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Männerbewegung

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Information icon.svg Die Begriffe Maskulismus, Männerbewegung und Männerrechtsbewegung werden sehr unterschiedlich und ohne Systematik verwendet. Die WikiMANNia-Redaktion musste sich aus praktischen Gründen festlegen und erhebt damit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. (Siehe: Begriffsdefinition)
Hauptseite » Mann » Männerbewegung

Männerbewegung ist ein Sammelbegriff für Gruppen und Strömungen, die sich mit Themen aus der Lebenswelt von Männern befassen. In der Männerbewegung gibt es verschiedene soziale und politische Strömungen. Wo hier der Begriff Maskulismus einzuordnen ist, ist umstritten. Analog zu Feminismus und Frauenbewegung wird Maskulismus oft mit Männerbewegung gleichgesetzt. Andere hingegen setzen die Männerrechtsbewegung mit Maskulismus gleich.

Zitat: «Die aktuelle Männerbewegung steht vor der schwierigen Herausforderung, die Benachteiligung von Männern nicht nur zu bekämpfen, sondern überhaupt erst zum Thema zu machen.» - Arne Hoffmann[1]
Zitat: «Sich automatisch ausschließlich um Frauen zu kümmern, die in Not geraten sind, und die Männer sich selbst zu überlassen, scheint eine allgegenwärtige Grundlage der menschlichen Psyche zu sein. Und vermutlich ist dies auch der Hauptgrund, warum es eine Männerbewegung so schwer hat und sie bestenfalls als Zielscheibe für jeden dahergelaufenen Ideologen dient.» - Arne Hoffmann[2]
Versuch einer Systematisierung
Strömungen Zum Vergleich Andere Begriffe

Die Anfänge

Ursprung in den USA

Der Begriff Männerbewegung ist überwiegend westlich geprägt und umfasst in der Weltanschauung sehr unterschiedlichen Organisationen und Strömungen. Ihren Ursprung hat sie in der Bürgerrechtsbewegung[wp] sowie in der Protest­bewegung gegen den Vietnamkrieg in den USA. Traditionelle Männlichkeits­konzepte der Nachkriegsära wurden, im Sinne der Utopie einer friedlichen und egalitären Gesellschaft, in Frage gestellt. Ab Ende der 1960er-Jahre wurde die Männerbewegung von den Forderungen, von den gesellschaftlichen Auswirkungen und vom Wandel der Frauenbewegung unterschiedlich geprägt.[3] Später kam es zu Aus­differenzierungen und zu gänzlich neuen Strömungen.

Beginn in der Bundesrepublik Deutschland

Die Männerbewegung in Westdeutschland entstand Mitte der 1970er Jahren in der studentischen Sponti-Szene. Die ersten Männergruppen entstanden dadurch, dass Feministinnen von ihren Freunden und Mitbewohnern in den Wohn­gemein­schaften verlangten, ihre sexistischen Strukturen gemeinsam mit anderen Männern zum Thema zu machen. So erzählte ein Mann beim ersten bundes­weiten Treffen der Männer­gruppen in Deutschland im Februar 1975:

"Anfang dieses Jahres haben wir uns getroffen, aber das ging weniger von uns Männern aus als von den Frauen, zu denen wir eine Beziehung haben oder hatten. Die Frauen kamen auf die Idee, dass es gut wäre, eine Männergruppe zu machen - Gelächter - und die haben das dann terminlich und so weiter organisiert." - (Wolfgang Müller u.a.: Männerbilder, 1982)

Die profeministische Männer­gruppen­szene war eng vernetzt mit der ebenfalls entstehenden Lesben- und Schwulenbewegung[wp]. Themen waren Berührungs­ängste unter Männern, Verantwortung für den Haushalt, Verhütung und Kinder ebenso wie "Polit­mackertum". Symptomatisch für die Zeit ist das Zitat: "Der Mann ist sozial und sexuell ein Idiot" aus dem Buch Manifest für den freien Mann (1977) von Volker Elis Pilgrim[wp]. Sie strebten eine Veränderung der männlichen Geschlechterrollen in der Gesellschaft an. Geprägt durch feministische Wertvorstellungen versuchten sie "weibliche und schwule Anteile" zur Geltung zu bringen.

Teile der Männerbewegung

"Feministische Männerbewegung"

Ein Teil der Männerbewegung entstand anscheinend aus dem Feminismus und wird hier vorläufig "feministische Männerbewegung" genannt. Im Zentrum stand das Bild der benachteiligten Frau und die Frage wie Männer umerzogen werden sollten, um eine Geschlechtergerechtigkeit in ihrem Sinne zu erreichen. Das Manko an dieser Bewegung ist wohl, dass dies eine MÄNNERbewegung war, deren Ziele zu einem großen Teil von FRAUEN vorgegeben wurde.

Zitat: «In den 1970er Jahren, dem Jahrzehnt der neuen sozialen Bewegungen, begaben sich viele linksintellektuelle Männer patriarchatskritisch und profeministisch auf den Weg zu sich selbst und begannen damit, sich selbst für die 5000jährige Geschichte der Frauenunterdrückung masochistisch zu geißeln, in der Hoffnung auf Erlösung vor dem nur weiblich besetzen jüngsten Gericht. Es ging eben um das Erkennen der eigenen Anteile, die zur Aufrechterhaltung der frauenunterdrückenden Gesellschafts-/Geschlechterstruktur beitrugen, in diesem Sinn musste natürlich ein ständiges mea maxima culpa[wp] ausgestoßen werden, sozusagen als karthatischer Akt der Befreiung von jahrhundertelang aufgestauter Männlichkeit.
In Phasen zutiefst empfundener Kontamination half dann nur noch ... der Joint[wp][4]

Väterrechtsbewegung

Die Väterrechtsbewegung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau bei Sorgerecht, Umgangsrecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht auszugleichen. Zu einem Schwerpunktthema ist das gemeinsame Sorgerecht geworden.

Bekanntester Vertreter in Deutschland ist der Väteraufbruch für Kinder (VAfK).

Hauptartikel: Väterrechtsbewegung

Männerrechtsbewegung

Die Männerrechtsbewegung hat alle Bereiche, die Männer betreffen, zum Thema.

Bekannte Vertreter sind der Verein MANNdat und das Wiki WikiMANNia.

Hauptartikel: Männerrechtsbewegung

Mythopoetische Bewegung

Die mythopoetische Männerbewegung der 1980er Jahre praktizierte eine Art "psychologische Selbsthilfe", die auf spirituellen Perspektiven beruhten, die aus der Psychoanalyse[wp] abgeleitet wurden, und vor allem von den Arbeiten C. G. Jungs[wp], Joseph Campbells[wp] und dem Dichter Robert Blys[wp] inspiriert waren. Sie nannte sich "mythopoetisch", weil der Schwerpunkt auf der Mythologie als Poesie mit einigen Aneignungen aus der Mythologie und dem Wissen von Eingeborenenvölkern lag (Bly stützte sich auf die Mythologie der Native American[wp]). Schwerpunkte waren "Altvordere ehren", "Rückeroberung des Vaterseins" und "Entfesselung des wilden (ursprünglichen?) Mannes", wobei die Auswirkungen der Vaterlosigkeit auf die psychologische Entwicklung des Mannes eine besondere Rolle spielten. Damit verbunden war auch eine Kritik an die "Softies", welche als Opfer eines militanten Feminimus und alleinerziehender Mütter gesehen wurden.

Raewyn Connell zufolge ging es um die "Wiederherstellung einer Männlichkeit, die man durch den gesellschaftlichen Wandel verloren oder beschädigt glaubte".[5] Die Wurzeln dieser Strömung liegen in der Romantik und in den späten Schriften C. G. Jungs[wp], und in der in den 1960ern entstandenen New Age-Subkultur[wp].[6]

Als Selbsthilfebewegung tendierte die mythopoetische Bewegung dazu, sich nicht wirklich für politische Fragen zu interessieren, wie Feminismus, Schwulenrechte oder Familienrecht (mit den Themen Scheidung, Häusliche Gewalt und Sorgerecht). Man zog es stattdessen vor, sich auf emotionales und psychologisches Wohlbefinden zu konzentrieren.[7]

Männerbewegung (Selbstfindung)

In dieser Bewegung versuchen die Männer ihre Männlichkeit zu erforschen und sich selbst weiter­zu­entwickeln zu einem stabilen, selbst­bewussten und selbst­bestimmten Mann. Männer gehen dazu über, sich von Frauen im Allgemeinen und Feminismus im Speziellen nicht beirren zu lassen und "ihre eigenes Ding" zu machen (engl.: men going their own way). Die langfristige Bindung an eine Frau und das Gründen einer Familie stehen dabei nicht mehr im Vordergrund.

Christliche Männerbewegung

Auch im religiösen Bereich gibt es verschiedene Strömungen der Männerbewegung. Ein Idol war beispielsweise Franz von Assisi[wp], der als "Zeitgenosse für eine andere Politik" thematisiert wurde, auch Franz Alts[wp] Buch Jesus - der erste neue Mann[8] spielte eine Rolle. Eine aus USA stammende pietistische Bewegung sind die Promise Keepers, die aber wohl in Deutschland nicht mehr aktiv ist. Auch die 1844 in London gegründete "Young Men's Christian Association" gehört dazu. Sie wurde durch eine Pop-Gruppe als YMCA[wp] weltweit bekannt gemacht und ist im englischen Original noch nicht "gegendert" wie der deutsche Ableger, der von "Christlicher Verein Junger Männer" (CVJM) in "Christlicher Verein Junger Menschen" umgetauft wurde.

Pick Up

Auch diese Bewegung hat Stabilität, Selbstfindung und Selbst­bewusstsein zum Ziel. Der Alters­durchschnitt der Mitglieder ist aber um einiges geringer als in den anderen Gruppen: Das Alter fängt bei etwa 15 an. Die meisten haben ein Alter zwischen 18 und 28 und das vordergründige Thema ist: "Wie verführe ich eine Frau?"

Hauptartikel: Pick Up

MGTOW

Der Nutzen der Weiber hat sich in den vergangenen Jahrzehnten für den Mann immer weiter verringert, während gleichzeitig ihre an die Männer gestellten Ansprüche und die damit einhergehenden Kosten einer langfristigen Beziehung unter sich verschlechternden Rahmen­bedingungen (Abtreibung, Kindesentziehung, Sorgerecht, Unterhaltsmaximierungsprinzip) enorm gestiegen sind. Aus diesem Grund steigt der Anteil der Männer ständig, der vollständig auf Weiber verzichtet.

Hauptartikel: Men Going Their Own Way

Feministische Definitionen

Es gibt Personenkreise, welche den Begriff "Männerbewegung" für Profeministen reserviert wissen wollen.[9] Diesem Selbstverständnis nach dürfen sich der Männer­bewegung nur Männer zugehörig fühlen, die von Selbst­zweifeln befallen in Männer­stuhlkreisen weinerlich ihr Mannsein hinterfragen, Kritik am so genannten Patriarchat und am männlichen Sexismus üben und sich insgesamt sehr destruktiv mit Männlichkeit und Geschlechter­fragen befassen. Feminismus bildet das Fundament ihres Weltbildes, weshalb in diesen Kreisen Feminismuskritik tabu ist. Alle Feminismus­kritiker gelten demnach als frauenfeindlich und rechtsextrem.

In diesem Sinne wird "Männer­rechts­bewegung" als Gegenbegriff zu "Männer­bewegung" für Anti­feministen verwendet.[9] In diesem Sinne wären "feministische Männer­bewegung" und "anti­feministische Männer­rechts­bewegung" jeweils Pleonasmen[wp].

Männerbewegung in feministischer Gesellschaft

T.R.E. Lentze schreibt über die eingebildete und die wirkliche Männer­bewegung in Deutschland:

Zitat: «Die so genannte (!) Männerbewegung in Deutschland ist ein lächerlicher Haufen von Individualisten. Eine gewisse Bedeutung kommt ihr nur als Feindbild des politisch-medialen Komplexes zu. Tatsächlich haben wir eine breite Männerbewegung, die allerdings einer uns fremdem Kultur entströmt, und die in der Lage ist, unserer durch und durch feministischen Gesellschaft und ihrer Politik Paroli zu bieten.

Wenn es wahr ist, dass jede Einseitigkeit irgendwann einen Ausgleich hervorruft, dann musste die feministische eine maskulistische Gesellschaft auf den Plan rufen. Diese haben wir jetzt, und zwar aufgrund der Einwanderung aus islamischen Ländern.

Es hat eine tragische Note, dass diese maskulistische - männlich geprägte - Gesellschaft sogar von Antifeministen als fremd empfunden und abgelehnt wird. Ich kann den Grund hierfür nur darin erkennen, dass die Antifeministen den Feminismus schon so weit verinnerlicht haben, dass sie ihn als mehr oder weniger selbstverständlich empfinden und daher nur noch seine ganz offensichtlichen Absurditäten zu thematisieren in der Lage sind.

Es wird ihrerseits vorgetragen, dass die islamische Gesellschaft eine Phase der Aufklärung bisher nicht durchgemacht habe und folglich rückständig, ja tendenziell unproduktiv und zerstörerisch sei. Aber stellt nicht ebenso die feministische Gesellschaft eine prä- oder irrationale Gesellschaft dar, die sich zunehmend selbst zerstört? Sie ist doch zunehmend dysfunktional; nur beruht ihre Dys­funktionalität nicht auf einem Noch-nicht, sondern auf einem Nicht-mehr. Sie ist im Zustand eines Greises, dessen Testosteron­mangel ihn verweiblichen lässt. Dieser Verfall, mit dem wir jetzt immer mehr konfrontiert werden, hat zur Ursache keinesfalls die Islamisierung in Deutschland, sondern hat diese überhaupt erst ermöglicht, ja vielleicht notwendig gemacht. Eine neue Hochkultur wird uns aus dem Ausgleich dennoch nicht erwachsen. Sie bleibt eine Zukunfts­hoffnung.

Die so genannten Männerbewegung habe ich nur in Bezug auf ihre Schlagkraft als lächerlich bezeichnet. Tatsächlich sind ihre Vertreter Teil der einzigen nennens­werten Bevölkerungs­gruppe, die Benachteiligung erleidet. Es ist die Bevölkerungs­gruppe der indigenen, sexuell nicht pervertierten weißen Männer.

In diesem Zusammenhang möchte ich mit Nachdruck einen Irrtum klarstellen: Jede Gruppe, der die öffentliche Wahrnehmung eine Benachteiligung zuspricht, verliert damit ihre Benachteiligung. Es gibt keine Benachteiligung, die öffentlich gemacht wird, ohne dass sie damit aufgehoben wird. Die wirklich Benachteiligten haben keine Öffentlichkeit, es sei denn in Gestalt eines politisch-medial aufgebauschten Feindbildes. Was sie vielmehr kennzeichnet, ist ihr stilles Leiden, ihr Schweigen, ihre Leugnung, ja ihre Anfeindung untereinander, sobald den einen oder anderen der Blitzstrahl eines katastrophalen Ereignisses trifft, der sein System der Leugnung sprengt und ihn zum Widerstands­kämpfer macht.

Was insofern für Individuen gilt, das gilt entsprechend für Gesellschaften. Die feministische Gesellschaft verhält sich gegenüber der eingewanderten Gesellschaft wie ein Weib, das einen Straßen­schläger sexy findet, ihn in ihr Haus holt, ihn dort zur Gänze kennenlernt (d.h. regelmäßig verprügelt wird), ihn aber nicht wieder loswird, und - sehr wichtig! - aus Scham und Angst nicht darüber zu sprechen wagt. "Du hast blaue Flecken, warum?" - "Ich bin die Treppe runter­gefallen." So verhält sich auch die feministische Gesellschaft, vertreten durch ihre staatlichen Organe. Es spricht die Feigheit. Dass hinter der Zunahme von Gewalt- und Sexual­kriminalität ursächlich die neue Parallelgesellschaft steht, wird verschwiegen, so weit es nur geht. Es sind einfach nur "Männer", also nicht, was zu wissen hilfreich wäre, kulturfremde Männer.

Wie ein durchschnittlicher Mann im Zweikampf ein durch­schnittliches Weib besiegen wird, wird eine männliche geprägte Gesellschaft eine weiblich geprägte besiegen. Tatsächlich ist unsere feministische Gesellschaft, so besehen, bereits besiegt. Ist das nicht ein tröstlicher Gedanke?

Die Tragödie der so genannten Männerbewegung besteht darin, dass die Bindungs­losigkeit ihrer Vertreter, die in ihrem Ursprung begründet ist und oft durch Scheidungs­prozesse noch verstärkt wird, keine schlag­kräftige Organisation entstehen lässt. Eine solche würde erst möglich werden, wenn sie den Feminismus, der auch in ihnen noch steckt (man spricht von Täter-Identifizierung) vollständig ablegen und sich - um im Bild zu bleiben - mit dem Straßen­schläger in Beziehung setzen würden. Sie müssten zugehen auf Vertreter der muslimischen Gesellschaft. Auf diese Weise könnten - im günstigen Falle - die Zusammenhänge allseits bewusst gemacht, ein Dialog in Gang gesetzt und die Fronten aufgeweicht werden.»[10]

Zitat: «Der Fehler in der Männerbewegung

Wohlgemerkt, ich spreche vom Fehler in der Männerbewegung, nicht von ihrer Fehlerhaftigkeit als solcher! Schon frühzeitig war mir bewußt (vgl. mein "Referat Männerbewegung"[webarchiv] von Juli 2006), daß diese Bewegung im Grunde aus zwei Fraktionen besteht, die nicht kompatibel sind, d.h. sich nicht miteinander in Einklang bringen lassen. Dabei ist eine dieser beiden Fraktionen nicht nur (noch) vorherrschend; sie toleriert auch die andere nicht. Das bedeutet, daß deren Vertreter aus bestehenden Foren herausgedrängt werden. [...]

Eigentlich ist es grotesk: Regelmäßig wissen Männerrechtler nicht, daß sie auf genau derjenigen theoretischen Grundlage argumentieren, deren praktische Folgen sie bekämpfen. Und daraus resultiert die ermüdende, weil täglich neu aufgetragene Empörungs-Rhetorik [...]

Indem die Männerrechtler sich Ermäßigungen, nach Möglichkeit die Aufhebung bestehender "Benachteiligungen" erhoffen, erkennen sie die Vorherrschaft des Weibes an. Sie sehen sich in der Positionen von legitim Beherrschten, von berechtigten Bittstellern auf bessere Zustände. [...]»[11]

Zitate

  • "Die Männerbewegung macht sich mitschuldig daran, dass der derzeitige Staatsfeminismus das bürgerliche Leben nach seiner Fasson gestaltet, reguliert und einschränkt." - Michael Klein[12]
  • "Der Staatsfeminismus ist fest etabliert mit einer erheblichen Anzahl von staatlich finanzierten Positionen, die ein sich selbst erhaltendes Netzwerk bilden, und zwar auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Davon ist die Männerbewegung - gelinde gesagt - sehr, sehr weit entfernt." - Heike Diefenbach[13]
  • "Die Männerbewegung agierte noch nie als 'großes Ganzes', es gibt keine nennens­werten Gemeinschafts­projekte abseits der 'Trias der Männerbewegung' (WGvdL, WikiMANNia, FemokratieBlog)." - Sven Leifers[14]
  • "[Zu dem] Vorwurf [...], der in Foren befindliche lautstarke Teil der Männerrechts­bewegung sei rechtsradikal. Aus meiner Sicht jedoch erforderte dies zunächst eine entsprechende Programmatik; und die ist nicht ansatzweise erkennbar, weshalb eine solche Bezeichnung eine unangemessene Adelung darstellte. Sachpositionen sind meist konservativ, wenngleich bisweilen auch im Sinne starrer Männlichkeits­bilder. [...] In den Foren kommt zusätzlich hinzu, dass die Bildung von 'In- und Out-Groups'[wp] die eigentliche Polarisation darstellt - in diesem Falle tragen die Gruppen die Etiketten 'links und rechts', wobei die jeweils zugeschriebenen Eigenschaften größtenteils beliebig sind. Dies ist auch daran erkennbar, dass die Frage nach der Definition von 'links & rechts' sowohl in Wgvdl.com als auch in Wgvdl.net gestellt wurde. Bezeichnenderweise ist in keinem der über 60 Beiträge eine Antwort auf diese Frage zu finden, nicht einmal der sonst obligatorische Verweis auf den Eintrag in der Wikipedia. Es verbleibt bei polemischen und ironischen Kommentaren und dem Abschweifen in Neben­diskussionen." - Sven Leifers[14]
  • "Der größte Graben verläuft zwischen den Verfechtern sozial­verträglicher Debatte und jenen, die zur Durchsetzung ihrer Interessen wortgewaltige Positionierungen verwenden. Es ist derselbe Graben, der zwischen Betroffenen und Theoretisierern verläuft. Aus einem philosophischen Standpunkt mag man es akzeptieren, dass sich im eigenen Leben keine Verbesserung der Situation der Männer ergeben könnte. Für einen selbst resultiert daraus kein zusätzlicher Schaden; vielmehr erlaubt es das Verbleiben im philosophischen Rahmen. Die direkt Betroffenen jedoch haben diesen Luxus nicht: Der entsorgte Vater, der seine Kinder verliert; der Jungmann mit Familien­gründungs­absichten oder der konservative Versorger, der sich in der Verantwortung für Kinder und Gesellschaft sieht. Ihre Zeit läuft ab, und dieses Manko lässt sich schwerlich durch eine Hoffnung auf bessere Bedingungen für noch gar nicht geborene Männer ausgleichen." - Sven Leifers[14]
  • "Die Foren begannen offen mit einem Konflikt, nämlich der Zielsetzung, jenen Menschen Raum für Meinungs­äußerung zu bieten, die sich in Politik und Medien und damit der öffenlichen Meinung nicht vertreten sahen. Hierzu war es notwendig, kritisch an bestehende Meinungs­führer und Gruppen heranzutreten, was wiederum zunächst nur Abwehr hervorrufen konnte. Bereits zu Anfang waren daher Konflikte mit Feministen, der profeministischen Männer­bewegung sowie staatlichen Gruppen vorprogrammiert." - Sven Leifers[15]
Zitat:

«Als Männerbewegung werden oft gemeinsame Aktivitäten von Männern bezeichnet, die dem Feminismus gegenüber grundsätzlich auf­geschlossenen sind und sich für Geschlechter­thematiken im Allgemein und Männer­themen im Besonderen interessieren. Ihre Vertreter verfolgen keine vom Feminismus unabhängige Männerpolitik. Arne Hoffmann, ein Pionier des feminismus­kritischen, politisch linken Teils der deutsch­sprachigen Männer­bewegung, zeigt die Diskrepanz auf: "Die Männerbewegung, im deutsch­sprachigen Raum in den 1970er Jahren entstanden, ist ein feministisch geprägtes Projekt, das daher die Bezeichnung Männerbewegung nicht verdient."

Wir verwenden in dieser Arbeit den Begriff "Männerbewegung" für die feministisch aus­gerichteten Strömungen.» - Christine Bauer-Jelinek (2014)[16]

Zitat: «Unter dem Begriff "Männerbewegung" versteht man seit zirka 50 Jahren ein soziales Gebilde, das sich der Probleme von Jungen und Männern annimmt und für deren Veränderung eintritt. Die Männer­bewegung ist historisch die Antwort auf die Frauenbewegung. Da die Frauen in den Siebziger­jahren des 20. Jahrhunderts gegen ihre unter­privilegierte Stellung in der Gesellschaft rebellierten, hielt es die damalige Männer­bewegung für geboten, sich mit den Frauen zu solidarisieren und ihren Kampf zu unterstützen. Der prominente englische Männer­forscher Jeff Hearn[wp] verlangte ausdrücklich, dass eine Männer­bewegung pro-feministisch zu sein habe; für die Veränderung der traditionellen Männerrolle einzutreten, war kein Thema.

Diese Einseitigkeit hatte Folgen. Was zunächst in den USA geschah, fand ihre Wiederholung in unseren Breitengraden: die Versäumnisse der pro-feministischen Männer­bewegung wurden von den so genannten Männer­rechtlern auf­gegriffen, die sich vor allem der Diskriminierungen von Männern im Scheidungs- und Sorgerecht annahmen. [...]

Eine sachliche Auseinander­setzung zwischen den "Lagern" ist bisher nicht erfolgt. Die Männerrechtler werten pro-feministische und häufig auch emanzipatorische Männer als "lila Pudel"; die pro-feministischen Männer schieben die Männer­rechtler in die "rechte Ecke" [...]» - Walter Hollstein[17]

Kritik

Einzelnachweise

  1. FOCUS-Titelthema Männerdiskriminierung, Focus 15/2003, 7. April 2003
  2. Genderama: Australien: Keine Hilfe für obdachlose Väter, 5. September 2012
  3. Spase Karoski 2007, Men on the move: the politics of the men's movement, S. 35ff.
  4. Christian Schoppe: Anfänge der Männerbewegung, Alles Evolution am 28. Oktober 2013
  5. Robert W. Connell: Der gemachte Mann, Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Verlag Leske + Budric 2000, S. 228
  6. Spase Karoski 2007, Men on the move: the politics of the men's movement, S. 51
  7. Siehe auch: Wikipedia: Mythopoetic men's movement
  8. Franz Alt[wp]: Jesus - der erste neue Mann. Piper Verlag 1989, ISBN 3-492-11356-7; Fritz Rumler stellte in dem Buch sektiererisches Sendungs­bewusstsein fest: "Denn unter den verschiedenen Titeln quillt immer die gleiche Suada, aus Bekennerwut und Bekehrungs­fieber, Hochmut des Gerechten und Zerknirschung des Sünders, Ratio-Feindlichkeit, New-Age-Besser­wisserei samt Katalog der Katastrophen; eine spirituelle Anbauküche, in der es nach Sektierertum und Gestern riecht.", in: Mit Anima in der Anbauküche. Über Franz Alts "Jesus - der erste neue Mann", Der Spiegel am 23. Oktober 1989
  9. 9,0 9,1 Andreas Kemper: Warum die Männerrechtsbewegung nicht zur Männerbewegung zählt, 23. Juli 2012
  10. Weiberplage-Forum:  Über die eingebildete und die wirkliche Männerbewegung in Deutschland[archiviert am 31. März 2022] , T.R.E. Lentze am 7. Juli 2021 - 14:28 Uhr
  11. T.R.E. Lentze: Der Fehler in der Männerbewegung, MannPassAuf! am 15. Dezember 2008
  12. Michael Klein: Der Reiz der Unfreiheit besteht in der Abgabe der Verantwortung - Ein Kommentar, 15. Juli 2012
  13. Dr. habil. Heike Diefenbach: Kommentar am 17. Juli 2012 um 13:08 Uhr, in: Der Reiz der Unfreiheit besteht in der Abgabe der Verantwortung - Ein Kommentar, 15. Juli 2012
  14. 14,0 14,1 14,2 Politische Fraktionen und sprachliches Schisma, leifers.de am 1. Mai 2012
  15. Männerrechtsbewegung: Sprachliche Spaltung, leifers.de am 1. Mai 2012
  16. Pdf-icon-extern.svg Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen - Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus[ext] - Christine Bauer-Jelinek (unter Mitwirkung von Johannes Meiners), Club of Vienna[wp], 2014 (196 Seiten, S. 71)
  17. Walter Hollstein: Männerbewegung - wohin?, Basler Zeitung vom 19. Dezember 2018

Netzverweise