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Kevin Kühnert
| Kevin Kühnert | |
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| Geboren | 1. Juli 1989 |
| Parteibuch | Sozialdemokratische Partei Deutschlands |
| Beruf | Lobbyist |
| Abtreibungsbewerbungsgesetz | Kevin Kühnert stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundestag für das Abtreibungsbewerbungsgesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde. |
| Pandemievertrag | Kevin Kühnert stimmte am 12. Mai 2023 im Deutschen Bundestag für den WHO-Pandemievertrag. |
| AbgeordnetenWatch | Kevin Kühnert |
| @KuehniKev | |
Kevin Kühnert (* 1989) ist ein ehemaliger deutscher Politiker und Lobbyist des Vereins Bürgerbewegung Finanzwende[wp]. Er war von Oktober 2021 bis März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Kühnert amtierte von Dezember 2021 bis Oktober 2024 als Generalsekretär der SPD, von Dezember 2019 bis Dezember 2021 als einer ihrer stellvertretenden Bundesvorsitzenden und von November 2017 bis Januar 2021 als Bundesvorsitzender der Jusos.
Politisches
Sexuelle Orientierung
Kevin Kühnert stellt seine homoerotische Veranlagung im Gegensatz zu anderen Politikern gleicher Eros-Präferenz nicht ostentativ zur Schau, kokettiert aber dennoch mit derselben.
| Zitat: | «"Ist es noch Thema für einen Spitzenpolitiker, dass seine sexuelle Ausrichtung irgendwann mal thematisiert werden muss?", fragte Lanz. "Offensichtlich ist es ein Thema, sonst würden wir gerade nicht drüber sprechen", antwortete Kühnert und brachte den erfahrenen Moderator damit ein wenig aus dem Konzept.»[1] |
Steuerpolitik
Zwei Sichtweisen.
Einer, der nichts gelernt und noch nie richtig gearbeitet hat, will die Steuern erhöhen. Wikipedia:
Klassische Versager- und Linkenkarriere. Die Realität:
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| – Hadmut Danisch[5] |
Wohnungspolitik
Verschiedene Medien berichten, dass Kevin Kühnert seit einem Jahr eine Wohnung in Berlin sucht und trotz seines fetten Gehalts keine fände:
Was für mich darauf hindeutet, dass er durchaus eine Wohnung hätte kriegen und bezahlen können, nämlich eine Möblierte, die aber seinen sozialistischen Preisvorstellungen nicht entsprach. Möblierte Wohnungen fallen meines Wissens nicht unter die Mietpreisbremse. Anscheinend wollte er aus Geiz oder politischen Gründen eine billige Wohnung haben. Auch andere Medien berichten darüber, etwa die FAZ: Kevin Kühnert findet keinen Vermieter.[7] Man beachte: Die sagen nicht, dass er keine Wohnung findet, sondern keinen Vermieter. Man könnte meinen, das habe damit zu tun, dass die Vermieter wegen der Mietpreisbremse einem SPD-Sozialisten keine Wohnung geben wollen. Vielleicht aber auch nur mit seinem Benehmen. Don Alphonso hat ihm bereits gratuliert:
Mietpreisbremse, Vermieterbeschimpfung - was könnte sich ein Vermieter Schöneres wünschen als so einen Mieter? Erst schneiden sie die Vermieter vom Geld ab, dann beschimpft er sie, und dann wundert er sich, dass er nicht willkommen ist? Sahnehäubchen: Es gibt ja das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, mit dem man auch bei Vermietungen und sowas gegen Diskriminierung von Frauen, Transen, Migranten usw. vorgehen kann. An dem von der SPD mitgestrickten Gesetz hat man nur die Diskriminierung wegen politischer Ansichten weggelassen: Nämlich damit Gastwirte, Vermieter und so weiter "Rechte" ausschließen können. Und jetzt hat er natürlich das Problem, dass man ihn dann wegen seiner politischen Ansichten diskriminieren kann. Geliefert wie bestellt Bedenke, worum Du bittest. Es könnte Dir gewährt werden. Denn Kühnert war ja selbst für Migration. Ich habe jetzt die Originalquelle noch nicht ausfindig gemacht, aber CDU/CSU schreiben über Kühnert:
Während man gleichzeitig den Wohnungsbau sabotiert. Nun sind also die Wohnungen in Berlin alle weg, weil eben so viele Leute aus der ganzen Welt in Berlin leben wollten, wie von Kühnert und den Jusos gefordert. Die Zahlen sind nicht belastbar, das ist alles auch nicht so glaubwürdig, weil es auch keiner so genau weiß, aber es heißt, dass mindestens ein Drittel der Wohnungen in Berlin von Migranten belegt sind, in manchen Gegenden nahezu 100%. Ich hatte ja schon geschrieben, was für Erlebnisse ich hatte, als ich 2013 nach einer Wohnung gesucht hatte. Einmal hatte ich in einer Wohnanlage eine günstige, einfache, aber gut renovierte Wohnung gesehen. Beim Warten auf den Hausverwalter zur Besichtigung sprachen mich aber ganz viele Bewohner auf irgendwelche Probleme an. Weil sie überzeugt waren, dass ein Deutscher, der dort in der Wohnanlage auftaucht, nur von der Hausverwaltung sein kann, und keiner, der dort einziehen will. Es gäbe dort keine Deutschen. Woanders hatte ich mir eine Wohnung angesehen, dabei war ein älteres türkisches Ehepaar, das kein Deutsch konnte und seine ca. 12 Jahre alte Tochter oder Enkelin als Dolmetscherin dabei hatte. Über die fragten sie mich etwas fassungslos, was denn ein Deutscher in dieser Wohngegend wolle. Die sei doch rein türkisch-arabisch. So der Tonfall, ob ich nicht merken würde, dass ich da völlig falsch bin und das nichts wird. Anscheinend ist Kevin Kühnert jetzt mit den Konsequenzen der SPD- und Juso-Politik konfrontiert. Irgendwie scheint der nämlich eine Mathe-Schwäche zu haben. Der scheint nicht kapieren zu können, dass die Zahl der Wohnungen in Berlin endlich ist, auch nicht sonderlich wächst unter der SPD-Klima- und Enteignungspolitik, man aber trotzdem unbegrenzten Zuzug betreiben kann. Denn: Bei uns kommen Wohnungen aus der Steckdose. Oder um es anders zu sagen: Das mit dem "#WirHabenPlatz" ist so ein ähnliches Ding wie "Deutschland ist ein reiches Land". Der Glaube an die Unbegrenztheit der Resourcen. Und dann kommt ja noch dazu, dass man einem wie Kühnert - weiß, männlich - in Berlin sowieso keine Wohnung geben dürfte, weil man inzwischen ja Migranten, Muslime, Schwarze, Frauen, Lesben, Transsexuelle vorziehen und noch die "Berliner Mischung" beachten muss. Selbst wenn man eine Wohnung hätte, und sie ihm geben wollte, man dürfte es politisch nicht. Zu männlich (selbst der). Zu weiß. Und das Tolle an den sozialistischen Utopien und Ideologien ist ja: Früher oder später krachen sie zuverlässig immer irgendwann gegen die massive Wand aus Realität. Denkprozesse setzen deshalb aber nicht ein. | ||||||
| – Hadmut Danisch[10] |
Über Kevin Kühnert
| Zitat: | «Es sind die Frauen, die die SPD zugrunderichten. Zwei der schlimmsten, aber nicht die einzigen darunter, sind Sawsan Chebli und Kevin Kühnert.
Bei beiden habe ich ich übrigens noch nicht herausgefunden, was sie eigentlich können und wofür sie bezahlt werden. [...] Wer wählt solches raffgieriges Dummvolk zu seiner Regierung?» - Hadmut Danisch[11] |
| Zitat: | «Die SPD ist längst von der Arbeiter- zur Nichtarbeiterpartei geworden, denn in einer Arbeiterpartei hätte ein Kevin Kühnert auch niemals Platz gefunden. Der passt zur Arbeit wie der Veganer in die Metzgerinnung.» - Hadmut Danisch[12] |
| Zitat: | «Kevin Kühnert ist der Prototyp des halbbelichteten, linken Dummschwätzers: Blöde zu Welt gekommen, nix dazugelernt, die Hälfte vergessen, irgendeinen linken, überflüssigen Sozio-Polito-Pädo-Bullshit ad infinitum und nicht fertig "studiert", das linke Stinkmaul dennoch in einer Tour aufgerissen, sich seit ein paar Tagen ein bisserl eingebremst habend, weil für den Brunztag kandidieren wollend - und jetzt?
Der schwule Kevin hat entdeckt, daß die invadierten und weiter munter invadierenden Musel-Rotten ihn und seinesgleichen mindestens an den schwulen Klöten zu baukranisieren und/oder zu laternisieren imstande sein könnten... Oh Schreck!»[13] |
Von Maß und Mitte.
Sagt einer von einer Partei, die selbst kein Maß und keine Mitte kennt, keine bürgerliche Mitte mehr zulässt, für die jeder bei der noch so geringsten Abweichung von der tagesaktuelle diktierten orthodoxen Standardmeinung sofort "rechtsextrem" ist. Und alles natürlich "alte weiße Männer". Ich war mal bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, bei der sie das Foyer geöffnet hatten, damit mehr Zuschauer reinpassen, was die Akustik des Raumes massiv verschlechtert, und zu einer, die da vortrug und versuchte, einen 90-Minuten-Vortrag in 30 zu halten, indem sie schneller redete und kaum noch verständlich war, dass man nicht schneller reden sollte als man artikulieren könne. Da wurde ich in Echtzeit auf Twitter als "alter weißer Mann" mit "Mansplaining" beschimpft, von einem, der für eine PR- und Social-Media-Agentur arbeitet, die für die SPD arbeitet. Nachdenken gibt es bei denen nicht, für jede Kritik wird man sofort in die extremste Ecke gestellt. Hätte man jemals gehört, dass Kühnert oder irgendwer von der SPD mal eine Kritik als "sehr mittig" oder "sanft rechts", "leicht rechts", "mild rechts" oder "mittelrechts", "normalrechts" oder sowas eingestuft hätte? Oder einfach als "unpolitisch" oder "pragmatisch" oder sowas? Hätte man bei deren Feminismus und Genderkrieg jemals auch nur irgendeine Mäßigung gesehen, irgendetwas anderes als die totale Bevorwurfung? Und jetzt kommt der an und schimpft, weil Leute in ihrer Kritik "kein Maß und keine Mitte mehr kennen". Wer wählt sowas? | ||
| – Hadmut Danisch[15] |
Es wird immer grotesker.
Nichts gelernt, noch nie irgendwas ernstlich gearbeitet,
und der faselt von "Lösungskompetenz etablierter Politik". Sagen wir es mal so: Die SPD war die meiste Zeit seit 1998 in der Regierung. Was haben die denn jemals gelöst? Die können ja nicht mal ihre eigenen Probleme lösen. Völliger Realitätsverlust. Wie kann das sein, dass jemand als "Generalsekretär" einer solchen Partei in einem solchen Selbstwahrnehmungskäfig steckt? | ||||||
| – Hadmut Danisch[18] |
Einzelnachweise
- ↑ Sebastian Schuch: Lanz lenkt Gespräch auf Kühnerts sexuelle Orientierung - der reagiert deutlich, Merkur am 7. März 2018
- ↑ SPD-Spitze zeigt sich offen für Steuererhöhungen - Lindner lehnt ab, Die Welt am 20. Februar 2023
- ↑ Wikipedia: Kevin Kühnert
- ↑ Twitter: @SaschaKoenig68 - 17. Feb. 2023 - 16:41 Uhr
- ↑ Hadmut Danisch: SPD und Realität, Ansichten eines Informatikers am 20. Februar 2022
- ↑ SPD-Generalsekretär: Kühnert scheitert seit mehr als einem Jahr an Wohnungssuche in Berlin, Der Spiegel am 5. Mai 2022
- Anreißer: Trotz guten Abgeordnetenlohns findet Kevin Kühnert keine neue Bleibe. In einem Podcast erklärt er, was die "Pest" des Berliner Wohnungsmarkts sei. Auch mit Blick auf die CSU ist der SPD-Generalsekretär in Angriffslaune.
- ↑ Seit mehr als einem Jahr: Kevin Kühnert findet keinen Vermieter, F.A.Z. am 5. Mai 2022
- ↑ Twitter: @_donalphonso - 5. Mai 2022 - 9:25 Uhr
- ↑ Es gibt kein globales Recht auf Migration und ein besseres Leben, CDU/CSU-Pressemitteilung vom 25. November 2019
- ↑ Hadmut Danisch: Kevin hat kein Zuhaus', Ansichten eines Informatikers am 5. Mai 2022
- ↑ Hadmut Danisch: Grün-Rot-Rot ohne Rot?, Ansichten eines Informatikers am 15. August 2019
- ↑ Hadmut Danisch: Von der traurigen Vergeblichkeit des Arbeitens, Ansichten eines Informatikers am 20. Februar 2024
- ↑ WGvdL-Forum: Barmt der schwule Kevin Kühnert..., Carlos am 21. Oktober 2020 - 23:43 Uhr
- Kommentar mit Bezug zur Enthauptung des französischen Geschichtslehrers und der Einlassungen Kühnerts über Verhältnis der politischen Linken zum islamistischen Terror.
- ↑ Twitter: @vorwaerts - 10. Jan. 2022 - 14:57 Uhr
- ↑ Hadmut Danisch: Das Geschwätz des Kevin Kühnert, Ansichten eines Informatikers am 10. Januar 2022
- ↑ X: @phoenix_de - 2. Sep. 2024 - 10:33 Uhr
- ↑ X: @kiwi12345600 - 2. Sep. 2024 - 15:53 Uhr
- ↑ Hadmut Danisch: Vom Zutrauen in die Lösungskompetenz etablierter Politik, Ansichten eines Informatikers am 3. September 2024
Netzverweise
- Wikipedia führt einen Artikel über Kevin Kühnert
- Facebook: KuehnertKevin
- Biographie beim Deutschen Bundestag
- Hadmut Danisch: Die Wendung des Kevin Kühnert, Ansichten eines Informatikers am 21. April 2023
- Kevin Kühnert kommt plötzlich damit an, dass die Investoren doch jetzt loslegen könnten, Häuser zu bauen und Lehrlinge auszubilden, jetzt sei alles bereit, jetzt könne es doch losgehen.
- Ein Leser fragt an, woher dieser seltsame Sinneswandel Kühnerts denn käme. Denn 2019 habe der doch noch gesagt:
- "Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten."
- und
- "Jeder sollte maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt."
- Das haben sich Investoren und Wohnungsbaugesellschaften natürlich sehr genau angesehen und sich gut überlegt, ob sie in Deutschland noch Kapital in Wohnungen stecken.
- Und vielleicht hat irgendwer der SPD inzwischen gesteckt, dass Wohnungen durch Enteignung auch nicht mehr werden, sondern hinterher noch genauso viele sind wie vorher, aber man dann das Geld nicht mehr hat, noch welche zu bauen.
- Und jetzt kommt er und bittet die Investoren, möglichst viele Wohnungen zu bauen?
- Juso-Vorsitzender: Kühnert verurteilt Schweigen der Linken nach Terror in Paris, Junge Freiheit am 21. Oktober 2020
- Mona Jaeger: Das nächste Kapitel: Warum Kevin Kühnert den Juso-Vorsitz abgibt, F.A.Z. am 4. August 2020
- Kevin Kühnert gibt den Juso-Vorsitz ab. Er will stattdessen für den Bundestag kandidieren. Den Berliner Landesverband der SPD stellt er damit vor eine schwere Entscheidung.
- Kevin Kühnert: Familie und Karriere - so tickt der umstrittene SPD-Rebell, Merkur am 6. Dezember 2019
- Kevin Kühnert ist gerade einmal 30 Jahre alt und gilt schon als einer der einflussreichsten Politiker Deutschlands. Viele sehen in dem Juso-Vorsitzenden gar die letzte Hoffnung der darbenden SPD. Seine Macht konnte der gebürtige Berliner zementieren, als jüngst seine Wunschkandidaten Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu den neuen Parteivorsitzenden gewählt wurden. Beim SPD-Parteitag am Freitag steht Kühnert nun vor seinem bisher größten Triumph: Er hat gute Chancen, zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt zu werden.
- Markus Krall zu Kühner (98:00-99:00 Min.):
Dr. Markus Krall im Studio neckarbuben - neckarbuben (6. Juni 2019) (Länge: 107:24 Min.) - Mike Schier: Kühnert träumt von BMW-Enteignung: der Absturz eines Senkrechtstarters, Merkur am 6. Mai 2019 (Man muss Kühnerts Aussagen zu BMW und Co. ernst nehmen)
- Simon Poelchau: Kühnert will BMW enteignen, Neues Deutschland am 2. Mai 2019
- In einem Interview mit der "Zeit" preschte Juso-Chef Kevin Kühnert nun vor. Er nenne sich einen Sozialisten, weil er den Anspruch habe, "dass eine bessere Welt nicht nur denkbar, sondern auch realisierbar" sei, sagte er im Gespräch. "Eine Welt freier Menschen, die kollektive Bedürfnisse in den Vordergrund stellt und nicht Profitstreben." Mit der Ansicht, dass er nicht nur Immobilienfirmen, sondern auch andere Konzerne wie BMW "auf demokratischem Wege" kollektivieren will, sorgte Kühnert besonders für Diskussionen. - "Warum sollen die Zehntausenden, die den Wert schaffen, mit einer aus Abhängigkeit heraus verhandelten Lohnsumme abgespeist werden?", fragt der Jungsozialist rhetorisch im Interview. Ob am Ende auf dem Klingelschild von BMW "staatlicher Automobilbetrieb" oder "genossenschaftlicher Automobilbetrieb" stehe, ist ihm dabei weniger wichtig. Das Entscheidende ist für ihn: "Die Verteilung der Profite muss demokratisch kontrolliert werden." - Kühnerts Gedankenspiele mögen vielleicht utopisch anmuten, weil nicht diskutiert wird, "ob der Kapitalismus menschengerecht ist", wie er es selber formuliert. Doch war vor rund einem Jahrzehnt die Stimmung eine andere. Damals wurden der Kapitalismus und das ihm inhärente Profitstreben infrage gestellt und große Konzerne gerade wegen ihrer Systemrelevanz (teil)verstaatlicht.
- SPD am Scheideweg: Juso-Chef Kevin Kühnert im Interview, Siegessäule - We are queer Berlin[wp] am 5. März 2018
- Die Siegessäule ist Berlins auflagenstärkstes Stadtmagazin, führte anfänglich den Untertitel Berlins Monatsblatt für Schwule und erscheint seit April 1984. 1996 wurde der Inhalt um lesbische Themen erweitert, seit September 2005 richtet sich die Siegessäule an eine queere Zielgruppe und ist damit das einzige Magazin dieser Größenordnung in Europa, das sich an die gesamte Bandbreite der Buchstabenmenschen richtet.
- Albrecht Müller: Es bleibt uns nichts erspart: Juso-Vorsitzender Kühnert als Kriegsbefürworter, NachDenkSeiten am 14. Februar 2018
- Mir war aufgefallen, dass der Juso-Vorsitzende - zwar rhetorisch gekonnt und bewundert - bei inhaltlichen Fragen ausgesprochen dünn daherkommt; offensichtlich interessiert ihn zum Beispiel die neue Konfrontation zwischen West und Ost und insgesamt das Thema Krieg und Frieden nicht sonderlich. Auch deshalb habe ich seinen Auftritt beim SPD-Parteitag in Bonn skeptisch kommentiert[ext]. Dann fand ich in einem programmatischen Stück der JUSOS mit dem Titel "Über uns"[ext] keine einzige Bemerkung zum Thema Frieden. Und dann kam mir das Folgende auf den Bildschirm - die Unterstützung für eine Militäraktion gegen den Iran.