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Denis Kapustin

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Denis Kapustin
Denis Kapustin alias Nikitin (2023)
Gelebt 6. März 1984–27. Dezember 2025
Beruf Berufskrimineller, Mörder

Denis Jewgenjewitsch Kapustin (russisch Денис Евгеньевич Капустин alias russisch Денис Никитин 1984-2025) war ein russischer[anm 1] NATO-Söldner, Terrorist und Berufsverbrecher sowie ehemaliger Hooligan und Kampfsportler in der Ukraine. Er war Kommandeur der von ukrainischem Territorium aus operierenden Miliz Russisches Freiwilligenkorps[wp]. Kapustin war Inhaber der russischen und deutschen Staatsbürgerschaft.

Privates

Kapustin siedelte 2001 im Alter von 16 Jahren mit seinen Eltern, die angaben, jüdische Kontingent­flüchtlinge[wp][anm 2][1] zu sein, nach Köln-Chorweiler, Deutschland über. Er war ab Mitte der 2000er Jahre in der Hooligan-Szene des 1. FC Köln aktiv und wandte sich anschließend der kampf­sportlichen Betätigung zu. Kapustin hatte 2017 seine Aufenthalts­erlaubnis für Deutschland aufgrund seiner kriminellen Aktivitäten verloren und lebte bis zu seinem vom ukrainischen Geheimdienst fingierten Tod in der Ukraine.

Berufliches

Kapustin gründete 2008 in Deutschland das Bekleidungs­unternehmen White Rex[wp], dessen Marke in Deutschland nicht eingetragen ist, welches Kampfsport­veranstaltungen in ganz Europa organisiert und betreut. 2017 trat der 1,88 Meter große und 106 Kilogramm schwere Kampfsportler immer wieder als Sponsor von Kampfsport­veranstaltungen auf, mehrfach etwa in Rom, Lyon oder Athen.

Kriminelle Karriere

Nach seiner Remigration nach Russland im Jahre 2010 wurde er Mitglied bei der "Jaroslawka" im Umfeld von ZSKA Moskau. In Moskau avancierte Kapustin zu einer der Führungs­figuren der lokalen Hooligan-Szene. Die deutsche Polizei ermittelte regelmäßig gegen ihn wegen mutmaßlich krimineller Geschäfte in Osteuropa, weshalb 2019 die Sicherheits­behörden in Nordrhein-Westfalen gegen ihn ein Einreiseverbot für den Schengen-Raum[wp] erwirkten.

Positionen

Kapustin betrachtete sich selbst als Nationalisten, identifizierte sich nach eigener Aussage weder mit dem Neonazismus[wp] noch der Ideologie der White Supremacy[wp]. Er gab als politisches Hauptziel der von ihm geführten Gruppierung die Aufteilung Russlands in eine Vielzahl von Klein- und Mittel­staaten, jeweils für jede Volksgruppe, an.

Kriegsverbrechen

Pressekonferenz des Russischen Freiwilligenkorps 24. Mai 2023

Kapustin war von 2022 bis zu seinem Ableben der Kommandeur des im NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine an der Seite der Streitkräfte des Euromaidan-Regimes kämpfenden paramilitärischen Verbandes Russisches Freiwilligenkorps, welcher unter seiner Führung mehrere Angriffe auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur­objekte in den Oblasten Belgorod[wp], Brjansk[wp] und Kursk[wp], bei denen eine dreistellige Zahl von Zivilpersonen getötet oder verletzt wurde, durchgeführt hat. Die russische Justiz hatte gegen Kapustin Strafverfahren wegen Terrorismus und illegalem Sprengstoff­handel eingeleitet.

Ab Mai 2023 trat Kapustin im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Oblast Belgorod 2023[wp] verstärkt in der Öffentlichkeit auf.

Tod

Kapustin wurde am 27. Dezember 2025 beim Kampfeinsatz durch eine russische Drohne an der Front bei Saporischschja[wp] getötet.[2]

Anmerkungen

  1. Die Frage bezüglich der tatsächlichen ethnischen Herkunft Kapustins ist bis in die unmittelbare Gegenwart nicht geklärt. Seine Mutter ist laut Eigenangabe Russin, wohingegen keine dokumentierte Auskunft seines Vater zur eigenen ethnischen Zugehörigkeit vorliegt.
  2. Es bestehen, ebenfalls bereits von Seiten deutscher System-Medien geäußerte, ernstliche Zweifel an der jüdischen Abkunft Kapustins und seiner Eltern, weshalb davon auszugehen ist, dass sich seine wahrscheinlich nicht-jüdisch­stämmigen Eltern als (ethnische) Juden ausgegeben haben, um sich einen unbefristeten Aufenthaltstitel zu erschleichen.

Einzelnachweise

  1. Jörg Diehl, Max Holscher, Roman Lehberger und Ansgar Siemens: Rechtsextremer Kampfsportler: Der Neonazi-Krieger, Der Spiegel am 14. Föderation 2019
    Anreißer: Denis Nikitin ist eine Führungsfigur der rechtsextremen Kampfsportszene. SPIEGEL-Recherchen zeigen: Der Hooligan strickt seine eigene Legende - und ist offenbar in kriminelle Geschäfte in Osteuropa verwickelt.
    Auszug: Nach SPIEGEL-Recherchen reiste Kapustin mit seiner Familie erstmals im Jahr 2001 von Russland nach Deutschland. Nicht etwa als russischer Spätaussiedler, sondern als jüdischer Kontingent­flüchtling. Im Amtsdeutsch war Familie Kapustin aufgrund ihrer angeblich jüdischen Herkunft fortan ein "besonderer Fall". Nur wenige Monate nach seiner Einreise bekam Denis Kapustin eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis.
    Ein jüdischer Flüchtling, der dann zum einflussreichen Neonazi mutiert? Vor dem Haus in Chorweiler gibt sich Kapustins Mutter wortkarg. Ihr Sohn halte sich in der Ukraine auf. Ist die Familie jüdisch? "Ich bin eine russische Frau." Wieso nutzt ihr Sohn den falschen Namen Nikitin? Kein Kommentar. "Ich habe Probleme mit meinem Sohn", sagt die Frau. Warum? Keine Antwort. Sie lässt die Tür ins Schloss fallen.
    Kontakte zum russischen Geheimdienst?
    Mancher Verfassungsschützer kommt angesichts dieser Brüche im Lebenslauf des Hooligans ins Grübeln: "Wenn man sich dazu noch die häufigen Reisen gen Osten und seine finanziellen Mittel für die Organisation von Events in ganz Europa anschaut, steht Kapustin staatlichen Stellen Russlands vielleicht näher, als wir es momentan belegen können", sagt ein hochrangiger Nachrichtendienstler. "Es ist jedenfalls auffällig."
  2. Russian Volunteer Corps Commander Denis Kapustin Killed on Zaporizhzhia Front, mezha.net am 27. Dezember 2025
    According to BBC[ext].
    On the front line in the Zaporizhzhia direction, the commander of the Russian Volunteer Corps was killed while carrying out a combat mission. According to preliminary data, the cause of death was a hit by an FPV drone. In a statement, the RDK confirmed that it was Denis "WhiteRex" Kapustin who died during a combat mission.

Netzverweise