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Jens Spahn

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Hauptseite » Personen-Portal » Jens Spahn Bei Namensgleichheit siehe: Jens

Jens Spahn
Jens Spahn.jpg
Geboren 16. Mai 1980
Parteibuch Christlich-Demokratische Union Deutschlands
Ehegatte Daniel Funke[1]
Ehe für alle Jens Spahn stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundes­tag gegen die bürgerliche Zivilehe und für die so genannte Ehe für alle. Eine Beliebig­keits­definition "für alle" kann aber keine Schutz­funktion erfüllen, wie von Artikel 3 GG gefordert. Die "Ehe für alle" ist somit eine "Ehe für keinen". Jens Spahn hat damit die durch die Ewigkeits­klausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes verletzt und die bürger­liche Zivilehe de facto abgeschafft.
UN-Migrationspakt Jens Spahn stimmte am 29. November 2018 im Deutschen Bundes­tag für den UN-Migrationspakt und damit für die Umwandlung Deutschlands in eine "Große Grüne Wiese", die zur freien Besiedelung von Afganistan, über Syrien, Nordafrika bis Schwarz­afrika frei­gegeben wird. Lang­fristig wird Deutschland zu einer afrikanischen Kolonie und autoch­thone Deutsche in "Reservate" abgeschoben.
Ermächtigungsgesetz Jens Spahn stimmte am 18. November 2020 im Deutschen Bundes­tag für das Ermächtigungs­gesetz, womit die Grundrechte des Grundgesetzes de facto abgeschafft wurden.
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Jens Spahn stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag gegen das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz und damit gegen die Straflosstellung des Werbens für die Tötung Ungeborener.
Pandemie­vertrag Jens Spahn hat am 12. Mai 2023 bei der Abstimmung zum WHO-Pandemievertrag im Deutschen Bundes­tag die Stimmkarte nicht ab­gegeben.
AbgeordnetenWatch Jens Spahn
URL jens-spahn.de

Jens Spahn (* 1980) ist ein deutscher Politiker und seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er amtierte von 2015 bis 2018 als Parlamentarischer Staats­sekretär beim Bundesminister der Finanzen und anschließend im Kabinett Merkel IV[wp] als Bundesminister für Gesundheit. Spahn war von 2014 bis 2026 Mitglied des CDU-Präsidiums und hatte von Januar 2021 bis Januar 2022 das Amt eines der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden inne. Er fungierte von Mai 2025 bis zu seinem erzwungenen Rücktritt am 18. Juli 2026 als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion[wp].

Privates

Spahn ist römisch-katholischer Konfession und lebt seit April 2013 mit dem Journalisten und Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Zeitschrift Bunte, Daniel Funke, im Homokonkubinat.[2]

2026 haben sie sich ein Kind gekauft.

Standpunkte

Zitat: «Wäre die Rote Flora eine Braune Flora, wäre sie zu Recht längst geschlossen. Ideologie, Gewalt und Hass gehört der Nährboden entzogen.»[3]

Der homoerotisch veranlagte Spahn entgegnete der feministischen Gruppierung Femen im April 2019 auf ihre exhibitionistische Protestmethode:

Zitat: «Das Ausziehen hättet ihr euch sparen können, das bringt bei mir nichts.»

Spahns in der Vergangenheit durch einschlägige Äußerungen öffentlich zum Ausdruck gebrachte scheinbare Ablehnung der Leihmutterschaft stellt einen exemplarischen Beispielfall dafür dar, wie die CDU ihren eigenen Wählern, der gesamten Bürgerschaft und der allgemeinen Öffentlichkeit vorspiegelt, konservative Werte zu vertreten und das traditionelle Familienmodell zu verteidigen. Im Juli 2026 gab Span zu, die Dienstleistung einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen und sich durch den anschließenden Kauf des von derselben geborenen Kindes am Kinderhandel zu seinem eigenen Nutzen und demjenigen seines Partners beteiligt zu haben.

Über Jens Spahn

Nur mal so.
Zitat: «Miteinander diskutieren, das ist Demokratie. Brüllen und beleidigen ist es nicht. Eine kleine Gruppe mag laut sein. Die große Mehrheit der Bürger hält trotz mancher Härten in der Krise zusammen & hilft mit. Das macht uns stark. Achten wir einander & geben weiter aufeinander Acht!» - Jens Spahn[4]

Ich könnte mich nicht erinnern, dass die Bundesregierung sich jemals auf Diskussionen eingelassen hätte.

Im Gegenteil habe ich es mehrmals (z. B. Kryptographie, Kinderpornosperre) am eigenen Leib erlebt, dass die jeden absägen und kaltmachen, der ihnen nicht gehorcht und eine andere Meinung äußert.

Hadmut Danisch[5]
Ich bring ihn nochmal:
Zitat: «Miteinander diskutieren, das ist Demokratie. Brüllen und beleidigen ist es nicht. Eine kleine Gruppe mag laut sein. Die große Mehrheit der Bürger hält trotz mancher Härten in der Krise zusammen & hilft mit. Das macht uns stark. Achten wir einander & geben weiter aufeinander Acht!» - Jens Spahn[4]

Als die Feministinnen jeden mit "Sexistische Kackscheiße!" nieder­brüllten, als Sexisten und alte weiße Männer beschimpften und man jede Diskussion von vornherein unterband, sogar Vorlesungen in den Universitäten sabotierte, niederbrüllte, mit Feueralarm abbrach, da kam kein einziger Politiker mit

"Miteinander diskutieren, das ist Demokratie. Brüllen und beleidigen ist es nicht."

Viele hatten mir geschrieben, dass Spahn da doch Recht habe.

Schon. Aber das ist wie in der Presse: Auch wenn die Artikel einzeln betrachtet nicht zu widerlegen sein können, können sie durch eine selektive Gesamtsicht trotzdem lügen.

Wer die Nummer mit "Demokratie = Diskutieren" selektiv auch immer nur dann rausholt, wenn's politisch gerade passt (war es bei Themen wie Gender und Migration nicht immer so, dass man jeden, der sich nicht unterwarf, ganz offiziell nieder­brüllte und beleidigte?), ist auch ein Lügner.

– Hadmut Danisch[6]

Kinderkauf

Niemand denkt an die Kinder, die gehandelt werden.

Der gesamte Prozess dessen, was euphemistisch als Leihmutterschaft bezeichnet wird, kommt weitgehend ohne Berücksichtigung der Ware, die gehandelt wird, aus: dem Säugling und dessen Aussicht auf das kommende Leben.

Wenn sich Schwule Kinder kaufen, dann handelt es sich um eine reine wirtschaftliche Transaktion, was schon die Begriffe, die in diesem Kontext anfallen, deutlich machen.

Gestational Carrier: in Deutsch: Schwangerschaftsausträger;
Intended Parents: in Deutsch: die Zieleltern;

Es ist vor diesem Hintergrund, dass mich das, was derzeit über Jens Spahn und seinen „Partner“ berichtet wird, anekelt, denn der Hochglanzjubel wird der Tatsache, dass hier ein menschliches Leben zur Handelsware reduziert wird, über die man einen Vertrag abschließen kann, einen, zwischen Schwangerschafts­austräger und Zieleltern, nicht gerecht.

Ekel ist zuweilen eine Triebkraft. Diesen Beitrag hätte es ohne meinen Ekel über diese beiden Strahlemänner, die eine der Folgen ihrer selbstgewählten Homosexualität: Kinderlosigkeit, nicht tragen wollen, sich stattdessen ein Kind kaufen, eine Humanware aus den USA einführen, vermutlich ohne Zoll zu entrichten, aber so genau weiß ich das nicht, nicht gegeben. Zwei Typen, die sich feiern lassen, dafür, dass sie in eine moralische Niederung abgestiegen sind, über die man besser den Mantel des Schweigens hüllen würde.

Moralische Grenzen sind, ob man das nun glauben will oder nicht, das, was eine Gesellschaft zur Gesellschaft macht. Fallen moralische Grenzen, werden Perversionen und Abartigkeiten zur Normalität erklärt, dann ist es um diese Gesellschaft geschehen. Die wichtigste moralische Grenze ist das Instrumentalisierungs­verbot, ein Verbot der Benutzung anderer als Objekt für eigene Zwecke. Warum dieses Verbot so wichtig ist, wird schnell deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Fähigkeit zur Instrumentalisierung anderer, eine ungesunde Asymmetrie zwischen einem, der zur Instrumentalisierung fähig ist und einem, der sich instrumentalisieren lässt oder lassen muss, zum Ausgangspunkt hat, ein Form der illegitimen Herrschaft, die in Institutionen wie Sklavenhandel mündet.

Leihmutterschaft ist eine Variante von Sklavenhandel, egal, wie hoch die Kompensation ist, die das „Surrogat“, der Schwangerschafts­austräger erhält. Bereits die Tatsache, dass hier ein lebender Organismus gehandelt wird, ein Säugling zur Ware reduziert und verschachert wird, induziert den Sklavenhandel. Und natürlich ist es moralisch besonders verwerflich, in diesem Fall finanzielle "Macht" einzusetzen, um Herrschaft über Personen, hier Säuglinge auszuüben, die sich nicht wehren können, eine extreme Asymmetrie zu seinen Gunsten auszunutzen und sich anschließend noch als „lachender, guter Mensch“ zu präsentieren.

Lüften wir den Schleier der Verklärung der Grube, in die man steigen muss, um ein Kind zu kaufen.

Zunächst ist der Kauf eines Kindes nichts, was jedem offen steht. Man muss schon das notwendige Kleingeld mitbringen. In der Regel zwischen 150.000 und 200.000 US-Dollar, wenn man auf dem US-amerikanischen Kinderbasar zugreifen will. Rund 75.000 USD bleiben beim Schwangerschafts­austräger, der Rest geht an die Vermittlungsagentur (bis zu 40.000 USD), ist notwendig, um medizinische Kosten zu decken, die bei in-vitro Fertilisation[wp] anfallen (bis zu 40.000 USD), wird notwendig, um die Rechtskosten (bis 20.000 USD) zu decken und die Versicherungen (bis zu 35.000 USD), die abgeschlossen werden müssen, darunter eine Lebensversicherung für den "Schwangerschafts­austräger", die sich in der Größenordnung von mindestens 350.000 USD Versicherungssumme bewegen muss.

Da es sich um eine Transaktion, den Tausch von Schwangerschaft ermöglichendem Material gegen einen Brutkasten handelt, muss alles vertraglich gesichert werden. Wer einen solchen Vertrag lesen will, der kann ein entsprechendes Werk beispielsweise hier herunterladen[ext] und seinen Ekel füttern, wenn er nachließt, wie alles beispielsweise die Kosten für Arbeitsausfall, Kinder­betreuungs­kosten, Schwangerschafts­kleidung, medizinische Betreuung in einer Pauschalsumme abgedeckt wird. In diesem Vertrag finden sich auch die Regelungen dafür, was passiert, wenn etwas nicht wie gewünscht verläuft, denn natürlich ist ein gekaufter Säugling ein Designerkind oder was würde wohl die Umwelt zu Papa Spahn sagen, wenn er mit einer schwarzen Tochter aufwartet?

Das Geschäft mit dem gekauften Säugling, es basiert auf in-vitro Fertilisation, eine Technik, die oft nicht auf Anhieb erfolgreich ist, die zuweilen über-erfolgreich ist und ab und an in Mängeln am Kaufobjekt resultiert. Alles Dinge, die man regeln muss: Etwa Geburtsdefekte wie eine Hasenscharte (cleft lip), die beim Auftragskind zweier Schwuler in der 22 Woche der Schwangerschaft entdeckt wurde. Ein Grund für die Kinderfreunde, die Abtreibung des Mangelexemplars zu verlangen, Eine Forderung, mit der sie aufgelaufen sind, was – nachdem die beiden Schwulen ihren Schwangerschafts­austräger vergeblich auf Kompensation in Höhe von 600.000 Kanadischen Dollar verklagt hatten, damit endete, dass sie das Auftragskind trotz Mangel „übernommen“ haben (Quelle).

Zuweilen ist in-vitro Fertilisation auch zu erfolgreich, beispielsweise in einem Fall, in dem Drillinge aus der IVF resultierten (in den USA unter Melissa Cook Case bekannt und auch zu finden), ein Fall für SELECTIVE REDUCTION, wie die Abtreibung von einem der Fötusse euphemistisch in den entsprechenden Verträgen genannt wird:

Zitat: «V. SELECTIVE REDUCTION

Although the Parties intend to transfer only one embryo in any given cycle, they understand there is still the possibility that a multiple pregnancy will result. The Parties agree they will consent to selective reduction of fetuses if Gestational Carrier becomes pregnant with more than two fetuses or if it is recommended by IVF Clinic or Gestational Carrier’s obstetrician for the health or life of Gestational Carrier or the fetuses. Intended Parents agree that they will not request Gestational Carrier to undergo a selective reduction because of an otherwise healthy twin pregnancy.»

Es werden eben Waren gehandelt, Geld gegen Säugling.

Angesichts solcher eher unappetitlichen Dinge und angesichts der Tatsache, dass Schwangerschaften in der Regel eher unerfreuliche Lebensphasen darstellen, stellt sich die Frage, wer bereit ist, genetisches Material für andere auszutragen. Und hier wird es noch unappetitlicher, denn seit einiger Zeit ist die folgende Studie im Umlauf:

Martínez-López, José Ángel, and Pilar Munuera-Gómez (2024). Surrogacy in the United States: analysis of sociodemographic profiles and motivations of surrogates. Reproductive BioMedicine Online 49(4): 104302.

Zwei spanische Akademiker, die von Spanien aus, Leihmütter in den USA untersucht haben, mit einem Fragebogen, den sie an Agenturen, die diese Schwangerschafts­austräger vermitteln, mit der Bitte um Weitergabe verschickt haben.

Was kann schiefgehen?

Das Ergebnis von Martínez-López und Munuera-Gómez ist insofern bemerkenswert, als es auf Basis einer relativ großen Zahl von beantworteten Fragebögen (rund 230 Schwangerschafts­austräger sollen Angaben gemacht haben) zu dem Ergebnis kommt, das vor allem verheiratete Mittelschichts­frauen mit eigenen Kindern aus „altruistischen Motiven“ (sie wollen Kinderlosen ihren Kinderwunsch erfüllen), die rund 75.000 USD einstreichen und neun Monate ihres Lebens als Leasingobjekt zumeist schwuler Nachfrager verbringen:

Quelle: Martínez-López & Munuera-Gómez (2024).

Besser hätte das Ergebnis schon aus Werbezwecken für die Anbieter von Kindern gar nicht ausfallen können: Mehrheitlich verheiratete Frauen, die in finanziell gesicherten Verhältnissen leben sollen, eigene Kinder haben und sich nun für andere aufopfern, um deren Kinderwunsch zu erfüllen.

Konsalik und Courts-Mahler hätten es sich nicht ausdenken können …

Die Autoren dieses "überraschenden Ergebnisses" für all diejenigen, die dachten, dass man eine solche Tortur, wie sie Schwangerschaftsausträger auf sich nehmen, nur dann auf sich nimmt, wenn der finanzielle Nutzen hoch und die entsprechende Notwendigkeit, diesen finanziellen Nutzen zu realisieren, groß ist, gehen noch einen Schritt weiter und erklären:

Zitat: «For example, in some countries, commercial surrogacy agreements are seen as a major factor in opposing surrogacy. These attitudes do not contemplate the fact that women can decide to become surrogates of their own free will. Irrespective of whether or not surrogacy agreements exist, or that they compensate surrogates financially, surrogacy should not be seen negatively but positively or surrogates could become invisible, stigmatized and relegated to second place in society.»

Es sei nicht so, dass der Kauf von Säuglingen und deren Austräger ein Geschäft sei, das auf ökonomischer Asymmetrie und darauf beruhe, dass finanzielle Notlagen von Käufern ausgenutzt würden, vielmehr seien die Anbieter solcher Leistungen, die Schwangerschafts­austräger altruistisch motiviert und deshalb müsse man diesen Leuten die Möglichkeit geben, ihrem Gewerbe auch in anderen Ländern und ohne Angst vor Stigmatisierung nachgehen zu können.

Das ist in etwa die Art und Weise, in der diejenigen, die Dritte ausnutzen, um sich selbst ein Auskommen zu verschaffen, zu allen Zeiten argumentiert haben. Dass diese „Empfehlung“ auf Basis eines Ergebnisses ergeht, bei denen man mit einer Irrtums­wahrscheinlichkeit von maximal 5 Prozent davon ausgehen kann, dass es sich um ein statistisches Artefakt handelt, interessiert die Autoren offenkundig nicht. Vielleicht war das Artefakt von Anfang an beabsichtigt, die Kontrolle, die sie ausgerechnet den Agenturen, die am Geschäft mit Säuglingen verdienen, über die Auswahl der Befragten, sofern die Fragebögen nicht im Haus von Personalchef ausgefüllt wurden, überlassen haben, sie spricht dafür. Die Tatsache, dass selbst dann, wenn tatsächlich ehemalige oder aktuelle Schwangerschafts­austräger die Fragebögen beantworten haben, die Gefahr, dass diejenigen, die das ganze Geschäft aufgrund erheblicher Schwierigkeiten einfach nur vergessen wollen, nicht unter den Beantwortern sind, sehr gering ist, tut ein weiteres. Hinzu kommt: Beide Autoren haben einen Hintergrund in der Sozialhilfe. Das mag erklären, warum sie die offenkundigen Biases in ihrer eigenen Befragung übersehen, selbst den exponiertesten nicht ansprechen, denn natürlich ist es für jemanden, der sich gerade als Träger fremder Leute Erbguts prostituiert hat, sozial wünschenswerter das anrüchige Geschäft als Altruismus auszugeben als zuzugeben, dass er aus finanziellen Gründen daran teilgenommen hat.

Kurz: Die "Forschung" ist Junk.

Und sie steht im Gegensatz zu einer Reihe von qualitativen Studien, deren Autoren sich in die Niederungen persönlicher Interviews mit Schwangerschafts­austrägern beispielsweise aus Indien gemacht haben. Das Bild, das sie zeichnen, ist alles andere als rosig, ist ein Bild von Leuten aus Slums, die von Agenturen meist mit dem Versprechen von schnell und viel Geld ausgenutzt und als Brutkasten an reiche Chinesen, Europäer oder US-Amerikaner verschachert werden, um deren angeblichen Kinderwunsch zu befriedigen, für viel Geld zu befriedigen, von dem viel in Zwischenhänden verbleibt und wenig bei den Schwangerschafts­austrägern ankommt.

Wer es nachlesen will:

Pande, Amrita (2014). Wombs in Labor: Transnational Commercial Surrogacy in India. New York: Columbia University Press.
Rozée, Virginie, Sayeed Unisa, and Elise de La Rochebrochard (2019). "Sociodemographic characteristics of 96 Indian surrogates: Are they disadvantaged compared with the general population?." PLoS One 14(3): e0214097.

Das ist der moralische Sumpf, indem Jens Spahn und sein "Partner" waten.

ScienceFiles[7]

Corona-Terror und Kinderhandel

Seinen größten Coup landete Jens Spahn vor fünf Jahren. Als Gesundheitsminister von Merkels Gnaden. Während der Lockdown-Diktatur drohte er den Verächtern der mRNA-Spritze:
Zitat: «Wenn Du irgendwie mehr tun willst als Dein Rathaus oder Deinen Supermarkt besuchen, dann musst Du geimpft sein.»

Auf berechtigte Ängste vor Nebenwirkung antwortete er mit Isolationsdrohung. Das größte Attentat auf die Grundrechte seit 1945. Und? Der Mainstream applaudierte. Der Rest schwieg. Niemand forderte seinen Rücktritt.

Aber das war noch nicht alles. Während der Lockdown-Ära kaufte Spahns Ministerium 5,8 Milliarden Schutzmasken für schlappe 5,9 Milliarden Euro. Bei so einem Nice-Price darf man ruhig mal drei Milliarden Masken vernichten, Schließlich war das Frischhalte-Datum überschritten. Noch besser: Den Herstellern der Corona-Maulkörbe wurde bei Lieferung bis zum 30. April 2020 sogar ein Stückpreis von 4,50 Euro zugesagt. Als der Bund die Begleichung der Summe verweigerte, zogen die Hersteller vor Gericht. Der Streitwert? Lag bei 2,3 Milliarden Euro.

All das: Die Zerstörung der Grundrechte, die Ausgrenzung von Ungeimpften und das Verschleudern von Steuergeld – nichts davon brachte Spahns Karriere ins Wackeln. Auch nicht nach Publikation der RKI-Files. Dabei hatten die Protokolle gezeigt: Die Politik folgte nicht den Empfehlungen der Wissenschaft, sondern umgekehrt.

Und wurde Spahn zu lebenslanger Zahlung von Schadensersatz verknackt? Nein, stattdessen wählte man ihn zum Fraktionschef der Union. Vielleicht glaubte man der Prognose, die Ex-Philosoph Peter Sloterdijk bereits 2020 der Bild-Zeitung anvertraut hatte:

Zitat: «Man kann sich vorstellen, dass Spahn mit der Zeit ein hervorragender Bundeskanzler würde.»

Selbst ein bescheidener Mensch müsste bei so viel Straffreiheit und unverdienten Lorbeeren glauben, er stünde über dem Gesetz und alles wäre ihm erlaubt.

Also rief Jens Spahn mitten ins Sommerloch: Er und sein Ehemann Daniel Funke haben Nachwuchs bekommen. Aber nicht durch Adoption, sondern mittels einer Leihmutter. Okay. Aber da lauert ein Problem: Leihmutterschaft ist in Deutschland illegal, gilt als Ausbeutung. Selbst Vermittlung ist illegal. Noch im März hatte die CDU auf ihrem Parteitag bekräftigt: Leihmutterschaft bleibe „uneingeschränkt verboten". Damit werde

Zitat: «ausdrücklich verhindert, dass in Deutschland kommerzielle oder neutrale Modelle entstehen, die Leihmutterschaft zu einem Geschäftsmodell machen.»

Zu diesem Zeitpunkt war die vom Ehepaar Spahn & Funke engagierte Leihmutter bereits schwanger.

Dennoch ist Spahns neueste Aktion laut Gesetz nicht strafbar. Das Gesetz untersagt lediglich Befruchtung und Austragung. Werden beide Vorgänge in ein Land verlegt, wo Leihmutterschaft legal ist, darf man das Kind aber hierzulande aufziehen. Kurzum, auch dieser Coup bringt Spahn nicht zu Fall. Aber immerhin tobte ein Shitstorm durchs Internet. Im Vordergrund: Die Wut über Doppelmoral, wie man sie von grünen Klimapolitikern kennt: Die sich selber gönnen, was sie den Bürgern verbieten wollen.

Besonders deutlich: Die Schlagersängerin Kerstin Ott[wp]. Die spricht Spahn in ihrem Instagram-Video direkt an: Er habe seinen Nachwuchs in einer Weise erhalten,

Zitat: «die Ihr hier in Deutschland (…) einfach untersagt habt (…) Ihr fragt euch, warum die Menschen euch nichts mehr glauben? Du bist ein Grund davon.»

Welche Rechte jemand besitzt, hängt ab von seiner Geldbörse:

Zitat: «Ich finde es eine unfassbare Frechheit, dass du, nur weil du Kohle hast, das einfach so durchziehen kannst.»

Nicht minder verärgert ist die Sängerin über Spahns Kommentar anlässlich seines Rücktritts: Er wolle sich nun auf sein privates Glück konzentrieren. O-Ton Ott: „Weißt Du was, das können alle anderen nicht!“ Weil ihnen schlicht das Geld für eine Auszeit fehle.

Die Bedeutung der Doppelmoral als Auslöser des Shitstorms bestätigt der Vergleich mit einem ähnlichen Fall: Dem des Bundestags­abgeordneten Hendrik Streeck[wp]. Der Virologe hatte im April verkündet, er und Ehemann Paul Zubeil seien endlich vom Storch besucht worden.[8] Wörtlich heißt es:

Zitat: «Wir sind von Herzen überglücklich über die Geburt unseres Sohnes. Plötzlich ist da noch einmal ein ganz neuer Sinn in unserem Leben.»

Das war's. Skandalwert? – Gleich null. Vielleicht, weil Streeck sich über Details ausschwieg. Ob eine Leihmutter zum Einsatz kam? Niemand weiß es.

Warum hat Spahn diese Strategie nicht kopiert? Oder hat der Ex-Fraktionschef den Skandal mit Absicht herbeigeführt? Vielleicht wollte er erneut demonstrieren, dass er turmhoch über den Normalos stehe? Denn was nutzen die schönsten Privilegien ohne den Neid der Deklassierten?

Und Bundeskanzler Friedrich Merz? Der war womöglich froh: Endlich mal ein Shitstorm, der nicht gegen ihn abging. Außerdem bot der Trubel einen willkommenen Vorwand für einige Guillotinierungen. Im ZDF-Sommer-Interview verriet der Bundeskanzler nämlich, dass ein Personalumbau in der Bundesregierung nicht ausgeschlossen sei.

Zitat: «Es könnte eine Gelegenheit sein, noch einmal über die Aufstellung der Bundesregierung nachzudenken.»

Aber die Betonung liege bei „Könnte“. Auf die Frage, wie er mit Spahn über den Vorfall kommuniziert habe, entgegnete Merz: „Wir hatten gar nicht so viel Zeit, darüber zu sprechen“.

Die heftigen Reaktionen auf Spahns Outing hätten, so vermutet Merz, „wahrscheinlich auch was mit seiner Person zu tun und auch mit der Kommunikation und da hat es dann ziemlich viel Empörung gegeben.“ Dennoch, mit solcher Wutreaktion habe er nicht gerechnet. Nachvollziehbar. Erst vor wenigen Tagen hatte Merz sein gruseliges Reformpaket durchgedrückt. Und was kam? Nichts. Kaum Aufschrei, kaum Rücktrittsforderung. Verstehe einer die Welt...

Die Beziehung zwischen Jens Spahn und Friedrich Merz bildet auch das Zentrum in der Analyse von Professor Christian Rieck[wp]. Der Wirtschaftswissenschaftler erinnerte daran, dass sie Rivalen, womöglich gar verfeindet sind. Irgendwann müsse Spahn gemerkt haben: Solange Merz das Steuer hält, bestehe für ihn keine Chance auf den Job als Bundeskanzler. Eine Sackgasse. Also schießt Spahn sich selbst ins Off, und pausiert als gut versorgter Hausmann. Am Ende der Merz-Ära böte sich die Chance auf ein Comeback. Sogar als Kandidat für das Bundeskanzleramt. Dann könnte er seinen Rücktritt mühelos zum Pluspunkt umdeuten. Etwa so: Als moderner Mann wurde ich von verknöcherten Fraktions-Zombies gecancelt. Aber jetzt verpasse ich der Partei ein paar Updates und führe sie ins 21. Jahrhundert.

Apolut[9]

Einzelnachweise

  1. CDU-Politiker Jens Spahn heiratet Lebenspartner, Die Welt am 24. Dezember 2017
    Anreißer: Jens Spahn (37), CDU-Politiker mit steiler Karriere und konservativen Ansichten, hat seinen Lebenspartner seine Konkubine, den Journalisten Daniel Funke (36), geheiratet.
  2. Maximilian Plück: Clever & smart, Rheinische Post Online am 27. Dezember 2015
  3. Twitter: @jensspahn - 14. Juli 2017 - 03:05 Uhr
  4. 4,0 4,1 Twitter: @jensspahn - 31. Aug. 2020 - 11:19 Uhr
  5. Hadmut Danisch: Das Geschwätz des Jens Spahn, Ansichten eines Informatikers am 31. August 2020
  6. Hadmut Danisch: Das Geschwätz der Bundesregierung im Allgemeinen und des Spahn im Besonderen, Ansichten eines Informatikers am 1. September 2020
  7. Michael Klein: Säuglingshandel: Wenn Schwule "Papa" werden - Die Rückseite der Hochglanzbroschüre, ScienceFiles am 16. Juli 2026
  8. Im April 2026 gaben Streeck und Zubeil bekannt, Eltern eines in Idaho geborenen Sohnes geworden zu sein. Es ist unbekannt, ob das Kind von einer Leihmutter geboren wurde, wie mehrere Medien berichteten, da Streeck hierzu keine Angaben machte.
  9. Paul Clemente: Jens Spahn: Sein größter Coup?, Apolut am 20. Juli 2026

Netzverweise

  • Webpräsenz: jens-spahn.de
  • Wikipedia führt einen Artikel über Jens Spahn
  • Biographie beim Deutschen Bundestag
  • Youtube-link-icon.svg Spahn-Beben: So erschreckend sind US-Leihmutter-Verträge - Vertraulich - BILD (20. Juli 2026) (Länge: 32:15 Min.)
    Nach dem überraschenden Rücktritt von Jens Spahn läuft in der Union die Debatte über seine Nachfolge auf Hochtouren. Im Gespräch stehen unter anderem Julia Klöckner, Thorsten Frei und Alexander Dobrindt. Außerdem sorgt die Diskussion um Leihmutterschaften in den USA für Aufsehen. Einblicke in Musterverträge zeigen, welche Regeln dort gelten.
  • Youtube-link-icon.svg Spahns Rache: Der wahre Grund für den Rücktritt - Prof. Dr. Christian Rieck[wp] (19. Juli 2026) (Länge: 14:28 Min.)
    Spahn vs. Merz: Politischer Suizid oder strategisches Meisterstück, mit dem sich Spahn aus der unbeliebtesten Regierung der Nachkriegszeit zurückzieht? Den CDU-Machtkampf und den Fraktions­rücktritt infolge des Leihmutterschafts-Skandals muss man sich genauer ansehen, um die wahren Absichten dahinter zu verstehen. Ist diese offensichtliche Heuchelei ein simpler Fehler oder die präzise Anwendung der 36 Strategeme? Eine Untersuchung der verborgenen Agenda.
  • Hadmut Danisch: Warum Peter Thiel schlau und Jens Spahn doof ist, Ansichten eines Informatikers am 8. Juni 2016
    Lage in den USA und in Deutschland zur Entwicklung der Informations­technik
    "Das Universitäts­system in den USA ist so kaputt wie die katholische Kirche vor 500 Jahren." - Schöner Vergleich. Er meinte, dass man damals die Priester fett bezahlt und der Öffentlichkeit erzählt habe, dass sie gerettet seien, wenn sie da ein Diplom (Ablassbriefe[wp]?) erwerben. Da würden einfach leere Versprechen teuer verkauft. Dabei habe die Universitäts­aus­bildung dort eigentlich nichts mit Wissenschaft und Berufs­aus­bildung zu tun, sondern allein damit, eine künstlich exklusives System zu schaffen, einen exklusiven Zirkel zu konstruieren. Da hat's bei mir Bing gemacht, denn das erklärt sehr gut dieses absurde Minderheiten- und Frauenquoten­system und die künstlich gesenkten Anforderungen.
    Cargo-Kult-Wissenschaft[wp]
    Er habe mal seinen Vater bei irgendeinem Projekt auf Papua-Neuguinea besucht. Und der habe ihm Kurioses erzählt. Es gäbe dort viele Läden, aber niemand kauft oder verkauft etwas. Trotzdem genießen viele dort das hohe Ansehen als Businessmen, einfach nur weil sie das Gehabe nachahmen. Cargo-Kult. Und er glaube eben, dass viele Startups hier auch nur Cargo-Kult sind und nur das Gehabe nachahmen. Viele Berliner Startups hätten gar keine Idee und würden nur das Startup-Gehabe nachahmen, sich in feine Klamotten packen, und so tun als ob.
    Die zentrale Ursache des Problems ist diese extreme Verblödung und Inkompetenz, die aus unserem Parteien­system hervorgeht. Die machen erst alles kaputt und bauen dann einen Cargo-Kult-Zirkus auf.
  • Spahn: Ehe für alle symbolisiert den gewonnenen konservativen Kulturkampf, MMnews am 3. Juni 2015
    Das CDU-Präsidiums­mitglied Jens Spahn hat seine Partei aufgefordert, den Kampf um die gleich­berechtigte Ehe für alle als Sieg des konservativen Kulturkampfes zu feiern. "Was gibt es denn bürgerlicheres und boden­ständigeres als das Versprechen zweier Menschen, dauerhaft verbindlich füreinander einzustehen", so Spahn gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch­ausgabe). Früher habe die Ehe als spießig und langweilig gegolten, heute strebten linke Szene-Funktionäre danach.