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Glaubwürdigkeitsverlust

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Folge von Sozialismus und Öffentlich-Rechtlichem Dummfunk

Ich halte die Unfähigkeit Deutschlands, mit der Situation umzugehen - wir werden ja von einigen Ländern dafür schon ausgelacht - für eine direkte Folge des völligen Glaub­würdigkeits­verlustes von

Die letzten 20 Jahre haben wir sie eigentlich nicht gebraucht, deshalb sind die völlig aus der Spur gelaufen und in die linke Spinnerei abgedriftet, und keiner hat gefragt, ob die noch glaubwürdig sind, weil es keinen interessiert hat, ob man ihnen was glaubt. Da ging es nur um die ausreichende Geldberegnung und die Befutter­trogung der Ideologen.

Jetzt plötzlich haben wir eine Situation, mit der keiner gerechnet hat, und in der man glaubwürdige Entscheider, Wissenschaftler und Medien bräuchte, und steht nun vor den Scherben eines Staates, den man so kaputt gemacht hat, dass man nichts und niemandem mehr glauben kann, hinter allem nur sozialistische Machen­schaften wittert - weil ja de facto alles, was dieser Staat in den letzten 20 Jahren gemacht hat, eben nur sozialistische Machen­schaften waren. Der Verdacht ist ja nicht mal phantasiert und erfunden, das war ja wirklich so.

Nun haben wir einen Ernstfall, und die Leute sind fest und irreparabel darauf geeicht, auch weiterhin alles nur noch für sozialistische Machen­schaften zu halten und keinem mehr was zu glauben.

Es ist deshalb eine interessante Frage, ein Gedankenspiel, was eigentlich gewesen wäre, wenn COVID-19 noch zu Zeiten von Honecker und Mielke ausgebrochen wäre. Hätte man es den Leuten überhaupt gesagt? Hätte man es auf den Westen geschoben, gar als dessen Angriff ausgegeben? Hätte man geimpft, wenn ein Impfstoff da gewesen wäre? Sicherlich, die DDR war ja auch bei anderen Krankheiten beim Impfen flott. Ich glaube, bei Polio waren sie dem Westen weit voraus, oder? Hätte man da über 2G, 3G oder freiwillige Impfung diskutiert?

Hadmut Danisch[1]
Ein Leser fragt an, was ich von dieser Studie der Humboldt-Universität Germany's current COVID-19 crisis is mainly driven by the unvaccinated[ext] halte.

Die Anfrage ist neutral und ohne jede Zusatz­information. Gerade deshalb wirkt sie auf mich wie eine Auftragsleserei. Lies das mal und mach mir eine Management-Zusammen­fassung, was ich davon halten soll. Als ob ich da der Lesebär wäre und das mal so einfach durchlesen und ad hoc durch­verstehen könnte. Da müsste ich mir jetzt auch erst Zeit nehmen, das alles nachrechnen und nachprüfen und mich vor allem erst mal wieder in den entsprechenden Bereichen wieder fit machen. [...] Ich verfüge zwar grundsätzlich über die Ausbildung und die Fähigkeiten dazu, und verstehe auch einiges davon sofort, aber um es beurteilen zu können, müsste ich da jetzt sehr viel Zeit reinstecken und mir erst Wissen aneignen oder es auffrischen, und dazu erst mal in die Bibliothek gehen und studieren.

Das ist ein typischer Fall, indem man den "Wissenschaftlern" vertrauen und vertrauen können müsste, weil wir sie als Steuer­zahler schließlich und letztendlich dafür bezahlen, sich damit auszukennen, sich Mühe zu geben und wissenschaftlich sauber und redlich zu arbeiten.

Ich zahle einen ziemlichen Haufen Steuern, und ein gerütteltert Teil davon fließt in die Universitäten, eben zu dem Zweck, dass die sich um sowas kümmern. So, wie ich in einem Restaurant den Koch bezahle, damit der sich drum kümmert und ich nicht erst kochen lernen muss, um zu prüfen, ob er es richtig gemacht hat. Oder so, wie andere Leute hier den Strom liefern, das Haus bauen, die Kanalisation betreiben, damit ich mich nicht darum kümmern muss, während ich im Rahmen dieser Arbeits­teilung wiederum jahrzehntelang Dinge getan habe, auf die sich andere verlassen konnten und sich nicht darum kümmern mussten.

Das ist eine typische Situation, in der man als Bürger den Universitäten vertrauen und vertrauen können müsste.

Und da sind wir am Kern des Problems.

Es ist die Humboldt-Universität. [...]

Die Humboldt-Universität ist ein massiv von links unterwanderter, marxistischer, gegenderter, antifa­gesteuerter, SPD-dirigierter, korrupter, verlogener, feministischer, krimineller Sauhaufen, wie wir an den Beispielen Gender Studies, deren Soziologentum oder überhaupt deren studentischer Nähe zu Marxisten und RAF oder deren unbeendeter Vergangenheit als Kaderschmiede der SED gesehen haben.

Die Humboldt-Universität ist nicht vertrauenswürdig.

Das heißt nicht, dass ich denen was Böses unterstellen oder dieses Institut als links einstufen will.

Es heißt aber, dass ich denen auch nicht, ohne sie näher zu kennen, etwas Gutes unterstellen oder sie als wissenschaftlich einstufen kann.

Es gibt so einen Effekt, einen Denkfehler[wp], dessen Name mir gerade nicht einfällt, den man zur Presse beschrieben hat: In Themen, in denen wir selbst sachkundig sind, merken wir sofort, was die Presse für einen Mist schreibt. Schreibt sie aber zu einem Thema, das wir selbst nicht beurteilen können, halten wir sie sofort wieder für kompetent und maßgeblich, als ob sie überall seriös wäre, nur in unserem eigenen Thema nicht. Und diesen Denkfehler sollte man auch gegenüber Universitäten berücksichtigen und vermeiden.

Die Humboldt-Universität ist aber nicht seriös. Im Gegenteil, da wo ich das untersucht habe, habe ich ja massive Korruption, willkürliche Behauptung, Wissenschafts­betrug und auch wirtschaftlichen Betrug gefunden, nämlich bei dieser Pseudo­professur. Dazu sind die ein Brutnest des Marxismus, der RAF-Sympathisanten, der Antifa. Die Humboldt würde nach meiner Einschätzung alles tun und alles vom Himmel runterlügen, was ihrem "Kampf gegen rechts" förderlich wäre.

Selbst wenn mir die Aussage, dass die Pandemie in Deutschland vor allem auf den Ungeimpften beruht, in der Sache plausibel erscheint, und ich sie aus der Laiensphäre heraus im dringenden Verdacht habe, zutreffend zu sein, kann ich da der Humboldt-Universität aufgrund ihrer Politisierung, die bisher schon jede Wissen­schaftlichkeit gebrochen und jeden noch so grundlegenden wissenschaftlichen Anspruch sabotiert hat, in sowas nicht blind trauen.

Wir haben genau die Situation, die ich schon einige Male beschrieben habe:

Wir haben die Wissenschafts­einrichtungen - nicht die Wissenschaft an sich, aber die Universitäten, die Professoren, die Forschung, das Titelgebimsel - in den letzten 20, 30 Jahren zum korrupten, verlogenen, politisierten, regierungshörigen, ideologischen, dummen, genderistischen, wissens- und fähigkeits­verachtenden Sauhaufen gemacht.

Und jetzt, wo wir vertrauens­würdige Wissenschaft bräuchten, haben wir sie nicht mehr.

Oder, um es mit den Worten einer durch­geknallten Humboldt-Professorin zu sagen, die man sogar zur Verfassungsrichterin gemacht hat: Quality is a myth. Qualität ist nur eine Erfindung weißer Männer, um Frauen und Minderheiten auszugrenzen und rauszuhalten. Alle sollen, auch ohne Ausbildung und Befähigung, einfach mitmischen und rumblubbern dürfen, "part of the fun" sein.

Und genau das müssen sie sich jetzt vorhalten lassen.

Das Wort der Humboldt-Universität ist wertlos.

Weil es zu aufwändig ist, es durchzuverstehen und nachzuprüfen.

Und weil die Humboldt-Universität zu politisch, zu verlogen, zu qualitäts- und befähigungs­feindlich ist, um ihr noch zu glauben, zu trauen, zu vertrauen.

Und so sehen wir nun, wie der Genderismus, wie linke Politik eine Gesellschaft zerstören.

Bewertung

Und deshalb komme ich eigentlich, wenn ich es in der Gesamtsicht betrachte, auch zu einem anderen Ergebnis.

Sie sagen "Germany's current COVID-19 crisis is mainly driven by the unvaccinated".

Das mag im Kleinen, im biologisch-medizinischen, in der Viren­ausbreitung stimmen.

Aber nicht im Gesamtbild.

Im Gesamtbild würde ich sagen, dass die COVID-19-Krise vor allem von der Verlogenheit des Staates, der Universitäten und der Medien verursacht wird, sie ein Symptom der generellen Krise ist, in der wir uns durch die omnipräsente ideologische, politisierte, linke Verlogenheit befinden. Denn dadurch haben die drei, Staat/Regierung, Wissenschaft und Medien nämlich an der Glaubwürdigkeit und Seriosität verloren, die man in der Krise bräuchte, um einen Staat zu lenken. Man hat sie in der Zeit verpulvert, als sie nicht notwendig waren. Nun bräuchte man sie, und sie ist futsch.

Wäre dieser Staat noch glaubwürdig, und würde man noch denken, dass in der Regierung wenigstens halbwegs befähigt Leute und keine Politclowns und Quotentussis sitzen, hätte sich unsere Wissenschafts­landschaft in den letzten 20 Jahren durch exzellente Forschung statt durch Gender­vorschriften und Männer­beschimpfung hervorgetan, dann besäßen sie nun die Überzeugungskraft, den Leuten zu sagen, dass und warum man sich impfen sollte, jedenfalls gegenüber genug vielen Leuten, um die Pandemie einzudämmen.

Ja, es mag sein, dass sich COVID-19 auf biologischer, medizinischer Ebene vor allem über Ungeimpfte ausbreitet.

Sie sind aber deshalb ungeimpft, weil man in dieser Gesellschaft niemandem mehr glauben kann und jedem - zu Recht - böse Absichten und politische sozialistische üble Machenschaften unterstellen muss.

Anders gesagt: Die Nichtimpfung ist nicht das Ende der Kausalkette.

Das Ende der Kausalkette führt in die politische Agitation, diese sozialistische, genderistische Verlogenheit, die die Gesellschaft zersetzt, spaltet, Misstrauen sät, wo immer sie kann.

Und deshalb müsste der Titel des Papers eigentlich lauten:

"Germany's current COVID-19 crisis is mainly driven by the Humboldt University itself."

Quality is a myth.

– Hadmut Danisch[2]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: "Widerspruch!", Ansichten eines Informatikers am 7. Dezember 2021
  2. Hadmut Danisch: Die verlorene Ehre der Wissenschaft, Ansichten eines Informatikers am 7. Dezember 2021