.

Zitat: «Eine zentrale Funktion der Geistes­wissen­schaften ist es daher, mittels Modellen und Experimental­an­ordnungen gewonnene Erkenntnisse in ein alltagstaugliches und damit wirksames Wissen für die reale Welt zu transformieren.»

Falls dass deren Funktion ist, dann sind sie

  1. objektiv betrachtet nicht in der Lage, diese Funktion zu erfüllen, denn genau das tun sie ja eben nicht,
  2. keine "Wissenschaften", sondern Erzähler.
Zitat: «Darin liegt der Nutzen der Geistes­wissen­schaften, und deshalb werden deren Befunde und Verfahren ungebrochen nachgefragt.»

So? War es nicht Kern des Gejammers, dass sie eben niemand mehr nachfragt?

Kann es sein, dass den Geistes­wissen­schaften genau diese Funktion, auf die er sich hier beruft, historisch abhanden gekommen ist?

Ich sehe das ähnlich wie bei Buchdruck, Journalen, Fachbüchern. Aufgrund der Medien­technik der letzten 200 Jahre war die Verbreitung von Wissen schwierig, das musste man immer zusammen­fassen und den Leuten auf einfache Weise erklären. Aber erstens sind die Leute heute nicht mehr so doof, dass man ihnen alles auf einfache Weise erklären muss, die Leute sind heute viel besser in der Lage, das selbst zu verstehen. Und die MINT-ler haben inzwischen Internet, Video­kameras und Youtube erfunden, die können das mittlerweile selbst erzählen.

Eine ähnliche Krise durchlebt gerade der Journalismus. Früher konnten Politiker nicht direkt zu den Leuten reden und Journalisten hielten sich als Mittler und Übersetzer für wichtig, heute jammern sie aber, dass Leute wie Trump einfach selbst twittern und in Kameras sprechen, sie also überflüssig geworden sind. Die haben auch das Problem, dass sie wichtig und nachgefragt sein wollen, aber niemand mehr ihre Zeitung kauft.

Zitat: «Unabhängig vom Fachbereich gilt, dass im Modell oder im Labor entwickelte Verfahren in der realen Welt abhängig vom Kontext unterschiedlich wirksam sind und bisweilen das Gegenteil dessen bewirken, was angestrebt wurde.»

Und das wird besser, wenn man ideologisierte und kompetenzlose Hohlschwätzer als Übersetzer zwischen­schaltet?

Wenn jemand krank ist, hat auch ein Arzt erst dann einen Nutzen, wenn er die Lage verbessert und nicht noch zusätzlich verschlechtert.

Zitat: «So versprach beispielsweise das Internet eine in der Technologie angelegte Transparenz, eine der Demokratisierung förderliche vollständige, überprüfbare und daher verlässliche Information, was bekanntlich nicht der Fall ist. Mehr denn je bedarf es daher der Quellen­prüfung, was in der Regel geistes­wissen­schaftlich geschulte Experten aus verschiedenen Fach­bereichen leisten können.»

So ein Blödsinn.

Das "Internet" hat gar nichts versprochen. Geistes­wissen­schaftler haben sich etwas davon versprochen, und das ist so nicht eingetreten.

Und wer das Internet nicht von den Informationen unterscheiden kann, die darüber übertragen werden, der ist schon per se nicht in der Lage, anderen die Welt zu erklären. Der lastet auch den Planern einer Autobahn an, wenn der Milchlaster saure Milch darüber fährt.

Und von wegen Quellen­prüfung: Wir brauchen keine Diplom-Googler. Denn alles, was ich in den letzten Jahren als "Quellen­prüfung" von Geistes­wissen­schaftlern gesehen habe, war Googeln und blind aus der Wikipedia abzuschreiben. Und es dann, wenn das, was man gerade braucht, nicht in der Wikipedia steht, vorher rein­zu­schreiben, oder es zu löschen, wenn es einem nicht passt.

"Geistes­wissen­schaftlich geschulte Experten". Wenn ich so einen Quatsch schon höre. Die, die ich dan in den letzten sechs Jahren näher beobachtet und betrachtet haben, sind für alles zu doof. Sogar Professorinnen könnten selbst auf Auskunftsklage nicht mal im Ansatz sagen, was sie da seit zehn Jahren machen oder Inhalt des Faches ist. Und dann kommt dieser Schwätzer da mit "geistes­wissen­schaftlich geschulten Experten" an. Leute, die über keinerlei Methodik verfügen und nichts außer nutzlosem Geblubber gelernt haben. Schaut Euch mal unsere heutige Presse an. Die ist voll von "geistes­wissen­schaftlich geschulten Experten", die Quellen­prüfung machen wollen. Ergebnis: Schrott, nutzlos, raucht keiner, knapp an der Insolvenz.

Zitat: «Ob und wie im Modell oder im Labor erprobte Lösungen in der Realität wirken, hängt vom Individuum und von dessen Kontext ab, was sich anhand von wenigen Beispielen illustrieren lässt: Medikamente, Therapien und kurative Eingriffe werden für einen real nicht existierenden statistisch ermittelten Durch­schnitts­menschen konzipiert.»

Wollen die sich jetzt noch in die Pharmazie und Medizin einmischen?

Was soll so eine allgemeine Wischi-Waschi-Aussage, und was sollen einem Geistes­wissen­schaftler dabei helfen?

Was der da beschreibt, ist übrigens Aufgabe des Hausarztes, und nicht des Geistes­wissen­schaftlers. Zudem gibt es bei uns eine Approbations­pflicht, die genau den Zweck hat, Geistes­wissen­schaftler von solchen Kur­pfuschereien abzuhalten.

Zitat: «Was für den einen zu viel ist, ist für den anderen zu wenig.»

So.

Und da soll man nun Geistes­wissen­schaftler brauchen, Soziologen und Literatur­wissen­schaftler, die einem dann sagen, ob man von dem Mittel gegen Herz­beschwerden oder Lungen­entzündung mehr oder weniger nehmen soll, als im Beipack­zettel steht?

Zitat: «Werte, Einstellungen, richtungsweisende Orientierungen, situatives und bewertendes Denken sowie Rahmen­bedingungen bestimmen das Handeln und Verhalten.»

Und der Beitrag der Geistes­wissen­schaftler dazu war in den letzten Jahren extrem negativ und schädlich, katastrophal.

Zitat: «Leichtere Materialien und e