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Inge Wettig-Danielmeier
| Inge Wettig-Danielmeier | |
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| Gelebt | 1. Oktober 1936–2. Mai 2026 |
| Parteibuch | Sozialdemokratische Partei Deutschlands |
| Ehegatte | Klaus Wettig |
| AbgeordnetenWatch | Inge Wettig-Danielmeier |
Inge Wettig-Danielmeier (1936-2026; geb. Danielmeier) war eine deutsche Politikerin. Sie war von 1990 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Politisches
Sie war von 1959 bis zu ihrem Tod Mitglied der SPD. Wettig-Danielmeier amtierte von 1981 bis 1992 als Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und von 1982 bis 1992 auch als Vorsitzende der Kommission für Bildungspolitik beim SPD-Parteivorstand. In ihre Amtszeit als ASF-Vorsitzende fiel die Einführung der Frauenquote (40%, bei nur 30% weiblichen Mitgliedern) in der SPD. Ebenfalls in dieser Zeit (1989) wurde im Programm des Berliner SPD-Landesverbandes das im von Erhard Eppler getätigtem Ausspruch "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" plakativ zum Ausdruck gebrachte männerfeindliche Postulat festgelegt.
Sie hatte von 1991 bis 2007 das Amt der Bundesschatzmeisterin der SPD (Spitzname: "Dagoberta") und verblieb in demselben während den Amtszeiten von sechs Parteivorsitzenden. Sie fungierte als Gesellschafterin (Generaltreuhänderin für die SPD) in der Deutschen Druck und Verlagsgesellschaft mbH und war auch Mitglied im Treuhand-Aufsichtsrat.
2007 wurden Vorwürfe öffentlich bekannt, dass einige SPD-nahe Verlage Verluste in Höhe von Millionen Euro gemacht hatten - und Geschäftsführer von zwei dieser Verlage war ihr Ehemann.[1]
Positionen
1993 äußerte sie den Vorschlag, in Deutschland die Wahlpflicht einzuführen, worauf der damalige CDU-Generalsekretär Hintze mit der Titulierung ihrer Person mit dem Spottnamen "Rettich-Wahnsinnsmeier" entgegnete.[2]
Persönliches
Sie war mit dem Politiker und Autor Klaus Wettig verheiratet und hatte drei Töchter.
Veröffentlichungen
- Greift die Quote?, Köln 1997
Einzelnachweise
- ↑ Verlage: Dagoberta sieht rot, Der Spiegel am 16. April 2007
- ↑ Abgeordnete: Wenn die Schlagzeile lockt, Focus am 17. Januar 1994
Querverweise
Netzverweise
- Wikipedia führt einen Artikel über Inge Wettig-Danielmeier
- Biographie beim Deutschen Bundestag
