Information icon.svg WikiMANNia hat in 237 Tagen seinen 18. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Inge Wettig-Danielmeier

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Personen-Portal » Inge Wettig-Danielmeier

Inge Wettig-Danielmeier
Inge Wettig-Danielmeier.jpg
Gelebt 1. Oktober 1936–2. Mai 2026
Parteibuch Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ehegatte Klaus Wettig
AbgeordnetenWatch Inge Wettig-Danielmeier

Inge Wettig-Danielmeier (1936-2026; geb. Danielmeier) war eine deutsche Politikerin. Sie war von 1990 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Politisches

Sie war von 1959 bis zu ihrem Tod Mitglied der SPD. Wettig-Danielmeier amtierte von 1981 bis 1992 als Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und von 1982 bis 1992 auch als Vorsitzende der Kommission für Bildungspolitik beim SPD-Parteivorstand. In ihre Amtszeit als ASF-Vorsitzende fiel die Einführung der Frauenquote (40%, bei nur 30% weiblichen Mitgliedern) in der SPD. Ebenfalls in dieser Zeit (1989) wurde im Programm des Berliner SPD-Landesverbandes das im von Erhard Eppler getätigtem Ausspruch "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" plakativ zum Ausdruck gebrachte männerfeindliche Postulat festgelegt.

Sie hatte von 1991 bis 2007 das Amt der Bundes­schatz­meisterin der SPD (Spitzname: "Dagoberta") und verblieb in demselben während den Amtszeiten von sechs Partei­vorsitzenden. Sie fungierte als Gesellschafterin (General­treuhänderin für die SPD) in der Deutschen Druck und Verlags­gesellschaft mbH und war auch Mitglied im Treuhand-Aufsichtsrat.

2007 wurden Vorwürfe öffentlich bekannt, dass einige SPD-nahe Verlage Verluste in Höhe von Millionen Euro gemacht hatten - und Geschäfts­führer von zwei dieser Verlage war ihr Ehemann.[1]

Positionen

1993 äußerte sie den Vorschlag, in Deutschland die Wahlpflicht einzuführen, worauf der damalige CDU-General­sekretär Hintze mit der Titulierung ihrer Person mit dem Spottnamen "Rettich-Wahnsinns­meier" entgegnete.[2]

Persönliches

Sie war mit dem Politiker und Autor Klaus Wettig verheiratet und hatte drei Töchter.

Veröffentlichungen

  • Greift die Quote?, Köln 1997

Einzelnachweise

Querverweise

Netzverweise