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Peter Feldmann

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Peter Feldmann
Peter Feldmann.jpg
Geboren 7. Oktober 1958
Parteibuch Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ehegatte Zübeyde Temizel

Peter Manuel Feldmann (* 7. Oktober 1958 in Helmstedt) ist ein jüdischer Politiker. Er hatte von 2012 bis 2022 das Amt des Ober­bürger­meisters der Stadt Frankfurt am Main inne, von welchem er nach einem in Folge von Vorwürfen von Korruption und personaler Inkompetenz durchgeführten Bürgerentscheid[wp] über den Verbleib seiner Person in demselben, bei dem sich mit 95 Prozent die überwiegende Mehrheit der teilgenommenen Bürger für seine Abwahl aussprach, zurücktrat. Er wurde am 23. Dezember 2022 vom Landgericht Frankfurt am Main wegen Vorteilsannahme und Bestechlichkeit rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt.

Politische Karriere

1967 trat Peter Feldmann der Sozialistischen Jugend[wp], 1974 den Jusos und der SPD bei. 1981 wurde er zum AStA-Vorsitzenden an der Philipps-Universität Marburg[anm 1] gewählt und im selben Jahr auch zum stell­vertretenden Juso-Landes­vorsitzenden. 1987-1989 war er Juso-Vorsitzender in Frankfurt am Main. 1988 wurde er in die Stadt­verordneten­versammlung von Frankfurt am Main gewählt und dort 1990 Sprecher für Jugend und Soziales der SPD-Fraktion. 1993 wurde er in den Fraktions­vorstand und 2004 zum stell­vertretenden Fraktions­vorsitzenden der SPD gewählt. Er war von 2001 bis zur Kommunalwahl 2011 zudem Vorsitzender des Haupt- und Finanz­ausschusses der Stadt­verordneten­versammlung sowie ein solches des Ausschusses für Soziales und Gesundheit.

Peter Feldmann gründete gemeinsam mit Sergey Lagodinsky[wp] 2007 den SPD-internen "Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten"[wp]. Der AJS ist die erste institutionelle Organisation von Juden in Deutschland in einer Partei seit 1933.[1]

Politisches Engagement für Multikulturalismus, Queer-Ideologie und Familienzerstörung

Feldmann ist ein überzeugter Multikulturalist und Familienzerstörer.

Der Artikel 6 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland besagt, dass "Ehe und Familie unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung" stehen.

Feldmann jedoch bezeichnet am 21. Januar 2018 Verteidiger von Ehe und Familie als "homophobe Gruppen" und unterstellt ihnen "völkisches Denken" und "religiösen Fundamentalismus", wogegen er "zivile Gegenwehr organisieren" müsse.[2] Gerichtet war sein Hassangriff gegen die Veranstalter des Symposiums der Demo für alle in Kelsterbach.

Privates

Peter Feldmann bekennt sich zum liberalen Judentum und hat zwei Töchter. Er ist seit April 2016 mit Zübeyde Temizel, der Leiterin der ersten deutsch-türkischen Kindertagesstätte in Hessen, verheiratet.[3]

Anmerkungen

  1. Die Universität Marburg ist ein Sammelpunkt linksradikaler und linksextremer Studenten sowie die ideologische Wirkstätte des pro-feministischen Soziologen Andreas Kemper.

Einzelnachweise

  1. Report: German Party Forms First Jewish Caucus Since Nazi Era, Haaretz am 26. April 2007
    Anreißer: Newspaper reports caucus to be established in centre-left Social Democratic Party.
  2. Hanning Voigts: Demo der Vielfalt und Liebe in Frankfurt Kraftvoll für Vielfalt und Liebe, Frankfurter Rundschau am 21. Januar 2018
    Anreißer: Protest gegen das Symposium der "Demo für alle" in Kelsterbach: Das linke und alternative Spektrum macht mal wieder in Frankfurt mobil, bei der Demo der Vielfalt und Liebe.
  3. Frankfurt: Oberbürgermeister Feldmann heiratet, FAZ am 18. Oktober 2016
    Anreißer: Peter Feldmann hat geheiratet. Der Frankfurter Oberbürgermeister gab Zübeyde Temizel im barocken Bolongaro-Palast in Frankfurt-Höchst das Jawort.

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auszugsweise auf dem Artikel Peter Feldmann (12. Januar 2018) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.