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Rassenbezogene Erstellung des Gesamtbildes einer Persönlichkeit für bestimmte Zwecke

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Der Begriff Rassenbezogene Erstellung des Gesamtbildes einer Persönlichkeit zu bestimmten Zwecken (Englisch: Racial Profiling[1][2]) bezeichnet eine anhand rassen-, ethnien-, nations- oder religions­spezifischer Merkmale und ohne konkrete Verdachts­momente erfolgende Vorgehensweise von Einwanderungs-, Sicherheits- und Zoll­behörden bei Personen­kontrollen, beziehungsweise bei der Täter­suche.


Der Begriff Institutioneller Rassismus wiederum wird verwendet, um Rassismen zu bezeichnet, die von Institutionen der Gesellschaft, von ihren Gesetzen, Normen und ihrer internen Logik ausgehen, unabhängig davon, inwiefern Akteure innerhalb der Institutionen absichtsvoll handeln oder nicht.

Institutionellen Rassismus erfahren Menschen durch Ausgrenzung, Benachteiligung oder Herabsetzung in gesellschaftlich relevanten Einrichtungen wie beispielsweise:

  • bei der politischen Beteiligung (Wahlrecht, fehlende Repräsentanz in politischen Einrichtungen)
  • im Bildungssystem
  • auf dem Arbeitsmarkt
  • auf dem Wohnungsmarkt.

Frage: Ist es auch institutioneller Rassismus, wenn nicht in Moscheen eingebrochen wird, sondern nur im Bode-Museum[wp] oder im Grünen Gewölbe[wp]?

Ich will mal eine Frage in den Raum stellen.

Ein Riesen-Theater wird gemacht, wenn die Polizei am Bahnhof oder im Zug Schwarze oder Araber kontrolliert, dann schreien sie - vor allem Grüne, SPD, Linke - laut "Racial Profiling".

In Dortmund beklagten Polizisten, dass sie Migranten nicht mehr kontrollieren durften:

Zitat: «Sie müssen einen afrikanischen Straftäter laufen lassen und werden rechter Tendenzen beschuldigt. Um schlechte Presse zu vermeiden, drangsaliert das Dortmunder Polizei­präsidium offenbar die eigenen Leute. Polizisten erzählen, wie schlimm die Zustände mittlerweile sind.

Polizisten der Dortmunder "Wache Nord" haben schockierende Details über ihren Arbeitsalltag preisgegeben. "Gibt es Vorwürfe, egal ob von Intensiv­tätern oder Linksextremen, wird man sofort fallen gelassen. Eine Unschuldsvermutung gibt es für uns nicht mehr", schilderte ein Beamter der Bild-Zeitung.

Es finde eine "bewußte Kriminalisierung von Kollegen" statt. Selbst wer sachlich schildere, was falsch laufe, werde angehalten, sich versetzen zu lassen. Fast täglich werde Druck auf die ausgeübt. Wie auch seine Kollegen möchte der Beamte anonym bleiben.

Statt Rückendeckung gebe es Überwachung, klagt einer von ihnen. "Es wurden sogar unsere Sozialräume durchsucht, private Fotoalben beanstandet, wir hätten angeblich rechtsradikale Tendenzen. Der Polizei­präsident will nur, daß er gut dasteht, wir interessieren ihn nicht." Mittlerweile gebe es ein Versetzungs­gesuche nach dem anderen. Kaum einer wolle bei der "Wache Nord" bleiben. [...]

Polizisten schildern nun, daß es es aus Angst vor schlechter Presse die klare Anweisung gibt, möglichst wenige Migranten zu kontrollieren. "Aber wen sollen wir dann in der Nordstadt kontrollieren, da leben fast nur noch Migranten?", wirft ein Ordnungshüter auf.»[3]

Gleichzeitig rollt eine - vor allem von den Grünen initiierte - Welle von Klagen und Strafverfahren über alle Kritiker und Andersdenkenden, kommt in Berlin gerne mal das Rollkommando morgens um 6 zur Hausdurchsuchung, um alle Rechner und Handys zu beschlagnahmen. Wie man sieht, und wie sie auch mal zugaben, nicht zum Zweck der Ermittlung, sondern als außergerichtliche, willkürliche und damit verfassungs-, rechtsstaats- und demokratie­widriger Bestrafung durch die Exekutive im Namen der selbst­ernannten Verfassungsfreunde, vor allem der Grünen.

Deshalb möchte ich eine Frage in den Raum werfen.

Wer von Euch kennt Ermittlungsverfahren, Abmahnungen oder Unterlassungs­klagen wegen Beleidigung und ähnlichem, beispielsweise wie die Künast-Causa zum Stichwort "Drecks Fotze", die gegen Migranten und nicht gegen Deutsche erhoben wurden?

Es scheint, dass einige Strafrechts­vorschriften (manche meinen, eigentlich alle bis auf Mord) nur noch gegen Deutsche eingesetzt werden. Und schon die Vorwürfe gegen "alte weiße Männer" oder dass "alle Weiße Rassisten" seien, sind ja Racial Profiling. Was meint Ihr, wie schnell Ihr die Staatsanwaltschaft am Hals habt, wenn Ihr etwas wie "Alle Schwarzen sind Drogendealer" sagt.

Deshalb die Frage, ob Ihr schon von Verfahren wisst, und die Bitte, künftig mal darauf zu achten, ob solche Strafvorschriften wie Beleidigung, Verleumdung, Volksverhetzung überhaupt gegen andere als Deutsche und auf andere Sprachen als Deutsch angewandt werden. Mir wäre kein einziger Fall bekannt, in dem in Deutschland so ein Verfahren wegen einer Straftat in arabischer Sprache stattgefunden hätte.

Das nämlich wäre ein Verstoß gegen Artikel 3 GG.

Und Parteien, sogar die Grünen, sind zur Verfassungstreue verpflichtet.

Hadmut Danisch[4]

Zitate

Zitat: «Ist das eigentlich "racial profiling", wenn ich wieder mal als "weißer Mann" beschimpft werde?» - Hadmut Danisch[5]

Einzelnachweise

  1. Der englischsprachige Begriff Profiling bezeichnet die nutzbare Erstellung des Gesamtbildes einer Persönlichkeit für bestimmte Zwecke, beispielsweise zur Arbeitsvermittlung oder bei der Tätersuche. Die Erstellung erfolgt durch das Zusammenführen von Daten, sowie deren anschließende Analyse und zweckbezogenen Auswertung.
  2. Der englischsprachige Begriff Racial Profiling wird seit den 1990er-Jahren als politisches Schlagwort verwendet, von einem amerikanischen Bundesrichter wurde er zum ersten Mal 1998 gebraucht. Racial Profiling wird dem institutionellen Rassismus[wp] zugeordnet.
  3. Dortmunder Polizisten: Durften keine Migranten kontrollieren, Junge Freiheit am 22. Mai 2023
  4. Hadmut Danisch: Racial Profiling, Ansichten eines Informatikers am 2. Juni 2023
  5. Hadmut Danisch: Die Grüne Jugend will Sozialarbeiter*innen statt Polizei, Ansichten eines Informatikers am 15. August 2020