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Rudelverhalten

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Der Begriff Rudelverhalten bezeichnet in der Verhaltensbiologie[wp] summarisch alle Verhaltensweisen von Angehörigen innerhalb einer als Rudel[wp] bezeichneten, in sich geschlossenen und individualisierten Gruppe von Säugetieren[wp], inklusive des Homo sapiens[wp].

Gender Studies

Zitat: «Ich hatte mal so ein Schlüssel­erlebnis. Ich war zu meiner Schulzeit [...] mit Schulfreunden unterwegs [...] und wir sind vom knappen Taschengeld in ein Café gegangen, um uns dort aufzuwärmen und was Warmes zu trinken. Wie wir so da saßen, fiel uns einer am Nachbartisch auf, der zwei Tassen Kaffee und zwei Stück Kuchen für sich und seinen imaginierten Gesprächs­partner bestellte und dann angeregt mit jemandem sprach, der nicht da war. Da saß niemand. Wir hatten mal die Bedienung gefragt, ob da noch jemand kommt oder gerade auf Toilette ist oder so. Und sie sagte, nein, da gibt es niemanden. Der komme regelmäßig, sei immer allein da, bestelle für zwei und unterhalte sich angeregt mit dem Nichts. Im Sommer treibt sich hier auf dem Super­markt­park­platz, den ich von meinem Fenster aus sehen kann, häufig ein Migrant herum, der immer völlig alleine ist, und sich trotzdem mit einem imaginären Gesprächs­partner nicht nur unterhält, sondern häufig in teils ausfälligen Streit mit ihm gerät.

So komme ich mir vor, wenn ich Gender Studies betrachte. Sie sind überzeugt, sie forschen. Aber da ist nichts. Sie halluzinieren es nur. Ich hatte es ja schon erzählt: Die Gender-Professorin und Verfassungs­richterin Susanne Baer hält sich für eine Forscherin, aber selbst wenn man die Auskunft einklagt, was sie da eigentlich 10 Jahre lang gemacht habe, kommt gar nichts. Schaut man in die Gender-Literatur, gibt es davon ganze Berge, aber es steht immer dasselbe drin: Kurze Beiträge [...] in denen nach dem immer selben Schema bejammert wird, dass irgendein völlig aus­tauschbares X (Windrad, Hochwasser, Gummistiefel, völlig egal) Frauen diskriminiere.

Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass sie das aus demselben Grund machen, aus dem die Nazis mit Hakenkreuz, Uniform und Hitlergruß[wp] aufgetreten sind: Sich gegenseitig der Rudel­zugehörigkeit zu versichern und als Freund auszuweisen, indem man die rudel­spezifischen Erkennungs­merkmale reproduziert. Und wer die nicht abliefert und ständig wiederholt, ist Feind. Ob Hakenkreuz oder Gender-Sternchen ist eigentlich völlig egal, es geht nur noch darum, ein Tribe-Zeichen als Zugehörigkeits­merkmal vorzuzeigen.

Man kennt das von vielen Tierarten, die sich gegenseitig beschnuppern. Ob man den richtigen "Stallgeruch" hat und rein darf.» - Hadmut Danisch[1]

Hühnerstallverhalten

Zitat: «Mal jemandem aufgefallen, wie das Prinzip "Hochschlafen" gerade vor aller Augen abläuft?

Meghan Markle[wp], drittklassige Schauspielerin, nichts Gescheites gelernt, Nebenrolle in irgendeiner Kackserie, Schrottfamilie, völlig unwichtig und belanglos. Kann eigentlich gar nichts.

Bumst sich am Richtigen hoch.

Ergebnis: Einkünfte in dreistelliger Millionenhöhe, zumindest zwischendurch Her Royal Highness[wp] und Herzogin von Susses, teure Villa, wirklich weltweit in den Medien, der Presse, auf den Titel­seiten.

Prinzip: Rudelverhalten, wieder einmal. Sie macht auf Weibchen eines hohen Männchens, dazu noch Drama[wikt] und Opfertum, damit es jeder mitbekommt, und schon steigt sie in der Sozial­rang­ordnung der Weiber ganz nach oben.

Wie im Hühnerstall.» - Hadmut Danisch[2]

Weibliche Überlebensstrategien

Zitat: «[Zu extremer Grausamkeit kam es unter primitiven Völkern immer dann, wenn um Ressourcen gekämpft wurde.] Wenn ein Stamm den anderen überfallen und besiegt hat, so wurden alle männlichen Angehörigen dieses Stammes getötet und die weiblichen Angehörigen versklavt. Dies ist beispielsweise in Afrika immer noch eine sehr gängige Art der Kriegs­führung. Wenn der Matabele-Stamm das Volk der Shona angegriffen hat, so wurden alle Männer getötet und die Weiber neu besamt, genau wie ein Löwe alle Jungtiere eines Rudels tötet, welches er übernimmt. Es gibt in vielen afrikanischen Sprachen kein Wort für "Vergewaltigung", sondern wird mit Diebstahl gleichgesetzt, so gängig ist diese Praxis. [...]

Während dieser Zeit haben Frauen einen psychologischen Überlebens­mechanismus entwickelt, den man heute oft als Stockholm-Syndrom[wp] beschreibt. Um wenigstens ihre weiblichen Nachkommen schützen zu können, können sie sehr schnell Loyalitäten wechseln. Wird ein Weib mit einem stärkeren, dominanteren Mann konfrontiert, der die Männer ihrer Gruppe oder ihren Partner unterdrücken kann, so wird sich ein psychologischer Schalter in seinem Kopf umlegen, der es sich gegenüber dem neuen und dominanteren Mann und seiner Gruppe unter­ordnen lässt. Aus diesem Grund trennen Polizisten ein verdächtiges Pärchen von Mann und Weib und bearbeiten grundsätzlich immer zuerst das Weib, denn dieses wird aller Wahrscheinlichkeit nach zuerst nachgeben. Die ältesten Geschichten der Menschen, Samson und Delilah[wp] oder Helena von Troja[wp], handeln vom Verrat der Weiber.

Vergesst diesen ganzen Quatsch von wegen "Ich und mein Mädchen gegen den Rest der Welt", wenn es zu einer Post-Collapse-Situation kommt. Die meisten eurer Weiber taugen absolut nicht als loyale Gefährten.» - Post Collapse[3]

Intellektuelle Kinderficker

Zitat: «Es drängt sich die Frage auf, ob der Poststrukturalismus und damit die ganze moderne Philosophie und die Genderei nichts anderes sind als zum Zweck erfunden oder dessen Abfallprodukt, die Kinder­fickerei zu rechtfertigen und die eigene Moral zu betäuben, weil man ja gegen keine Regeln verstößt, wenn man sich einredet, dass es keine Regeln gibt und alles zu sozialisiert sei und "dekonstruiert" werden könne und müsse.

Dekonstruktion als das Zersetzen der eigenen Moral durch eine Art Selbstbetrug, eine Art Mediations­übung, um alles abzubauen, was ein zivilisiertes Hirn davon abhalten könnte, Kinder zu vergewaltigen.

Und da wären wir wieder bei meinem Stammthema, Hirn, Rudelverhalten, Amygdala, Moral.

Denn wie schon so oft ausgeführt, gibt es nach meiner Auffassung und Beobachtung keine universelle Moral, so wie es die Physik[wp] gibt. Auf dem Mars[wp] oder der Venus[wp] oder irgendwo in Alpha Centauri[wp] gibt es die Physik, aber keine Moral. Moral ist das evolutionär erworbene Steuerprogramm, mit dem die unbewussten Teile des Gehirns die bewussten dirigieren und bewerten: War das, was Du gerade gemacht hast, rudel­förderliches Verhalten? Wenn ja: Belohnungs­hormone, Dopamin[wp]. Wenn nein: Schlechtes Gewissen. (Insofern ist die Beichte in der katholischen Kirche eine Art Müllabfuhr. Man sagt ja auch, man hat was auf dem Herzen oder der Seele.)

Normalerweise gibt es im Hirn Funktionen, die Kinder vor Gewalt schützen. Kennt jeder: Kindchen­schema[wp]. Oh, wie süüüß. Gibt dem Hündchen mal was zu fressen. Baby auf dem Arm, sofort alle Frauen außenrum.

Da gibt es Kontrollmechanismen im Hirn, die uns davon abhalten, Kindern Gewalt anzutun. Das ist bei manchen Tierarten anders, da werden fremde Kinder totgebissen, um dem eigenen Genpool Vorteile zu verschaffen. Aber beim Menschen ist das anders, da gilt das Prinzip Kindergarten. Bambino, um es auf italienisch zu sagen. Heilig.

Ist nun dieser Poststrukturalismus, diese Philosophie, in der es darum geht, alles nur noch auf willkürlichen Sprechakt zu reduzieren und zu entwerten, alles zum "sozialen Konstrukt" zu degradieren, das es zu "dekonstruieren" und zu "überwinden" gilt, nichts anderes als eine Selbstbetrugs­technik, die das Kinderficken erleichtert, indem man sich diese moralische Gewalthemmung abtrainiert?

Und könnte es sein, dass sich das dann die Marxisten - waren sie ja auch alle - gleich zueigen gemacht haben, weil die das auch brauchten, sich Gewalt­hemmung abzutrainieren? Was zum Kinder­ficken gut ist, taugt auch zur Durchsetzung des Marxismus, woran man ja eigentlich durch Moral ja auch gehindert sein sollte?

Ist der ganze Feminismus-Genderismus damit letztlich nur die marxistische Perversion dieser Kinder­ficker­meditation, weil geeignet, sich Skrupel und Moral abzutrainieren?

Sind die deshalb so auf Gewalt, Opfertum, Sexualität, Vergewaltigung fixiert, weil das deren zentrales Kernthema ist?

Und mal weitergedacht:

Ist der heterosexuelle, weiße Mann für die deshalb an allem schuld, weil sie einen Ersatz­schuldigen brauchen, auf den sie ihr eigenes Mist­verhalten projizieren können? Nämlich den einzigen, der an ihrem Drecks­geschäft nicht teilnimmt?

Ist der heterosexuelle, weiße Mann an allem schuld, weil er als einziger an dieser Riesen­sauerei Kinder­fickerei-Post­strukturalismus-Philosophie-Marxismus-Gender nicht teilnimmt?

Weil er rudelfremd ist? Nach den Hirnstrukturen also der Böse?

Sind Philosophie und Gender Studies in Wirklichkeit ein Studiengang in Päderastentum mit Abschluss in Master, Doktor und Professur?

Und die Soziologen ihre willigen Zofen und Gehilfen?» - Hadmut Danisch[4]

Säkularisierte Massengesellschaft

Zitat: «Säkularisierte Massengesellschaften nutzen ihre gewonnenen Freiräume für ihre eigenen sakralen Vorstellungen, insofern kann man die Grünen unter einer Täufer­bewegung (Münster)[wp] einordnen. Alle Auserwählten, Erleuchteten mit dem Hang zur Selbst­überhöhung sollte man mit größter Vorsicht begegnen, ihre Komplexe führen zur Rudel­bildung, das macht den normalen Menschen zum gefährlichsten Raubtier, das eigen­artigerweise ständig vor dem Spiegel steht und sich selber sieht.» - Thomas Philippi[5]

Amygdala-These

Eine Bestätigung für meine Amygdala-These und eine weitere Überführung der Soziologen des marxistisch-frei erfundenen Faselns.

Die in den Mainstream gedrückte Meinung

Wir wurden ja nun in den letzten Jahren zugehämmert mit der nie geprüften, aber als selbstverständlich wahr hingestellten Behauptung, all die gesellschaftlichen Probleme beruhten auf "Filterblasen" und "Echokammern". Die Sozialen Medien und vor allem die bitterbösen, weil von weißen Männern gemachten, Algorithmen[wp] seien an allem schuld, weil sie den finsteren Mächten wie Facebook die Macht verliehen, Leuten immer nur das zu zeigen, was sie sehen wollten.

Die Lösung sei, und das sei unausweichlich, Leute zwangsweise mit der Gegenmeinung zu konfrontieren und überall "Diversität" durchzusetzen, alles zu durchmischen. Die Leute dauerhaft mit schwul und queer und trans und Frau und schwarz und Muslim und vegan - und weiß der Kuckuck was nicht alles - zu konfrontieren.

Belege dafür gab es nie.

Analysiert man das Aufkommen dieser Ansicht, dann zeigt sich, dass sie von Medien­huren, Mietmäulern, opportunistischen Gewerbs­schwätzern - eigentlich müsste man sie Fake-News-Dealer, Propaganda­hehler und Meinungs­zuhälter nennen - vom Schlage eines Sascha Lobo in Umlauf gesetzt und durch öffentlich-rechtliche Propaganda-Verstärker wie Lanz[wp], Maischberger[wp], Illner[wp] in die Gegend posaunt und von den Parteien als Programm­grundlage eingekauft wurden.

Das war nicht nur paradox, weil ausgerechnet die, die am lautesten den Vorwurf der Filterblasen und Echokammern erhoben, selbst die waren, die nur noch ihre eigene Meinungen hören wollten und alle anderen mit Sprüchen wie "keine Plattform bieten"[wp], Terror an den Universitäten und Sperrkampagnen auf den Social Media plattmachten, die nicht exakt das Lied sangen, was man links hören will, und somit leicht als tiefen­verlogen zu erkennen, so verlogen, dass Grüne und SPD das auch als Reden für ihre Veranstaltungen einkauften, weil die es ja gerne verlogen mögen.

Es war auch schlicht falsch und frei erfunden, entbehrte jeder Grundlage. Entwickelt nach dem Soziologen­prinzip, dass wer eine Korrelation[wp] findet - oder auch nur glaubt, eine gefunden zu haben - sich eine Kausalität[wp] frei ausdenken und als wahr behaupten darf. Weil man ja fest auf Marx als Leithammel geeicht ist und dann noch der ganze Schwachsinn von Leuten der Kategorie Foucault[wp] dazu kam, der dann zu diesen Theorien wie blank slate (wir werden eigenschaftslos geboren und dann nur noch sozialisiert) oder der Diskurstheorie, wodurch alles, die ganze Realität, nur durch Sprechakte geschaffen wird. Daraus ergibt sich ja dieser grenzenlose Schwachsinn, dass man glaubt, man könne die Realität politisch passend verändern, indem man den Leuten Sprache verbieten und andere Sprache aufzwingt. Wir dürfen nicht mehr Neger sagen, dafür müssen wir Mitarbeitende sagen.

Das Ziel ist eine Umerziehung, wie Orwell sie in 1984, vor allem mit Zimmer 101, beschrieb. Man versucht - man nennt es Diversität, tatsächlich ist es das Gegenteil - uns unterschieds­blind zu machen, indem man uns ständig - Frauen, Migranten, Schwarze, Queer, Trans usw. - mit Anders­artigkeit konfrontiert, aber sofort bestraft, wenn man die Beobachtung artikuliert. Weil man soziologisch-philosophisch-idiotisch glaubt und überzeugt ist, dass die Fähigkeit, etwas wahrzunehmen, vor allem Unterschiede wahrzunehmen, allein darauf beruht, dass jemand den Sprechakt vollzogen hat, den Unterschied zu benennen und den Begriff einzuführen. Man glaubt beispielsweise, dass es Männer und Frauen nur deshalb gibt, weil teuflische Hebammen nach der Geburt ihren Beschluss verkünden, ob das geborene Etwas ein Junge oder ein Mädchen sein solle. In der Konsequenz glaubt man, gesellschaftliche Unterschiede wie Geschlechter oder Hautfarben eliminieren zu können, indem man den Sprechakt, die Bildung der Begriffe, rückabwickelt, sie "dekonstruiert".

Und ausgehend von dieser Theorie folgerte man eben, dass alle gesellschaftlichen Probleme, zusammengefasst schlicht jegliche Abweichungen in Wort und Fakt von der marxistischen Utopie, mithin also deren Nicht­eintreten,

Frei erfundener Blödsinn. Das ganze Ding beruht darauf, dass die Geisteswissenschaften praktisch nur noch willkürlichen Schwachsinn ohne jede wissenschaftliche Substanz, aber nach marxistischer Ideologie, betreiben und da wie in der Klapsmühle ein jeder behaupten kann, was er will. Mehr als ein Deppenzoo sind die Geistes­wissen­schaftler schon lange nicht mehr, eher im Gegenteil. Ein Zoo steht für eine gewisse Vielfalt, die Geistes­wissen­schaftler bestehen in ihrer Einfalt inzwischen fast nur noch aus einer Sorte Deppen.

Eine empirische Untersuchung, eine Herleitung, eine Nachprüfung gab es nicht. Es passt in den Marxismus, die heilige Schrift des Propheten Karl, also muss es stimmen.

Und die mediale, besonders öffentlich-rechtliche Verstärkung fand es dann, weil die Medien, vor allem der beitrags­finanzierte Rundfunk, längst zum Futtertrog all jener Zivil­versager geworden ist, die aus diesem geistes­wissen­schaftlichen Sumpf kommen, dies also ungeprüft einfach weiterreichen.

Meine Gegenthese

Ich beschreibe und entwickle ja nun seit Jahren - obwohl kein Hirnforscher, allein aus der Beobachtung und algorithmischen Denkweise des Informatikers - die Gegenthese, eigentlich in jeder Hinsicht das genaue Gegenteil.

Für mich sieht es so aus, als ob der Mensch - wie jedes verhaltens­fähige Tier, letztlich sogar Pflanzen - keineswegs ohne Verhaltens­weisen geboren wird, sondern im Gegenteil einen sehr großen Fundus an evolutionär erworbenen und genetisch vererbten Verhaltens­weisen mit sich führt. Ich hatte das mal beschrieben anhand von Forschungs­ergebnissen zum Entstehen von Geschlechtern. Wir alle tragen quasi eine komplette Bibliothek von allgemeinen, aber auch spezifisch weiblichen und männlichen Verhaltens­weisen und Bauanleitungen mit uns herum, die aber epigenetisch (Methylierung[wp]) durch Hormone und so weiter ein- und aus­geschaltet werden und uns beispielsweise zu Mann und Frau machen.

Meiner Einschätzung und Beobachtung nach macht das bewusste Handeln, das Denken, die Ratio nur einen Teil des Gehirns aus, und ist eigentlich auch nur eine Erfindung der Evolution, um uns anpassungs­fähiger zu machen, in die Lage zu versetzen, unsere Verhaltensweisen in gewissem Umfang auch nach der Geburt noch anzupassen und dazuzulernen. Könnte mit unserer im Tierreich vergleichsweise langen Lebensdauer zusammen­hängen. Bei uns dauert ja schon die Kindheit länger als bei vielen Tierarten das ganze Leben. Außerdem können wir weite Strecken zurücklegen und uns in andere Umgebungen begeben. Beides, das hohe Alter und die Fähigkeit zum Nomadentum, funktionieren nur mit einer Anpassungs­fähigkeit, wie sie beispielsweise ein Löwe nicht hat.

Neben diesem kleinen bewussten und noch kleineren rationalen Teil des Gehirns haben wir einen Verhaltens­apparat, der uns archaisch steuert, uns uns verhalten lässt, wie wir es seit Millionen von Jahren als Äffchen oder sogar noch als Reptilien betrieben haben, um überleben zu können. Und eine zentrale Rolle spielt dabei wohl die Amygdala, die für Angst, das Erkennen von Gefahr, aber auch die Freund-Feind-Kennung und die Flucht vor oder Kampf­reaktion gegenüber Fress­feinden oder konkurrierenden Rudeln zuständig ist. Die also steuert, dass wir uns dem eigenen Rudel gegenüber loyal und kooperativ zeigen, uns den Rudel­verhaltens­weisen anpassen und dem Leithammel hinter­her­laufen, ohne ihn in Frage zu stellen, und jeden Gegner nicht nur so schnell als solchen erkennen, dass er uns nicht überraschen und überrumpeln kann, und ihn kompromisslos angreifen und bekämpfen. Das ist das, wo die doppelten Maßstäbe herkommen. Unterschiedliche Verhaltensweisen für Rudelfreund und Feind. Fellputzen und Beißen.

Und meine These führt zum exakten Gegenteil der Bewertung.

Ich nämlich halte in der Konsequenz die Diversität und die Konfrontation mit dem Anderen für die Wurzel allen Übels.

Weil nämlich, wenn das so stimmt, wie ich mir das vorstelle, die Konfrontation mit Leuten anderer Merkmale, Aussehens, Verhaltensweise, Sprache, Herkunft, Religion, das Aufzwingen anderer Sprechweisen, der ganze Toleranzkram, die Amygdala ständig in einen Bedrohungs­zustand versetzt, weil sie ständig im Alarmzustand ist, weil sie Angreifer vom Konkurrenz­rudel erkennt.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass ein gemischtes Team mit Männern und Frauen nicht die Leistungs­fähigkeit ein­geschlechtlicher Gruppen erreicht, weil das Gehirn schlicht und ergreifend völlig anders reagiert, wenn jemand vom anderen Geschlecht ins Zimmer kommt. Das geht Männern so, und Frauen sagten mir, dass es Frauen auch so geht. Ich hatte ja mal dieses Schlüssel­erlebnis eines Telefonats mit einem Zwitter (der auch so genannt werden sollte), der mal klang, als würden ein Mann und eine Frau gleichzeitig synchron reden, dann mal Sätze als Mann begann und als Frau beendete, oder den Hauptsatz als Frau und den Nebensatz darin als Mann sprach. Ein sehr interessantes Gespräch, aber ich dachte, mir brennt das Hirn durch, weil ich merkte, dass da oben 100% CPU-Last damit verbraten werden, weil das Hirn ständig versuchte, sich festzulegen, ob ich nun mit einem Mann oder einer Frau sprach. Es gibt im Hirn Mechanismen, die jede Person in den ersten Milli­sekunden bewerten, ob es Mann oder Frau, Freund oder Feind, harmlos oder potentieller Fort­pflanzungs­partner und so weiter ist, und die entsprechenden Verhaltens­regeln einstellen. Und das ist völlig egal, ob man das gut oder schlecht findet, ob man es mag oder nicht, es ist der tatsächliche Befund. Die Schwerkraft verschwindet auch nicht, weil man sie nicht gut findet oder sie einem politisch nicht passt.

Nach meiner These kommt das Hirn nur zur Ruhe, zu Frieden und der Muße zu arbeiten und sich zu entspannen, indem man ihm die einheitliche Herde, das Rudel ohne jede Feinde oder Konkurrenz lässt. Alles Andersartige, alles, was er nicht klar einordnen kann (queer usw.) verursacht Stress und Kampf­bereitschaft. Weil wir evolutionär darauf programmiert sind.

Und das macht sich auch an Äußerlichkeiten fest. Völlig egal ob Hakenkreuz oder Antifa-Flagge, Hautfarbe, Tattoos oder eben - das ist der Zweck - irgendwelchen Tribe-Zeichen, wie die tätowierten Punkte der Triaden oder runter­gelassenen Hosen amerikanischer Knastbrüder. Die Amygdala hat anscheinend einen eigenen Muster­erkennungs­apparat, der unablässig zwischen Freund und Feind erkennt und unterscheidet. Und dementsprechend die passenden Verhaltens­weisen aktiviert.

Und Moral, Gewissen halte ich für nichts anderes als den Mechanismus, über den sich das unterbewusste automatisierte Rudelverhalten mit dem bewussten Verhalten einigt und aus­einander­setzt, welche Verhaltensweise die richtige ist. Es gibt keine absolute Moral (dazu später mehr), das ist alles subjektiv und auf Über­einstimmung mit dem eigenen Rudel­verhalten ausgelegt. Es gibt keine guten Menschen, aber die absurde Wirkung der Gutmenschen, weil das alles letztlich nur Selbst­belohnungs­junkies sind. Leute, die darauf aus sind, dass ihnen ihr Hirn die Belohnungs­stoffe für solches Verhalten ausschüttet, die mit ihrem Verhaltens­programm konform handeln.

Ich halte deshalb diesen gesamten philosophischen soziologischen geistes­wissen­schaftlichen Komplex für komplett falsch und nur durch die Marxisten­ideologie gesteuert. Ich halte das, was die da als Therapie durchdrücken, nämlich diese Diversität, diese Konfrontation mit dem Andersartigen bei gleichzeitigem Redeverbot, für extrem kontra­produktiv. Es ist nichts anderes, als das Hirn künstlich in einen virtuellen dauernden Kriegs- und Bedrohungs­zustand zu versetzen, was sich fatal auswirkt.

Deshalb sind auch Organisationen wie die FDJ oder sogar die ganzen Nazis mit ihren Armbinden, Uniformen und einheitlichem Verhalten eigentlich nichts anderes als Amygdala-Beruhigungs­programme: Man verwendet leicht erkennbare Muster, um der Amygdala sofort zu signalisieren "der ist vom selben Rudel". Die Abwesenheit alles Andersartigen.

Ich hatte oft kritisiert, dass ich in den vielen Holocaust-Ausstellungen und -Gedenkstätten immer dasselbe Problem sehe: Sie zeigen nur die Symbole und Erkennungs­merkmale der Nazis, aber nie deren Methoden. Es ist quasi das umgekehrte Programm: Das Trainieren der Amygdala auf das Feindmuster. Siehst Du einen mit Hakenkreuz, beiß ihn sofort.

Diese ganzen Redeverbote, das Angreifen jeder Andermeinung als "Nazi", es erscheint mir alles als nichts anderes mehr als die Folgen einer trainierten und ständig unter Stress gesetzten und in den Kriegszustand versetzten Amygdala.

Und die Beobachtung, dass sich "diverse" Gesellschaften balkanisieren[wp] oder Stände­gesellschaften[wp] bilden, scheint meine These zu bestätigen.

Die Bestätigung

Bei Heise ist nun ein Artikel über eine Studie erschienen, die meine These voll zu bestätigen scheint.

Computermodell zeigt zerstörerisches Potenzial von sozialen Netzen - Experten warnen davor, dass die Polarisierung der Gesellschaft durch Social Media einen irreversiblen Kipppunkt erreichen könnte.

Zitat: «Ein interdisziplinäres Team aus Soziologen und Physikern hat ein Computermodell entwickelt, um den stetigen Anstieg der politischen Polarisierung zu analysieren. Das Multi-Agenten-Modell soll insbesondere klären, welche Rolle soziale Medien dabei spielen. Die Studie "Modeling the emergence of affective polarization in the social media society", die die Forschenden jetzt in der Fach­zeit­schrift PLOS ONE veröffentlicht haben, zeichnet ein pessimistisches Bild: Laut dem Modell gibt es Kipp-Punkte, ab denen die gesellschaftliche Polarisierung irreversibel wird.

Mögliche Effekte und die politische Identität

Bislang galt der Echo-Kammer-Effekt als eine gängige Erklärung für politische Polarisierung in sozialen Medien: Weil User in sozialen Netzwerken bevorzugt Inhalte konsumieren, die ihrem Weltbild entsprechen, würde sich ihre politische Meinung weiter verfestigen - so die Theorie. Dieser Ansatz ist allerdings umstritten, denn soziale Netze sind in der Regel nicht die hauptsächlichen Nachrichten­quellen vieler User. Ihr Effekt ist daher viel kleiner als zunächst vermutet. Zudem gibt es Untersuchungen, die einen paradoxen Befund zeigen: Setzt man User gezielt möglichst fremden, konträren Meinungen aus, werden ihre politischen Positionen nicht offener und flexibler, sondern sie verhärten sich noch.

Der Soziologe Petter Törnberg von der Universität Amsterdam und seine Kollegen aus Deutschland, Italien und Schweden gehen daher davon aus, dass politische Polarisierung ein Effekt ist, der mit dem zunehmenden Einfluss politischer Identitäten zu erklären ist. Nach diesem Erklärungs­ansatz sind politische Debatten keine rationalen Diskussionen über politische Meinungs­verschieden­heiten mehr. Sie gleichen vielmehr einem Kampf zwischen verfeindeten Stämmen, bei dem es wichtiger ist, wer zur In-Group[wp] und wer zu den "Anderen" gehört als wer welche Argumente vorbringt.»[6]

Demnach wäre es genau das, was ich beschreibe: Eine Programmierung der Muster­erkennung der Amygdala unter Kriegs­bedingungen. Es geht überhaupt nicht mehr um ratio[wp] oder Argumente, sondern nur noch Freund-Feind-Angreifen. Genau das, was ich seit zehn Jahren von feministischen Veranstaltungen beschrieben habe, die mir wie die Furien vorkamen, eigentlich wie die Nazis, frei von jedem rationalen Gedanken, nur noch das Einpeitschen auf das Feindbild.

Zitat: «Software-Agenten stellen Polarisierung nach

Wie stark die jeweilige politische Identität ausgeprägt ist, ist demnach von den Inter­aktionen mit Gleichgesinnten abhängig. Hat man hingegen viel mit Menschen verschiedenster Gruppen zu tun, wird die Bindung an die Gruppen­identität schwächer. Um die Theorie zu überprüfen, entwickelten die Forschenden ein Computermodell zur Untersuchung der gesellschaftlichen Dynamik von Identität und politischer Polarisierung. Darin interagieren Software-Agenten jeweils mit zufällig ausgewählten anderen Agenten aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft und mit anderen Agenten, deren politische Identität ihrer ähnlich war - die sie also nach ihrer Präferenz aus dem Gesamtpool aller Agenten kontaktiert hatten. Aus der Summe aller Interaktionen errechnet sich dann in jeder Zeiteinheit des Modells, ob sich die Bindung an die politische Identität verstärkt, abschwächt, oder gar ob die Identität komplett wechselt.

Bei der Untersuchung der Dynamik des Modells stieß das Team auf Kipppunkte - Polarisierungs­grade, die Rück­kopplungs­schleifen auslösen, die zu einer ausufernden dauerhaften politischen Polarisierung führen. Darüber hinaus zeigt das Modell so genannte "Hysterese"-Effekte - das heißt, selbst wenn sich die Bedingungen so ändern würden, dass es sehr viel schwerer wäre, radikale Gruppen in sozialen Medien zu finden, würde die Polarisierung nicht wieder unter einen bestimmten Wert sinken. "Genau wie der Klimawandel kann auch die politische Polarisierung auf unvorhersehbare und gefährliche Weise reagieren", erklärt Törnberg, der Hauptautor der Studie.

Um die Polarisierung wieder zu verkleinern, müssten die separaten Gruppen sich einigen, auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten.»[6]

Reines Amygdala-Verhalten.

Zitat: «"Früher wurde diese Aufgabe durch die Massen­mobilisierung erfüllt, die die fordistische Gesellschaft der Moderne kennzeichnete, zum Beispiel durch groß angelegte Kriege", schreibt Törnberg. "Heute, in einer postmodernen, fragmentierten Gesellschaft, ist es weniger klar, wie ein solches Zusammenkommen umgesetzt werden könnte. Vor etwa zwei Jahren war eine gängige Antwort der Forscher, dass ein großes, gemeinsames Problem - wie eine globale Pandemie - eine Lösung bieten könnte. Das scheint leider nicht geholfen zu haben". Auch wenn er grundsätzlich nicht auf eine technische Lösung des Problems setze, sei er sich jedoch sicher, "dass es durchaus möglich wäre, eine entpolarisierende Form der sozialen Medien einzuführen."»[6]

Demnach sind die Social Media funktional so etwas, wie wenn die Fußballfans gegnerischer Vereine aufeinander treffen, und sie künstliche Kriege führen, obwohl sie ja letztlich beide Fußballfans und praktisch gleich sind, indem über die Vereins­farben künstlich verschiedene Rudel erzeugt werden.

Dasselbe hatte ich schon für Linke und Rechte beschrieben. Eigentlich sind sie gleich und unterscheiden sich nicht geringfügig, aber rhetorisch baut man diesen Gegensatz auf, um Bruderkriege führen zu können.

Konsequenzen

Die Konsequenz daraus wäre, dass der marxistische Geistes­wissenschaftler­schwachsinn und die Medien die Gesellschaft erst so zerstört haben, dass sie irreparabel und irreversibel kaputt ist, weil man durch dieses Konzept des "Dekontruierens", der "Diversität", der Redeverbote und Sprachgebote die Leute erst in einen Kriegszustand und die Amygdala in Daueralarm versetzt hat.

Man hat genau das Gegenteil dessen getan, was richtig gewesen wäre, und ausgerechnet die, die glauben, sie würden auf diese utopische Gesellschaft hinarbeiten, haben nur ein Schlachtfeld bereitet.

Oder wie ich so oft sage: Rechte sind das, was übrig bleibt, wenn Linke da waren. Linke bekämpfen nicht die Rechten und den Faschismus, sie machen sie.

Und das wäre auch eine Erklärung dafür, warum Marxismus immer und unweigerlich scheitern muss. Weil er auf diesem Konzept des "Klassenkampfs" beruht, dem Glauben, dass man sich dadurch irgendwie läutern und aus diesen Sozialisierungen[wp] befreien kann. Dasselbe mit der "kritischen Theorie"[wp], die ja auf der Ansicht beruht, dass man den ganzen Ärger dekonstruieren und loswerden kann, indem man ihn nur willkürlich und derbe bestreitet und angreift.

Tatsächlich ist das aber alles nur eine Form von Dummheit, die zur irreversiblen Zerstörung jeder Gesellschaft führt.

Weil sie mit den Hirnstrukturen inkompatibel ist, weil die Amygdala sowas abwehrt.

Und sicherlich findet man darin dann auch eine Erklärung dafür, warum die kommunistische Bedrohung um 1930 zur Gegenreaktion Nationalsozialismus führte. Wenn man das Schema einmal verstanden hat, fügt sich das exakt in dieses Schema ein.

Die Geisteswissenschaftler, die Soziologen, die Philosophen, die Marxisten und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk haben diese Gesellschaft irreversibel zerstört. Und man hätte das verhindert, indem man grundlegende wissenschaftliche Anforderungen gehabt und gestellt hätte und damit diesen ganzen Marx- und Diskurs­theorie-Quatsch verhindert hätte.

– Hadmut Danisch[7]

Klassenkampf ist Rudelkampf

Mehr zu meiner Theorie und Hypothese, dass vielen Leuten der rationale Teil im Hirn organisch oder funktional fehlt.

Ein Leser wies mich auf einen Artikel "Die mit dem Bier ist immer der Mann" in der TAZ hin.

Ein Autor namens Gabriel Yoran regt sich über den "Sexismus" in der Gastronomie auf:

Zitat: «Sie können darauf wetten, dass, wenn die Bestellung eines Mannes und einer Frau Aperol Spritz und Pils lautet, der Aperitif an die Frau geht. Denn der Mann ist der mit dem Bier. Wird jedoch gemeinsam eine Flasche Wein bestellt, steht das Probierglas schnell vor dem männlichen Gast, der bitte entscheiden möge, ob der Wein gut genug sei.

Dem Mann wird vom Service offenbar die größere Weinkompetenz zugeschrieben, aber im direkten Biervergleich das geringere Weininteresse. In bester patriarchaler Tradition soll er sogar die Dinge entscheiden, mit denen er sich weniger auskennt, auch 2021 noch und auch in Berlin-Kreuzberg. Und das, obwohl - so die Sterneköchin Tanja Grandits - heute meist die Frau entscheidet, in welches Restaurant gegangen wird.»[8]

Auf den ersten Blick wollte ich das einfach für die normale links-genderistische Alltags­dummheit halten. Denn es ist ja nicht so, dass der Kellner da die Geschlechterrollen zuweist, sondern dass der einfach Erfahrungswerte[wp] bildet, wer was macht, und unter Zeitdruck arbeitet, also entlang seiner Erfahrung einfach so handelt, dass im Mittel das optimale Ergebnis und die höchste Trefferquote herauskommt. Aber der Autor hat Philosophie studiert. Woher sollte der die Fähigkeit besitzen, zwischen Korrelation[wp] und Kausalität[wp] zu unterscheiden oder zu wissen, was Optimierung[wp] ist? Es ist diese typische Genderisten­dummheit.

Dann habe ich aber doch nochmal vertieft darüber nachgedacht. Und bin zu dem Gedanken gekommen, dass es weit schlimmer sein könnte und wohl auch ist.

Ich habe doch schon so oft beschrieben, dass ich da in diesen Kreisen immer wieder das Gefühl habe, dass denen im Gehirn was fehlt, was die Rationalität liefert. Genau das scheint mir auch hier der Fall zu sein.

Mir ging so dieser Begriff der Rationalitäts­blindheit durch den Kopf. Ich musste da an ein Buch denken, das ich mir vor langer, langer Zeit mal gekauft habe und das noch immer irgendwo in den unaufgeräumten Tiefen meiner Bücherbestände steht: Zahlenblindheit.

In dem Buch wurde beschrieben, dass manche Leute an allem scheitern, was irgendwie mit Zahlen oder auch nur mit Dimensionen, Größen­ordnungen zu tun hat. Wenn Leute überhaupt nicht merken, dass sie sich wirklich völlig verhauen haben und um Zehner­potenzen daneben liegen.

Und ich habe mir überlegt, ob das vielleicht Symptome derselben Ursache sein könnten: Ein Stück vom Hirn fehlt.

Ich hatte das ja schon ausgiebig beschrieben, dass es enorm viele Menschen gibt, die so amygdala­gesteuert sind, die sich entweder immer im Rudelkrieg gegen feindliche oder konkurrierende Rudel sehen, und alle immer nur unter der Freund-Feind-Unterscheidung sehen (und daher auch die von mir so oft kritisierten doppelten Maßstäbe rühren, weil für Freund und Feind eben verschiedene angelegt werden), oder Sozialmaschinen sind, die nur Rangordnungen innerhalb des Rudels manipulieren und steuern, wer mit wem und wer auf welchem Rang, auf wen man hört und wen nicht. [...] Ich habe mal eine alte Freundin, die immer versuchte, Singles im Bekannenkreis zu verstricken, gefragt "Sag mal, bist Du vielleicht eine alte Kupplerin?" und sie so "Oh, ja, und wie!" Sie könnte gar nicht anders.

Das sind so Anekdoten, und man muss sich vor dem Denkfehler der anekdotischen Evidenz hüten, aber das sind so Erlebnisse, die mir auffallen und dann durch die Denkmaschine laufen, mich dazu bringen, darauf mal zu achten.

Und tatsächlich scheint es so zu sein, dass in unserer Gesellschaft enorm viele Sozial­zombies unterwegs sind, die gar nichts anderes können, als in Sozialmechanismen zu denken. Amygdala und so. Und man sagt ja, dass für den, der nur den Hammer kennt, alles wie ein Nagel aussieht.

Und da ging mir so durch den Kopf, dass dieser Mansch da wohl rationalitäts­blind sein muss, so wie ich das auf den vielen Gender­veranstaltungen beobachtet hatte, und er schlicht nicht versteht, warum der Kellner das Bier dem Mann und den Aperitif der Frau hinstellt, dass das einen rationalen, mathematischen Grund hat, weil einfach die Stelle im Hirn fehlt, an der man das versteht. Da ist nichts.

Wenn man aber in und nur in Rudel- und Sozial­mechanismen denkt, muss einem so ein Handeln, vor allem, wenn man die rationalen Hintergründe nicht versteht, als Sozial­verhalten, genauer gesagt, als sozialwidriges Verhalten auffasst, wenn es dem eigenen Verhaltens­programm und den eigenen Verhaltens­vorstellungen zuwiderläuft, damit also als moralwidrig bewertet wird.

Was ist Gender?

Wenn man das weiterdenkt, dann ist Gender im Prinzip eine Art Ersatzweltbild, das denen, die nicht rational denken können, eine rudel-sozial­technische mythische Ersatz­erklärung für all dieses Verhalten liefert, für das das eigene Gehirn kein kompatible Erklärung findet.

Mir ist das schon beim "quality is a myth" der Verfassungs­richterin aufgefallen, dass die Leute sich solche mystischen Ersatzerklärungen dafür basteln, was sie sehen, aber nicht verstehen können. Quasi eine Art Realitäts­adapter für das eigene Gehirn. Der alles, was man sieht, als Sozial- und Rudel­verhalten interpretiert.

Sowas in der Richtung ist mir schon aufgefallen, als die Gendertüten damit ankamen, dass sie andere "Epistemologien"[wp] hätten, und deshalb ohne wissen­schaftliches Denken auskämen, dafür andere Wissenschaftsmodelle hätten, in denen dann oft solche Hexen­formulierungen wie "wir wissen um..." vorkommen. Als ob es da irgendwelche alternativen Denkmodelle zur Naturwissenschaft gäbe.

Es ist wohl letztlich nichts anderes, als schlicht und einfach mit dem falschen Teil vom Hirn zu denken und das dann für eine andere Art von Wissenschaft zu halten.

Für dieses Modell spricht Occam's razor[wp]. Denn so diffus und verteilt der Gender­schwachsinn ist, es wäre eine einzelne, zentrale, monokausale Erklärung für alles und jedes. Eine Erklärung, die den ganzen Gender­schwachsinn mit einem einzelnen Syndrom erklären würde.

Klima und Corona

Mir ging dann das Klimatheater durch den Kopf.

Man lässt sich von einem kleinen Mädchen mit gerade mal laienhaftem Jung­frauen­wissen herum­kommandieren, macht regelrecht Krieg und kommt dann mit "How dare you!?" an.

"How dare you" ist aber eindeutig Rudel- und Sozial­verhalten.

Beruht der ganze Klimakrampf am Ende einfach nur darauf, einen eigentlich rationalen, natur­wissen­schaftlichen Vorgang wie Messwerte und Veränderungen mangels rationalem Teil im Hirn nur mit dem Sozialhirn auffassen zu können und deshalb das Klima nur als Angriff des feindlichen Rudels verstehen zu können?

Sind die Corona-Kriege um die Impfung letztlich auch nur Auswirkungen der Anwendung falscher Hirnteile, falscher Hirnfunktionen?

Der Zusammenhang mit Sozialismus

Ist vielleicht das ganze Ding aus Sozialismus, Kommunismus, Antikapitalismus nur das Syndrom, über die für die Realität geeigneten Hirnteile nicht zu verfügen und sie deshalb fälschlich als Krieg zwischen Rudeln zu verstehen?

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich Linke und Rechte für nahezu gleichartig halte, nur parametrische Unterschiede und verschiedene Lösungsansätze für die Konfrontation mit fremden Rudeln sehen.[9] Die Linken wollen unterschieds­blind sein und machen, die Rechten wollen Unterschiede nicht haben.

Das ganze Prinzip des Marxismus, sozialisierte Klassen zu sehen, die im Kampf miteinander stünden, Proletariat, Bourgeoisie, Kapital, und vor allem der diagnostizierte, erwünschte, organisierte, angezettelte, erhoffte Klassenkampf, das ist ja alles nichts anderes, als den Rudelhirn­funktionen großen Auslauf zu lassen, um eine Freund-Feind-Kennung zu etablieren, Rudel zu definieren, Feindbilder aufzubauen, das eigene Rudel zusammen­zu­halten, Krieg anzuzetteln, und natürlich siegen zu wollen. Wie beim Fußballspiel. Auf dem Platz. Und in der Fankurve. Klassenkampf ist Rudelkampf.

Im Prinzip war Marx auch nichts anderes als der Versuch, das Ingenieurwerk Dampfmaschine mit den Mitteln und der geistigen Reichweite eines Rudeldenkers erfassen zu wollen.

Das führt zu seltsamen Erklärungs­mustern. Sehr komisch, aber meines Erachtens funktionierend und plausibel.

Bei den technikfeindlichen (eher maoistischen) Kommunisten ist das eher so, dass Maschinen als das feindliche Rudel aufgefasst werden, das einem die Arbeit wegnimmt, einen verdrängt, die Luft verpestet, ab und zu einen umbringt.

Bei den technikfreundlichen (eher marxistisch-stalinistischen) Kommunisten ist das Verhältnis zur Maschine ebenfalls wie zu einem Rudel gebaut, aber die Erwartungshaltung ist die, von der Maschine ernährt zu werden, als wieder das Grundschema parasitären Verhaltens. Das solcher Leute, die vom Verhaltensmuster als Diebe und Grundeinkommens­empfänger auf Kosten der Rudelmitglieder leben.

Also in beiden Fällen der Ansatz, (Dampf-)Maschinen wie Individuen, wie Rudel­mitglieder aufzufassen, nur in einem Fall des feindlichen Rudels, und sie dann zu beschuldigen und zu bekämpfen (Grüne) oder des eigenen Rudels und dann zu erwarten, von ihnen ernährt und mitversorgt zu werden (SPD).

Nach diesem Ansatz wären Linke nichts anderes als Leute, die mangels der nötigen Hirnfunktionen die Welt nicht verstehen, desorientiert darin herumirren, und ständig versuchen, sich Erklärungen zu suchen, die für das Resthirn passen würden. Also alles, auch Klima und Corona, als Rudelkampf und Angriff des feindlichen Rudels aufzufassen.

Was sind wir eigentlich?

Ich bin mittlerweile bei der Überlegung angekommen, ob vielleicht nur sehr wenige Leute in unserer Gesellschaft über rationale Fähigkeiten verfügen. Womöglich genetisch bedingt. Vielleicht so selten wie blaue oder grüne oder graue Augen. Und dafür große Teile unseres öffentlichen Lebens, wie eben Gender, Sozialismus, Nationalsozialismus, Rassismus, Fußball, ZDF, nichts anderes sind, als das, was dabei herauskommt, eine Realität und die Werke Rational­denkender mit der spezifischen Fehlstelle im Hirn erklären und verstehen zu wollen.

Ich habe schon lange den Eindruck und das vor Jahren schon geäußert, eben auch nach solchen feministischen "quality-is-a-myth"-Aussagen, dass Gender, die ganzen Sozial- und Geisteswissenschaften im Prinzip das Sammelbecken und die mythische Selbsthilfegruppe derer sind, die sich in den Naturwissenschaften nicht zurechtfinden können, weil es schlicht im Hirn fehlt. Hirn halt nicht in der Pro-Version bestellt.

Wenn man diese Vorstellung, dieses Erklärungs­modell einmal heranzieht, dann lassen sich verblüffend viele gesellschaftliche Entwicklungen, nahezu alles, als den zum Scheitern und Versagen verdammten Versuch auffassen, das, was in der Natur passiert oder was die Rationalen so treiben, mit dem dafür untauglichen archaischen Rudelhirn zu bedenken und zu interpretieren.

Als ob man in einem Auto rumfährt, dem die Scheinwerfer fehlen und man in der Dunkelheit versucht, das eben mit der Lüftung zu kompensieren. Man sieht nicht, wohin man fährt und warum, aber manchmal stinkt's. Fahren nach Geruch.

Ganze Studiengänge haben wir gebaut, um die Realität mit dem falschen Teil im Hirn fehl­zuinterpretieren, aber sich dabei überlegen zu fühlen. So rudelmäßig eben.

Und vielleicht ist die linke Forderung, dass alles politisch sei und sein müsse, nichts anderes als die Forderung, auch die, die nur das Sozialhirn und sonst nichts in der Birne haben, überall mitschwätzen zu lassen. Sie haben halt nichts anderes.

– Hadmut Danisch[10]

Rudel-Funktion der Freund-Feind-Erkennung

Zu meinen Überlegungen zur Funktion des Gehirns erzählte mir ein Leser, dass er vor vielen Jahren bei einem Unfall mal ein Schädel-Hirn-Trauma mit Einblutung erlitten habe. Er habe sich davon zwar auch wieder erholt, habe dabei aber einige Wochen unter dem Ausfall der betroffenen Hirnregionen gelitten. Und das habe sich so geäußert:

Er sei in seinem Umfeld Menschen begegnet, die ihm einerseits völlig fremd vorkamen. Er (er)kannte sie nicht, wusste nicht ihren Namen, ob er sie kenne und, wenn ja, woher, wer sie sind, also wie wenn man einer völlig fremden Person begegnet.

Trotzdem aber habe er irgendwoher sofort gewusst, wem er vertrauen kann, wen er duzen kann, mit wem er flapsig-kumpelhaft redet. Und: Es hat gestimmt.

Er schlussfolgert daraus, dass am Erkennen von Personen mindestens zwei Hirnregionen beteiligt sind, und dass beim ihm diese Rudel-Funktion der Freund-Feind-Kennung noch funktioniert habe, der rationale Teil aber nicht mehr. Quasi so, als sei der Karteikasten ausgefallen. Was mich nun wieder frappierend daran erinnerte, dass ich selbst ein gutes Gesichts-, aber ein Namens­gedächtnis wie ein totes Pferd habe. Es deutet auf Ursachen im selben Bereich an.

Er habe seine Freunde und Bekannten rational nicht mehr erkennen können, aber "in der Amygdala". (Könnte auch Rück­schlüsse auf Alzheimer zulassen.)

Was mir nun dabei auffiel, war, dass der Leser nicht nur beschrieb, dass er wusste, wem er vertrauen konnte, von wem er sich nicht bedroht fühlen musste, mit wem er kumpelhaft umgehen konnte, also ziemlich eindeutige Amygdala-Reaktionen der Rudel- und Freund­erkennung, sondern explizit erwähnte, dass er wusste, mit wem er per Du und per Sie ist, obwohl ihm die Personen völlig fremd erschienen und er weder ihren Namen wusste, noch wer sie sind oder was er mit ihnen zu tun hat.

Das Du und Sie wird also anscheinend nicht auf der Karteikarte mit Name, Beruf, Begegnungen gespeichert, sondern bei der Freund-Feind-Kennung.

Was nun die Frage aufwirft, ob die Unterscheidung in Du und Sie überhaupt erst eine sprachliche Folge der Amygdala-Funktion ist.

Ich hatte doch schon angesprochen, dass der Effekt, den ich seit so vielen Jahren mit dem Spruch "Es sind nicht die Maßstäbe, die mich so besonders ankotzen. Es sind die doppelten Maßstäbe.", nämlich dass die Leute für ihresgleichen völlig andere Maßstäbe anlegen als an politische Gegner, nicht einfach nur dumm, verlogen, Confirmation Bias oder sowas ist, sondern eine direkte Folge, Auswirkung der Freund-Feind-Kennung der Amygdala. Es ist eine eingebaute Funktion des Hirnes, an Freunde und Feinde unterschiedliche Maßstäbe anzulegen. Man könnte das eine Freund-Feind-Hysterese nennen.

Das nun wieder würde den "parasozialen Effekt"[wp] sehr gut erklären, den ich schon öfters angesprochen habe. Jemanden, den wir kennen, den wir für ein Familien- oder Rudel­mitglied halten, halten wir für glaubwürdiger, ihm glauben wir viel mehr, sind weniger kritisch. Ich hatte das mal zum Thema Rundfunk und den Gefahren beschrieben. Sogar verfassungs­rechtlich wird ja zwischen Rundfunk- und Pressefreiheit unterschieden, weil man die bildliche und akustische Wahrnehmung, das Bewegte, und die Wahrnehmung in Echtzeit, die einem keinen Raum zum Nachdenken lässt, und deshalb Rundfunk für zu gefährlich hält, um ihm die volle Pressefreiheit zuzugestehen.

Das Gefährliche an Nachrichtensprechern oder Moderatoren ist nämlich, dass man sie nicht nur immer wieder sieht, sondern per Fernseher eben in seiner Wohnung. Die sitzen beim Abendessen mit dabei und sowas, die sind dabei, wenn man mit der Frau auf dem Sofa rummacht und so weiter. Mir ist das mal aufgefallen, als ich auf einer dieser Medien­konferenzen war. Ich stand an einem Stehtisch und unterhielt mich mit jemandem, als irgendwer, weiß nicht mehr wer, an mir vorbeilief, und ich den im ersten Augenblick so kurz durch Zunicken grüßte, weil so dieser "ein Bekannter"-Reflex auslöste, und mich noch wunderte, warum der überhaupt nicht reagierte, und erst so einen Sekunden­bruchteil später ein anderer Teil im Gehirn mir sagte (genau diese beiden Teile, die der Leser mit dem Schädel-Hirn-Trauma beschrieb), dass ich den aus dem Fernsehen kenne, aber der mich natürlich nicht kennt. Deshalb glaubt man diesen Leuten eher, weil man sie irgendwo im Gehirn als Rudelgenosse wahrnimmt, obwohl sie das nicht sinnt. Das nennt man den "parasozialen Effekt" und ist damit so etwas wie die neurologische Bestätigung verfassungs­rechtlicher Bedenken. Mit ein Grund, warum ich Fernsehen für so gefährlich halte und den Landtag Sachsen gewarnt habe, dass man im Fernsehen Schindluder mit der vermeintlichen Meinungsfreiheit treibt. Gerade Leute wie Georg Restle[wp], Anja Reschke, Jan Böhmermann missbrauchen das ganz massiv.

Das alles könnte sich aber auch bis in die Wissenschaft als Denkfehler auswirken, ob nun als Confirmation Bias, oder in den Zitierkartellen, und natürlich beim Phänomen "group think".[11]

Während es bei mir an diesem Stehtisch nur ein paar Millisekunden Unterschied waren, lagen bei dem Leser mit dem Trauma eben ein paar Wochen dazwischen, die ihm Gelegenheit gaben, das zu Bemerken und darüber nachzudenken: Da gibt es eine von der ratio getrennte Musterkennung, die Dir dann sagt: Den kennst Du, dem kannst Du vertrauen, mit dem bist Du per Du, und der greift Dich nicht an. Noch bevor man weiß, wer das eigentlich ist.

Und ich habe den Verdacht, dass genau so Leute wie Greta oder Luisa Neubauer funktionieren: Botschaften werden mit charakteristischen Gesichtern verbunden, die einem immer wieder präsentiert werden. Damit der parasoziale Effekt ausgelöst wird, bevor man anfängt zu denken. Man könnte sogar sagen, dass Twitter mit seinen Profilfotos genau so funktioniert. Oder generell Firmenlogos so funktionieren.

Und deshalb könnte es auch sein, dass die Unterscheidung in Du und Sie nicht einfach nur kulturell oder "konstruiert" ist, sondern die sprachliche Umsetzung des Ergebnisses einer Amygdala-Freund-Feind-Erkennung.

– Hadmut Danisch[12]

Rudel-Funktion und politische Ausrichtung

Ich hatte das ja beschrieben, dass es verschiedene Betriebsarten des Gehirns geben muss, nämlich die des Einzelgängers[wp], der das Sozialverhalten runterfährt und stattdessen das rationale (aber energetisch teure) Denken hochfahren muss, um alleine überleben zu können. Und es gibt den Rudelmodus, in dem das Sozialverhalten hochgefahren wird, dafür aber das rationale Denken abgeschaltet und dem Rudelchef überlassen wird. Und es liegt auf der Hand und ist leicht zu beobachten, dass Männer viel eher zum Einzelgänger neigen, während Frauen - schon aus rein biologischen und fortpflanzungs­technischen Gründen - fast nur im Rudelmodus leben, weil sie auf den Schutz des Rudels angewiesen sind. (Eine beachtliche Ausnahme davon sind die "Hexen" des Mittelalters, die man aus der Stadt verbannt hat und die dann alleine im Wald hausen mussten, sich deshalb aus Ästen und Reisig eine Unterkunft basteln und lernen mussten, mit Pflanzen, Kräutern und Drogen umzugehen, woraus die Märchenfigur der Hexe entstand, altes Weiblein in lumpigen Klamotten, die im Wald im "Hexenhaus" haust. Stichwort Hänsel und Gretel[wp].)

Deshalb ist das auch evolutionär und taktisch sinnvoll, dass der Mann als Krieger und Verteidiger des Rudels oder als Einzelgänger eine stärkere Feind- und Bedrohungs­erkennung hat, während innerhalb des Rudels nicht die Bedrohungs- und Feind­analyse wichtig ist, sondern das ganze Sozialding, die Hierarchie­ordnung und die Verteilung von Futter ("Gerechtigkeit", "Grundeinkommen").

Das drängt natürlich die Frage auf, ob politisch "links" und "rechts" auf diesen beiden Betriebsarten des Gehirns beruht. Ob deshalb Männer eher rechts und Frauen eher links wählen und SPD/Grüne so voller Luschis, Schwule, Trans, Queer ist, also die Studien­abbrecher der Testosteron­entwicklung. Ob also SPD und Grüne, Linke und Antifa eher so eine Art Rudel­simulation sind, während "Rechte" eher so eine Art Abwehr­situation darstellen.

Und das würde auch sehr deutlich erklären, warum ich auf Veranstaltungen von Linken/Grünen/Genders immer den Eindruck hatte, dass denen ein Teil im Hirn fehlt, funktional oder organisch. Das ist wohl (ich hatte ja schon viele Artikel dazu) wirklich so, dass die in einer anderen Betriebsart sind und Teile des Gehirns abgeschaltet haben - oder nie eingeschaltet und nie trainiert wurden.

– Hadmut Danisch[13]

Welpenschutz

Ich habe schon mal beschrieben, dass sich vor allem linke Politikerinnen und Universitäts­tussen ständig als Vertreter irgendeiner Minderheit oder Gruppe aufspielen, der sie selbst oft nicht mal angehören, um sich als deren Vormund und Anwalt aufzuspielen und nach dem A-B-C-D-Schema irgendwelche Behandlungen, Vorteile, Entschädigungen zu fordern.

Einerseits schreit das natürlich danach, Rhetorik und vor allem Leninismus zu sein, wo man ja unterstellt, dass der normale Mensch gar nicht weiß, wie sehr er unterdrückt wird und was gut für ihn ist, und deshalb "die Partei" für ihn eintreten muss.

Ich frage mich, ob das nicht eine Ausprägung dieses Münchhausen-Stell­vertreter-Syndroms[wp] ist.

Ich könnte mir das so vorstellen, dass sie einerseits Opfer und schwach sein wollen, Weibchen­schutz beanspruchen, gleichzeitig aber aus feministischen Gründen und Motiven stark dastehen wollen. Könnte es sein, dass sie deshalb für ihre gewollte Schwäche einen Stellvertreter brauchen, der an ihrer Stelle als schwach dasteht, damit sie "stark" Behandlung und Kompensation fordern können?

Oder ist es vielleicht eher so ein archaisch entwickeltes Welpenschutz-im-Rudel-Programm, mit dem man die Welpen schützt, und Ersatz braucht, wenn keine da sind?

Was mich dann weiter zu der Frage gebracht hat, ob Fridays-for-Future und der Gretismus vielleicht genau so ein Syndrom sind, nur statt des eigenen Kindes, das als krank dargestellt wird, um vehement Heil- und Behandlungs­maßnahmen einzufordern, gleich die ganze Welt einspannen, um damit die Behandlung von allen fordern zu können.

Mal drüber nachdenken, was dafür und was dagegen spricht.

– Hadmut Danisch[14]

Gott und Teufel

Sind Gott und Teufel so ein Begriffspaar?

Sind diese Doppelbegrifflichkeiten vielleicht nicht einfach nur ein rhetorischer Kniff oder dreckiger Trick, sondern eine Folge unseres Rudel­verhaltens, alles in gut (eigenes Rudel) und schlecht (feindliches Rudel) einteilen zu wollen, und das mit demselben Begriff nicht ginge, man also zwei braucht? Damit, um ein Beispiel zu nennen, die Diversität total gut und die Heterogenität für alles Schlechte zuständig sein kann, obwohl es nicht nur das gleiche meint, sondern der gleiche Begriff ist, nur lateinisch und griechisch?

Zu Linken und Rechten hatte ich das ja schon vermutet, dass es einfach nur darum geht, in das eigene und das fremde Rudel zu unterscheiden.

Sind wir auch da im Bereich der doppel­begrifflichen Konfabulation, und deshalb Linke für alles Gute und Rechte für alles Schlechte verantwortlich sind?

Ist Political Correctness nur Ausfluss einer Unterkomplexität des Gehirns?

Oder anders gefragt: Ist Political Correctness die zwingende neuro­technische Folge mangelnder linker Hirnfunktion, die zu konfabulierenden Erklärungs­mustern führt?

Nochmal gefragt: Wenn rechtshirnige besonders religiös sind, sind dann solche Erklärungs­muster wie Ketzerei, Ungläubigkeit, Sünde eine unmittelbare Folge rechtshirniger Konfabulation? Ist die katholische Kirche die Kathedrale der Rechtshirnigkeit? Oder der Islam?

– Hadmut Danisch[15]

Geschlechtervielfalt, aber Einheitsmeinung

Erfreulich viele Leute schreiben mir, dass sie meiner Theorie oder Hypothese von der Hirnfunktion über Amygdala und das Drumherum, wonach das Verhalten vieler Menschen und vor allem der Hang zu doppelten Maßstäben, vorrangig von der Rudelmechanik und der dringend-zwingenden Freund-Feind-Kennung und -Unterscheidung im Hirn getrieben wird, und der rationale Teil - wenn überhaupt - erst danach zum Zuge kommt und nur auf Grundlage dieser Einteilung in die Zugehörigkeit zum eigenen oder einem feindlichen Rudel ein bisschen weitermachen darf.

Dazu dürfte kommen, dass Vorgänge wie Migration, Gender oder vor allem Pandemie und Impfung diesen Teil des Hirns in den Kriegszustand versetzt haben, man sich also ständig angegriffen fühlt und die Freund-Feind-Kennung deshalb höchste Priorität und höchsten Geschwindigkeits­druck erfährt. Auf die Feinheiten kommt es nicht mehr an, sondern darauf, schnell in Freund und Feind einzuteilen, bevor der andere den Über­raschungs­angriff starten und einem die Säbelzähne in den Rücken rammen kann. Mich erinnert das Kommunikations­gebaren unserer Zeit, in dem jeder sofort Gesinnungs- und Rudel­zugehörigkeits­bekenntnisse abliefert, oder danach fragt (und manche Leser ob des Umstandes, dass ich zu Corona keinen Standpunkt einnehme, sondern sage, dass ich das nicht beurteilen kann, schier durchdrehen, weil sie nicht verorten können, wo ich stehe), an genau das: Krieg. Genauer gesagt, die Sicherung eines Lagers im Bundeswehr­manöver. Wenn sich einer näherte, Gewehr hoch und "Parole!?" Und dann hatte man die richtige Parole zu nennen oder gefälligst erschossen zu werden. Freund oder Feind. Wurde vor allem anderen geklärt.

Lässt man sich auf diesen Ansatz ein, kann man damit nicht nur unzählige Verhaltensweisen unserer Gesellschaft erklären, fast schon eine "Theory of everything" bilden, sondern vor allem eines tun: Die Geistes­wissen­schaftler als Dummschwätzer dastehen lassen. Deren Blank-Slate-Theorie und deren Diskurs­theorie wären dann nämlich nicht nur erkennbar, sondern belegbar reiner Unfung und frei erfundener Blödsinn. Der ganze soziologisch getriebene Umgang mit der Gesellschaft per "Dekonstruktion" und "Sprechakte" und "Diversität" wäre dann nicht nur nutzlos, sondern im Gegenteil extrem schädlich und kontra­produktiv. Man hat sich halt einfach irgendeinen x-beliebigen Scheiß ausgedacht, weil er zum Marxismus­blödsinn passt, dafür Doktorgrade und Professuren vergeben und es "Geistes­wissenschaft" genannt, aber nach Lage der Dinge einfach nur einen großen Haufen reinen, schädlichen Blödsinns produziert.

Vielfalt, Einfalt und Zweifalt

Ist Euch mal was aufgefallen?

Ausgerechnet die, diese linke Pöbelschicht, die so gegen die "binäre Geschlechter­einteilung" kämpft und meint, Mann und Frau gäbe es nicht, dafür vielfältige und volatile Geschlechter, Queer und Trans und sowas alles, das bei Meinungen völlig anders sieht? In ihrem eigenen Rudel nur die Einfalt duldet, also die Einheitsmeinung, und darüber hinaus nur die Zweifalt, also alles Nazi, was nicht eigener Meinung ist?

Nach deren Auffassung kann man viele Geschlechter haben und die sogar wechseln, mindestens 4000, aber bei den Meinungen kann man nur eine von zwei haben: Die gute und die schlechte.

Zwischendrin gibt es nichts. Keine abgestufte Meinung. Keine "queere" Meinung. Keine von 4000 Meinungen. Keine dritte Geschlechts­angabe im Meinungs­ausweis. Kein "the good, the bad, and the ugly".

Warum?

Ich vermute, dass diese Binärität, dieses schnelle Einordnen des Gegenübers, fest im Gehirn verankert ist, und vor allen rationalen Prozessen stattfindet, stattfinden muss, um das Sozial- und Rudel­verhalten zu steuern. Ich hatte schon oft beschrieben, dass es ein riesiger Unterschied ist, ob in ein Zimmer mit Männern ein weiterer Mann oder eine Frau reinkommt. Frauen berichteten mir, dass es umgekehrt genauso sei. [...] Oder das Telefonat mit einem Zwitter, der sich gleichzeitig wie Mann und Frau anhören konnte oder es fertig brachte, Sätze sprachlich und inhaltlich als Mann anzufangen und als Frau zu Ende zu sprechen. Da macht das Hirn nicht richtig mit.

Anscheinend nun ist der ganze Queer- und Gender-Kram der Versuch, gegen diesen Mechanismus anzukämpfen, und etwas, was normalerweise binär funktioniert, zu "diversifizieren".

Umgekehrt versucht man nun anscheinend, erst über die Meinung - pro oder contra Marxismus wie schon bei den Kommunisten und den Nazis - die große Freund-Feind-Trennlinie einzuziehen, und das dann auch über andere Achsen, wie nun eben die Haltung zur Pandemie und der Impfung.

Während man bei Geschlechtern von unzähligen ausgeht, jede Einteilung in zwei Geschlechter bestraft und sogar die Anrede "Meine Damen und Herren" als verfassungswidrig verbieten will, gilt hier das tertium non datur[wp], gibt es nur die Dichotomie[wp] in Freund und Feind, weil die im Hirn eben so angelegt ist.

– Hadmut Danisch[16]

Ehrenmord und Hitlergruß

Ich hatte einiges dazu geschrieben, dass Menschen in diesen Konsens­denker­modus kommen können, in dem die Rationalität völlig abgeschaltet wird, und nicht mehr zählt, ob eine Aussage richtig ist, sondern ob sie rudelkonform ist und die Position innerhalb des Rudels erhält. Dieses "was würden die anderen von mir denken, wenn ich anderer als dieser Meinung wäre".

Ich vermute sehr stark, dass das Konzept der "Ehre" wesentlich - aber nicht nur, das hat auch gewalt­ökonomische und spiel­theoretische[wp] Aspekte - auf genau diesem Rudeldenken beruht, es also bei Ehrenmorden nicht darum geht, ob die Tat an sich irgendeinen Sinn ergibt oder gut ist, sondern ob jedes andere Handeln die Position im Rudel beeinträchtigen würde.

Zufällig ein schönes Beispiel für Rudelkonsensdenken wider besseres Wissen gefunden:

Zitat: «Dieses Video MUSS man gesehen haben, es ist die Ursache für den Aufstieg der AfD. 11 Minuten lang klatschte die CDU 2016 für Merkels Flüchtlingspolitik, obwohl fast alle Delegierten die Politik für falsch hielten. Und die Partei-Elite klatscht bis heute.
Mp4-icon-intern.svg Die CDU klatschte 2016 elf Minuten lang für Merkels Flüchtlingspolitik und die Kapitulation des Rechtsstaats an Deutschlands Grenzen (2:34 Min.)

» - Julian Reichelt[wp][17]

Frenetischer Beifall für etwas, was alle für falsch halten.

Das erinnert mich an etwas.

Es gibt ein berühmtes Foto aus der Nazi-Zeit, auf dem man sieht, wie vor einer Bühne irgendeine Betriebs­mannschaft oder so etwas steht, ganz viele Menschen, das ganze Bild voll, sehr gedrängt, alle mit Hitlergruß[wp], alle mit erhobenem Arm. Nur ein Einziger steht mittendrin, der nicht mitmacht und die Arme verschränkt und sehr distanziert guckt.

Politik hat viel damit zu tun, Menschen in diesen Rudelzustand zu bringen und darin zu halten.

Ich habe vor Jahren schon geschrieben, dass meines Erachtens nicht nur das ganze Naziszeugs mit Uniformen, Hakenkreuz, Fackeln, und so weiter und so fort, sondern auch das Singen, erhobene Faust[wp], Sprechweisen der Linken, Antifa-Flaggen und so weiter diesen Zweck erfüllen, das Hirn in den Rudelmodus zu bringen und darin zu halten. Nicht denken, nicht fragen, nur folgen.

Es geht nicht mehr darum, ob eine politische Auffassung richtig ist, sondern ob sie rudeltauglich ist.

Hier am Beispiel CDU.

– Hadmut Danisch[18]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Das Bundesverfassungsgericht und das marxistische Zentralproblem, Ansichten eines Informatikers am 3. Februar 2021
  2. Hadmut Danisch: In der Rangordnung weit nach oben gebumst ..., Ansichten eines Informatikers am 10. März 2021
  3. Post Collapse Gesellschaft Teil 1: Frauen, Post Collapse am 25. September 2014
  4. Hadmut Danisch: Mehr zu Michel Foucault, der Philosophie, der Kinderfickerei der "Intellektuellen" und einer Notbremse, Ansichten eines Informatikers am 30. März 2021
  5. Thomas Philippi: "Die Moderne bekommt die Quittung" am 17. September um 12:05 Uhr; Leserkommentar in: Pädophilie-Vorwürfe: Sexuelle Befreiung, F.A.Z. am 14. September 2013
  6. 6,0 6,1 6,2 Computermodell zeigt zerstörerisches Potenzial von sozialen Netzen, Heise/Telepolis am 20. Oktober 2021
  7. Hadmut Danisch: Eine Bestätigung für meine Amygdala-These ..., Ansichten eines Informatikers am 1. November 2021
  8. Die mit dem Bier ist immer der Mann, TAZ am 7. November 2021
  9. Hadmut Danisch - Ansichten eines Informatikers:
    • Über die Gleichheit von links und rechts, 21. Februar 2016
      "Ich habe immer stärker den Eindruck, dass dieses rechts-links-Gerede und rechts-Gebashe dazu dient, künstlich zwei verschiedene rechtliche, moralische, journalistische Bewertungsräume für gleichartige Straftaten aufzuspannen."
    • Links wie Rechts, 30. April 2017
      "Muss man sich immer klar machen: Linke und Rechte ticken eigentlich gleich."
    • Gute Kurzeinführung in den Sozialismus/Kommunismus, 26. Juli 2020
      "Ich hatte das schon beschrieben, dass der Krieg zwischen den russischen Kommunisten[wp], den italienischen Sozialisten[wp] und den deutschen National­sozialisten[wp] der Streit abtrünniger Brüder war, die zwar dieselbe Ideologie und Gesellschafts­form verfolgten, aber während erstere den Welt­kommunismus[wp] anstrebten, wollten die Italiener und Deutschen da für sich, unter sich bleiben, um sich letztlich sogar kommunistisch zu steigern, nämlich eine noch größere Homogenität[wp] der Gesellschaft zu erreichen.
      Deshalb geht das auch so schief, wenn die heutigen Linken auf die Rechten und die Nazis schimpfen, aber nicht merken, dass die Nazis geklonte Kommunisten sind, die sich nur in der Typen­bezeichnung unterscheiden und ansonsten baugleich sind. Dass Antifa, Faschisten, SA[wp] alles dasselbe ist. Alles auf denselben ideologischen Dogmen beruht, es immer nur um die Ent­individualisierung der Gesellschaft und Homogenisierung hinausläuft."
  10. Hadmut Danisch: "Gastrosexismus" oder Rationalitätsblindheit?, Ansichten eines Informatikers am 11. November 2021
  11. group think: Gruppendenken, Wunschdenken
  12. Hadmut Danisch: Du, Sie, Schädel-Hirn-Trauma, Ansichten eines Informatikers am 15. November 2021
  13. Hadmut Danisch: Vom Zusammenhang zwischen Hirnstrukturen und politischer Ausrichtung, Ansichten eines Informatikers am 23. September 2024
  14. Hadmut Danisch: Fridays for Future als Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom?, Ansichten eines Informatikers am 9. Dezember 2021
  15. Hadmut Danisch: Mann, Frau, Hirn, Gott, links, rechts, Ansichten eines Informatikers am 9. Dezember 2021
  16. Hadmut Danisch: Von der Vielfalt und der Zweifalt des Meinens, der Amygdala, der Duldungsstarre bei Frau und Sau und einer universellen Vergewaltigtseinstheorie, Ansichten eines Informatikers am 3. Januar 2022
  17. Twitter: @jreichelt - 23. Juni 2023 - 13:12 Uhr
  18. Hadmut Danisch: Ein Beispiel für Group Think - Konsensdenken - Rudelmechanik, Ansichten eines Informatikers am 23. Juni 2023

Querverweise

Netzverweise