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Emilia Fester

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Emilia Fester
Geboren 28. April 1998
Parteibuch Bündnis 90/Die Grünen
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Emilia Fester stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
Pandemie­vertrag Emilia Fester stimmte am 12. Mai 2023 im Deutschen Bundes­tag für den WHO-Pandemievertrag.
AbgeordnetenWatch Emilia Fester
URL emiliafester.com
Twitter @emiliafester

Emilia Johanna Fester (* 1998) ist eine deutsche Politikerin. Sie war von 2021 bis 2025 bis dato jüngstes Mitglied des Deutschen Bundestages.


Mp4-icon-intern.svg Rasha Nasr (SPD) und Emilia Fester (Grüne) denken auch, der Bundestag sei ein gesetzlicher Feiertag! (0:10 Min.)


Politisches

Impfpflicht

Aktuelles aus dem Bundestag.
Zitat: «Aktuelles Beispiel:

Grüne hysterische Weibliche fordert Zwangsgentherapie, Zwangsinjektionen, will d.Willen, d.Recht auf körperl.Unversehrtheit brechen, Selbstbestimmung, ja Menschenwürde mit d.Macht d.Staates (= sie plappert, Männer müssen gehorchen) brechen.

Mp4-icon-intern.svg Auszug aus ihrer Rede im Deutschen Bundestag: Impfpflicht für alle - Impfen darf keine Individualentscheidung mehr sein

» - Mont Ggomery[1]

Vorsorglich noch einer:

Zitat: «Sagen wir es mal so: Ich habe ja im Lauf der letzten 45 Jahre schon viele peinliche Momente aus dem Bundestag mitbekommen, aber dieser hier, der ist der allerpeinlichste bisher. Ist das wirklich eine Parlamentarierin?
Mp4-icon-intern.svg Auszug aus ihrer Rede im Deutschen Bundestag: Impfpflicht für alle - Impfen darf keine Individualentscheidung mehr sein

» - Claudio Casula[2]

Ist das nicht wirklich peinlich? Hört sich an wie Schulhof, so ungefähr siebte Klasse. Als würden sie sich gleich gegenseitig an den Haaren ziehen.

Und solchen Leuten zahlen wir als Steuerzahler sechs­stellige Gehälter plus Neben­leistungen, die kosten uns so um die 300.000 Euro pro Jahr. Und dann haben wir da so ein Kreisch-Girlie.

Sitzt im Bundestag, bekommt enorm viel Geld, steuerfreie Zulagen, Pensions­anspruch, Fahrdienst, Bahncard 100, Diplomatenpass, obwohl sie nichts ist, nichts geleistet hat, nichts kann, und beschwert sich dann, dass sie ihre Freiheit wieder haben will.

Vergleicht das mal damit, was rot-grün sonst so beim Thema Abtreibung sagt: "Mein Bauch gehört mir!" - da wollen sie dann die ultimative Eigenkontrolle über den eigenen Körper.

Auch die gehört übrigens zur Kategorie "weiß nichts, kann nichts, arbeitet nichts". Zitat Webseite:

Zitat: «Ich bin Milla (23) und sitze seit September 2021 für die Jugend im deutschen Bundestag.

Gemeinsam mit der GRÜNEN JUGEND Hamburg kämpfe ich für eine gerechte Welt.» - emiliafester.com

Sie kämpft für eine gerechte Welt.

Was das sein soll? Sagt sie nicht. Aber sie kämpft schon mal dafür.

Ihre Inhalte: "Jugend und Kinder" (klar, wenn mal selbst noch eines ist), "(Queer-)Feminismus" und "Klima­gerechtigkeit" - das gibt man an, wenn man einfach gar nichts als Thema hat, dann macht man halt das, was sie da alle machen.

Und was kann sie so? Laut ihrer Eigenbeschreibung:

Zitat: «Bis vor kurzem war ich die frauen­politische Sprecherin der GRÜNEN Hamburg und Mitglied des Landes­vorstandes. Zuletzt habe ich als freischaffende Regie­assistentin im Kinder- und Jugend­theater gearbeitet. Seit dem 26. September 2021 sitze ich im deutschen Bundestag und bin in dieser Legislatur die jüngste Abgeordnete im Parlament.

Als Kind zweier Kulturschaffender wurde ich schon früh politisch. Rückblickend betrachtet, würde ich sagen, war ich es immer. Schon als Kind war mir wichtig, dass meine Stimme gehört wird und dass es um mich herum gerecht zugeht. Ich habe mich für andere eingesetzt und selbstbestimmte Projekte an den Start gebracht.

Deshalb habe ich schon in meinen Teenage-Jahren viele kulturelle Projekte und Ferien-Freizeiten veranstaltet, war Gründerin und künstlerische Leiterin von Jugend­theater­gruppen und Schauspielerin für Kinder- und Jugend­stücke zu politischen Themen unserer Lebenswelt.

Nach meinem Abitur holte mich meine Schwester nach Hamburg. - Zunächst war ich Aupair für meine beiden wunderbaren Neffen, später arbeitete ich als Veranstaltungs­runnerin, Spielfilm­produzentin, als Kellnerin und vor allem als freischaffende Regie­assistentin. 2018 stellte mich das Junge Schauspielhaus Hamburg als Haus-Regie­assistentin ein. Aus meiner fabelhaften Zeit dort nehme ich einiges an Erfahrung zu ästhetischer Praxis, Inszenierung, Organisations­prozesse und Kommunikation mit, aber auch Freund*innen und Verbündete in der Welt des großen Ausdrucks.

Im April 2019 wurde ich von der Landes­mitglieder­versammlung der GRÜNEN Hamburg in den Landesvorstand und zur frauen­politischen Sprecherin des Landes­verbandes gewählt.»[3]

Heißt: Sie ist schon als Kind ihrer Umgebung auf die Nerven gegangen, und alles, was sie an Wissen hat, ist, dass sie Abi hat und für kurze Zeit Assistentin für kindisches Theater war. Und das jetzt im Bundestag aufführt.

Und solche Leute müssen wir als Steuerzahler bezahlen, von solchen Leuten sollen wir uns die Gesetze machen lassen.

Dieser Bundestag ist so abgeranzt, ist sowas von fertig und kaputt.

Ergebnis:

Zitat: «Gestern hat @emiliafester als jüngste Abgeordnete ihre erste Rede im Bundestag gehalten. Seitdem bekommt sie extrem viel Hass ab.

Liebe Milla, du bist genau da, wo du hingehörst und wir stehen ALLE hinter dir. Die Bundestags­abgeordnete Emilia Fester steht am Redepult des Deutschen Bundestags.» - Grüne im Bundestag[4]

Alles Hass, was sich einer Tussi ohne Beruf und ohne Berufs­ausbildung, die sich wie ein pubertierender Teenager aufführt, nicht unterwirft und ihr huldigt.

– Hadmut Danisch[5]
Es zeichnet sich inzwischen ziemlich deutlich ab, dass die Grünen in ein bestimmtes Problem gelaufen sind.

Jahrelang haben die sich als Verein von Zivilversagern und Kotzbrocken geführt, haben alles rausgeekelt und vertrieben, was auch nur ansatzweise Verstand und Befähigung hat. Man muss sich nur mal dieses Frauenstatut anschauen, bei dem Männer nur abwechselnd mit Frauen sprechen und gar nichts mehr sagen dürfen, wenn sich keine Frau mehr meldet. Oder dass alle Posten zuerst an Frauen gehen müssen, und der ganze Laden auf Queer und Marxismus gebügelt ist.

Ich habe das ja damals, 2012, bei den Piraten zuerst in München, später in Berlin erlebt, wie eine Schicht aus hoch­qualifizierten, sehr befähigten Akademikern der MINT-Fächer, hohen Beamten und so weiter Interesse an den Piraten hatte, und dann aus Berlin feministische Pöbel- und Kotzbrocken-Schwadrone anrückten, um jeden rauszuekeln und in die Flucht zu schlagen, der auch nur drei vernünftige Worte hintereinander sprechen kann. Und verblüffend viele dieser Interventions­truppen (stark Antifa und "inter­ventionistische Linke" und sowas) kamen nicht nur aus den Gender-Studies, sondern waren gleichzeitig oder früher bei den Grünen. Oder sind hinterher (wieder) dorthin.

Nun war ich zwar nie Mitglied oder sowas bei den Grünen, aber auf der ein oder anderen ihrer Veranstaltungen - und das merkt man einfach, dass sich da nur noch durchgeknallte oder brutto­inlands­produkt­unfähige Leute verdichten, dass da nur noch Leute mit "Nehmer­qualitäten" sind, die auf Kosten anderer leben.

Die haben fast niemanden, der richtig arbeiten kann, ober überhaupt weiß, was das ist, Menschen schon mal arbeiten gesehen hat. Und originär sind die Grünen ja ohnehin aus Kommunisten, Randalisten und Kinder­fickern entstanden. Mit dem Arbeiten hatten die es noch nie ernstlich.

Und dann bekamen die über Fridays for Future und den Politsuizid von CDU/CSU auf einmal Wähler­stimmen. Nicht so viele wie erhofft, aber mehr, als sie verkraften konnten.

Also mussten sie die mit Leuten besetzen, die sie gerade hatten. Wer bei drei nicht auf dem Baum war, wurde zum Politiker erklärt, egal wie doof. Und dann bekamen sie nicht nur Sitze, sondern wurden auch noch Regierungs­partei. Damit wird das dann gleich viel auffälliger, wenn man irgendwelche Gender­kasper und geistige Nulllinien auf Abgeordneten­posten sitzen hat. Das "Drama des unbegabten Kindes", wie es manche Leser nennen.

Letztlich sind die Grünen vornehmlich eine Organisation zur Besetzung von Posten mit Zivil­versagern. Man kann jetzt freilich diskutieren, ob das das Ziel, die Ursache oder nur eine Folge ihres Zustandes ist. Aber es fällt schon auf, dass die Grünen, vor allem die Bundestags­fraktion, eine Freak-Show aus Queers, Studien­abbrechern, Clowns und Tussi-Teenies ist.

Apropos Tussi-Teenie. Ich hatte es doch gerade von Emilia "Milla" Fester.

Ein Leser schickt mir diesen Screenshot:

Nun gut: Der Schritt vom Kindertheater zur Grünen Jugend ist ein sehr kleiner, man muss nur die Männer­rollen weglassen.

Originalartikel wohl dieser hier:

Zitat: «22 Grüne im neuen Bundestag sind jünger als 30 Jahre - so viele Junge gibt's in keiner anderen Fraktion. Viele feiern das. Aber: jung, links, weiblich - in den sozialen Netzwerken muss Fester da auch viel aushalten. Mangelnde Berufs­erfahrung wird ihr zum Beispiel vorgeworfen. "Ein wunderschöner Kommentar war auch: 'sieht ja wenigstens gut aus. Was anderes muss man bei den Grünen wohl nicht können #Frauenquote'. "Diffamierende Kackscheiße" nennt das Fester.»[6]

ARD-Grün-Doppelplusgut-Schwätz.

Man könnte genausogut, oder sogar treffender sagen, dass keine Partei so viele Probleme hat, ihre Abgeordneten-Sitze zu besetzen, wie die Grünen. Die müssen einfach alles nehmen, was gerade Geld braucht und es wenigstens bis zur Volljährigkeit geschafft hat. Die mussten wirklich alles zusammen­kratzen.

Und die Grünen-hörige ARD macht daraus, wie viel sie da "erreicht" hat, obwohl sie eigentlich nur dasteht und Frauenförderung empfängt. Frauen kriegen da nicht nur alles gratis, es wird ihnen auch noch als Leistung und Verdienst ausgelegt, alles per Geschlecht automatisch und gratis zu bekommen. Inzwischen gilt es als außer­ordentliche Leistung, bei drei nicht auf dem Baum zu sein.

– Hadmut Danisch[7]

Tanzen

Nur seinen Namen zu tanzen ist gar nichts. Sie tanzt das Parteiprogramm der Grünen.

Oder: Zum Niveau des Bundestags im Allgemeinen und der Grünen im Besonderen.

Zitat: «Von so einer Person möchte ich einfach nicht regiert werden #EmiliaFester
[Video]» - Der Pater[8]

Ich übersetze das mal auf deutsch:

Hat nichts in der Birne und kann nur die häufigsten linken Mainstream-Schlagworte nach­plappern und dazu rumhampeln. Nur Gezappel nach marxistischer Indoktrination. Und dann noch gewalt­orientiert. Und dann wundert man sich über deren kindisches Gekreische im Bundestag. Von der Gesamtschule ohne geistigen Fortschritt direkt in den Bundestag. Und mit sowas sollen wir mit Energiekrise, Ukrainekrieg und ähnlichen Problemen fertig werden. Manchmal frage ich mich wirklich, ob Gender vielleicht auch deshalb gemacht wird, damit die, die mit allem überfordert sind, was zu tun haben. So als intellektueller Kinderteller.

Und diese Hampeltussi kostet uns so um die 300.000 Euro im Jahr. Plus den Gesetzgebungs­schaden, den sie anrichtet.

Was ist aus dieser Demokratie, aus diesem Parlament geworden?

Wenn die AfD nicht im Bundestag sitzen würde, zu denen sie auf Distanz bleiben wollen, wäre das wohl längst ein Swingerclub.

Wer wählt sowas?

– Hadmut Danisch[9]
Es sind nicht die Maßstäbe, die mich so besonders ankotzen. Es sind die doppelten.

Ständig hetzen die Grüninnen gegen "alte weiße Männer". Aber wehe, es sagt mal einer, dass eine viel zu jung und ahnungslos für einen Abgeordneten-Posten ist: [...]

Widerlich.

Einfach widerlich.

Sie hält sich für unkritisierbar. Wie eigentlich (fast?) alle Grüninnen.

– Hadmut Danisch[10]
Zitat: «Die ist, bemessen an dem, was in unserer Zeit gilt und in diesem Land bei der Mehrheit ankommt, extrem gut. Schon in dem Alter ultraprofessionell für eine linksgrüne "Es-Geht-Um-Alles"-Berufspolitikerin. Die wird sich noch weiter steigern.» - Der Begriff[11]
Zitat: «My body, my choice. Ist das nicht ein Leitspruch der Grüninnen?

Heuchelei und Doppelmoral, wie typisch mal wieder.» - Wollenaklarname[12]

Zitat: «"Sagt Bescheid, wenn ihr mit Spielen fertig seid, und dann räumt endlich euren Kram auf", pflegte meine Mutter zu sagen.» - Die Mitte[13]
Zitat: «Das ist ein Werbeclip der Grünen: Grün sein, nicht wirklich was geleistet haben, möglichst wenig oder niedere Abschlüsse, etwas Rumhopsen und schon hast du die besten Chancen für den großen monitären Futtertrog.» - Sunny[14]
Zitat: «Wenn ich derart viel money for nothing erhalten könnte, würde ich auch alle hart arbeitenden Mitbürger auslachen.

Ich kann rein gar nichts und bin trotzdem privilegiert. Wir sind weit gekommen...» - Flavius Aetius[15]

Zitat: «Bewerbungsgespräch bei den Grünen: Was kannst du?
Nichts! Sehr gut, dann brauchen wir dich nicht anlernen.» - Efa-D[16]
Zitat: «Das ist Ihr eigentlicher Job, den Sie machen sollte.
Man sieht, dass sie dem nicht entkommen kann.» - Theo Gottwald[17]
Zitat: «Sorry, aber jedes Kindergartenkind tanzt besser.» - Heimatgefühl[18]
Zitat: «Wenn überbezahlte #Grüne ständig "lustige" Tanzvideos aus dem #Bundestag posten, ist das alles, nur nicht lustig. Das ist eine Verhöhnung der Bürger, die täglich um ihre Existenz kämpfen.» - Ine[19]
Zitat: «Ich weiss nicht warum man sich bei Twitter so über @emiliafester und ihre TicToc Videos aufregt. Sowas macht meine Jüngste (13) mit ihren beiden besten Freundinnen (13 und 14) auch immer.» - Tom Bohn[20]
Wenn du für Rot-Grün gestimmt hat und dich nun weigerst hinzusehen, wohin uns das führt.
Zitat: «Das Frauenwahlrecht war ein Fehler.» - TheMalgot[21]

Emilia Fester opfert ihre Jugend

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Emilia Fester klagt im "Spiegel" über ihre anstrengende Tätigkeit.[22] Für diese Arbeit opfere sie auch ihre Jugend. [...]

Zur Erinnerung: Einem größeren Publikum wurde sie mit ihrer Bundestagsrede für eine Impfpflicht bekannt, in der sie aufzählte, welche Opfer sie wegen Corona und der Ungeimpften auf sich genommen hatte: Sie sei beispielsweise "nicht in der Uni gewesen" und nicht ins Ausland gefahren.

Unmittelbar nach ihrer hoch­dramatischen Ansprache stellte sich heraus, dass Fester - früher Regie­assistentin - nie studiert hatte, was ihr Fernbleiben von der Universität auch in Corona-Zeiten schlüssig erklärt. Und ins Ausland reiste sie sehr wohl - nach Dänemark. Von dort aus sendete sie Urlaubsgrüße auf Instagram, die sie offenbar vor ihrem Bundestags­auftritt vergessen hatte.

Ende dieser Woche brachte sich die Jungpolitikerin wieder in Erinnerung: in einem Spiegel-Interview. Thema: Die Belastung durch ihre Arbeit im Bundestag. "Letztlich opfere ich auch meine eigene Jugend für diesen Job", klagte Fester dem Magazin.[22]

Obwohl die Spiegel-Interviewer rundum wohlwollend fragten, konnte offenbar der eine oder andere Steuerbürger die Lebenslast der Jung­politikerin nicht ganz nachfühlen. Ein Dasein für eine Grunddiät von 10.012,89 Euro monatlich plus 4.560,59 Euro steuerfreie Kosten­pauschale, Freifahrt bei der Bahn und Chauffeur-Dienst empfinden manche womöglich nicht direkt als Opfer, vor allem bei einem jungen Weib ohne Berufsabschluss. Manchem kommt es vielleicht auch merkwürdig vor, dass sich eine 24-Jährige der Jugend zurechnet, also einer Zeit, die normalerweise noch vor dem Eintritt ins Arbeitsleben liegt.

Kaum hatte der Spiegel die Klage der Jung­politikerin veröffentlicht, trendete auf Twitter #emiliafester. Viele erinnerten dort daran, dass alle, die eine gewerbliche Ausbildung beginnen, schon mit 16 ins Arbeitsleben starten. Und das tun sie in der Regel für erheblich weniger Geld als eine Bundestags­abgeordnete. Vor allem erhalten diese jungen und später auch älteren Arbeitnehmer kein Steuergeld. Sie erwirtschaften es, wovon sie sich regelmäßig am Monatsende beim Blick auf brutto und netto überzeugen können. Auch die einen oder anderen nicht so wohlmeinenden Kommentare sammelten sich deshalb unter dem Twitter-Hashtag.

Allerdings wären die Grünen nicht diese spezielle Milieupartei, wenn dort nicht sofort Parteifreunde Emilia Fester beigesprungen wären.

– Tichys Einblick[23]
Zitat: «Unter #emiliafester ergießt sich schon wieder Hass über meine engagierte Kollegin. Volle Solidarität mit dir liebe @emiliafester. Mit #noafd sitzen solche Stimmen auch im Parlament. Wie Frauenfeindlichkeit auch im Plenum zugenommen hat, darüber sprach ich mit @ntvde_Politik
Zitat: «Bundestagsvizepräsidentin ⁦@GoeringEckardt⁩ beklagt bei ⁦@ntvde_Politik⁩ Feindlichkeit gegenüber jungen Frauen im Parlament. Junge Frauen hatten es dort schon immer schwerer, aber die Situation habe sich verschlechtert. Warum?
https://n-tv.de/politik/Mit-der-AfD-ist-der-Bundestag-frauenfeindlicher-geworden-article23356762.html

» - Nina Lammers[24]

» - Katrin Göring-Eckardt[25]

Zitat: «Frau Göring-Eckhardt, es ist nicht Hass, was sich über #emiliafester ergießt, sondern Spott[wp]. Und das nicht, weil sie eine Frau ist, sondern eine inkompete und lern­resistente Bundestags­abgeordnete, die nicht mehr mit ihrem steuer­finanzierten Gehalt macht, als sich zu blamieren.» - Nidi Wahrheit sagen...[26]
Es ist schon einige Wochen her, dass Emilia Fester von den Grünen mit ihrer schrillen Antrittsrede im Bundestag in der medialen Wahrnehmung nach oben gespült wurde. Den erwartbaren Shitstorm für ihr peinliches, mit Schwindeleien garniertes Aufstampfen scheint sie jedenfalls gut überstanden zu haben, denn vom Coverfoto des gerade erschienenen Spiegel-Biopic blickt sie, als hätte der Fotograf gerufen "...und jetzt mal unerschrocken gucken". Der Titel des Textes lässt aufhorchen. Da heißt es: "Letztlich opfere ich auch meine eigene Jugend für diesen Job".[22]

Mein Interesse ist jedenfalls - was bei Spiegel-Artikeln selten vorkommt - geweckt. Also einen Blick hinter die Bezahlschranke auf einen ellenlangen Text werfen, an dem Sophie Garbe schon seit mindestens zwei Monaten schreibt. Er beginnt am Tag vor Festers Rede und mit der Kostüm- und General­probe im Abgeordnetenbüro. Eine Mitarbeiterin darf als simulierter AfD-Sparrings­partner dienen. "Wut üben" heißt das im Spiegel-Deutsch, und Wut ist natürlich was Feines. Im Gegensatz zum Hass. Wenn man es - zumal beim Spiegel - medial nur immer aus­einander­halten könnte.

Der Spiegel-Text ist weit weniger ikonografisch, als man es aufgrund des Gegenstandes und der Schlagseite des Spiegel erwarten würde. Im Protokollar­stil blitzen immer wieder Formulierungen auf, die ein nicht gerade schmeichelhaftes Bild der (Achtung, Superlativ) jüngsten Abgeordneten des Bundestags zeichnen. Wenn es da heißt, "vor ihr stehen ein halber Liter Limonade und ein Kaffee 'zum Wachbleiben'", wird man beim Leser sicher kein Erstaunen darüber erzeugen, dass unsere jüngste Abgeordnete uns den Kaffeegenuss als Heldentat verkaufen möchte. Sie bleibt wach für uns, was offenbar zu den Opfern gehört, die man eben bringen muss, wenn es um die Sache geht.

Weiter geht's mit der Beschreibung des Ankommens im "politischen Berlin", also mit "Kennenlernen der Fraktion, Führung durch den Reichstag, Abholen des Abgeordneten­ausweises", und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, hier beschreibt jemand den ersten Tag im Pfadfinder­lager, an dem alles noch aufregend und neu ist und man sich schon auf das Rösten der Marshmallows und die Nacht­wanderung freut. Das klingt alles wie die Freude über ein gewonnenes Preis­ausschreiben und nicht wie der Erstkontakt mit einem politischen Monsterbetrieb, der den Steuerzahler jedes Jahr eine Milliarde Euro kostet. Vielleicht tut man Frau Fester sogar unrecht, sie so pauschal der Ich-Bezogenheit zu zeihen. Doch dann zeigt das nächste Bild im Artikel Fester in Jetzt-komme-ich-Pose als Petra Pan mit in die Hüften gestemmten Armen und weiß, der Spiegel wollte die Wirkung der jüngsten Abgeordneten genau so. Politik ist viel zu wichtig, um sie den Erwachsenen zu überlassen, Kinder an die Macht!

"Sie kramt den neuen Ausweis aus ihrem Portemonnaie hervor und schiebt ihn über den Tisch. Als müsste sie beweisen, dass das stimmt: Fester, Emilia. Geburtstag: 28. April 1998. Abgeordnete im Deutschen Bundestag." Auch hier nichts als kindliche Prahlerei, die nicht legitimes Erbe, sondern Beute vorzeigt, die ihr überraschend zugefallen ist.

"Die BBC und die 'New York Times' meldeten sich. Im November 2021 war Fester die einzige Abgeordnete, die bei einer Gedenk­veranstaltung im Schloss Bellevue sprechen durfte. Sie machte ein Foto mit dem Bundes­präsidenten, traf die damals noch amtierende Kanzlerin."

So frisch im Parlament und schon von der Hierarchie korrumpiert und von der Macht verführt. Sie "darf sprechen" und hatte eine "Audienz bei der Kanzlerin", wie rührend! Merkels Ghettofaust (es war wohl eher ein Corona­fäustchen) hebt Fester auf den Olymp zu den anderen Göttern. Endlich wichtig, endlich obenauf. Ihre Jugend will sie als ihr politisches Kapital betrachtet wissen. Doch es ist die Sorte von Kapital, die sich nicht mehren lässt, weil Jugend selbst ohne Zutun unwiederbringlich von Tag zu Tag schmilzt. Wer seine Jugend als Argument in dieses Geschäft wirft, investiert prinzipiell schlecht; und war es zu allen Zeiten das Bestreben der Jugend, endlich als erwachsen und ernsthaft wahrgenommen zu werden, bemüht sich Fester, vor kindlicher Begeisterung zu sprühen.

Die Kritik an ihren eher ambivalent wahrgenommenen Instagram-tauglichen Tanzeinlagen wischt Fester mit einer Bemerkung weg, in der die tribalistische Seuche dieser Tage perfekt dargestellt ist: "Wenn ich junge Menschen vertreten soll, dann muss ich auch wie ein junger Mensch klingen dürfen." Der Bundestag teilt sich aber nicht in Interessen­vertretungen für alte Männer, junge Frauen, Bayern, Ostfriesen, Legastheniker und Falschparker auf. Wobei Fester uns sicher unabsichtlich auf ein Dilemma im deutschen Wahlsystem aufmerksam macht. Zwar ist rein formal jeder Abgeordnete Vertreter des ganzen Volkes, doch haben die Inhaber eines Direktmandats zumindest die Vorstellung, von einer halbwegs klar umrissenen Teilmenge des Volkes entsandt worden zu sein. [...]

Man fragt sich, was sie eigentlich opfern musste

Hier wird es albern, und der Spiegel weiß es. Vergessen wir für einen Moment, dass ein Abgeordneter im Bundestag - und zwar völlig unabhängig von seiner Qualifikation - monatlich fünfstellig entschädigt wird und Zugriff auf Ressourcen hat, die dem Geschäfts­führer eines mittel­ständischen Unternehmens gut zu Gesicht stünden. Konzentrieren wir uns auf die Kernaussage. Emilia Fester tritt einen neuen Job an, und das erste Gehalt wird erst nach Wochen (in der Regel vier) gezahlt? Wann und wo hätte man je von solchen Unverschämtheiten gehört? Ach ja: fast immer und fast überall! Da der "Job" als höchste Volksvertreterin Festers erster überhaupt ist und sie deshalb nicht wissen kann, dass die Arbeit der Bezahlung üblicherweise sogar vorausgeht, wandelt sie eine Selbstverständlichkeit in ein Problem um, um welches sich die Bundestags­verwaltung endlich mal kümmern sollte. Unsere Jugend hat's heute ja so schwer! Mehr Petra Pan geht nicht.

Dann fällt der Satz, für den Fester im Netz gerade ihren zweiten Shitstorm innerhalb weniger Wochen erlebt. Vermutlich schon wieder ein Fester'scher Superlativ. "Letztendlich opfere ich auch meine eigene Jugend für diesen Job." Man fragt sich, was sie eigentlich opfern musste, schließlich kann sie all die lieb­gewonnenen Verstiegenheiten, die Instagram-Operetten und das grüne Virtue Signalling[wp] genauso weitermachen wie vorher. Mit dem Unterschied, dass nun die Bühne größer ist, sich fleißige Assistentinnen, Pressesprecher und Referenten um die Details kümmern und der Spaß auch noch fürstlich bezahlt wird. Nicht mal das Hamburger Theater muss die Schauspieler­tochter entbehren, schließlich erkennt sie im Ablauf der Plenar­sitzungen vertrautes Bühnen­treiben: "Plenar­sitzungen erinnern mich an Theater­aufführungen. Die Abläufe stehen fest. Man weiß, wer was ungefähr sagen wird. Und dann wird alles aufgeführt."

– Roger Letsch[27]
Zitat: «Mal zum Nachdenken für alle #Kriegstreiber
Abgeordnete Emilia Fester (24): "Ich opfere auch meine eigene Jugend für diesen Job." – Monatsgehalt: 10.038 Euro
Soldat: Er würde im Zweifel sein Leben für uns opfern. – Monatsgehalt: 2.668 Euro
» - kickout / ungeimpft[28]

Einzelnachweise

  1. Twitter: @MGgomery - 18. März 2022 - 10:19 Uhr
  2. Twitter: @shlomosapiens - 17. März 2022 - 16:42 Uhr
  3. Vorstellung, emiliafester.com
  4. Twitter: @GrueneBundestag - 18. März 2022 - 14:33 Uhr
  5. Hadmut Danisch: Die Grüne Emilia Fester, Ansichten eines Informatikers am 18. März 2022
  6. Marcel Heberlein: Grünen-Politikerin Fester: Für die Jugend im Bundestag, Tagesschau (ARD) am 30. September 2021
    Anreißer: Seit den Wahlen ist klar: Der Bundestag ist künftig weiblicher, jünger und diverser. Die jüngste neue Abgeordnete ist die 23-jährige Emilia Fester von den Grünen. Ihr Ziel: die Rechte junger Menschen stärken.
  7. Hadmut Danisch: Das Abgeordneten-Problem der Grünen, Ansichten eines Informatikers am 18. März 2022
  8. Twitter: @DerPater1978 - 19. März 2022 - 10:35 Uhr
  9. Hadmut Danisch: Emilia Fester tanzt, Ansichten eines Informatikers am 19. März 2022
  10. Hadmut Danisch: Die Grüninnen und die alten weißen Männer..., Ansichten eines Informatikers am 22. März 2022
  11. Twitter: @der_begriff - 17. März 2022 - 16:48 Uhr
  12. Twitter: @wollenaklarname - 18. März 2022 - 18:17 Uhr
  13. Twitter: @DieMitte5 - 27. Mai 2022 - 9:31 Uhr
  14. Twitter: @_17Sunny17_ - 27. Mai 2022 - 9:33 Uhr
  15. Twitter: @FA753476 - 27. Mai 2022 - 9:34 Uhr
  16. Twitter: @Pastundcopy - 27. Mai 2022 - 9:45 Uhr
  17. Twitter: @TheoGottwald - 27. Mai 2022 - 10:00 Uhr
  18. Twitter: @HeimatliebeDE - 27. Mai 2022 - 10:08 Uhr
  19. Twitter: @Ine_327 - 27. Mai 2022 - 18:40 Uhr
  20. Twitter: @realTomBohn - 7. Mai 2022 - 19:12 Uhr
  21. Twitter: @TheRealMediin - 27. Mai 2022 - 9:54 Uhr
  22. 22,0 22,1 22,2 Sophie Garbe: Abgeordnete Emilia Fester: Letztendlich opfere ich auch meine eigene Jugend für diesen Job, Der Spiegel am 12. Mai 2022
  23. Ich bin Opfer, also bin ich: Die Leidensgeschichte der Bundestagsabgeordneten Emilia Fester (24), Tichys Einblick am 13. Mai 2022
  24. Twitter: @LammersNina - 25. Mai 2022 - 14:12 Uhr
  25. Twitter: @GoeringEckardt - 27. Mai 2022 - 16:15 Uhr
  26. Twitter: @Nidi74940865 - 27. Mai 2022 - 16:52 Uhr
  27. Roger Letsch: Frau Fester opfert ihre Jugend, AchGut-Blog 15. Mai 2022
    Roger Letsch: Vorhang auf für Petra Pan, Unbesorgt am 14. Mai 2022
  28. Twitter: @kickout55711802 - 20. Mai 2022 - 16:10 Uhr

Netzverweise