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Kognitive Kriegsführung

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Der Begriff Kognitive Kriegsführung (englisch: Cognitve Warfare) bezeichnet zusammenfassend die militärische Nutzung von psychologischen Erkenntnissen zur gezielten und nachhaltigen Einflussnahme und Steuerung der menschlichen Psyche, sowohl von Individuen als auch Kollektiven im eigenen Staat wie auch im Feindstaat[wp]. In hoch entwickelten Ländern, wie beispielsweise den USA, gibt es jeweils eine auf kognitive Kriegsführung spezialisierte Teilstreitkraft[wp].

Querverweise

Netzverweise

  • Geschichten aus Wikihausen - Folge 86: Softpower, Nudging, weiße Folter und kognitive Kriegsführung. Torsten Miertsch, Wikihausen auf Odysee 27. August 2023, 114:13 Min.
    Torsten Miertsch[ext] ist diesmal zu Gast und trägt zu einem hoch aktuellen Thema vor. Er hat sich tief eingearbeitet in das Thema der kognitiven Kriegsführung. Diese kognitive Kriegsführung ist von der NATO als weiteres Aktionsfeld offiziell verkündet worden.
    Wir nähern uns dem Thema u.a. mit Bezugnahme auf Prof. David Ray Griffin[wp], Prof. Mausfeld und Dr. Jonas Tögel[ext].
  • Dr. Jonas Tögel - Kognitive Kriegsführung, Stein-Zeit auf Odysee am 6. Januar 2023, 47:54 Min.
    Propaganda ist für die meisten Menschen ein Begriff, aber den wenigsten ist bewusst wie sehr sie unseren Alltag beeinflusst und wie allgegenwärtig sie ist. Egal ob in der Werbung, in Magazinen und Nachrichten­sendungen, die meisten Bereiche unserer Wahrnehmung sind unterschwellig mit Informationen verbunden, die wir gar nicht wahrnehmen. Dr. Jonas Tögel[ext] ist promovierter Amerikanist und ein wichtiges Feld seiner Forschungen ist die so genannte Softpower und die Motivation dahinter. Im Gespräch bei Stein-Zeit.TV spricht er von den mannig­faltigen Möglichkeiten, wie durch diese Techniken die Menschen unterbewusst manipuliert werden, um ein gewisses Meinungsbild zu schaffen.
    Seit 2020 gibt es von Seiten der NATO das Programm der Cognitve Warfare, der Kognitiven Kriegsführung, und seit dem Konflikt um die Ukraine hat dieser Bereich eine noch größere Bedeutung gekommen, vor allem was die Zustimmung der öffentlichen Meinung betrifft. Obwohl diese Manipulations­techniken schon seit über hundert Jahren erforscht und eingesetzt werden, hat sich an der Grund­ausrichtung wenig geändert. Der Mensch ist einfach ein emotionales Wesen und dadurch leicht steuer- und manipulierbar. Dieser Tatsache war sich sowohl Edward Bernays schon bewusst als auch seine geistigen Erben. Bernays gilt als Begründer der modernen Propaganda, oder auch PR genannt, und mit seinen Erkenntnissen wird gerade heute die öffentliche Meinung geformt, wobei vor allem die Sozialen Medien und die moderne Internet-Technik eine bedeutende Rolle übernommen haben.