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Johann Wadephul
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| Johann Wadephul | |
|---|---|
| Geboren | 10. Februar 1963 |
| Parteibuch | Christlich-Demokratische Union Deutschlands |
| Ehe für alle | Johann Wadephul stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundestag gegen die bürgerliche Zivilehe und für die so genannte Ehe für alle. Eine Beliebigkeitsdefinition "für alle" kann aber keine Schutzfunktion erfüllen, wie von Artikel 3 GG gefordert. Die "Ehe für alle" ist somit eine "Ehe für keinen". Johann Wadephul hat damit die durch die Ewigkeitsklausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes verletzt und die bürgerliche Zivilehe de facto abgeschafft. |
| UN-Migrationspakt | Johann Wadephul hat am 29. November 2018 bei der Abschaffung Deutschlands zwecks Umwandlung in eine afrikanische Kolonie im Deutschen Bundestag die Stimmkarte nicht abgegeben. |
| Ermächtigungsgesetz | Johann Wadephul stimmte am 18. November 2020 im Deutschen Bundestag für das Ermächtigungsgesetz, womit die Grundrechte des Grundgesetzes de facto abgeschafft wurden. |
| Abtreibungsbewerbungsgesetz | Johann Wadephul stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundestag gegen das Abtreibungsbewerbungsgesetz und damit gegen die Straflosstellung des Werbens für die Tötung Ungeborener. |
| Pandemievertrag | Johann Wadephul hat am 12. Mai 2023 bei der Abstimmung zum WHO-Pandemievertrag im Deutschen Bundestag die Stimmkarte nicht abgegeben. |
| AbgeordnetenWatch | Johann Wadephul |
| URL | johann-wadephul.de |
Dr. Johann Walter David Rudolf Wadephul (* 1963) ist ein deutscher Politiker, seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 6. Mai als Bundesaußenminister ein Mitglied der Regierung des Klientelstaates BRD. Er amtierte von 2005 bis 2009 als Vorsitzender der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag.
Privates
Johann Wadephul ist evangelisch, verheiratet und hat drei Kinder.
Hass und Hetze
| Zitat: | «Russland wird für uns immer der Feind sein.»[1][2][3][4] |
Trivia
- Exklusiv: Johann Wadephul schickt wochenlang Nachrichten für Selenskijs Büro direkt nach Moskau, Anti-Spiegel-TV (Folge 80) am 2. Februar 2025, 27:30 Min.
- In dieser Folge haben Thomas Röper und Dominik Reichert eine weltexklusive Meldung, denn die russischen Prankster erzählen sie ein brisantes - aber auch sehr lustiges - Detail über den Prank[wp] mit dem CDU-Sicherheitspolitiker Johann Wadephul.
Einzelnachweise
- ↑ Thomas Röper: Kommentar: Wenn Wadephul kommt, werden wir Baerbock schmerzlich vermissen..., Anti-Spiegel am 29. April 2025
- Anreißer: Johann Wadephul wird neuer deutscher Außenminister. Es mag absurd erscheinen, aber wir werden Annalena Baerbock sehr bald schmerzlich vermissen.
- Auszug: Wadephul ist ein radikaler Transatlantiker und buchstäblicher Russenfresser. Sein Hass auf Russland ist, wie schon bei Baerbock, pathologisch. In einem Telefonat Ende November 2024[ext], bei dem er glaubte, er würde mit dem Chef der ukrainischen Präsidialverwaltung sprechen, sagte er ganz offen, dass Russland "für uns immer der Feind ´und eine Gefahr für unsere europäische Sicherheit" bleiben werde.
- Das bedeutet, dass es nach dem Wechsel von Baerbock zu Wadephul natürlich keine Änderung der deutschen Außenpolitik geben wird. Die Blockparteien CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP sind auf Krieg mit Russland gebürstet und in Russland weiß man das, weshalb man ihnen - selbst wenn die EU und Deutschland irgendwann gezwungen sein werden, wieder mit Russland zu reden - in Moskau kein Wort glauben wird. Die Beziehungen zwischen Russland einerseits und der EU (darunter vor allem Deutschland und Frankreich) andererseits sind komplett zerstört.
- Anreißer: Die russischen Prankster haben Johann Wadephul, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und enger Vertrauter von Friedrich Merz, reingelegt. Er glaubte, mit dem engsten Berater von Selensky zu sprechen und erzählte offen von den Plänen der CDU im Falle eines Wahlsiegs.
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Russland „für immer ein Feind“? Dieser Außenminister ist eine Gefahr für Deutschland! - Sahra Wagenknecht (12. Mai 2025) (Länge: 4:33 Min.)
- Unser neuer Außenminister Johann Wadephul ist eine Gefahr für Deutschland! „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben“, das sagte der CDU-Politiker in einem Telefonat, das er Ende letzten Jahres mit engen Mitarbeitern des ukrainischen Präsidenten führte. Blöd nur, dass in Wahrheit gar nicht die, sondern zwei russische Komiker an der Strippe waren, die den Telefonstreich anschließend veröffentlicht haben. Der böse Iwan bedroht uns und steht vor der Tür? Wahnsinn, dass ein solches Denken, mit dem im letzten Jahrhundert zwei Weltkriege vorbereitet wurden und das auch den Kalten Krieg geprägt hat, heute in der politischen Klasse offenbar immer noch tief verankert ist.
- Und nicht nur das: Im selben Telefonat sicherte Wadephul den vermeintlichen ukrainischen Regierungsvertretern zu, nach dem Regierungswechsel deutsche Taurus-Marschflugkörper an Kiew zu liefern. Und dieser Mann soll in den nächsten Jahren unser Chefdiplomat sein? Es ist nicht nur entlarvend, wie freimütig Wadephul am Telefon geheime und hochsensible Pläne ausplaudert. Es ist vor allem besorgniserregend, dass er offenbar kein Problem damit hat, einen direkten Krieg mit der Atommacht Russland zu riskieren. Schließlich müssten die Taurus-Raketen, die weitreichender, zielgenauer und zerstörerischer sind als alle Waffen, die bisher geliefert wurden, von deutschen Bundeswehrsoldaten programmiert werden.
- Nach drei Jahren Fähigkeitslücke im Auswärtige Amt bräuchten wir eigentlich dringend einen Außenminister, der etwas von Diplomatie versteht und unser ruiniertes Ansehen in der Welt reparieren kann. Jetzt bekommen wir jemanden, der Russland auf ewig zum Feind erklärt, anstatt einzusehen, dass wir uns schon allein aus geographischen und wirtschaftlichen Gründen mit unserem großen europäischen Nachbarn ins Benehmen setzen müssen. Ich finde: Wir brauchen Verhandlungen über Frieden in der Ukraine und Gespräche über Abrüstung und eine europäische Sicherheitsordnung nach dem Krieg. Kein Russisch Roulette[wp], bis es irgendwann knallt.
- ↑ PRESSESCHAU ZU MERZ' KABINETT: „Wadephul glaubt, dass Russland ‚immer Deutschlands Feind bleiben wird‘“, Die Welt am 30. April 2025
- Auszug: Zum designierten Bundesaußenminister Johann Wadephul schreibt die russische Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“:
- „Wadephul ist eher der Typus des deutschen Politikers, der sich für Russland interessierte, in der Hoffnung, es nach seinen eigenen Vorstellungen zu verändern, und als das nicht klappte, desillusioniert wurde und eine antirussische Haltung einnahm. Er glaubt nun, dass Russland „immer Deutschlands Feind bleiben wird“, unabhängig davon, wie der Ukraine-Konflikt ausgeht, und besteht darauf, die Waffenlieferungen an Kiew zu erhöhen, Taurus-Marschflugkörper nicht ausgenommen.
- Im vergangenen Herbst sprach sich Wadephul für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts aus, allerdings nur zu den Bedingungen des Westens und der Ukraine: Verhandlungen sollten seiner Meinung nach erst dann aufgenommen werden, „wenn Russland erkennt, dass es militärisch nicht erfolgreich sein kann“.
- Wadephul ist überzeugt, dass die aktuelle weltpolitische Lage die EU zu politischem Zusammenhalt drängen wird und dass Deutschland seine europäische Führungsrolle zurückgewinnen muss. Und dieser Zusammenhalt, so kann man Wadephuls Worten entnehmen, soll sich vor allem gegen Russland richten.“
- Auszug: Zum designierten Bundesaußenminister Johann Wadephul schreibt die russische Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“:
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Die unumstößlichen roten Linien: Russlands Antwort auf den Westen - Dimitri Trenin - Patrik Baab - Gegen den Strom (28. Juni 2026) (Länge: 1:28:20) (Original)
Die unumstößlichen roten Linien: Russlands Antwort auf den Westen - Dimitri Trenin (Deutsch) - Patrik Baab - Gegen den Strom (28. Juni 2026) (Länge: 1:13:52) (deutsche Synchronisierung)
- Die geopolitische Zeitenwende: Dimitri Trenin über den Niedergang des Westens und die neue Weltordnung
- In diesem tiefgründigen Gespräch analysiert der renommierte russische Politikwissenschaftler und ehemalige Offizier Dimitri Trenin im Dialog mit Patrik Baab die tektonischen Verschiebungen der Weltmacht. Während westliche Eliten oft in einer „apokalyptischen Blindheit“ agieren, zeichnet Trenin das Bild einer neuen Realität: Einer Welt, in der die 500-jährige Dominanz des Westens endet und Platz macht für eine multipolare Ordnung, in der Russland, China und andere Mächte auf Augenhöhe agieren.
- Im Gespräch mit Dimitri Trenin geht es um:
- Funktionaler Weltkrieg: Warum wir uns bereits in einer Analogie zu einem Weltkrieg befinden, der nicht zwingend nuklear geführt wird, aber unaufhaltsam zu einer neuen Weltordnung führt.
- Die Blindheit der Eliten: Warum westliche „Frontmänner“ die Kunst der Staatskunst verlernt haben und durch Provokationen gegenüber Atommächten ihre eigene Existenz aufs Spiel setzen.
- Vasallentum vs. Souveränität: Warum Europa – und insbesondere Deutschland – seine strategische Autonomie zugunsten der US-Hegemonie aufgegeben hat und nun den Preis für die wirtschaftliche Destabilisierung zahlt.
- Russlands innere Konsolidierung: Wie die Sanktionen und die Abkehr vom Westen Russland dazu gezwungen haben, seine technologische und zivilisatorische Souveränität zurückzugewinnen.
- Iran und der Nahe Osten: Warum die USA und Israel im Konflikt mit Teheran bereits eine strategische Niederlage erlitten haben und wie die Region sich von der US-Dominanz emanzipiert.
- Der Dollar als Waffe: Die schleichende Abkehr der Golfstaaten vom Petrodollar und was dies für die globale Finanzmacht Washingtons bedeutet.
- „Wir brauchen die Welt nicht, wenn es darin kein Russland gibt.“ – Trenin zitiert Präsident Putin, um die Ernsthaftigkeit der russischen roten Linien zu verdeutlichen.
- Dimitri Trenin zeigt auf, dass der Prozess der multipolaren Neuordnung nicht mehr umkehrbar ist. Weg von der unipolaren US-Dominanz hin zu einem globalen Gleichgewicht der Kräfte, in dem die alten Hierarchien zerbrechen.
- Ein Gespräch über die bittere Wahrheit hinter den westlichen Narrativen, die Erosion der transatlantischen Macht und die mühsame Geburt einer Weltordnung, die auf Realpolitik statt auf Ideologie basiert.
- Auszug (deutsche Synchronisierung: 11:50-14:30 Min., Original: 14:40-18:34 Min.):
- Patrik Baab
- Wir haben einen Außenminister, Johann Wadephul. Ich kenne ihn seit 20 Jahren sehr gut und er hat vor kurzem gesagt:
- "Russland wird für immer unser Feind sein."
- Wie bewerten Sie diese Aussage? Bereiten sich europäische und besonders deutsche Politiker auf einen Krieg gegen Russland vor?
- Dimitri Trenin
- Also, wissen Sie, ich habe wirklich Mitleid mit dem Außenminister. Ich glaube, ich bin da eher auf einer Linie mit einem früheren Premierminister des Vereinigten Königreichs, nämlich Lord Palmerston[wp], der einmal berühmt gesagt hat:
- "Es gibt keine ewigen Freunde und keine ewigen Feinde."
- Russland und Deutschland waren in der Vergangenheit Feinde, aber sie waren auch schon Freunde.
- Ich war ehrlich gesagt verblüfft, als ich als junger Offizier in Potsdam war. Damals noch in der DDR. In Potsdam gibt es einen Ort, der Kapellenberg heißt und oben auf diesem Hügel steht eine Kirche[wp], die dem heiligen Fürsten Alexander Niewski[wp] geweiht ist, einer sehr bedeutenden Figur in der russischen Geschichte. Er ist für vieles bekannt, aber eines der herausragenden Ereignisse in seinem Leben war der Sieg über deutsche Ritter[wp], die sich darauf vorbereiteten, die russische Stadt Piskov[wp] am Paius anzugreifen. Und natürlich weiß jeder Russe, wer Alexander Newski und wofür er steht. Aber diese Kirche trug eine Gedenktafel und auf der Tafel stand:
- "Diese Kirche ist ein Denkmal der russisch-preußischen Freundschaft."
- Die Tafel stammt aus dem Jahr 1913. Das war genau das hundertjährige Jubiläum des Bündnisses zwischen Preußen und Russland gegen das napoleonische Frankreich[wp].
- Also die Russen und die Deutschen waren in manchen Kriegen Verbündete, in anderen Feinde, aber vor allem waren sie benachbarte Verbündete, ziemlich enge Nachbarn und sie hatten über die Jahrhunderte hinweg viele Kontakte, besonders seit dem 18. Jahrhundert. Und eine der bedeutendsten, bekanntesten und - ich würde sagen - beliebtesten russischen Monarchinnen Katharina die Große[wp], war ethnisch deutsche, aber sie gewann das Herz ihrer russischen Untertanen. Sie war das Sinnbild einer erfolgreichen russischen Herrscherin.
- Es ist also eine sehr komplexe Beziehung und sie einfach auf Feindschaft zu reduzieren ist meiner Meinung nach nicht besonders klug.
Netzverweise
- Webpräsenz: johann-wadephul.de
- Wikipedia führt einen Artikel über Johann Wadephul
- Biographie beim Deutschen Bundestag
- Die TV-Sendung über den Prank mit Johann Wadephul wurde auf Deutsch übersetzt, Anti-Spiegel am 19. Februar 2025
- Der YouTube-Kanal Druschba-FM hat die Sendung über den Prank mit Johann Wadephul übersetzt, bei der ich Gast war und die vor kurzem im russischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.
- Die russischen Prankster, die es sich zu Beruf gemacht haben, unter falschem Namen berühmte Menschen anzurufen, haben im russischen Fernsehen eine eigene TV-Sendung, in der sie ihre Pranks mit Experten diskutieren und analysieren. In der Sendung über den Prank mit Johann Wadephul, dem außenpolitischen Berater von Friedrich Merz, war ich als Experte geladen und der YouTube-Kanal Druschba-FM hat die Sendung auf Deutsch übersetzt.
- Das Telefonat mit Wadephul fand Ende November statt, die Sendung wurde Ende Dezember aufgezeichnet und am 29. Januar ausgestrahlt.