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Serdar Somuncu

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Serdar Somuncu
Serdar Somuncu (2022)
Geboren 3. Juni 1968
Beruf Künstler

Serdar Somuncu (* 1968) ist ein türkischer Kabarettist, Autor und Regisseur in Deutschland. Er betätigt sich gelegentlich auch als Musiker, Schauspieler und Synchronsprecher.

Über Somuncu

Zitat: «Ein Hassprediger, der mit provozierenden Mein-Kampf-Dumm­lesungen als Minderheiten­oberlehrer durch's Land zog.»[1]
Zitat: «Diese fette GEZ-Made hat sich reichlich an Zwangsgebühren gelabt und ist nun beleidigt, dass sein Raubritterclan ihm Forderungen stellt.

Es ist bizarr, wie wenig Selbstkritik diese so genannten GEZ-Kabarettisten üben können.»[2]

Zitat: «Serdar ist ein Mitläufer, der nur deshalb "Erfolg" hatte, weil er ein Ausländer ist, der anhand seines Ausländerbonus in DEUTSCHLAND bewußt den DEUTSCHEN angegriffen hat, indem er MEIN KAMPF von ADOLF HITLER zu seinem Thema machte.

Als ich diesen Dreck damals sah, beziehungweise Ausschnitte davon, dachte ich mir, warum gehst du Dreckstürke nicht in die Türkei und greifst die Türken an, weil die den Genozid an den Armeniern[wp] nicht als Genozid bezeichnen. Und warum machst du dich nicht noch zusätzlich über Erdogan[wp] lustig?! Ganz einfach, weil du dann kein Geld abkassieren kannst, sondern im türkischen Knast landest und täglich Prügel kassierst. Scheiß Türke.

Und wie dreckig dieser Scheißtürke ist, zeigt sich in seiner Aussage, er habe ja genug Geld, um sich zur Ruhe zu setzen. Klar: unendlich viel GEZ-Kohle abkassiert, das hauptsächlich anderen für ehrliche Arbeit abgepresst wurden.

Serdar ist das männliche Pendant zu der Sawsan Chebli. Beide haben nur deshalb Erfolg, weil ihre einzige Qualifikation daraus besteht, Kanaken zu sein. Chebli hat noch zusätzlich den Fotzenbonus. [...] Serdar ist kein Opfer, sondern ist ein Mittäter dieses links­faschistischen Systems. Und dass er nun angegriffen wird, ist nicht bedauerlich, sondern das nennt sich Realsatire, weil der Satz "die Revolution frisst ihre Kinder"[wikt] dazu passt. Eine Ratte wird von Ratten gefressen.»[3]

Da geht es Serdar Somuncu wohl so wie mir.

Die WELT hat einen Artikel über den Kabarettisten Serdar Somuncu, der so rundum die Schnauze voll hat: "Ich habe keinen Bock mehr"

Und es liest sich, als ginge es dem genau wie mir.

Zitat: «Über kaum einen Kabarettisten empörte sich die mediale Öffentlichkeit mehr als über Serdar Somuncu. Nun nimmt er desillusioniert Abschied von der Bühne: "Manchmal habe ich den Eindruck, wir leben in einer Gesellschaft, die sich ständig gegenseitig ausspioniert und denunziert."»[4]

Ja, aber, genau so ist es doch. Nur so waren Drittes Reich, DDR und Genderismus möglich.

Zitat: «Mittlerweile zieht der 54-Jährige mit seinen Äußerungen - etwa zu Corona und dem Ukrainekrieg - eher den Zorn des linksliberalen Bürgertums auf sich.

Nach mehr als drei Jahrzehnten verabschiedet Somuncu sich mit einer Abschiedstournee im Herbst von der Bühne, sie heißt "Das Vierte Reich". [...]

WELT: Nach 35 Jahren auf der Bühne gehen Sie im Herbst auf Abschiedstournee. Warum - und warum jetzt?

Serdar Somuncu: Ich habe - einfach gesagt - keinen Bock mehr. Ich habe genug Geld verdient und alles erlebt. Es gibt keinen Reiz mehr, kein Risiko, das ich noch eingehen könnte - und eigentlich auch kein Ziel mehr.»[4]

Abgesehen von dem Detail, dass ich noch nicht genug Geld verdient habe, um mich zurückzuziehen, die gleiche Situation wie bei mir.

Zitat: «WELT: Das klingt resigniert.

Somuncu: Es sind die Umstände, die mich nerven. Ich habe keine Lust mehr, auf eine Bühne zu gehen, während im Publikum Leute sitzen, die alles mitschreiben und sofort auf einer Scheiß-Social-Plattform posten, wenn sie Erregungs­potenzial erkennen. Danach habe ich dann fünf Wochen Ärger - nur weil ich genau den Job gemacht habe, den ich seit Jahrzehnten mache.»[4]

Ja.

In meiner Jugend gab es den Spruch: Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben.

Heute müsste man sagen: Die Linken sind die, vor denen uns die Linken so gerne gewarnt haben. Nämlich die Faschisten. Was übrigens ganz gut dazu passt, dass ich irgendwo noch eine Leserzuschrift habe, die sich um die Beoachtung dreht, dass Linke und damit unsere heute Gesellschaft überhaupt keinen Humor mehr hat. Was ich wiederum als intellektuelles Defizit einstufe, denn Humor braucht Intelligenz, und die heutige Gesellschaft ist so strunzedumm, wie es eben erforderlich ist, um links zu sein. Vor allem aber ist das eine Folge, ein Symptom einer feministischen Gesellschaft. Denn die feministische Gesellschaft keinen keinen Humor, nur die unerbittliche Überwachung und Denuntiation.

Zitat: «WELT: Seit Jahrzehnten stehen sie allerdings auch immer mal wieder in der Kritik. Das kann für Sie doch keine neue Erfahrung sein.

Somuncu: Doch. Auseinander­setzungen, die man früher sinnbildlich auf dem Schulhof geklärt hat, trägt man jetzt in aller Öffentlichkeit aus. Das ist neu. Und das hat dazu geführt, dass die Sitten verroht sind und dass Grenz­über­schreitungen mittlerweile als legitimes Mittel zum Zweck gelten, die eigenen Anliegen durchzusetzen. Die Vorwürfe werden mit einem passenden Wort belegt, um Leute auf die eigene Seite zu ziehen, die sich für engagiert halten, aber auch nur auf Reizworte reagieren.

WELT: Wie zeigt sich diese Sittenverrohung?

Somuncu: Es gibt Gestalten, die das narzisstische Spiel mit der Empörung geschickt ausnutzen, weil sie meinen, zu einer Minderheit zu gehören. Auf Twitter gibt es besonders viele, die sind dann entweder schwarz oder schwul oder beides. Und es gibt auch einen Haufen von Mitläufern, also geltungs­süchtige Menschen, die sich dann daran hängen und denken, sie wären mehr wert, wenn sie laut sind und sich virtuell aufregen. Aber für mich ist es kein Qualitätsmerkmal, laut zu sein - auch wenn man mir das immer unterstellt hat. Für mich ist es eher ein Qualitäts­merkmal, nachdenklich zu bleiben.»[4]

Gut beobachtet und beschrieben.

Abstraktion

Da ist es wieder, mein Dauerthema:

Zitat: «WELT: Glauben Sie wirklich, dass das Publikum nicht mehr abstrahieren kann, etwa zwischen Ihrer provokanten Bühnenfigur und Serdar Somuncu als Person, der, wie Sie sagen, zu Hause unter der Dusche nicht "Heil Hitler" oder "Fotze" ruft?

Somuncu: Im Theater ist diese Unterscheidung teilweise noch möglich. Man geht ja durch einen Eingang in einen Raum, der sich Theater nennt. Und da weiß man eigentlich, dass der Künstler, der auf der Bühne steht, nicht er selbst ist, sondern eine Fiktion. Im Internet ist das ein bisschen schwieriger zu unterscheiden. Facebook, Twitter und Instagram sind aber auch Bühnen. [...]

Somuncu: Das Publikum in den Live-Vorstellungen ist anders als das Publikum im Internet. Meine Zuschauer kennen mich ja und wollen mich sehen - dafür zahlen sie Geld. Im Internet kann man sich aber alles unverbindlich angucken. Und da gibt es Leute, die gar keinen Bock auf mich haben und die nur einen Anlass suchen, um mich irgendwie dumm anzumachen oder irgendeines Fehltritts zu beschuldigen. Und dieses ungebetene zweite Publikum, nennen wir es die "Gesellschaft", ist asozialer geworden. Manchmal habe ich den Eindruck, wir leben in einer Gesellschaft, die sich ständig gegenseitig ausspioniert und denunziert. Und so landen dann irgendwelche Behauptungen über mich im Internet, die entsprechende Leute dann verbreiten.»[4]

Ja. Darauf beruht das ganze Linkstum. Krankhaft übersteigertes Rudelverhalten, indem es nur noch darum geht, "Feinde" vom anderen Rudel zu identifizieren, indem man immer striktere und absurdere, sich auch ständig ändernde Regeln aufstell und schaut, wer sich nicht penibel danach richtet. Ich halte unsere Gesellschaft für psychisch krank. Und ich habe in vielen Blogartikeln erklärt, wie und warum. Das, was Somuncu hier sagt, scheint genau die symptomatische Beschreibung dessen zu sein. Man spitzt die Regeln immer mehr zu, dreht die Konformitäts­anforderungen immer höher, um ständig und immer wieder Leute als Non­konformisten beschuldigen zu können. Ich halte dieses ganze links­feministische Lager für psychisch krank, und ich habe jahrelang beobachtet, analysiert und beschrieben, wie sie sich selbst krank machen.

Zitat: «Somuncu: [...] Denn dann kommt eben der nächste Einschüchterungs­versuch.

WELT: Wie sieht der aus?

Somuncu: Man markiert bei Twitter den Arbeitgeber, in meinem Fall Radio Eins. Und fragt: "Was meint ihr denn dazu?" Und der Arbeitgeber reagiert natürlich nach seinen Befindlichkeiten. Vor allem, wenn die Intendantin des Ladens Geld veruntreut hat.

WELT: Aber das hat doch zunächst wenig mit einzelnen Programm­inhalten zu tun?

Somuncu: Aber der RBB steht deshalb enorm unter Druck. Dann ruft die Redaktion dich nach jeder kleinen Kontroverse sofort an und sagt: "Alter, wir haben hier die Scheiße am Dampfen, du musst dich sofort entschuldigen." Du fragst: "Wofür, ich habe mich doch erklärt." Alles nur, weil irgendjemand eine Äußerung von mir falsch verstanden hat. Und den Leuten reicht es heute nicht mehr, dass du erklärst: "So war das nicht gemeint. Hast du den Kontext verstanden, in dem die Worte gefallen sind?" Nein, die sagen: "Fuck den Kontext, wir wissen, dass du ein Nazi bist." Und am Ende stehst du da und sagst "Ey, ich hab' keinen Bock mehr." Und so ist es bei mir gerade.»[4]

Immer dasselbe Spiel. Und so war es bei mir auch. Die versuchen, sozialen Druck aufzubauen und Leute zu ruinieren, die nicht exakt konform sind. Und irgendwann hat man dann einfach keinen Bock mehr, seine Energie und seine Lebenszeit an diese Gesellschaft zu verschwenden.

Zitat: «WELT: Sie sprechen häufig über den Ukraine-Krieg, kritisieren Waffen­lieferungen und die lange vorherrschende Diskurs­verengung bei den Corona-Maßnahmen. Warum hören Sie in einem zeit­historisch so interessanten Moment auf?

Somuncu: Ich habe mir einfach abgeschminkt zu hoffen, dass es einen höheren Auftrag gibt, den wir auf der Bühne gemeinsam erfüllen können. Auch wenn wir in einer Situation sind, in der es wirklich an guter Satire mangelt. Noch nie war Satire so angepasst, so brav und so regierungs­konform. Wir haben eine Scheißregierung, die macht, was sie will. Eine Außen­ministerin, die sich durch die Weltgeschichte stottert und überall Porzellan zerbricht.

Und keiner schafft es, eine dezidierte Kritik zu äußern. Oder zu sagen: Nicht alle, die die Ukraine-Politik der Bundesregierung kritisieren, sind Rechte oder der AfD nah, sondern es gibt einen Großteil in dieser Bevölkerung, der das, was sie gerade macht, nicht gut, sogar gefährlich findet. Ich würde die Grünen heute nicht wählen, jetzt, da ich weiß, wie schnell sie ihre vermeintlichen Werte über Bord werfen. Die erzählen einem etwas darüber, dass keine Waffen in Krisengebiete geliefert werden sollen, und am Tag darauf sind sie die größten Einpeitscher, denen es nicht schnell genug gehen kann.»[4]

Ja. Aber dann ist es eben auch keine Satire mehr, sondern Propaganda. Weil die Richtung die falsche ist. Satire ist die Schussrichtung aus dem Volk oder der Opposition gegen die Regierung. Was wir erleben, ist aber das Gegenteil, nämlich das Schießen der Regierung oder aus der Regierungs-/Grünen­position egen Opposition und Bevölkerung. Da ist dann Satire das falsche Wort. Das ist Propaganda.

Zitat: «WELT: Wird die Satire inzwischen von einer immer irreren Wirklichkeit überholt?

Somuncu: Unsere Gesellschaft bringt wahnsinnige Pathologien hervor. Leute, die sich auf die Straße kleben, weil sie glauben, dass morgen die Welt untergeht, haben ein großes Potenzial an Hysterie, das sie treibt. Das sind Formen von Wahn, die dem Wahnsinnigen oft nicht bewusst sind, weil er sie für Realität hält. Doch der kollektive Wahn, in dem wir uns befinden, entfremdet uns nicht nur von der Realität, sondern ist mit ihr verwoben, er ist ein Teil von ihr. Diese große Sehnsucht, sich einer imaginären Gruppe von Gleich­gesinnten zuzuordnen, führt zu einer unberechenbaren Dynamik. Man weiß nicht, woher das kommt oder wohin es noch führt. Das Einzige, was man machen kann, ist, sich nicht zuzuordnen und im eigenen Denken offenzubleiben.»[4]

Dass die Satire mit der Realität nicht mehr mithalten kann, sage ich schon lange.

Und auch das, was er dann da beschreibt, ist eigentlich wieder die Symptomatik einer ins Krankhafte übersteigerten Rudel­mechanik.

Somuncu befindet sich nicht nur in einer sehr ähnlichen Situation wie ich, er beobachtet und beschreibt auch die Symptome eben der Vorgänge, die ich hier im Blog seit Jahren bearbeite.

Hadmut Danisch[5]

Einzelnachweise

  1. WGvdL-Forum: Danisch = Serdar oder Bedenke mit wem du dich vergleichst, es könnte dir geglaubt werden, Forist3 am 12. Mai 2023 - 22:50 Uhr
  2. WGvdL-Forum: Somuncu = Fette GEZ Made beklagt sich über Forderungen, Seditionist am 13. Mai 2023 - 12:04 Uhr
  3. WGvdL-Forum: Meister Michael am 13. Mai 2023 - 13:22 Uhr
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 4,7 Jakob Hayner, Jörg Wimalasena: Serdar Somuncu: "Ich habe keinen Bock mehr", Die Welt am 11. Mai 2023
  5. Hadmut Danisch: Er hat keinen Bock mehr und schmeißt hin, Ansichten eines Informatikers am 12. Mai 2023

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Serdar Somuncu
  • Youtube-link-icon.svg Hasstalavista - Serdar raged auf Halali - Serdar Somuncu (20. März 2025) (Länge: 29:35 Min.) (Dunja Hayali)
  • Youtube-link-icon.svg Heute mit Maximilian Pütz - Serdar Somuncu (25. September 2023) (Länge: 72:35 Min.)
  • Youtube-link-icon.svg Die Blaue Stunde mit Serdar Somuncu - #172 - Zu Gast: Dietmar Wischmeyer - radioeins (22. November 2020) (Länge: 74:35 Min.)
    Obwohl Studiogäste wegen Corona immer noch nicht möglich sind, hat Serdar heute einen hochwertigen Gesprächspartner in der Sendung. Er wird sich nämlich per Leitung mit keinem Geringeren als Dietmar Wischmeyer[wp] unterhalten. Sicher werden die beiden erst mal klären, was der Unterschied zwischen Comedian und Kabarettist ist oder warum man einen Live-Auftritt auf der Bühne durch nichts ersetzen kann. Aber es wird wahrscheinlich nicht nur lustig zugehen, denn die beiden werden bestimmt auch über solche Aspekte ihrer Arbeit, wie Anspruch, Verantwortung und Wirkung diskutieren. Das dürften zwei ...
  • Youtube-link-icon.svg Serdar Somuncu spricht über Zensur bei seinen Auftritten - Serdar Somuncu (3. August 2016) (Länge: 7:23 Min.) (Hinweis: Dieses Video ist in deinem Land aufgrund einer Verleumdungsbeschwerde nicht verfügbar.) (Zensur)
  • Youtube-link-icon.svg Die AfD verklagt Serdar Somuncu - Die Pierre M. Krause Show (7. Dezember 2016) (Länge: 3:08 Min.)
    Als selbsternannter Hassprediger hatte Serdar Somuncu schon mit so einigen Klagen zu tun. Eine gefiel ihm aber ganz besonders gut.
    "Ich bin der erste Türke, der von Nazis angezeigt wird wegen Volksverhetzung."
  • Youtube-link-icon.svg Zensur-Vorwürfe von Serdar Somuncu gegen TV-Sender - ferluipear (4. Februar 2018) (Länge: 7:58 Min.)