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Sankt Petersburger Wirtschaftsforum
Das Sankt Petersburger Wirtschaftsforum (englisch: St. Petersburg International Economic Forum, SPIEF) ist ein Jahrestreffen von Akteuren aus der Wirtschaft verschiedener Länder, das von der Regierung der Russischen Föderation[wp] und der Roscongress Foundation veranstaltet wird.
Geschichte
Das 1997 gegründete Forum steht seit 2005 unter der Schirmherrschaft[wp] des Präsidenten der Russischen Föderation[wp]. Jährlicher Teilnehmer von deutscher Seite war der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft[wp]. Auch deutsche Politiker und Manager von DAX[wp]-Unternehmen waren wiederkehrende Besucher.[1]
In seinen besten Jahren wurden am Forum bei über hundert Einzelveranstaltungen weltwirtschaftsbezogene Themen diskutiert, nebst Beziehungspflege[wp] und dem Abschluss von Verträgen und Abkommen.
Das Forum ist international hochrangig besucht .
Im Jahr 2026 nehmen erstmals seit Jahren wieder einige deutsche Unternehmensvertreter offiziell teil, darunter Thomas Bruch[wp]. An einer Veranstaltung zum Thema »Kultur als Brückenbauer in Krisenzeiten« nehmen nach Angaben der Organisatoren mehrere Deutsche teil, darunter der Dirigent Justus Frantz[wp], der AfD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete aus Sachsen, Jörg Urban[wp], der Verleger Holger Friedrich[wp] sowie der Filmemacher und Journalist Hubert Seipel.[2] Auch zwei AfD-Bundestagsabgeordnete nehmen teil, Markus Frohnmaier und Steffen Kotré[wp]. Insgesamt kommen in diesem Jahr Vertreter aus mehr als 130 Ländern zusammen, darunter die USA.
Roscongress Stiftung
Aus einem Artikel der Universität St. Petersburg[wp] vom 23. Juni 2023 mit dem Titel "Die Universität St. Petersburg nimmt am 26. Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil":
| Deutsche Übersetzung |
| Das 26. Internationale Wirtschaftsforum St. Petersburg (SPIEF 2023[wp]) hat seine Arbeit in St. Petersburg aufgenommen. Das Forum hat sich als führende Plattform für die Vernetzung von Unternehmen und die Erörterung wichtiger wirtschaftlicher Fragen, mit denen Russland, die Schwellenländer und die ganze Welt konfrontiert sind, etabliert. Das Wirtschaftsprogramm wird eine Reihe von Veranstaltungen mit Vertretern der Universität St. Petersburg umfassen, und traditionell werden die Experten der Universität an öffentlichen Debatten und runden Tischen teilnehmen.
Einer der Höhepunkte des SPIEF 2023 für die Universität St. Petersburg wird die öffentliche Präsentation des Zentrums "Geopolitisches Observatorium für Russlands Schlüsselfragen" (GORKI) an der Universität St. Petersburg sein. Ziel des GORKI-Zentrums ist es, Forschungsarbeiten zu folgenden Themen durchzuführen: wirtschaftliche und demographische Entwicklung, Energieunabhängigkeit, Migration sowie verschiedene Aspekte der visionären Diplomatie und der russischen Außenpolitik. Dr. Karin Kneissl, ehemalige Außenministerin der Republik Österreich, und Nikolai Kropatschew[wp], Rektor der Universität St. Petersburg und korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften[wp], werden auf dem Forum über die Aktivitäten des GORKI-Zentrums sprechen. |
| Englisches Original |
| The 26th St Petersburg International Economic Forum (SPIEF 2023) has begun its work in St Petersburg. The Forum has established itself as a leading platform for business networking and discussion of key economic issues facing Russia, emerging markets and the world at large. The business programme will include a number of events involving representatives of St Petersburg University; and as per tradition, the University experts will participate in public debates and roundtable discussions.
One of the highlights of the SPIEF 2023 for St Petersburg University will be the public presentation of the Centre "Geopolitical Observatory for Russia's Key Issues" (GORKI) at St Petersburg University. The goal of the GORKI Centre is to carry out research on: issues of economic and demographic development; energy independence; migration; and various aspects of visionary diplomacy and Russian foreign policy. Dr Karin Kneissl, former Minister of Foreign Affairs of the Republic of Austria, and Nikolay Kropachev[wp], Rector of St Petersburg University and Corresponding Member of the Russian Academy of Sciences[wp], will speak at the Forum about the GORKI Centre's activities. - spbu.ru [3] |
Einzelnachweise
- ↑ Sankt Petersburger Wirtschaftsforum - Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft, abgerufen am 7. Dezember 2018
- ↑ Wirtschaftsforum in St. Petersburg: Deutsche nehmen wieder offiziell an russischem Wirtschaftsforum teil, Die Zeit am 31. Mai 2026
- ↑ St Petersburg University takes part in the 26th St Petersburg International Economic Forum[archiviert am 14. Februar 2024], St Petersburg University am 23. Juni 2023
- Deutsch: Die Universität St. Petersburg nimmt am 26. Internationalen Wirtschaftsforum St. Petersburg teil
Querverweise
Netzverweise
- Webpräsenz: forumspb.com
- Wikipedia führt einen Artikel über Sankt Petersburger Wirtschaftsforum
Putin trifft sich mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen - russland.RU (5. Juni 2026) (Länge: 1:56:12)
- Im Konstantinowsker Palast fand ein Treffen zwischen Wladimir Putin und den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen statt.
- Putins Treffen mit internationalen Medien: Die wichtigsten Aussagen, RT Deutsch auf Odysee am 5. Juni 2026, 8:48 Min.
- Im Rahmen seines Besuchs in St. Petersburg hat der russische Präsident Wladimir Putin Vertreter internationaler Nachrichtenagenturen getroffen.
- Über die wichtigsten Aussagen des russischen Präsidenten sprechen wir jetzt live mit unserem Korrespondenten Roman Ziskin. [Auszug aus den RT DE-Nachrichten vom 4. Juni 2026]
- Putin spricht auf dem Wirtschaftsforum in St Petersburg - Wichtigste Höhepunkte aus Russland - 21. Juni 2025, FKT für ein Selbststudium auf Odysee am 21. Juni 2025, 17:30 Min.
- Der russische Präsident Wladimir Putin hielt eine Rede auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, in der er die aktuelle Wirtschaftspolitik Russlands und seine Vision für die internationale Zusammenarbeit in Zeiten anhaltender globaler Spannungen darlegte. Die Rede fällt in eine Zeit, in der Russland mit Wirtschaftssanktionen zu kämpfen hat, seine Beziehungen zu verbündeten Ländern stärkt und sich für eine multipolare Weltordnung einsetzt.
- Dieser Auftritt unterstreicht die strategische Ausrichtung des Landes und seine wichtigsten Partnerschaften für die Zukunft.
- SPIEF 2026: Deutsche Unternehmer beim Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg, Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 3. Juni 2026, 8:18 Min.
- Das Internationale Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) findet in diesem Jahr unter dem Motto "Ein pragmatischer Dialog - der Weg in eine stabile Zukunft" statt. Es werden rund 20.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern erwartet, darunter Delegationen aus China, Brasilien, Saudi-Arabien und weiteren Staaten. Auch Vertreter aus Deutschland und den USA nehmen wieder an der Veranstaltung teil.
- Mehrere deutsche Unternehmer äußerten auf dem Forum die Hoffnung auf eine Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. Zugleich sorgte die Teilnahme deutscher Wirtschaftsvertreter und AfD-Politiker für Kritik in Deutschland. Kritiker warfen den Teilnehmern vor, russischen Interessen in die Hände zu spielen, während diese ihre Reise mit dem Ziel begründeten, den Dialog aufrechtzuerhalten und wirtschaftliche Kontakte zu pflegen.
- SPIEF 2026: Deutsche nehmen wieder offiziell an russischem Wirtschaftsforum teil, RT Deutsch am 1. Juni 2026
- Möglicherweise zeichnet sich mit diesem Besuch eine Wende ab: Mehrere deutsche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur kommen als offizielle Teilnehmer zum wichtigen internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg. Besonders zahlreich ist die AfD-Delegation: Bekannt sind bislang vier hochrangige Russland-Reisende.
- SPIEF 2026: Deutsche nehmen wieder offiziell an russischem Wirtschaftsforum teil, RT Deutsch auf Odysee am 1. Juni 2026, 7:48 Min.