Information icon.svg WikiMANNia hat in 334 Tagen seinen 18. Geburtstag.. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Harald Martenstein

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Personen-Portal » Harald Martenstein

Harald Martenstein
Harald Martenstein.jpg
Geboren 9. September 1953
Beruf Autor, Journalist
Ehegatte Petra Martenstein

Harald Martenstein (* 1953) ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Kolumnist.

Seit Herbst 2007 hat Harald Martenstein auf radioeins eine eigene Radiokolumne. Der NDR schloss sich 2013 an. Er schrieb bis Februar 2022 für jede Sonntagsausgabe des Tagesspiegels eine Kolumne, was er nach einer Kontroverse mit der Chefredaktion beendete. Er hatte in seiner Kolumne vom 6. Februar geschrieben, das Tragen von Judensternen auf Corona-Demonstrationen[wp] sei "sicher nicht antisemitisch", da sich die Demonstranten mit den Juden als Opfer identifizierten, auch wenn es anmaßend, verharmlosend und für Überlebende schwer auszuhalten sei. Davon hatte sich die Tagesspiegel-Chefredaktion distanziert und den Online-Beitrag depubliziert[wp].[1] Martenstein begründete das Ende seiner Tagesspiegel-Kolumne mit der Löschung, die nicht mit ihm abgesprochen worden sei. Er werde jedoch weiter für die ebenfalls zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe gehörende Zeit schreiben.[2]

Privates

Martenstein lebt in Gerswalde (Uckermark) und in Berlin. Er ist in zweiter Ehe mit der Kulturmanagerin Petra Martenstein verheiratet. Gemeinsam haben sie einen Sohn. Martenstein hat außerdem einen erwachsenen Sohn aus erster Ehe.

Über Martenstein

Zitat: «Der Kolumnist Harald Martenstein berichtet[ext], wie er im Gespräch mit der Gender­forscherin Hannelore Faulstich-Wieland[wp] ein paar wissenschaftliche Studien ins Feld führt, um zu belegen, dass es durchaus biologische Unterschiede gebe. Worauf die gute Frau entgegnet: "Naturwissenschaft ist nur eine Konstruktion." Das klingt tatsächlich nach dem Argument der Kreationisten, die die Evolutions­theorie nur für "eine Theorie" halten. [...] Martenstein kommt zum Ergebnis: "Das Feindbild der meisten Gender-Forscherinnen sind die Natur­wissen­schaften. Gender-Forschung ist wirklich eine Anti­wissenschaft. Sie beruht auf einem unbeweisbaren Glauben, der nicht in Zweifel gezogen werden darf." [...][3]» - Till Nikolaus von Heiseler
Zitat: «Der Kampf gegen den "Genderwahn" ist ein zentrales, oft unterschätztes Thema in Rechtsextremismus[ext] und Rechtspopulismus. [...] Meist wollen Antifeministen den umgekehrten Eindruck erwecken: Sie geben vor, eine seriöse Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft zu sein.

Dieses Mimikry[wp]-Spiel beginnt schon bei der Sprache. [...] Die Namen der Zusammen­schlüsse sollen harmlos klingen, am besten progressiv und aufklärerisch. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um Frauenhasser und Anti-Gender-Aktivisten. [...] Auf ihren Webseiten und vor allem in den Kommentar­spalten aber wird deutlich, in welch trüber Brühe die Mitglieder und Anhänger dieser Vereinigungen schwimmen. [...]

Franz, Aigner[wp] und Martenstein sind selbstverständlich keine Nazis, sondern politisch eher liberal eingestellt, aber sie spielen sich gern als Verteidiger der vermeintlich bedrängten Männer auf. Der Blogger Arne Hoffmann, der den Internet­auftritt Genderama betreibt, verortet sich gar auf dem "linken Flügel". Er hat einst für rechts­populistische Medien wie die Junge Freiheit geschrieben, heute distanziert er sich, vor allem von pöbelnden Männerrechtlern im Netz. Auch das gehört zur Mimikry-Strategie. Denn Hoffmann ist nicht links, sondern bestenfalls libertär - und in Geschlechter­fragen bestimmt nicht progressiv - Thomas Gesterkamp[4]

Zitat: «[...] eine Floskel [...], die Linke, Feministen, Genderisten und Schwulen­lobbyisten (!!!) gerne verwenden [..., ist ...] die Begriffshülse "angry white men", die vom (angeblichen) Fortschritt (angeblich) abgehängten weißen Männer. Zitat: "Eines ist klar - Harald Martenstein schart viele Leser um sich, die überfordert sind von den gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre. Jene weißen Männer, die früher das uneingeschränkte Sagen hatten und jetzt zusehends unterdrückt werden von Frauen, Schwulen und irgendwelchen Ausländern." Mit anderen Worten sind das alle, die nicht Links sind.» - Adorján F. Kovács[5]
Zitat: «Die [von der] Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichte [...] Broschüre erregt derzeit viel Medien­auf­merksamkeit, weil sie Gendertheorie-Kritiker wie Volker Zastrow, Harald Martenstein, Gerhard Amendt oder Michael Klein in einem Atemzug mit der NPD[wp] nennt und "argumentative Schnitt­stellen" damit behauptet. Ein Tiefschlag weit jenseits der seriösen Aus­einander­setzung, mit dem sich sogar Ostermärsche[wp] diskreditieren ließen und angesichts dessen man sich fragen muss, was die vier HBS-Autoren dazu treibt, ihn einzusetzen.» - Peter Mühlbauer[6]
Eine selbstentlarvende Bemerkung.

Harald Martenstein hatte seit Jahren (wohl Jahrzehnten) eine Kolumne beim Tagesspiegel. Was so ziemlich das einzige, was der Tagesspiegel noch mit konstanter Qualität bringen konnte, denn dass der Tagesspiegel zum linken Schundblatt verkommen ist, habe ich schon öfters angesprochen.

Martenstein nun hatte kürzliche eine Kolumne, die angeeckt ist. Macht wer wohl öfter, aber diesmal mehr als sonst. Gelesen habe ich sie nicht, denn sie ist gelöscht. Es ging wohl darum, dass er die Auffassung geäußert hatte, dass der Umstand, dass die Impfgegner mit einem Judenstern-ähnlichen Symbol an der Kleidung rumlaufen, nicht auf Antisemitismus schließen lasse.

Da hat er logisch betrachtet recht, denn es mag zwar geschmacklos, unproportional, dumm sein, aber rein logisch-nüchtern betrachtet ist es eine (misslungene, aber versuchte) Identifikation mit den Juden, und eine Gegnerschaft gegenüber Nazi­methoden. Eigentlich wie die Denkweise der Antifa. Ein Antisemit würde sich ja nicht selbst in deren Lage versetzen.

Also ist der ganze Vorwurf, dass die Leute Antisemiten wären, weil sie wie Juden rumlaufen, unlogisch und widersinnig, aber man hat ja noch nie gefragt, ob Nazi- und Antisemitismus­vorwürfe irgendwie Sinn ergeben oder logisch sind, weil das Erheben des Vorwurfs bei Linken schon als Beweis für seine Richtigkeit gilt, wie bei Vergewaltigung und sexueller Belästigung.

Anscheinend wohl war Martenstein der Einzige beim Tagesspiegel, der über ausreichend Hirn verfügte, darüber mal nachzudenken.

Passte aber wohl der Redaktion nicht, weshalb man seinen Kolumne - also nicht die ganze, nur diesen einen Artikel - gelöscht hat.

Weil man das aber anscheinend ohne Rücksprache mit ihm und über seinen Kopf hinweg getan hat (was zweifellos miserabler Stil ist, so geht man mit Mitarbeitern dann auch nicht um, und ob es vertragsgemäß war, wäre eine andere Frage), hat Martenstein anscheinend gesagt, dass man sowas einmal, aber kein zweites Mal mit ihm macht, die Konsequenzen gezogen und gekündigt.

Was mir jetzt nicht unbekannt oder fremd vorkommt, eine Menge alter weißer Männer haben gerade die Schnauze ziemlich voll von der völlig zerlinksten Gesellschaft, der es nicht nur an Geist, sondern auch an einem Minimum an Umgangsformen fehlt.

Dazu nun habe ich gerade folgenden Tweet gefunden:

Zitat: «Nachdem der @Tagesspiegel eine #Martenstein-Kolumne gelöscht hat, kündigt dieser nun mit u.a. der Begründung: "Wie immer habe ich geschrieben, was ich denke." Tja, Harald, wie soll man Dir das erklären? Das war schon immer das Problem bei Dir.» - Lorenz Meyer[7]

Martenstein hatte wohl seinen Text mit der Aussage verteidigt, dass er geschrieben habe, was er denkt.

Und der hier nun macht ihm genau das zum Vorwurf.

Heißt: Der politisch korrekte, akzeptierte Journalist darf heute nicht mehr schreiben, was er denkt. Er muss etwas anderes schreiben.

Ist das nicht die Definition einer Lügenpresse (wenngleich auch einer vielleicht unfreiwilligen)?

Ist das nicht das Merkmal einer Diktatur mit gleichgerichteter Propaganda­presse?

Ich habe das schon miterlebt, wie man auf einer Journalisten­konferenz zwei Tage lang auf einen eingedroschen hatte, weil er über Feminismus geschrieben hatte, was er dachte, nicht, was er sollte.

Ist so eine Aussage nicht die Bankrott-Erklärung des Journalismus?

Hadmut Danisch[8]

Zitate

Nachdem der Journalist Harald Martenstein wegen eines vom erlaubten Meinungskorridor abweichenden Artikel beim Berliner "Tagesspiegel" gehen musste, schreibt er jetzt unter anderem für "Die Welt". In seinem ersten Beitrag dort, "Es wächst eine totalitäre Ideologie heran", (Bezahlschranke) schildert er die Vorgänge beim Tagesspiegel und stellt fest:
Zitat: «Ich bin nicht wichtig. Der "Tagesspiegel" ist nicht wichtig. Wozu also diese Geschichte? Sie handelt von etwas Wichtigem, der Meinungsfreiheit. Manche denken bei Storys wie dieser vielleicht "DDR 2.0", Parallelen sind unübersehbar. Aber das trifft es nicht. Nach Nationalismus und Kommunismus wächst eine neue totalitäre Ideologie heran, ich nenne sie "identitär", andere "woke". Vom Nationalismus hat sie das Stammesdenken, wir sind besonders wertvoll. Vom Marxismus hat sie die irre Idee geborgt, sie sei keine Meinung, sondern eine Wissenschaft. Sie hat edle Ziele, den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierungen zum Beispiel. Aber sie will die ganze Macht, sie ist unduldsam, sie kann skrupellos sein und brutal, um Andersdenkende auszuschalten. In den Medien wird sie immer mächtiger. Wer seine Meinung schlicht "die Wahrheit" nennt, kann von der Meinungsfreiheit anderer natürlich nichts halten. Meinungsfreiheit ist nicht der historische Normalfall, sie ist eine kostbare Ausnahme. Man muss Tag für Tag um sie kämpfen, sonst ist sie schnell weg, und das ist nicht gut für die Gesundheit.»[9]
Genderama[10]
Zitat: «Deutlicher kann eine politische Elite der Bevölkerung ihre Verachtung nicht zeigen.»[11]
Zitat: «Wenn Männer kungeln, heißt das "männerbündisch", wenn Frauen kungeln, heißt das "Frauennetzwerk".»[12]
Zitat: «Die Tatsache, dass viel mehr Männer im Gefängnis sitzen als Frauen, beweist, wie männerfeindlich unsere Justiz ist.»[13]
Zitat: «Wegen eines kritischen "Zeit"-Artikels über die Gender­forschung wurde ich von der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung als NPD-nah eingestuft. Und diese Grünen hatte ich, verdammt noch mal, davor rund zehn Mal gewählt.»[14]
Zitat: «Es gibt neue Religionen. Zwischen Männern und Frauen existieren, auch im Verhalten und im Alltag, eine ganze Reihe Unterschiede, die biologisch bedingt sind und nichts mit Gesellschaft zu tun haben, sie können auch nicht wegerzogen werden. Diejenige Strömung der Gender Studies, die diese offensichtliche Tatsache leugnet, hat etwa so viel mit Wissenschaft zu tun wie der Voodoo-Kult[wp] auf Haiti. Gender-Professorinnen sollten folglich nicht aus dem Wissenschafts­etat finanziert werden, sondern aus der Kirchensteuer[15]
Zitat: «Das Feindbild der meisten Gender­forscherinnen sind die Naturwissenschaften. Da ähneln sie den Kreationisten[wp], die Darwin für einen Agenten des Satans und die Bibel für ein historisches Nach­schlage­werk halten. "Natur­wissen­schaften reproduzieren herrschende Normen." - "Natur­wissen­schaften konstruieren Wissen, das den gesellschaftlichen Systemen zuarbeitet." - "Der Objektivitäts­anspruch der Wissenschaft ist ein verdeckter männlicher Habitus." - "Natur­wissen­schaft und Medizin haben eine ähnliche Funktion, wie die Theologie sie einst hatte". Von solchen Sätzen wimmelt es in den Einführungen zu Gender Studies[16]
Zitat: «Ich halte das Wort Gutmensch nicht für ein Unwort.»[17]
Zitat: «Gutmensch ist mal Unwort des Jahres gewesen. Ich halte das nicht für ein Unwort, weil es einen Typus Mensch beschreibt, den es gibt. Ein Gutmensch ist etwas Ähnliches wie das, was man früher einen Spießer genannt hat. Ein Typus, der glaubt, er weiß, wie es richtig ist. Er zweifelt nie. Und alle anderen haben sich gefälligst nach ihm zu richten. Der Gutmensch hat ein permanentes Gefühl der eigenen moralischen Überlegenheit. Hoffärtig nannte man das in der Sprache der Bibel. Oder Philister.»[14]
Zitat: «Immer wenn ich Nazivergleiche lese, denke ich: Da sind jemandem die Argumente ausgegangen. [...]

Israelis beschimpfen sich offenbar bei der kleinsten Unstimmigkeit gegenseitig als Nazis. Kürzlich musste sich der liberale Rabbiner Dov Lipman öffentlich als Nazi beschimpfen lassen, weil er gegen das Verbot von Mini­röcken eintritt. Wenn jeder, der "Nazi" genannt wird, tatsächlich einer wäre, müsste Israel die Nazi-Nation Nummer eins sein. Für mich stellt sich die Frage, wie man eigentlich einen echten Nazi nennen soll, wenn man mal einem begegnet, wo schon jeder lästige Nachbar einer ist.»[18]

Zitat: «Wer tatsächlich glaubt, die Kunst des Niederwalzens sei nur den Männern gegeben, möge sich einfach ein paar alte Talkshows mit meiner verehrten Freundin Alice Schwarzer, mit Désirée Nick[wp] oder mit der schwäbischen Schwertgosch Herta Däubler-Gmelin[wp] anschauen. Es gehört für mich zu den Rätseln der feministischen Theorie, wieso die Geschlechts­unterschiede einerseits gesellschaftlich bedingt sein sollen, andererseits aber Frauen, wenn sie in der gleichen gesellschaftlichen Position sind wie Männer, als Chefin, sich angeblich anders verhalten, weiblich, was dann ja nur biologisch bedingt sein kann. In puncto Logik ist der Feminismus manchmal auf etwa dem gleichen Level wie der Islamismus[19]
Zitat: «Die Genderfrauen sagen, dass es "Männer" und "Frauen" in Wirklichkeit gar nicht gebe, dies seien nur gesellschaftliche Konstrukte. Tatsächlich sind die Grenzen zwischen den Geschlechtern fließend, es gibt organisch, sozial und psychisch die verschiedensten Zwischen­formen. Das ist bei Cola und Limo auch genauso. Du kannst Cola und Limo in jedem gewünschten Verhältnis zu Spezi mischen. Wenn nun einer käme und behauptete, aus der Existenz von Spezi gehe hervor, dass Cola und Limo ein gesellschaftliches Konstrukt seien und gar nicht existierten, dann würde jeder sofort merken, dass diese Person ein Rad abhat.» - Im Zeit-Magazin
Zitat: «"Alter weißer Mann" wird von Feministinnen als politisches Schlagwort gegen ihre Gegner verwendet.»[20]

Artikel

Interview

Rede

  • "Prozess gegen Deutschland": Wir reden hier über das Ende der Demokratie, Die Welt am 15. Februar 2026[21]
    Anreißer: Muss die AfD verboten werden? Diese Frage stellte ein "Prozess gegen Deutschland" am Hamburger Thalia-Theater. Unser Kolumnist Harald Martenstein wurde als Zeuge geladen. Hier dokumentieren wir seine Rede.
    • X: @ben_brechtken - 14. Februar 2026 - 12:05 Uhr (Video 16:18 Min.)
      Harald Martenstein beim "Prozess gegen Deutschland" zum AfD-Parteiverbot. Ich würde gerne etwas hervorhebend zitieren, aber jeder einzelne Satz ist zitierwürdig. Ein Brett von einer Rede. Unbedingt ansehen.
    • X: @BeaBovary - 14. Februar 2026 - 15:09 Uhr (Video 16:38 Min.)
      "Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen." Gut, dass Deutschland einen Harald Martenstein hat.
    • AfD-Verbot, Empfohlen, Meinungsfreiheit, Neu, Politik, Top-Thema, reitschuster.de am 16. Februar 2026 (Transkript der Rede)
      Anreißer: Ein Tribunal im Theater - und ein Tabubruch Martenstein zerlegt ein AfD-Verbot - live
    • Youtube-link-icon.svg Harald Martenstein - Prozess gegen Deutschland - Gabriel Belmont (14. Februar 2026) (Länge: 16:20 Min.)
    • Martenstein: "Ein AfD-Verbot ist das Ende der Demokratie - nicht ihr Schutz", RT Deutsch auf Odysee am 16. Februar 2026, 7:12 Min.
      Unter dem Titel "Prozess gegen Deutschland" hat der Schweizer Regisseur Milo Rau[wp] am Hamburger Thalia-Theater ein gewagtes Experiment inszeniert.
      Echte Juristen, Politiker und Experten verhandelten darin öffentlich über die brisante Frage eines AfD-Verbots. Dabei trat als "Sachverständiger" der Kolumnist Harald Martenstein auf - früher bei Zeit und Tagesspiegel, heute bei Welt und Bild.
      Seine Rede sorgte im Saal für eine spürbar geladene Stimmung unter den Anwesenden. Darin verteidigte er den demokratischen Pluralismus und kritisierte den "Kampf gegen Rechts" als einen Kampf gegen eine legitime demokratische Säule.
      Er erinnerte daran, dass Positionen wie Patriotismus, Skepsis gegenüber der EU oder eine restriktive Migrationspolitik in anderen westlichen Demokratien wie Dänemark oder Australien völlig normal sind.
      Wer alles "Rechte" zum "Nazitum" erklärt, begeht laut Martenstein einen "historischen Analphabetismus".

Einzelnachweise

  1. Umstrittener Artikel über Coronaprotest - Kolumnist Harald Martenstein verlässt den "Tagesspiegel", Der Spiegel am 19. Februar 2022
  2. Harald Martenstein verlässt "Tagesspiegel", Süddeutsche Zeitung am 21. Februar 2022
  3. Till Nikolaus von Heiseler: Gender und Sex - Was haben Judith Butler & Vladimir Putin gemeinsam?, Heise/Telepolis am 7. September 2015
  4. Thomas Gesterkamp: Debatte Strategien der "Männerrechtler": Getarnte Antifeministen, taz am 30. Oktober 2017
    Anreißer: Rechte "Männerrechtler" versuchen, in progressiven Milieus Fuß zu fassen. Dazu ist ihnen fast jede Form der Mimikry recht.
  5. Adorján F. Kovács: Die zornigen weißen Männer: eine linke Begriffshülse, Die Freie Welt am 26. September 2014; Adorján F. Kovács bezieht sich auf: Die Wahrheit: Das Kalifat des Zottels, taz am 25. September 2014
    Anreißer: Der Berliner Kolumnist Harald Martenstein und seine geköpften Kommentare zu den komplizierten Krisen dieser Welt.
  6. Peter Mühlbauer: Sozialwissenschaftliche Selbsttäuschung, Heise/Telepolis am 16. Juli 2013
    Anreißer: Die Heinrich-Böll-Stiftung bringt Gendertheorie-Skeptiker wie Harald Martenstein mit der NPD in Verbindung
  7. Twitter: @shengfui - 19. Feb. 2022 - 20:55 Uhr
  8. Hadmut Danisch: Lügenpresse, Ansichten eines Informatikers am 20. Februar 2022
  9. Es wächst eine totalitäre Ideologie heran, Die Welt am 28. Februar 2022
  10. Genderama: Wegen Putin: Kehrt die Wehrpflicht zurück? - News vom 28. Februar 2022
  11. Harald Martenstein: Deutlicher kann eine politische Elite der Bevölkerung ihre Verachtung nicht zeigen, Die Welt am 14. Januar 2024
    Deutschlands Deindustrialisierung ist im Gange, und das hat nichts mit weltweiten Trends zu tun. Die Regierung hält die Bürger für unbegrenzt tributpflichtig, wenn es um den Umbau der Gesellschaft geht. Und die erstarkende AfD will man per Parteiverbot stoppen - eine der dümmsten Ideen überhaupt.
  12. Harald Martenstein: Martenstein: "Politikerinnen als Wunderwesen - da packt mich die Wut", Die Zeit am 18. Dezember 2012
  13. Martenstein: "Die Männer sind alle Verbrecher", Die Zeit am 13. August 2011 (Harald Martenstein über seine Rolle als Anwalt des eigenen Geschlechts)
  14. 14,0 14,1 Harald Martenstein im Interview über Political Correctness, Mainzer Fastnacht und Feminismus, Allgemeine Zeitung am 30. Juni 2017
  15. Harald Martenstein: Martenstein: "Gender-Politik und Voodoo laufen auf das Gleiche hinaus", Die Zeit am 19. April 2010;
    Alexander Ulfig: Was ist das größte Tabu in der Bundesrepublik?, Die Freie Welt am 4. November 2011
  16. Harald Martenstein: Genderforschung: Schlecht, schlechter, Geschlecht, Die Zeit am 8. Juni 2013
  17. Harald Martenstein: Über die Sehnsucht nach moralischer Überlegenheit, Die Zeit am 6. April 2015
  18. Harald Martenstein: Über Nazivergleiche, Die Zeit am 20. März 2014
    Unser Kolumnist folgt der Fährte der Nazi-Vergleiche in deutschen Medien und erkennt: Das Wort "Nazi" zu verbieten, würde das Niveau der Feuilletons sofort steigern.
  19. Harald Martenstein: Martenstein: "Die Kunst des Niederwalzens ist nicht nur Männern gegeben" (Über eine Kolumnistin und ihre feministischen Thesen), Die Zeit am 3. Mai 2012
  20. Über zornige alte Männer und den Umgang mit Kritik., Die Zeit 41/2014 vom 21. Oktober 2014
    "Sie schimpfen über "alte weiße Männer", die sich feminismus­kritisch äußern. Diese schlössen sich "wütend" in "Horden" zusammen, was mich ein wenig an Affen erinnert, und schürten Ressentiments. Erlauben Sie dem alten weißen Mann eine Frage..."
  21. Hadmut Danisch: Martenstein for President, Ansichten eines Informatikers am 15. Februar 2026

Netzverweise