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Philosophie
Der Begriff Philosophie bezeichnet eine geisteswissenschaftliche Disziplin, die sich mit der ganzheitlichen Deutung und Sichtweise von existenziellen Sinnfragen beschäftigt. Die Philosophie ist derzeit aufgrund eines in Folge ideologischer Einflussnahmen auf die Einrichtung Universität erlittenen Qualitätsverlustes vollständig degeneriert und hat ihre originäre Funktion verloren.
Hintergrund
| Viele Geisteswissenschaftler schreiben mir aus Unwohlsein darüber, wie ich über Geisteswissenschaftler schimpfe. Naja, das ist ja der Zweck, warum ich es tue. Damit die sich unwohl fühlen. Viele kommen dann mit den alten Griechen oder Kant oder sowas daher. Und ich antworte jedesmal: "Die sind aber schon lange tot...".
Am schlimmsten sind da die Philosophen. Die bilden sich ernstlich ein, sie wären schlau, automatisch, so kraft Bezeichnung, weil es irgendwann mal ein paar schlaue Leute gab, die man später "Philosophen" nannte, und deshalb automatisch jeder auch schlau werde, der sich "Philosoph" nennt oder auch nur einfach im Studiengang "Philosophie" immatrikuliert. Also ob man mit dem Studentenausweis automatisch zum Schlauen und Weltretter werde. Am allerschlimmsten sind die, die dann mit der Mathematik daherkommen und der Informatik, die ja beide Produkte der Philosophie seien. Ich will ja auch nicht in Abrede stellen, dass Geisteswissenschaft und Philosophie früher mal nützlich waren. Das Problem ist aber genau das, was selbst kritische, ältere Philosophen schon erkannt und mir gegenüber schon ge- und beschrieben haben. Philosophie heute ist etwas völlig anderes als Philosophie damals und hat, bis auf den Namen, damit nichts mehr gemein. Es gab mal so die mittelalterliche Universität, mit ihren klassischen vier Fakultäten. Zitat Goethe, Faust:
Philosophie, Juristerei, Medizin, Theologie. Das war die klassische Kategorisierung zu einer Zeit, als es noch den Universalgelehrten[wp] gab, als man als Mensch noch alles wissen konnte, was es zu wissen gab. Deshalb waren die Naturwissenschaften und die Mathematik, die Logik, die Erkenntnistheorie und so weiter einst Teil der Philosophie. Weil: Wo sonst? Dann aber wurde alles, was irgendwie sinnvoll oder nützlich war, in eigene Fächer oder gar Fakultäten ausgelagert. Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Logik... alles raus und in eigene Fächer oder gar Fakultäten überführt. Heute ist die Philosophie quasi der Müll, der übrig blieb, weil ihn keiner haben wollte. Das Geschwätz, das keiner mitgenommen hat. Das ist gewissermaßen die Art und Weise, wie man daraus "Laberwissenschaften" gemacht hat. Alles Verwertbare ist raus. Das allergrößte Problem ist aber ein anderes. Oder besser gesagt, ein Folgeproblem. Denn die Geisteswissenschaften haben klassisch einen Qualitätsverzicht. Was sehr eng mit ihrem Empirieverzicht zusammenhängt. Und damit wurden sie zur Beute der Marxisten wie Obst, das einem Schimmelpilz anheimfällt. Die Unfähigkeit der Geisteswissenschaften, sich wenigstens gegen das allerdümmste Geschwätz zur Wehr zu setzen, hat sie zur perfekten Beute, zum Übernahmekandidat des ultimativ Dummen, des ideologischen Dummenkults schlechthin gemacht: Der Linken, der Kommunisten, der Marxisten. Man muss sehr dumm und unfähig sein, um auf diesen linken Blödsinn hereinzufallen, oder sehr verlogen, kriminell und korrupt, um ihn zu vertreten. Die Geisteswissenschaften waren aber der Ort, der Dummheit honorierte. Und der Fehler war, die Soziologie aufzunehmen. Denn Soziologie ist schon begrifflich der Schwindel und Betrug, Marxens zur Ideologie verklärten Schwachsinn als Wissenschaft auszugeben. Lässt sich zurückverfolgen zur Frankfurter Schule. Man lenkt da immer das Augenmerk auf deren Opferstatus, weil sie als Juden aus Deutschland fliehen mussten. Der wesentliche Aspekt war aber, dass sie Marxisten waren, die sich genau zu der Zeit, als sich der Marxismus damals von Russland her Deutschland einverleiben wollte, unter dem Deckmantel einer Wissenschaft an den Universitäten einnistete. Stichworte dazu wären auch Liebknecht, Luxemburg, Spartakus und so weiter. Ausgerechnet im Mutterland des Kapitalismus haben sie Unterschlupf gefunden und mussten ihre Kapitalismusfeindlichkeit zunächst mal tarnen und ihre Ideologie in Einklang damit bringen, dass es den Menschen im amerikanischen Kapitalismus deutlich besser ging, als im Kommunismus. Deshalb entwickelte man ja zusammen mit Schülern Freuds diesen Genderschwachsinn als Ersatzvehikel für den Klassenkrampf. Nach dem Krieg kamen die teils zurück und haben dann, moralisch aufgeladen, mit den 68ern die Universitäten und vor allem die Geisteswissenschaften übernommen. Weil da halt die Dummen so willkommen sind und so leichtes Spiel haben. Weil nur da die Freiheit besteht, noch das dümmste Geschwätz Wissenschaft zu nennen und dafür eine Professur zu kriegen und lebenslang vom Steuerzahler durchgefüttert zu werden. Heute betet man da die Hohepriester des dummen Geschwätzes an, ob sie es nun wie Habermas unter Unverständlichkeit tarnen, oder wie Baer offenkundig ausstellen. Und es funktioniert, weil nur der gar so Dumme der perfekte und akzeptierte Leithammel der noch dümmeren ist, weil die die Dummheit als gemeinsames Rudelkennzeichen akzeptieren. Der Tribalismus, das Rudelwesen, ist dem menschlichen Gehirn immanent, und die Geisteswissenschaften haben es geschafft, oder sind umgekehrt dem zur Beute gefallen, Dummheit zum Tribezeichen zu machen. Quasi die Solidarisierung, die Rudelwerdung der Dummen. "Quality is a myth", wie deren Prophetin verkündete. Richtig selbsterhaltend wurde das aber erst, als die Parteien zur Lobby und Interessenvertretung der Dummen wurden, quasi eine Art Dummengewerkschaft, die dann an Macht und Steuergelder kam, und die Dummenwissenschaften derart mit Geld aufpumpten und zu ihren Brutstätten, ihren Inkubatoren und Geldwaschanlagen machten. Das ist nicht mehr zu trennen, weshalb wir auch so viele Politiker, vor allem Politikerinnen erleben, die doof wie Stroh sind, deren Abschlüsse einer Nachprüfung nicht standhalten, deren Dissertationen plagiiert und/oder vom Ghostwriter geschrieben sind. Es gibt so einen kompletten Dummenzyklus von Fakultät über Politik bis zur Pension. Dafür wirft dann jeder Steuergelder ein, sobald er mal bei Macht vorbeikommt. Inzwischen ergänzt um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Gerichte. Das ist, kurz gesagt, der Grund für meine Geringschätzung und Verachtung der Geisteswissenschaften. Und deren Genese. | ||
| – Hadmut Danisch[1] |
| Es gibt nicht DIE westliche Philosophie, sondern verschiedene westliche Philosophieschulen, hier wären vor drei wesentliche zu nennen: die britische (ich schreibe bewusst britisch, weil die meisten klugen Denker der Insel Schotten waren), die französische und die deutsche - bei den Franzosen wiederum gibt es zwei Denkströmungen (ausgehend von Rousseau[wp] auf der einen und Voltaire[wp] auf der anderen). Und da diese Denkrichtungen - wir beschränken uns hier auf die politische Philosophie - in wichtigen Punkten einander widersprechen, ist das Ergebnis nicht eine, sondern mehrere Philosophien. Konkret heißt dies: Europa pendelt seit gut 200 Jahren zwischen Liberalismus und Totalitarismus. Auf welchem Weg befindet sich Europa aktuell? Nun, der zur Zeit bedeutendste französische Philosoph Michel Onfray[wp] hat dazu äußerst Bemerkenswertes in seinem aktuellen und herausragendem Buch "Theorie der Diktatur" verfasst. Und gemeint sind hier nicht die Nationalpopulisten Osteuropas - die "neue rechte Welle" ist nur eine Reaktion auf das, was man als "Einheit in Vielfalt"-Diktatur wahrnimmt, was im Grunde mit dem "Durchmarsch der 68-er in die Institutionen" (Dieter Nuhr[wp]).
Eine Karikatur bringt dies treffend auf den Punkt: Die "westliche Philosophie" ist nicht nur Hayek[wp], Popper[wp] oder, um weitere liberale Theoriker zu nennen, Mill[wp] oder Locke[wp]. Sondern eben auch Nietzsche[wp], Marx[wp], Heidegger[wp], Eco[wp], Husserl[wp], Dilthey[wp], Peirce[wp], James[wp], Moore[wp], Deleuze[wp], Foceault[wp], Deridda[wp], Horkheimer[wp], und, und, und. Der Grundkonflikt ist hier individuelle Freiheit[wp] versus Kollektivismus[wp]. Und dieser Grundkonflikt ist nicht entschieden, sondern bewegt die Philophie ja noch immer. Der Mensch muss frei und mündig sein (das sagte Kant[wp], das sagte eben auch al-Ghazali[wp]). [...] Es gibt sehr wohl interessante Beiträge aus der muslimischen Gelehrsamkeit: Diese Beiträge, vor allem aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Psychologie, kommen jedoch weniger aus dem Nahen Osten, als vielmehr von muslimischen Colleges im Westen: Das Zaytuna College[wp] in Berkeley, Kalifornien, das Muslim College[wp] in Cambridge oder das Alqueria de Rosales[ext] in Andalusien. So heißt "Sufismus"[wp] heute akademisch "Islamische Psychologie", denn um nichts anderes handelt es sich dabei. Siehe beispielsweise Abdullah Rothmans[ext] Vorlesungen und Modelle. Weisheit ist universell und keine Kultur hat diese auf Dauer allein für sich gepachtet. Zivilisationen und Hochkulturen zeichneten sich vor allem dadurch aus, dass sie von allen Kulturen quasi "das Beste" aufnahmen, adaptierten und weiterentwickelten. So wie die arabische Welt Wissen aus Indien, Persien und Griechenland zusammenmixte, so fiel auch in Europa nicht "das Wissen vom Himmel". Dieser Satz ist richtig, wenn man ihn dahingehend korrigiert:
Und der islamische Fundamentalismus ist, das hat Zizek[wp] richtig erkannt, "ein Symptom der Krankheit, gegen die er sich als Heilmittel versteht." |
| – Tarik[2] |
Einzelnachweise
- ↑ Hadmut Danisch: Zur Genese und Diagnostik der "Laberwissenschaften", Ansichten eines Informatikers am 10. August 2021
- ↑ Kommentar von Tarik am 28. Juni 2021 um 12:53 Uhr, in: Das neue Schreckgespenst im Islamdiskurs: "politischer Islam", IslamIq am 20. Juni 2021
