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Correctiv

Aus WikiMANNia
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Correctiv
Beschreibung Webseite
Sprachen deutsch
Online seit Juni 2014
Status Aktiv
Weitere Infos
Urheber David Schraven[wp]
URL correctiv.org
Twitter @correctiv_org

Correctiv ist eine sich öffentlich als unabhängige Recherche­gemeinschaft darstellende deutsche GONGO, die im Juni 2014 mit einer Anschub­finanzierung von drei Millionen Euro für drei Jahre durch die Essener Brost-Stiftung[wp] gegründet wurde.[1]

Artikel

Über Correctiv

Zitat: «Correctiv stellt einen Haufen von Desinformanten dar, von Leuten, die Falschinformationen verbreiten, sich rechtlich aber so absichern, dass das als "Meinung" durchgeht.» - Henryk M. Broder[3]
Correctiv ist eine Propaganda-Webseite zur Meinungs­manipulation.

Sie dient zur psychologischen Lenkung der Zuschauer. Correctiv beteiligt sich ganz offen an russland­feindlicher und kriegs­treiberischer Hetze. Correctiv wurde mehrfach vorgeworfen, Quellen zu erfinden (siehe MH17, Billy Six Story), absichtlich falsche Bewertungen abzugeben und regierungs­kritische Bericht­erstattung gezielt zu diskretitieren. Die Texte von Correctiv nutzen dazu das hinlänglich bekannte Framing wie "rechtsradikal, Antisemit und Verschwörungs­theoretiker".

Wikihausen[4]
Man sollte durchaus nochmal daran erinnern,

dass der arrogante Journalisten­sauhaufen Correctiv, der immer so tut, als sei er die Wahrheit persönlich und würde alle anderen der Lüge überführen, noch neulich erst der Falschbehauptung bezichtigt hat, wer Zweifel an Annalena Baerbocks Lebenslauf äußerte.

Wie schreiben die so schön an Ende des Textes?

Zitat: «Was ist Fake? Was ist Fakt?

Es wird immer wichtiger, zuverlässige Quellen erkennen zu können und seriöse Informationen einzuordnen.»[5]

Yupp. Kann aber nach hinten losgehen.

Hadmut Danisch[6]

Hetzerische Tätigkeit von Correctiv

WikiMANNia-Kommentar
Zitat: «Die AfD ... Auch anderswo in Europa lavieren rechtsextreme Bewegungen, schwanken oder verstricken sich in Widersprüche.»[7]

Nach dem Dafürhalten der GONGO Correctiv lavieren immer nur Rechtsextreme und verstricken sich in Widersprüche, aber niemals Linksextreme, wobei die als Beispielfall für eine rechtsextreme Partei genannte AfD tatsächlich keine solche darstellt.

Folgt man der Journaille, dann haben Menschen mit nicht-linker politischer Gesinnung inzwischen in Deutschland gar kein Anrecht auf eigene Meinung mehr. So darf man offenbar nicht einmal mehr Sympathie mit Präsidenten haben, die offenbar das Wohl ihres Landes im Blick haben. Dies war bereits beim US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump der Fall und ebenso ist es beim russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Scheinflüchtlinge, die man besser Invasoren nennen sollte, werden aus allen möglichen Ländern in die EUdSSR geschleust. In der jüngsten Vergangenheit wurde verlautbart, dass man Hunderttausende so genannter Ortskräfte aus Afghanistan, in Deutschland willkommen heißen müsse, nun wird die Aufnahme von 500.000 Flüchtlingen aus der Ukraine angekündigt. Darunter werden sich nicht nur "Flüchtlinge" aus der Ukraine befinden, sondern auch zahllose Migranten aus dem Irak, Afghanistan, Syrien und Afrika, die zuvor erfolglos über Weißrussland versuchten in die EUdSSR einzudringen.

Gleichzeitig wirbt "Correctiv" für die Tötung ungeborener Kinder in Deutschland ("Schwangerschaftsabbruch in Deutschland - So schlecht ist die Versorgung"[ext]). Sie beklagen den Verlust von Menschenleben in einem Krieg, deren Anzahl im Vergleich zu den 100.000 Abtreibungs­toten jährlich allein Deutschland grotesk gering ist. Von Russlands "brutalem Angriff auf die Souveränität" der Ukraine fabulieren Menschen, denen beispielsweise die Souveränität Deutschlands und das Selbstbestimmungs­recht des deutschen Volkes vollkommen gleichgültig sind.

Der Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck, gibt an, Vaterlandsliebe "stets zum Kotzen" gefunden zu haben und konnte mit Deutschland noch nie etwas anfangen. Er behauptete ebenfalls:

Zitat: «Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk[8]

Nach dieser "grünen Logik" wären auch die Ukrainer kein Volk und hätten demzufolge auch keine Souveränität, die von Russland verletzen werden könnte. Aber Politiker und Haltungs­journalisten interpretieren die Wirklichkeit gemäß aktueller geopolitischer und ideologischer Erwägungen nach eigenem Gutdünken und Ermessen, um bestimmte Sachverhalte ihrer Propaganda und Hetze gegen Andersdenkende entsprechend darzustellen.

Zitat: «
Das Netzwerk der Väterrechtler
Väterrechtler auf dem Vormarsch

Krude Thesen, ausgefeiltes Lobbying und jede Menge Frauenhass: Sogenannte Väterrechtler machen vehement Einfluss in Politik und Justiz geltend - und untergraben den Gewaltschutz von Frauen und Kindern. [...]

Die Rhetorik von der Benachteiligung der Väter kaschiert zum Teil eine rabiat frauenfeindliche Agenda. [...]

Die Akteure: Die Tarnstrategie der Maskulinisten

Einer, der besonders eifrig Mails an das Ministerium schreibt, ist Gerd Riedmeier, Vorsitzender des Vereins "Forum Soziale Inklusion" (FSI). Der Name klingt weich und harmlos, und das ist wohl Absicht. Der Politik­wissenschaftler Thomas Gesterkamp spricht von einem "Täuschungsmanöver". Gesterkamp forscht über Strategien rechter, maskulinistischer Netzwerke, und Riedmeier zählt zu den umtriebigsten Akteuren. [...]

Verbindungen bis an den rechten Rand

Im Internet geht Krieg mit lauten Parolen und frauenverachtenden Thesen hausieren. [...]

Auf der Konferenz in Nürnberg kamen Maskulinisten, Gender-Gegner und Väterrechtler zusammen, laut Website basierte der Kongress auf der Arbeit von rund 80 Gruppen, darunter Manndat und Agens, obskure Initiativen mit Namen wie "GenderUnsinn" und die als jugendgefährdend indizierte Hetzseite "Wikimannia". [...][9]

Kontakte zur weltweiten religiösen Rechten [...]

Die Ideologie der Väterrechtler: Familie, Macht und Kontrolle

Die Väterrechtler nutzten die Verzweiflung der Betroffenen für ihre Zwecke, sagt Gesterkamp: "Einige geraten in die Hände dieser Rattenfänger, die ihr Leid politisch ummünzen, und dann geht es gar nicht mehr um die Trennungsväter, sondern um ein traditionelles Familienbild und Geschlechter­hierarchie." [...]

Schulungen: Krieg im Familiengericht

Politischer Einfluss: Maskulinisten und Liberale Männer

Auf politischer Ebene scheint vor allem die FDP offen für die Thesen der Männerlobbyisten. Die Partei hat sogar eine Kernforderung der Väterrechtler in ihr Parteiprogramm aufgenommen: Sie tritt dafür ein, das Wechselmodell als Regelfall festzulegen, also die abwechselnde Betreuung der Kinder von Vater und Mutter.[10] [...] Der FDP scheint die Gruppe eher unangenehm zu sein. Auf Anfrage schreibt sie, es handele sich um "keine Vorfeld­organisation" und "etwaige besondere Nähen" zu anderen Vereinen seien "für die FDP irrelevant." [...]

Die AfD - "Überall Netzwerke"

Mit der AfD teilen einige Väterrechtler die antifeministische Haltung und die Sorge um den Bestand der traditionellen Familie. [...]

Hinzu kommen personelle Schnittmengen. Ein ehemaliges AfD-Mitglied, das anonym bleiben will, spricht gegenüber CORRECTIV und Stern sogar von einer "Unterwanderung". In ihrem Landesverband seien mehrere Personen mit Väterrechtler-Positionen eingetreten. "Ich war im Landesfach­ausschuss Familie, und dann habe ich festgestellt: Da sind überall Netzwerke." [...]

Leni Breymaier, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, hat festgestellt, dass die Argumente der Väterrechtler aufgegriffen werden und warnt: "Es ist gefährlich für Frauen, wenn diese Forderungen in die Parteiprogramme kommen, und wir müssen aufpassen, dass sie nicht mehrheitsfähig werden." [...]

Das Netzwerk der Väterrechtler reicht nun zu reaktionären Kräften in ganz Europa, zu Gender-Gegnern, religiösen Fundamentalisten, Pro-Life-Aktivisten, und dank guter Lobbykontakte bis mitten in die deutsche Regierungspartei FDP. [...]»[11]

Seitdem es die Väterbewegung gibt, die gleichberechtigte Sorge und Umgang auch nach elterlicher Trennung fordert, gibt es einen reaktionären Backlash dagegen. Dieser Backlash hält mit unverminderter Heftigkeit an. Gestern Nachmittag sind zeitgleich zwei Artikel online gegangen, die so einseitig sind, dass man wohl beide als Hit piece bezeichnen darf.

Bei Correctiv heißt es:

Zitat: «Krude Thesen, ausgefeiltes Lobbying und jede Menge Frauenhass: Sogenannte Väterrechtler machen vehement Einfluss in Politik und Justiz geltend - und untergraben den Gewaltschutz von Frauen und Kindern. CORRECTIV zeigt, wie ihre Netzwerke funktionieren.»

Hier geht es weiter mit dem schon von der Länge her ausufernden Artikel, in dem sich ein entrüsteter Absatz an den nächsten reiht.

Der STERN schreibt unter dem Foto einer angstvoll schauenden Frau mit kleinem Kind:

Zitat: «Vordergründig wollen sie getrennten Vätern helfen. Doch im Hintergrund versuchen zahlreiche Vereine in Deutschland, politischen Einfluss auf das Unterhalts- und Sorgerecht zu nehmen - beim Bundes­justiz­ministerium, bei FDP und AfD. Manche dieser Väterrechtler sind offen antifeministisch.»[12]

Nimmt man beide Anreißer zusammen, hat man eine Übersicht darüber, was in erster Linie stört: durchdachte Lobbyarbeit, Vernetzung, das Bestreben, in der politischen Debatte mitzureden, und mangelnder Feminismus bei "manchen Väterrechtlern". Na, das ist ja alles unerhört.

In den Artikeln wird nicht nur gegen Väter-, sondern auch gegen Männerrechtler insgesamt gewettert (hier fälschlich als "Maskulinisten" bezeichnet). Vor allem die Kampagne "Genug Tränen" sowie Gerd Riedmeiers Forum Soziale Inklusion scheinen den Leuten, die hinter den Artikeln stecken, ein Dorn im Auge zu sein. Erwähnt werden auch MANNdat, Agens, der Väteraufbruch für Kinder, die IG "Jungen, Männer, Väter", die Deutschen Genderkongresse in Nürnberg, die "Liberalen Männer" (deren stellvertretender Vorsitzender Sebastian von Meding "enge Kontakte zum Maskulinisten­milieu" haben soll) sowie die rührigen Väterrechtler Franzjörg Krieg und Markus Witt.

Zu einem großen Teil werden frühere Attacken auf die Männer- und Väter­bewegung schlicht wiedergekäut, wobei die Vorwürfe bis ins Jahr 2011, ja sogar noch ins Jahr 1992 zurückgehen. Zum Schluss hat vor allem die Correctiv-Journalistin in ihrem Beitrag ein weit verzweigtes Netzwerk der großen Väter-Verschwörung gezeichnet, in dem alles mit allem verbunden und so ziemlich jede männer- oder väter­politische Gruppe, die sich außerhalb der feministischen Einhegung für Gleichberechtigung engagiert, des Teufels ist. Kontaktschuld ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Rhetorik.

Interessant ist, dass sich Correctiv und STERN hier zu einem koordinierten Angriff verbündet haben. Das würde so nicht stattfinden, wenn man dort die maskulistische Bewegung nicht als Bedrohung des Status quo wahrnehmen würde. Was die politische Schlagrichtung angeht, wird vor allem die FDP in den Beiträgen immer wieder genannt. So heißt es, Beobachter gingen davon aus, dass der liberale Justizminister Marco Buschmann "den Maskulisten nahe steht" (jetzt kann man beim Correctiv den Begriff auf einmal richtig schreiben), er aber das heikle Thema Gewalt und Familienrecht wohl lieber nicht anrühren wolle, da es "vermintes Gelände" darstelle. Wie mag er auf diesen Gedanken gekommen sein?

Auf Twitter gibt es bereits die ersten Reaktionen auf die Artikel.

Zitat: «Diese Stern/Correctiv-Recherche kommt mir nicht vor wie eine faktenorientierte Recherche, sondern, wie ein Framing, welches den (einzigen) Zweck hat, einzelne Akteure in einem wichtigen Diskurs zu diskreditieren ...»
Zitat: «Das scheint ja auch keine Recherche zu sein, sondern eine Parteinahme... was ist denn da los bei @correctiv_org?»
Zitat: «War das eine Auftragsarbeit seitens einer Lobby?

Wäre das nicht das Gegenteil von Faktencheckerei

Arne Hoffmann[13]

Einzelnachweise

  1. Journalismusprojekt Correct!V: Hoffnung durch Recherche, Zeit Online am 1. Juli 2014
  2. Anreißer: "JournalistenWatch" wird seit Jahren mit vom einflussreichen US-Think-Tank "Middle East Forum"[wp] finanziert und konnte sich professionalisieren. Das Medium ist ein Verbindungsstück der deutschen Neuen Rechten nach Amerika. Was steckt dahinter?
  3. Youtube-link-icon.svg Kommen jetzt die "Linken-Naz*s"? (Interview Henryk M. Broder u. Reinhard Mohr) - Marc Friedrich (25. Februar 2024) (Länge: 62:29 Min.) (Zitat ab 4:44 Min.)
  4. Jan Böhmermann und Rechtsradikale / Correctiv und Wikipedia - #69 Wikihausen, 16. März 2022 (ab 32:25 Min. wird über das Wirken von Correctiv berichtet und wie Correctiv in der Wikipedia dargestellt wird. So können beispielsweise Correctiv-Mitarbeiter in Wikipedia ungehindert Werbetexte einstellen. Die Überschrift des Beitrags lautet "Betreutes Denken mit Correctiv".)
  5. Till Eckert: Grünen-Kanzlerkandidatin: Irreführende Behauptungen zum Studium von Annalena Baerbock im Umlauf, Correctiv am 26. Mai 2021
  6. Hadmut Danisch: Die Wahrheitsmistschleuder Correctiv, Ansichten eines Informatikers am 7. Juni 2021
  7. Olaya Argüeso, Marcus Bensmann, Annika Joeres: Russlands Krieg entlarvt Europas Rechte, Correctiv am 28. Februar 2022
  8. Youtube-link-icon.svg "Es gibt kein (*deutsches...) Volk" (4. Mai 2018) (Länge: 0:11 Min.)
  9. Anmerkung der Redaktion: Die Website der Veranstaltung hatte eigenmächtig viele Logos auf ihrer Website platziert. Tatsächlich fand die Konferenz ohne Beteiligung von WikiMANNia statt. Soviel zur "Qualität" der Recherche.
  10. Anmerkung der Redaktion: Die Liberalen Männer sind in der FDP ohne Einfluss und darüber hinaus haben die Feministinnen in der Partei darauf hingewirkt, dass sich die FDP auf dem Parteitag zur "feministischen Partei" erklärte.
  11. Gabriela Keller: Väterrechtler auf dem Vormarsch, Correctiv am 19. September 2023
  12. Väter bilden Netzwerke: Wie sie am Familiengericht gewinnen wollen, Stern am 18. September 2023
  13. Arne Hoffmann: Feindbild-Propaganda von Correctiv und STERN: "Die Methoden der Väterrechtler", Genderama am 20. September 2023

Netzverweise