{{Zitat|Sind Feminismus und [[Grüne|Grünsein]] heilbar? Gehören beide in den Bereich der [[Angst]]&shy;störungen durch {{W|GABA-Rezeptor|GABA}}-Überschuss? Vielleicht durch eine einfache Tablette jeden Morgen zu beheben?|&nbsp;- [[Hadmut Danisch]]<ref>[[Hadmut Danisch]]: [https://www.danisch.de/blog/2024/03/27/gaba-gabe-durch-pregabalin/ GABA-Gabe durch Pregabalin], Ansichten eines Informatikers am 27. März 2024</ref>}}
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Der Begriff '''Feminismus''' (abgeleitet aus dem frz. ''féminisme'', vom lat. Wortstamm ''femina'' = [[Weib]]) ist eine Sammel&shy;bezeichnung für heterogene Konzepte, die Sonder&shy;rechte und Besserstellung von Frauen thematisieren. Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegen&shy;läufige Strömungen zusammen&shy;gefasst:

# Feminismus ist ein skrupelloses Netzwerk aus {{W|Narzissmus|narzisstischen}} Frauen und [[Männliche Unterwerfung|unter&shy;würfigen Männern]]. Es ist das Vehikel für typisch schlechte weibliche Eigenschaften wie Ausflüchte, Ausreden, [[Falschbeschuldigung]], Lügen, Verzerrung, Ablenkung, Schuld&shy;abweisung oder Besser&shy;wisserei, mit dem Ziel [[Männlichkeit]] abzuwerten und die Ver&shy;antwortungs&shy;losigkeit von Frauen mit der [[Privileg]]ierung von Frauen zu rechtfertigen und durch&shy;zusetzen. '''Feminismus ist die Heilig&shy;sprechung des weiblichen Egoismus!'''
# Feminismus ist eine politische und soziale Bewegung, die ausgehend von Bedürfnissen und Interessen der Frauen, Gesellschaften grundlegend zu deren Gunsten verändern will. Wichtigster Vorwand für diese Veränderungen bietet ihnen die [[Aufklärung]] mit ihrer Forderung nach [[Gleichheit]] aller Menschen. Von diesem Grundsatz ausgehend, betreibt Feminismus die Änderung einer Vielzahl, bis dahin allgemein akzeptierter Normen des gesellschaftlichen und privaten Zusammen&shy;lebens, des allgemeinen Denkens und der jeweiligen Kultur. Als wichtigstes Mittel zum Herbeiführen dieser Veränderungen dient die [[Diskreditierung]] des [[Patriarchat]]s als Epochen übergreifende Gesellschafts&shy;struktur, die ausschließlich ausbeuterisch, zerstörerisch, verbrecherisch wirke. Diese Sichtweise wird besonders von [[Marxismus|marxistischen]] Kreisen favorisiert.
# Feminismus ist das Vorhandensein oder die Ausbildung weiblicher Geschlechts&shy;merkmale bei männlichen Wesen in der Tier- und Menschen&shy;welt. (med.-biolog.)
# Feminismus ist eine [[Ideologie]]<ref>[[Alexander Ulfig]]: {{Webarchiv|www.cuncti.net/streitbar/212-feminismus-als-ideologie|Feminismus als Ideologie|20140916100455|2014-09-16}}, ''[[Cuncti]]'' - Streitbar am 8. Juli 2012</ref>, die der [[Frauenbevorzugung]], Ausbeutung der Männer und [[Familienzerstörung]] dient. Zur Erreichung der Ziele wird eine ausgeprägte Klage- und [[Opferkultur]] gepflegt. Feminismus ist oft von [[Sexismus]] und [[Misandrie]] begleitet. Das Patriarchat legitimiert als allumfassende [[Verschwörungstheorie]] den [[Hass]] der [[Feministin]]nen auf alles [[Männlichkeit|Männliche]].

[[Datei:Suffragists on the War Path.jpg|gerahmt|Frauenrechtlerinnen auf dem Kriegspfad:<br />Trampelt auf ihm rum, es ist nichts weiter als ein Mann!]]
[[Datei:Communism - Nazism - Feminism.svg‎|lang=de|miniatur|[[Totalitarismus]] in seinen Spielarten:<br />
1. [[Kommunismus]]: Die ''[[Kapitalismus|Kapitalisten]]'' sind schuld<br />
2. [[Nationalsozialismus]]: Die ''[[Judentum|Juden]]'' sind schuld<br />
3. Feminismus: Die ''[[Mann|Männer]]'' sind schuld]]
== Definition ==
=== Dogmatik ===
Zur Dogmatik des Feminismus gehört die [[Immunisierungsstrategie|Immunisierung]] gegen Kritik.<ref>Diskussionen mit [[Feministin]]nen sind nicht möglich, weil jedwede Kritik am Feminismus als "nicht legitim" abgelehnt wird. [[Hadmut Danisch]] berichtet von einer feministischen Podiumsdiskussion: ''Irgendwann kam ich dann dran und habe ganz lieb und brav die "Verständnisfrage" gestellt. Sie hätten bisher [[Antifeminismus]] nur in Kategorien von [[Hass]] und Polemik beschrieben, und ob es nur solchen gäbe, oder ob es auch andere Gegenpositionen, etwa sachliche, oder gar berechtige Einwände gäbe, und sie die nur nicht erwähnten. Es kam die schnippisch-spitze Gegenfrage aus dem Publikum "Welche denn?" Na, sage ich, das wolle ich ja vom Podium wissen, ob es solche gäbe. Vom Podium herab wurde kategorisch erklärt, '''sachliche Feminismuskritik gäbe es gar nicht''', was mit Gejohle, Beifall aus dem Publikum quitiert wurde. - - - Die glauben wirklich und allen Ernstes, Feminismus sei unkritisierbar, es gäbe keine berechtigte Kritik daran. Die sagen das nicht nur zum Spaß, die glauben das wirklich. Kritik an Feminismus ist nicht möglich. Ein völlig totalitäres Weltbild. - - - Ich frage also nach, nunmehr nicht mehr so lieb: "Sie halten sich also für unfehlbar? Es gibt keine Kritik?" - - - [[Ilse Lenz]] übernahm und versuchte zu retten. Meine Frage sei befremdlich. '''Aber natürlich gebe es sachliche und konstruktive Kritik: Nämlich "innerfeministische" Kritik. Nur die.''' - - - Sie begründet dies damit, dass aus weltanschaulicher Richtung keine sachliche Kritik möglich sei. [...] Und dann hob sie auf Antidiskriminierungsrecht und auf Recht der [[Meinungsfreiheit]] ab, das rechtsdogmatisch die Rechte der anderen Person wahren müsse, und wo es auf die Position des Sprechenden und die Art und Weise ankäme. Heißt effektiv: Es gibt deshalb keine Kritik am Feminismus (mehr), weil man sie jetzt einfach verbiete (irgendwann wurde an dem Abend auch erwähnt, dass das gesetzlich durchgedrückt werden würde). Die machen sich einfach durch Verbote, wie sie die Welt haben wollen.'' - Zitiert aus [[Hadmut Danisch]]: [http://www.danisch.de/blog/2014/12/04/veranstaltungsbericht-was-tun-gegen-antifeminismus/ Veranstaltungsbericht: Was tun gegen Antifeminismus?], Ansichten eines Informatikers am 4. Dezember 2014</ref>
Zu den Schwierigkeiten bei der [[Feminismuskritik]] gehört, dass bei der inhaltlichen Aus&shy;einander&shy;setzung auf die Vielschichtigkeit der verschiedenen [[#Strömungen im Feminismus|feministischen Strömungen]] verwiesen wird, die sich einander in ihren Argumentations&shy;strängen widersprächen. So kann jedwede Kritik als eine unzulässige [[Verallgemeinerung]] abgelehnt werden.<ref>"Die hier verwendete antifeministische Ideologie beruht nicht auf einer inhaltlichen Aus&shy;einander&shy;setzung mit dem Feminismus. Diese würde eine gewisse Kenntnis der feministischen Ideen und der verschiedenen, sich teilweise wider&shy;sprechenden Argumentations&shy;stränge im Feminismus vor&shy;aus&shy;setzen. Auf dieser Basis könnte dann gezielte Kritik geübt werden. In der antifeministischen Männer&shy;rechts&shy;bewegung fehlt jedoch eine sachliche und auch nur minimal kenntnis&shy;reiche Auseinandersetzung mit dem Feminismus und seiner historischen Entwicklung. Letztendlich basiert der Antifeminismus auf einer polarisierenden Verall&shy;gemeinerung, die den Feminismus im Ganzen als männer&shy;hassend, allmächtig und nur auf weibliche Vorteile bedacht darstellt.", zitiert aus [[Hinrich Rosenbrock]]: [[Die antifeministische Männerrechtsbewegung - Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung]], ISBN 3-86928-073-5, Januar 2012, Seite 154</ref>

Der Trick der Immunisierung beruht darauf, glauben zu machen, bei den verschiedenen Strömungen im Feminismus handele es sich um unabhängige Argumentations&shy;strukturen und nicht nur um verschiedene Seiten ein und derselben Medaille. Zum Kanon der feministische Dogmatik gehören folgende Sätze, die ähnlich Glaubensdogmen, de facto nicht hinterfragbar sind.

{{Feministischer Dekalog}}

Der Feminismus fordert mindestens die Herrschaft des [[Weib]]es über die menschliche Reproduktion:
# Alleinige Entscheidungsgewalt über die Zeugung ([[Vergewaltigungsvorwurf]]);
# alleiniges Recht auf die Tötung Ungeborener ([[Abtreibung]]);
# alleiniges [[Sorgerecht]] über die Geborenen ([[Alleinerziehende]]). (Damit verbunden ein gesicherter Unterhalt und die Entbindung von der Pflicht auf Erwerbsarbeit: [[Unterhaltsmaximierungsprinzip]])

In der Folge gilt heute bereits:
* Kein Mann kann sicher sein, nicht als Vergewaltiger angeklagt und verurteilt zu werden.
* Kein Mann kann dem Willen einer Frau, das von ihm gezeugte Kind vorgeburtlich zu töten, rechtswirksam widersprechen.
* Kein Mann kann heute verhindern, dass die Frau sein geborenes [[Kindesentziehung|Kind ihm entzieht]] und ihn obendrein unterhaltspflichtig macht.

=== Systematik ===
Die nachstehende Übersicht zeigt, dass es nur einen Feminismus gibt. Es ist der [[Staatsfeminismus]], wobei die oft zitierten ''Strömungen im Feminismus'' nur das folkloristische Beiwerk sind.
{{Systematik des Feminismus}}{{Absatz}}
{{Hauptartikel|Systematik des Feminismus}}

=== Politik ===
[[Datei:Venus Symbol with Workers fist.svg|miniatur|Feldzeichen des Feminismus: Venussymbol mit Arbeiterfaust]] 
Die feministische Politik wird maßgeblich durch die Interessen seines institutionellen Zwischenbaus bestimmt. Das mit viel Jammern und Klagen begleitete Einfordern von (immer mehr) [[Frauenförderung]] und [[Frauenquote]]n ist dabei das gängigste Mittel.

Die Aufgabe einer feministischen Politik besteht, in einem ersten Schritt die bestehenden Macht&shy;strukturen zu zerstören, in einem zweiten Schritt Machträume für Frauen, genauer: für eine bestimmte Gruppe von Frauen zu erweitern, was konkret die Eroberung von Macht&shy;positionen (Führungs&shy;positionen) bedeutet. Parteilichkeit für Frauen ist die zentrale Säule der feministischen Politik, Interventionen, d.&nbsp;h. punktuelle Eingriffe ins politische Geschehen, ihr bewährtes Mittel.

Der feministischen Politik der Gegenwart geht es nicht darum, sich an für alle Menschen geltenden Werten und Normen, an [[Gleichberechtigung]] und Chancen&shy;gleichheit zu orientieren, sondern Vorteile und Sonder&shy;rechte für Frauen, nochmals: für eine bestimmte Gruppe von Frauen zu ergattern. Die feministische Politik in Gestalt der [[Gleichstellung]]s&shy;politik orientiert sich nicht an allgemein&shy;gültigen Werten und Normen, sie verstößt ganz offen gegen sie.

Hinter der Quotenpolitik stehen inzwischen sehr mächtige [[Lobbyismus|Lobby&shy;gruppen]] aus [[Politik]] (z.&nbsp;B. die {{W|Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen}}, die {{W|Frauen-Union}} der [[CDU]]), [[Wirtschaft]] (FidAr) und [[Meinungswirtschaft]] (ProQuote), die ganz offen und im positiven Sinne ihre Arbeit als eine Politik der Privilegierung und der Inanspruch&shy;nahme von Sonder&shy;rechten verstehen. Exemplarisch für diese sind die Äußerungen der ehemaligen Präsidentin des [[Bundesverfassungsgericht]]s {{W|Jutta Limbach}}, die in einem [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]-Artikel die Grundzüge einer auf Partikular&shy;interessen ausgerichtete Politik, also die Grundzüge einer Lobby- und Klientel&shy;politik, beschreibt.<ref>{{W|Jutta Limbach}}: [http://blogs.faz.net/10vor8/2014/09/29/ohne-quote-keine-gerechtigkeit-2570/ Endlich halbe halbe!], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] am 29. September 2014</ref>

Dabei unterteilt sie zunächst die Menschheit in zwei Kollektive, in die Frauen und die Männer, um für eine der beiden Gruppen (die Frauen) Privilegien und Sonder&shy;rechte einzufordern. Da sie eine Frauenquote "hinsichtlich aller mit Macht und Prestige verbundenen Positionen" fordert, unterteilt sie die Menschen darüber hinaus in diejenigen, die solche Positionen erlangen können - meistens Menschen aus der Oberschicht -, und diejenigen, die solche Positionen in der Regel nicht erlangen können - vorwiegend Menschen aus der Unterschicht. Die Frauenquote soll demnach Macht und Prestige für Frauen bringen, aber nicht für alle Frauen, sondern nur für eh schon privilegierte Frauen aus der Oberschicht. Bereits an dieser Stelle wird offenkundig, dass sich feministische Politik nicht um allgemein&shy;gültige - also für alle Menschen geltende - Werte, Normen und Rechte schert und eine auf Partikular&shy;interessen ausgerichtete Machtpolitik darstellt.<ref>[[Alexander Ulfig]]: [http://www.le-bohemien.net/2015/03/04/nietzsches-nihilismus-aufloesungsprozesse/ Nietzsches Nihilismus: Prozesse der Auflösung], Le Bohémien am 4. März 2015</ref>

Die Einführung einer Frauenquote im Speziellen oder Frauen&shy;förderung im Allgemeinen liegt ein "rechtlicher Relativismus" zugrunde, in dem Prinzipien immer so interpretiert werden, "wie es gerade zu den politischen Zielen passt".
Prominente Feministinnen wenden sich zwar theoretisch gegen einen geschlechtlichen Essentialismus, wonach es ein Wesen, eine Natur der Frau gibt, sprechen aber zwecks Durchsetzung ihrer Interessen in der Politik von den Frauen.
Alles Gerede von [[Geschlechtergerechtigkeit]] und Gleichheit zwischen [[Mann]] und [[Frau]] ist nichts als rhetorische Folklore. Sowohl auf der individuellen Ebene der [[Partnerwahlverhalten|Partnerwahl]] ([[Hypergamie]]) als auch auf der politischen Ebene geht es immer um die Vorteilsnahme der Frau zum Nachteil des Mannes. Die niemals endende [[Opfer]]-[[Täter]]-Rhetorik dient niemals einer wie auch immer verstandenen [[Gerechtigkeit]], sondern einzig dem Machterhalt und dem Ausbau weiblicher Machtstrukturen.

=== Abgrenzung ===
Im Projekt [[WikiMANNia]] wird unter Feminismus eine [[Ideologie]] verstanden, die Frauen und Männer in weibliche [[Opfer]] und männliche [[Täter]] spaltet, was oben als "Feministischer Dekalog" beschrieben ist. Nach dieser Definition gilt nicht jede Frauen-Lobbyistin als [[Feministin]], auch wenn diese sich abweichend selbst so beschreiben sollte.

== Strömungen im Feminismus ==
[[Datei:Ortsschild-Feminismus-Miteinander.png|miniatur|Zukunft statt Feminismus]]
Es existieren viele verschiedene, oft nicht miteinander zu vereinbarenden Strömungen im Feminismus, um nicht zu sagen, komplett verschiedene Feminismen. Die Streitigkeiten können so weit gehen, dass manche Frauen (z.&nbsp;B. [[Camille Paglia]]), die sich selbst als Feministinnen bezeichnen, von anderen [[Feministin]]nen als Anti-Feministinnen bezeichnet werden.

Es ist jedoch zu fragen, ob diese Strömungen tatsächlich gegeneinander gerichtet sind oder es sich vielmehr um ein kooperatives Zusammenspiel wie im Märchen {{W|Der Hase und der Igel}} handelt, wobei die verschiedenen Strömungen des Feminismus in "Ick bün al dor!"-Manier immer den ideologischen Sieg davontragen.

=== Kontroversen ===
Ein interessanter Streit um die [[Deutungshoheit]] im Feminismus ist zwischen [[EMMA]]-Herausgeberin [[Alice Schwarzer]] und "Netzfeministinnen" wie [[Anne Wizorek]], [[Jasna Strick]] und [[Teresa Bücker]] entbrannt.<ref>[http://allesevolution.wordpress.com/2017/01/19/emma-feminismus-vs-netzfeminismus-emma-bezeichnet-anne-wizorek-jasna-strick-teresa-buecker-etc-als-hetzfeministen/ "Emma-Feminismus" vs "Netzfeminismus": EMMA bezeichnet Anne Wizorek, Jasna Strick, Teresa Bücker etc als Hetzfeministen], ''[[Alles Evolution]]'' am 19. Januar 2017 <small>(Die [[EMMA]] hat einen {{Ext|www.emma.de/artikel/berlin-die-hetzfeministinnen-333911|bemerkens&shy;werten Artikel}} über den "Netzfeminismus", dort als Hetzfeminismus bezeichnet, geschrieben.)</small><br/>[http://www.aranita.blog/2017/01/18/der-zickenkrieg-der-feminaten-geht-in-die-naechste-runde/ Der Zickenkrieg der Feminaten geht in die nächste Runde], Aranita am 18. Januar 2017</ref>
Ein anderer Streit entzündet sich über so genannten "[[Transfrau]]en". Einige Feministinnen, darunter Alice Schwarzer, lehnen es ab, Östrogen schluckende und sich schminkende Männer als "Frau" zu akzeptieren. Auf der anderen Seite stehen Gender-Apologeten, darunter der Parlamentarische Staats&shy;sekretär im Bundes&shy;familien&shy;ministerium und Queer&shy;beauftragte der Bundesregierung [[Sven Lehmann]], der Frauen und Mütter als "[[Menschenfeindlichkeit|menschen&shy;feindlich]]" diffamiert und als "[[Faschismus|Faschos]]" bezeichnet. In den sozialen Medien oder gegenüber dem Online-Magazin ''Queer.de'' nennt Sven Lehmann [[Genderismuskritik|gender&shy;kritische]] Frauen regelmäßig [[TERF]]s<ref name="terf">'''TERF''' - Akronym für: "'''T'''rans '''E'''xclusionary '''R'''adical '''F'''eminism!" (dt. etwa ''Trans-ausschließender radikaler Feminismus'')<br />Das englischsprachige Akronym wird zur Kennzeichnung [[Radikaler Feminismus|radikaler Feministinnen]] verwendet, die [[Transgender|trans&shy;geschlechtliche Personen]], insbesondere Trans&shy;frauen, ausschließen. Diese Radikal&shy;feministinnen sehen die Bezeichnung als gegen sie gerichteten [[Fehdewort|Kampfbegriff]] und [[gefühlt|empfinden]] ihn als [[Misogynie|misogyne]] Beleidigung.</ref>, was eine degradierende Abkürzung für Frauen ist, die das Transgender-Mantra "Transfrauen sind Frauen" für problematisch halten, beispielsweise hier über die EMMA.<ref>{{Ext|1=www.queer.de/detail.php?article_id=41552|2=Transphobe Feministin: Queerbeauftragter kritisiert Alice Schwarzer}}, ''[[queer.de]]'' am 28. März 2022</ref>

=== Gleich oder verschieden? ===
Die beiden wichtigsten Strömungen sind der ''Identitäts''-Feminismus und der ''Differenz''-Feminismus. Der {{W|Feminismus#Gleichheitsfeminismus/Differenzfeminismus|Gleichheitsfeminismus}} (auch Identitäts-Feminismus oder Radikal-Feminismus) wird unter anderen von [[Simone de Beauvoir]] und [[Alice Schwarzer]] mit der Kernbehauptung vertreten, Männer und Frauen seien im Wesentlichen gleich, und die sichtbaren Unterschiede seien nur durch gesellschaftliche Strukturen verursacht. Ihm gegenüber steht der {{W|Feminismus#Gleichheitsfeminismus/Differenzfeminismus|Differenz&shy;feminismus}}, der von einer grund&shy;sätzlichen Verschiedenheit der Geschlechter ausgeht, d.&nbsp;h. akzeptiert, dass es zwischen Männern und Frauen einen zeitlosen natur&shy;gegebenen Unterschied gebe, und der ihr Leben von Anfang an bestimme. Frauen werden natur&shy;gegebene Wesenszüge nachgesagt, die sie unabhängig von Kultur und Geschichte gemeinsam hätten. Oft werden die typisch weiblichen Eigenschaften (ob existierend oder nicht) als etwas Besonderes dargestellt, und damit auch behauptet, die Frau sei dem Mann überlegen. Ob und welche Eigenschaften typisch weiblich sind, ist in der [[Wissenschaft]] noch umstritten; der bekannte Harvard-Professor Larry Summers wurde 2005 heftig kritisiert für seine Aussage, es gäbe unter Frauen weniger mathematisch Hochbegabte als unter Männern. Auch werden die typisch weiblichen Eigenschaften selten unter einem kritischen Blickwinkel betrachtet; so wird den Frauen häufig ein besonderes Talent für Sprache und Kommunikation zugeschrieben, aber selten darauf hingewiesen, dass dieses Talent auch zum Lügen missbraucht werden kann.<ref>Quellen: Duden - Dudenverlag, Zeitschrift "Emma", Mayers Lexikon online</ref>
[[Datei:5vor12 feminismus-muss-weg.gif|rechts]]
'''Kennzeichen des Identitäts-Feminismus sind:''' 
* "[[Egalitarismus|Egalitäre]] Orientierung ([[links]]) mit Zielsetzung des Angleichens der Geschlechter; Gleichstellungs&shy;programme
* Zukunftsmanipulierende Orientierung ([[Genderismus]]), politisch ausgerichtet
* Minderwertigkeitsgefühle, die oft durch Aggressivität kompensiert werden
* ''"Weiber wollen sein wie Männer."''
Vertreter: [[Simone de Beauvoir]], [[Alice Schwarzer]], [[Judith Butler]] u.&nbsp;a.
[[Datei:The Family of Socialism.svg|miniatur|Die drei Spielarten des Sozialis&shy;mus vereinigt in einer fiktionalen Fahne: Der rote, braune und lila Sozialismus]]
[[Datei:Feminismus toetet.jpg|miniatur|Der größte Hass des Feminis&shy;mus gilt der traditionellen Frau]]

'''Kennzeichen des Differenz-Feminismus sind:'''
* "Elitäre Orientierung ([[rechts]]) mit Zielsetzung der [[Geschlechterapartheid]] bei Dominanz des weiblichen Geschlechtes über das männliche;
* Vergangenheitsmanipulierende Orientierung ("Ur-[[Matriarchat]]"), eher unpolitisch
* ausgeprägtes Selbstwert-, ja Überlegenheitsgefühl ohne Aggressivität
* Neigung, unter sich zu bleiben, eine Elite zu bilden. Parallelen zum [[Rassismus]]
* ''"Weiber halten sich für ursprünglicher, zukunftsfähiger, wahrer, schöner und besser als Männer."''
Vertreter: [[Mary Daly]], [[Sally Miller Gearhart]], [[Christa Mulack]], [[Ina Praetorius]], [[Gerda Weiler]], u.&nbsp;a.

''Identitäts-Feministinnen'' erkennen Männer an, glauben sich aber benachteiligt, und fordern [[Gleichberechtigung]] bis hin zur [[Gleichstellung]].

''Differenz-Feministinnen'' erkennen Männer nicht (oder nur als notwendiges Übel) an und wollen Abschottung von ihnen.
Männer gehören - wie wilde Tiere - verbannt in Reservate, wenn nicht dezimiert oder gar ausgerottet.

[[Antje Schrupp]] sieht den [[Rechtsstaat]] ganz differenz&shy;feministisch auf Männer zugeschnitten:
{{Zitat|Dieser Dualismus, bestimmt durch die Begriffe '''Gleichheits&shy;feminismus''' und '''Differenz&shy;feminismus''', täuscht in diesen zugleich zwei unvereinbare {{W|Antipode|Antipoden}} vor, die entsprechend zwei Lager suggerieren: Das Lager derjenigen Feministen, die den Frauen alles zutrauen "was Männer tun", weil die Geschlechter angeblich gleich sind, und das Lager derer, die den Frauen ersparen wollen, was Männern zugemutet wird, weil die Geschlechter eben nicht als gleich angesehen werden. - Soweit der Diskurs.<br />Doch in der Praxis, in der so genannten [[Frauenpolitik]], fungieren diese zwei Aspekte nicht als '''Pole''', als unvereinbare Antipoden, sondern als '''Parallelen''': Beide wirken gleichzeitig und keineswegs entgegen&shy;gesetzt, sondern sehr brav komplementär: Nach dem Prinzip A wird die so genannte [[Frauenförderung]] begründet und betrieben, die Frauen unter dem Motto, sie könnten "alles, was Männer können", in den Bereichen gleichstellt, in welchen Männer bislang dominierten. Nach dem Prinzip B werden die so Gleichgestellten dennoch anders behandelt, weil man ihnen weder die [[Leistung]] der Männer abverlangen noch deren Strapazen zumuten will.|&nbsp;- [[Michail Savvakis]]<ref>[[Der Maskulist]]: [http://www.maskulist.de/BRIEFE/Schreiben-vom-06.06.2012/Mail-an-Alice-Schwarzer,Seite:2 Mail an Alice Schwarzer vom 6. Juni 2012], Seite 2</ref>}}
[[Jan Deichmohle]] resümiert:
{{Zitat|Frauen sollen gleichzeitig(!) absolut "[[Gleichheit|gleich]]" sein und absolut [[Frauenbevorzugung|bevorzugt]]; [[Femdom|weibliche Dominanz]] wird ins sakral Absolute übersteigert; zugleich alles [[Umverteilung|umverteilt]], was Männer haben.|<ref>[[Jan Deichmohle]]: [http://deichmohle.rundekante.com/sexuelle-kriegsfuehrung-gegen-europa/ Sexuelle Kriegsführung gegen Europa], ''Deichmohle-Blog'' am 2. Mai 2017</ref>}}
[[T.R.E. Lentze]] unterscheidet Differenz- und Identitäts-Feminismus wie folgt:
{{Zitat|Differenz-Feminismus zielt auf Umkehrung einer erlebten Differenz:
: "Wir Frauen sind nicht da, um Männer zu ergänzen, sondern wir sind völlig anders. Wir erhalten das Leben, sie aber bringen den Tod. Darum haben wir auch ein größeres Daseinsrecht als sie, und vor Allem die Pflicht und alleinige Fähigkeit, die Erde vor der endgültigen Vernichtung zu bewahren. Um dahin zu gelangen, müssen wir zunächst die Unterdrückung aufheben, notfalls auch gewaltsam."

Identitäts-Feminismus ist Nivellierungs-Ideologie:
: "Wir wagen oder brauchen nicht zu behaupten, daß wir die Besseren sind. Denn es gibt - im Grunde - ohnehin keine Unterschiede. Alles was Männer können, das können und wollen wir Frauen auch. Wir müssen nur die Mittel fordern, die uns bisher vorenthalten worden sind. Und für unser erzwungenenes Versagen in der Vergangenheit fordern wir einen Ausgleich, also die gegenwärtige und zukünftige Besserstellung."

[...] Ihre Gegensätzlichkeit ist jedoch vordergründiger Natur, denn ihr revolutives Ziel ist dasselbe: die Umkehrung der natürlichen Geschlechter-Ordnung.|<ref>[[T.R.E. Lentze]]: [http://webarchiv.wikimannia.org/mann-pass-auf.de/sk3.html Bausteine zu einer Philosophie des Sexismus], ''MannPassAuf!'' am 28. Januar 2008</ref>}}

=== Sex: Ja oder nein? ===
Ein weiteres großes Streitthema unter Feministinnen ist Sex, im Sinne von Geschlechts&shy;verkehr. Auch hier stehen sich zwei Lager gegenüber: Die "Sex-negativen" Feministinnen, die Sex (zumindest den zwischen Mann und Frau) ablehnen, ihn als "Unterdrückungs&shy;instrument" ansehen oder sogar ganz abschaffen wollen, z.&nbsp;B. [[Andrea Dworkin]]. Diese Gruppe ist auch extrem feindselig gegenüber [[Pornographie]] und [[Prostitution]] eingestellt, sowie gegen spezielle Sex-Praktiken wie [[BDSM]] (d.&nbsp;h. zumindest, wenn eine Frau die masochistische Rolle einnimmt). Ihnen gegenüber stehen die "Sex-positiven" Feministinnen wie z.&nbsp;B. [[Camille Paglia]], {{W|Annie Sprinkle}} und {{W|Naomi Wolf}}. Diese Gruppe hat unter anderem folgende Behauptungen/Forderungen aufgestellt:
* Jede Frau hat das Recht auf einen [[Orgasmus]]
* Arbeit in der Sexindustrie ([[Prostitution]], [[Pornographie]], Striptease) gibt Frauen sexuelle Macht über Männer, ist daher als gut anzusehen
* [[Abtreibung]] und [[Empfängnisverhütung]] sollten in keiner Weise eingeschränkt werden
* Jede [[Sexuelle Orientierung|sexuelle Ausrichtung]] / [[60 Geschlechtsidentitäten|geschlechtliche Definition]] ist zu akzeptieren (im Gegensatz zu manchen Feministinnen des anderen Flügels, die feindselig gegenüber [[Transgender|Transsexuellen]] eingestellt sind). Siehe: [[Genderismus#Sexual Diversity|Sexual Diversity]]
* Im Extremfall: [[Femdom]], die totale Dominierung des Mannes durch die Frau

Die Debatten zwischen diesen beiden Flügeln wurden auch als "{{W|Feminist Sex Wars|3="}} bezeichnet.

=== Männliche Feministen ===
Ebenfalls uneinig sind sich [[Feministin]]nen über die Streitfrage, ob Männer Feministen sein können/dürfen/sollen oder nicht, und wenn ja, in welcher Form sie sich an der feministischen Bewegung beteiligen sollen. Die Existenz von Transsexuellen, welche die Frage aufwirft, wann genau ein Mensch eine Frau sei, hat diesen Streit nur noch weiter verkompliziert.
{{Hauptartikel|Lila Pudel|Feminismus#Männer im feministischen Diskurs|titel2=Männer im feministischen Diskurs}}

=== Abtreibung ===
Auch die Frage, ob [[Abtreibung]] erlaubt sein sollte oder nicht, spaltet die Feministinnen. Während heutzutage der Feminismus mit einer Pro-Abtreibung-Einstellung assoziiert wird, gibt es immer noch eine Minderheit von so genannten  "Pro-Life-Feministinnen", die Abtreibung als Kindesmord ansehen. In der Vergangenheit sprachen sich sogar die meisten bekannten Feministinnen entschieden gegen die Abtreibung aus, so zum Beispiel [[Susan B. Anthony]], die Abtreibung als ein Übel betrachtete, das ihrer Ansicht nach - nicht überraschend - den Frauen von den Männern aufgezwungen wurde. [[Alice Schwarzer]] hingegen sah im [[218 StGB|§&nbsp;218]] StGB, dem Abreibungs&shy;verbot, ein Gesetz, das ''"von Männern für Männer gemacht"'' worden sei und einem ''"staatlichen Zwang zur Mutterschaft"'' gleichkomme.<ref>so Schwarzer im Nachwort ihres 1971 erschienen Buches ''Frauen gegen den §&nbsp;218''</ref>
{{Hauptartikel|Abtreibung}}

=== Karriere ===
Ein weiteres Streitthema ist die [[Karriere]]. Obwohl viele Frauen heutzutage einen Beruf außerhalb des Hauses wählen, und Feministinnen [[Frauenquote]]n für die Wirtschaft fordern, behaupten andere wiederum, dass eine Karriere "Anpassung an männliche Strukturen" bedeutet. (Diese Haltung wird eher von politisch links stehenden Feministinnen vertreten.)
{{Hauptartikel|Karriere}}

=== Homosexualität ===
Obwohl viele bekannte Feministinnen ([[Alice Schwarzer]] - nicht offiziell -, [[Simone de Beauvoir]], [[Andrea Dworkin]], [[Valerie Solanas]]) lesbisch oder bisexuell sind/waren, trifft dies definitiv nicht auf alle zu, und manche Feministinnen (v.&nbsp;a. im 19. Jahrhundert) waren sogar [[Lesbe]]n gegenüber feindlich eingestellt. Weiterhin werden Bisexuelle nicht von allen Lesben akzeptiert. Auch in der Frage, ob Schwule "natürliche Verbündete der Frauen" seien oder auf der Seite "des Feindes" stehen, sind sich Feministinnen uneinig.
{{Hauptartikel|Homosexualität}}

=== Ehe und Kinder ===
Einerseits kritisieren viele Feministinnen die [[Ehe]] als "männliche Institution", andererseits setzen sich wiederum viele für die [[Homo-Ehe]] (mit allen damit verbundenen, vom Staat garantierten Vorteilen) ein. Manche Feministinnen lehnen [[Kinder]] komplett ab, wohingegen andere sich für die Gewährung von umfangreichen, sozialstaatlichen Transfereinkommen für weibliche [[Alleinerziehende]] engagieren.

=== Extremismus ===
Die Radikalität von Feministinnen reicht von - relativ - gemäßigten Anhängerinnen bzw. [[Zeitgeist|zeitgeist]]dominierten Mitläuferinnen (z.&nbsp;B. vielen demokratischen Politikerinnen) über gewalt&shy;bereite Gruppen wie die autonomen [[Feministin]]nen bis hin zu Fanatikerinnen, die den männlichen Teil der Menschheit ganz oder zum größten Teil ausrotten wollen, wie es [[Valerie Solanas]] und andere gefordert haben.

=== Queerfeminismus ===
{{Zitat|Der aktuelle Feminismus lässt sich aufteilen in Queerfeminismus und Radikalfeminismus.|<ref name="fffrauen" />}}
{{Zitat|prefix=Anmerkung|Diese Auffassung kennt nur zwei Strömungen im Feminismus und dabei fehlt der "gemäßigte Feminismus", während der "[[Radikaler Feminismus|radikale Feminismus]]" selbstverständlich dabei ist.}}
{{Großzitat|
; Vierte Welle
: Ab den 2000ern kann von einer vierten Welle gesprochen werden, die sich maßgeblich online abspielt und u.a. ihren Fokus auf [[Intersektionalismus|Intersektionalität]] legt, also den Überschneidungen verschiedener Benachteiligungen (etwa Frau und zugleich Schwarze zu sein). Der aktuelle Feminismus lässt sich aufteilen in ''Queerfeminismus'' und ''Radikalfeminismus''.
; Queerfeminismus
: Der Queerfeminismus ist eine Strömung, die sich weniger auf die materialistischen Begebenheiten fokussiert, sondern mehr auf [[Deutungshoheit]]en. Die Unterdrückung geschähe demnach vor allem durch [[Sprache]]. Mithilfe von [[Judith Butler]]s Ideen wird dabei die Umdeutung des Begriffs "Frau" weg von dem biologischen Geschlecht, hin zum sozialen Geschlecht, also sexistischen Stereotypen, forciert.
: Das heißt: Jeder, der ''sagt'', dass er eine Frau ist, ''ist'' eine. Jeder, der sich "wie eine Frau verhält", kann eine Frau sein. Frausein sei demzufolge eine Frage von Zuordnungen und Performance, nicht eine Frage des Körpers. Erst durch dieses Konzept ist es möglich, Männer auch als "Frauen" zu betrachten. Zugleich wird in dieser Strömung jede Entscheidung einer Frau als "feministisch" gedeutet, auch, wenn sie sich damit selbst schadet.|fffrauen.de<ref name="fffrauen">Victoria Feuerstein: [https://fffrauen.de/zum-feminismus/ Eine kurze Geschichte des Feminismus in Deutschland], ''fffrauen.de'' ("Fairness für Frauen")</ref>}}
{{Zitat|prefix=Anmerkung|Indem sich jeder "[[Mann]]" per [[Sprechakt]] ("ich idendifiziere mich als Frau") - zur "[[Frau]]" erklären kann, wird der Begriff Frau in seiner Bedeutung aufgehoben.}}
{{Zitat|Der Begriff "Frau" und alle zum weiblichen Körper gehörenden Organe und Vorgänge werden seit einigen Jahren zum Schauplatz für ideologische Kämpfe. Männer, die gerne Frauen wären, möchten nun ebenfalls von dem Begriff eingeschlossen werden - darum findet sich in vielen Texten von politischen Initiativen das Wort mit einem [[Gendersternchen|Sternchen]] versehen, Frau*. Dadurch soll der "Konstruktions&shy;charakter" von "Geschlecht" signalisiert werden. Das mag auf das soziale Verständnis von Geschlecht ("gender") zutreffen, die materialistischen Begebenheiten sind aber nicht [[Soziale Konstruktion|konstruiert]].

Denn "Frau" ist die Bezeichnung für eines der beiden biologischen Geschlechter. Für Menschen, die mit dem Potenzial geboren werden, weibliche Gameten zu produzieren. Für Menschen mit XX-Chromosomen. Für erwachsene weibliche Menschen. Von diesen biologischen Standard-Kriterien gibt es Abweichungen, ja. Und ja, auch eine unfruchtbare Frau ist eine Frau. Auch eine Frau ohne Gebärmutter ist eine Frau. Ein Mann kann aber nie eine Frau werden.

Und ja, es gibt in Deutschland 0,07&thinsp;% Intersexpersonen (die aber in der Regel tendenziell ebenfalls eher dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden können). Das betrifft aber nur die, die es tatsächlich haben. {{span|Das heißt nicht, dass sich alle ihr Geschlecht aussuchen können.}}

Das biologische Geschlecht wird bereits bei der Befruchtung determiniert. Es ist unveränderlich. Kein biologischer Mann ist je eine biologische Frau geworden, keine biologische Frau je ein biologischer Mann. Auch wenn durch chirurgische Eingriffe und Hormongabe einzelne physiologische Phänomene beeinflusst werden können, ist das biologische Geschlecht dennoch in jeder Zelle des Körpers verankert.

{{span|Für diese beiden Geschlechter brauchen wir eindeutige Bezeichnungen.}}|&nbsp;- Victoria Feuerstein<ref>Victoria Feuerstein: [https://blogs.feministwiki.org/feuerstein/frau/ Frau], ''Blog Feuerstein - Feministische Funken'' am 26. September 2020
:<small>Victoria Feuerstein: "Politisch bin ich in linken Gruppen sozialisiert (wohlgemerkt in ''link''en, nicht links''identitären'', die aktuell virulent sind). Meine Ursprünge liegen in der Ideologiekritik, begonnen mit Religionskritik. Einige Jahre später fand ich zum Feminismus, genauer gesagt zum Radikal&shy;feminismus, weil der ewige (und der neue) Sexismus auf argumentativ nicht haltbarer Grundlage unerträglich wurde." - "Allerdings kann Sexismus nur bekämpft werden, wenn das 'Sex' im Sinne von 'biologisches Geschlecht' kein willkürlicher Begriff wird." - "Feminismus ist nur für Frauen"</small></ref>}}

=== Weitere Trennlinien ===
Weiterhin existieren noch Trennlinien entlang Religionen, Ethnien und älteren Ideologien. Die englisch&shy;sprachige [[Wikipedia]] führt (u.&nbsp;a.) folgende Beispiele für diese Gruppen auf: In der ersten christlichen, jüdischen und islamischen Feminismus, sowie die Wicca-Anhängerinnen; in der zweiten schwarzen, "Chicana"- (latein&shy;amerikanischen) und "Dritte Welt"-Feminismus; in der dritten anarchistischen, liberalen, sozialistischen und marxistischen Feminismus.

Gruppen mit noch ausgefalleneren Ansichten sind "Cyber&shy;feministinnen", "Magische (esoterische) Feministinnen" und "Fat feminists".

== Grundlagen ==
Die verschiedenen Strömungen im Feminismus sind dazu angetan, über die gemeinsamen Grundlagen des Feminismus hinweg&shy;zu&shy;täuschen. Denn so heftig auch der Streit zwischen den feministischen Strömungen auch sein mag, so einig sind sich Feministinnen jedweder Richtung, dass der [[Mann]], beziehungsweise alles [[Männlichkeit|Männliche]] die Wurzel allen Übels ist.
* Ob Gleichheitsfeminismus oder Differenzfeminismus, der Mann ist an allem schuld.
* Ob sex-positiv oder sex-negativ, der Mann ist an allem schuld.
* Ob Pro oder Contra Abtreibung, der Mann ist an allem schuld.

Die Kurzvorstellung der feministischen Strömungen zeigt, dass unter Feministinnen sowohl bestimmte Grundsatzpositionen als auch deren Gegenteil vertreten werden können. Die Wider&shy;sprüchlich&shy;keiten werden nicht aufgelöst, sondern aktiv zur [[Immunisierungsstrategie|Immunisierung]] gegen Kritik genutzt. Alle Wider&shy;sprüchlich&shy;keiten werden aber durch das gemeinsame [[Feindbild]] Mann überbrückt.

=== Misandrie ===
Feministinnen werden nicht müde, den destruktiven Charakter ihrer Ideologie zu leugnen und zu behaupten, Feminismus habe nichts mit [[Misandrie|Männerhass]] zu tun. Das Gegenteil ist der Fall. Feminismus basiert in seinem innersten Kern auf der [[Verschwörungstheorie]], dass sich vor grauer Vorzeit (vor ca. 5000-6000 Jahre) alle Männer weltweit dazu verschworen haben, Frauen zu benachteiligen, zu schlagen, zu vergewaltigen, zu unterdrücken und auszubeuten. Diese Verschwörung nennen Feministinnen [[Patriarchat]].

Hinter jeder Tarnung, jeder Fassade und vorgegebenen Zielen des Feminismus steht ein tiefes {{W|Ressentiment}} gegen alles [[Männlichkeit|Männliche]] bis hin zum offenen Männerhass.

=== Utopie ===
Der Feminismus fußt auf einer [[Utopie]], einem (fiktiven) paradiesischen Urzustand, der dem im Buch {{W|1. Buch Mose|Genesis}} beschriebenen Paradies vor dem Sündenfall gleicht. Das {{W|Paradies}} ist nach jüdischer und daraus abgeleitet christlicher und islamischer Vorstellung der Ort, wo die Menschen in einem Ideal&shy;zustand gelebt haben, bis sie wegen ihres Sündenfalls daraus verbannt wurden. Eine ähnliche Vorstellung gab es unter der Bezeichnung {{W|Elysion}} auch in der griechischen Mythologie.

Der [[Kommunismus]] fußt seinerseits auf einer Utopie, in der es kein {{W|Privateigentum}}, keine {{W|Unterdrückung}} und keine {{W|Ausbeutung}} gibt. Dieser {{W|Urkommunismus}} bezeichnet eine im {{W|Historischer Materialismus|Historischen Materialismus}} (nach {{W|Karl Marx}} und {{W|Friedrich Engels}}) behauptete frühe menschliche Form der sozialen Organisation, bei der gemeinschaftlicher Besitz (Kollektiv&shy;eigentum) an lebens&shy;notwendigen Ressourcen und Gütern vorgeherrscht haben soll. Friedrich Engels definierte in seinem Aufsatz ''{{W|Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats|3=''}} die Zeit vor dem Aufkommen des Privat&shy;eigentums als Urkommunismus. In diesen Gesellschafts&shy;formationen nimmt er weder persönliches Eigentum noch [[Familie]], soziale Differenzierung, Herrschaft, Über&shy;produktion oder Ideologie an. In der nicht&shy;marxistischen Ur- und Früh&shy;geschichte wurde der Begriff wenig ernst genommen. Für die vielen sozialistischen Strömungen ist es aber ein wirkmächtiges [[Narrativ]], dass die Antriebs&shy;feder und Legitimierung für die vielen sozialistischen Experimente und gesellschaftlichen Umgestaltungs&shy;versuche.

Nach Überzeugung von Vertretern und Strömungen des [[Marxismus]] erwächst der ''{{W|Haupt&shy;wider&shy;spruch|3=''}} der kapitalistischen Gesellschaft aus der Aneignung des gesellschaftlich erarbeiteten Produkts durch den Einzel&shy;kapitalisten. Die Unterdrückung und Ausbeutung durch den Kapitalisten wird in engem Zusammenhang mit der bürgerlichen Familie gesehen. Der Zusammenhang zwischen dem Kapitalismus und den Geschlechter&shy;verhältnissen wird als Neben&shy;widerspruch bezeichnet. Darunter wird die Unterdrückung und Benachteiligung der Frauen als Begleit&shy;erscheinung des Kapitalismus verstanden.

Das ist die Brücke vom Marxismus zum Feminismus. Marxismus wie Feminismus gehen von einem paradiesischen Urzustand aus, der Marxismus nennt ihn ''Urkommunismus'', der Feminismus nennt ihn ''[[Matriarchat]]''. Feministinnen verstehen darunter eine "egalitäre, herrschafts&shy;freie Zeit des Mutterrechts", die sich auszeichnete "durch [[Freiheit]], [[Gleichheit]], Brüderlichkeit (!), sexuelle [[Promiskuität]] und zutiefst demokratische Verhaltens&shy;weisen". Diese Vorstellung ist allerdings ipso facto a-historisch und die Mehrheit der Feministinnen distanziert allmählich von ihr. Die Übertragung des marxistischen Unterdrückungs&shy;schemas auf die Geschlechter&shy;beziehung gehört allerdings zum feministischen Allgemeingut.

=== Familienzerstörung ===
Die bürgerliche Familie ist das gemeinsame Hassobjekt von Marxismus und Feminismus. Der Marxist sieht in der bürgerlichen Familie die Brutstätte des [[Kapitalismus]]. Nach der [[Verschwörungstheorie]] der Feministinnen wurden die ''[[Ehe]]'' und ''[[Familie]]'' von den Männern als Institution zur Unterdrückung der Frauen erschaffen. Die allgegenwärtige [[Familienzerstörung]] kritisch zu benennen ist ein gesellschaftliches [[Tabu]]. Der [[Hass]] auf Ehe und Familie wird von feministischer Seite nur unzureichend hinter abwertenden Floskeln wie "überholt" und "rückwärtsgewandt" verschleiert.

=== Ziele des Feminismus ===
Bei allen Unterschieden der einzelnen Strömungen im Feminismus lassen sich doch fünf verschiedene Grund&shy;tendenzen erkennen, in denen sich alle einig sind.

Die erste Tendenz ist der Kampf gegen den so genannten ''[[Sexismus]]'', worunter man die Benachteiligung und Unterdrückung der Frau aufgrund ihres Geschlechtes in allen Bereichen einschließlich der [[Sprache]] versteht. Als Grund wird die "patriarchalische Struktur der Gesellschaft" genannt, die es zu überwinden gelte, indem man die [[Männliche Vorherrschaft|Herrschaft des Mannes]] auf allen Gebieten beendet. Angeblich kann die Menschheit nur so überleben, denn "der Mann" gilt als Synonym für "Ausbeutung, Verstümmelung, Vernichtung, Beherrschung, Verfolgung von Frauen" und damit für [[Krieg]] und jede andere Form von [[Gewalt]]- und Macht&shy;ausübung.<ref>vgl. Padberg, S. 19f.</ref>

Aus diesem Grund ist die Überwindung des ''[[Patriarchat]]s'' die allgemein anerkannte zweite Tendenz, an der besonders deutlich der marxistischen Einfluss erkennbar ist. Ziel ist die Rückkehr zu den paradiesischen Zeiten des Matriarchats ohne {{W|Privateigentum}} mit freier [[Sexualität]] einschließlich des [[Inzest]]s. [[Ehe]], [[Familie]], [[Vaterschaft]] und [[Eigentum]] werden abgelehnt und bekämpft, weil sie als Kennzeichen des Patriarchats gelten. Der [[Vater]] wird als Symbol von Herrschaft und Unterdrückung verstanden, was auch auf den "Vatergott der Christen" übertragen wird, der somit als "Symbol einer repressiven, das heißt auf Unterdrückung beruhenden, Gesellschaft" erscheint. In dieser {{W|Dichotomie|dichotomischen}} Weltsicht steht das Matriarchat für "Liebe, Geduld, Ausdauer, Hegen und Nähren" und das Patriarchat für "Angst, Neid, Schuld und Scham". Die Überwindung des Patriarchats und die Veränderung der gesamt&shy;gesellschaftlichen Situation soll möglich werden durch "Netzwerke", die die Gesellschaft gleichsam [[Unterwanderung|unterwandern]]. "Durch [[Zersetzung]] der Familie, als dem Ursprung aller patriarchalischen Unterdrückung vor allem der Frau, durch freies orgiastisches Erleben der Sexualität, löst sich die Väter&shy;gesellschaft auf, und der Weg wird frei für den [[Neuer Mensch|Neuen Menschen]], der im Paradies des Matriarchats seine neue und endgültige Herrschaft findet."<ref>vgl. und Zitate Padberg, S. 20f.</ref> Dieser "neue Mensch" wird auch "homo noeticus" genannt.

In diesem konstruierten Gegensatz von Matriarchat und Patriarchat liegt nun auch die Verbindungs&shy;stelle zur Ökologie&shy;bewegung. Wer zu der Überzeugung gelangt, dass Umwelt- und Weltfriedens&shy;bedrohung Ergebnis der Dominanz patriarchaler Werte seien, der wird die rettende Lösung allein in einer [[Feminisierung]] der Gesellschaft sehen. Daher müsse die Vorstellung von der Autonomie des Individuums aufgehoben und durch eine ganzheitliche - also "{{W|Holismus|holistische|3="}} - Sicht des mit dem Kosmos verbundenen Menschen eines Neuen Zeitalters ersetzt werden. Die Überwindung des Patriarchats erscheint so als eine lebens&shy;notwendige Umkehr von kosmischem Ausmaß.<ref>Das Ganze verdichtet und überspitzt sich in einer Zunehmenden [[Klimawandel|Klimahysterie]].</ref> Die feministische, ehemals protestantische Theologin {{W|Elga Sorge}} sieht in der 'weltweiten Unterdrückung der Frau und einer von ihr inspirierten Kultur eine der entscheidenden Ursachen dafür ..., dass wir kurz vor der Zerstörung unseres Planeten stehen.' Sie fordert 'Befreiung der Frau aus patriarchalischen Unter&shy;drückungs&shy;zusammen&shy;hängen', diese Befreiung sei ein 'kultur&shy;revolutionäres Ereignis, weil es phallokratische Männer auf die Idee bringen würde, die Erde in allen Dimensionen zu lieben, anstatt sie zu beherrschen, zu zerstören und zu vernichten.'"<ref>Padberg, vgl. und Zitate S. 21ff.</ref>

Die dritte allgemeine Tendenz leugnet in konsequenter Folge&shy;richtigkeit die ''Verschieden&shy;artigkeit von Mann und Frau''. (Siehe [[Genderismus]]) Das "[[Frausein]]" reduziert sich in dieser Sicht zum Produkt eines oktroyierten Rollen&shy;verhaltens, dessen Kern und Zweck die [[Mutterschaft]] sei, die man für "barbarisch" und "ungesund" erklärt. Daraus folgt die Ablehnung der herkömmlichen Pädagogik, da sie auf diesen Unterschieden aufbaut, sowie eine kritische bis ablehnende Sicht der Familie. Die Idee aus der [[Evolutionsbiologie]], dass Männer und Frauen durch die {{W|Evolution}} unterschiedlich und zu einem unterschiedlichen Zweck entwickelte Menschentypen sind, wird - teilweise sehr aggressiv - abgelehnt.

Entsprechend wird notwendigerweise als vierte Tendenz die "Sexualethik des Patriarchats" abgelehnt, weil sie familien&shy;stabilisierend und damit "repressiv" sei. Als Gegenmittel wird die "vollkommen frei auslebbare [[Sexualität]] bis hin zum Lesbianismus und zum [[Inzest]]" gefordert. Dies allein könne die [[Selbstverwirklichung]] der Frau garantieren. Und man sagt selbstbewusst voraus, dass in der zukünftigen Gesellschaft alle Formen des Zusammen&shy;lebens möglich sein werden, nur nicht das Zusammenleben eines Mannes mit einer Frau und ihren gemeinsamen Kindern in einem Einzelhaushalt.<ref>ebda. S. 23f vgl. und Zitate</ref>

Die fünfte Tendenz zeigt die politische Dimension des Feminismus. Er strebt ein "neues Realitäts&shy;prinzip an, lehnt die gegenwärtige Gesellschaft ab und zielt auf die ''Schaffung eines neuen Werte- und Normen&shy;systems''". Für diese "neue Gesellschaft" ist das [[Sozialismus|sozialistische]] Gesellschafts&shy;modell grundlegend, da man dort die als patriarchalisches System verstandene Klassen&shy;gesellschaft als überwunden betrachtet. Nach {{W|Herbert Marcuse}}, einem der entschiedensten Vertreter des {{W|Neo-Marxismus}}, ist nach seinem Konzept des "feministischen Sozialismus" die Befreiung der Frau gleichsam der erste Schritt auf dem Weg zu dieser neuen Gesellschaft. Der revolutionäre Kampf sei daher feministische Pflicht, denn die "femininen Qualitäten: Rezeptivität, Sensitivität, Gewaltlosigkeit, Zärtlichkeit usw." seien den "herrschenden maskulinen: Herrschaft und Ausbeutung entgegen&shy;gesetzt." Sie seien dem Bereich der Erotik zuzurechnen und stünden für die "Kraft der Lebens&shy;triebe, gegen den Todestrieb und gegen die Destruktion." Marcuse: "Der feministische Sozialismus wird seine eigene [[Moral]] begründen und entwickeln müssen, die mehr und etwas anderes zu sein hätte als die bloße Absage an die bürgerliche Moral."<ref>Padberg, vgl. und Zitate S. 24f.</ref>

Diese übersichtliche Zusammenstellung enthüllt, dass es in der feministischen Ideologie um etwas vollkommen anderes geht als um [[Gleichberechtigung]]. "Die Feministinnen woll(t)en nicht mit den Männern zusammen für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen, sie streb(t)en vielmehr eine Umverteilung der Macht zu ihren Gunsten an."<ref>Beyerhaus/Padberg (Hrsg.): ''Eine Welt - eine Religion?'', Schulte+Gerth, 2. Aufl., 1989, S. 183</ref><ref>Gertrud Dörner: [http://www.marianische-liga.de/lautquetsche/feminismus-ziel-der-frauenbewegung-oder-neue-ideologie/ Feminismus - Ziel der Frauenbewegung oder neue Ideologie?], Marianische Liga am 10. Januar 2019</ref>

=== Ursache von Genderismus und Feminismus ===
{{Zitat|Schon aufgrund der Fortpflanzung, des Nachwuches, der Konstitution sind die Weibchen oft auf den Schutz des Rudels angewiesen, während die Männchen sich auch als Einzelgänger durchschlagen können. Deshalb ist eine "social exlusion", ein sozialer Ausschluss, bei vielen Spezies für Weibchen tatsächlich fast gleichbedeutend mit dem Tod. [...]

Deshalb ist es durchaus verständlich und evolutionär plausibel, dass Frauen große Angst vor einem sozialen Ausschluss haben, weil er evolutionär gesehen ja tatsächlich fast gleichbedeutend mit dem eigenen Tod oder dem des Nachwuchses war.

Und das dürfte dazu führen, dass Frauen emotional-sozial viel erpressbarer sind. Und darauf dürfte der ganze Feminismus beruhen. Sie reden immer gern von "[[Maskulismus|Maskulisten]]", aber das ist Unfug, weil das Geschlechter&shy;verhalten nicht symmetrisch ist. Die Männchen neigen in vielen Spezies dazu, sich eher aus dem Weg zu gehen und sich zu meiden, lieber als Einzelgänger unterwegs zu sein, als sich in direkte Konkurrenz zu begeben. Folglich gibt es keine Maskulismus wie es den Feminismus gibt.

{{span|Womöglich ist die Ursache von [[Genderismus|Gender]] und Feminismus, dass unsere Gesellschaft es aufgrund ihrer Komplexität und Packungsdichte nicht mehr erlaubt, dass Männchen als einsame Wölfe herumstreunen, und die Weibchen nun versuchen, sie zu [[Feminisierung|Weibchen&shy;verhalten]] zu zwingen, um sie ins [[Rudelverhalten|Rudel]] einordnen zu können.}}|&nbsp;- [[Hadmut Danisch]]<ref>[[Hadmut Danisch]]: [http://www.danisch.de/blog/2022/10/08/warum-sich-frauen-anders-verhalten-als-maenner/ Warum sich Frauen anders verhalten als Männer], Ansichten eines Informatikers am 8. Oktober 2022</ref>}}

== Pseudowissenschaft ==
Was "[[Wissenschaft]]" ist, wird vom [[Zeitgeist]] bestimmt.

Man muss gar nicht an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück&shy;zu&shy;gehen, um die Relativität "wissen&shy;schaftlich unter&shy;mauerter" Einsichten zu erkennen. Es genügt ein Blick in die Schriften über {{W|Antiautoritäre Erziehung|anti&shy;autoritäre Pädagogik}}, die in den Sechziger- und Siebziger&shy;jahren erschienen sind, von "Summerhill" bis "Erziehung zum Ungehorsam". Gleiches gilt für die Studien über das Wald&shy;sterben, das Ozonloch und den Einfluss von CO<sub>2</sub> auf das globale Klima. Was "[[Wissenschaft]]" ist, bestimmt also der Zeitgeist bzw. der Auftrag&shy;geber der jeweiligen Studie, wobei es wiederum darauf ankommt, was dieser vermarkten möchte: Butter oder Margarine, Zucker oder Süßstoff, Atom- oder Windkraft, Genuss oder Moral.<ref>[[Henryk M. Broder]]: [http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13473334/Wuenschelruten-Wissenschaft-der-Anti-Porno-Lobby.html Wünschelruten-Wissenschaft der Anti-Porno-Lobby], ''Die Welt'' am 7. Juli 2011</ref>

Zur {{W|Esoterik#Moderne|modernen Esoterik}} im Dunstkreis des Feminismus gehören die [[Frauenforschung]] (Women Studies), der [[Genderismus]] (Gender Studies) und die [[Kritische Männerforschung]].

{{Zitat|Women's studies is institutionalized sexism. - <br />Women Studies sind institutionalisierter Sexismus.|&nbsp;- [[Camille Paglia]]<ref>Junk Bonds and Corporate Raiders: ''Academe in the Hour of the Wolf'', S. 242</ref>}}
{{Hauptartikel|Pseudowissenschaft}}

== Definitionshoheit ==
{{Ext|www.kanzlei-gemuenden.de|Jürgen Gemünden}} musste nach der Veröffentlichung seiner Dissertation die Erfahrung machen, dass ''"es in unserer Gesellschaft ein schweres Vergehen ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Öffentlichkeit, die Presse, die Medien und Fachverlage waren und sind an dem Thema nicht (wirklich) interessiert oder wagen keine Publikationen, von der offiziellen Wissenschaft, den Hochschulen und von Forschungs&shy;instituten wurde und wird das Thema immer noch ignoriert, und eine sachliche, auf wissen&shy;schaftlichen Fakten basierende und auf einen ernsthaften Austausch gerichtete Diskussion mit meist frauen&shy;bewegten Interessierten ist nicht möglich. Aufgrund der von niemandem in Zweifel gezogenen beherrschenden Definitions&shy;macht des Feminismus für den Bereich der Geschlechter und des Geschlechter&shy;verhältnisses wird jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, von ideologisch geprägten Feministinnen pauschal als frauen&shy;feindlich, unwissenschaftlich oder in sonstiger Weise verunglimpft.''

''Man muss sich noch immer dafür entschuldigen, daß man sich überhaupt mit diesem Thema beschäftigt, während Feministinnen noch immer alles geglaubt wird, auch dann, wenn es ihren Äußerungen zwar an Sachkunde und Sachargument ermangelt, aber nicht plumpesten dogmatischen Phrasen. Das Thema Gewalt gegen Männer ist wie kaum ein anderes durch politisch-ideologische Prämissen befrachtet, hinter denen mittlerweile handfeste ökonomische Interessen oder besser Pfründe des mittlerweile überall in der Gesellschaft etablierten Feminismus stehen.''

''Die Macht der ideologisch forcierten falschen [[Geschlechterrolle|Geschlechter&shy;bilder]] ist so groß, dass es unmöglich ist, mit den wider&shy;sprechenden wissenschaftlichen Fakten aus der internationalen 'Violence-in-the-family-Forschung' bzw. Familien&shy;konflikt&shy;forschung in der Öffentlichkeit oder der [[Sozialwissenschaft]] ernsthaft Gehör zu finden."'' <ref>{{Pdf|url=www.mann-als-opfer.com/downloads/berichtdrjuergengemuenden.pdf|Gewalt in Intimpartnerschaften, Gewalt gegen Männer von Rechtsanwalt|RA Dr. Jürgen Gemünden, Lehrbeauftragter der Fachhochschule Frankfurt am Main|size=27 Seiten}}</ref>

== Feministisches Framing ==
"Framing" ([[Einrahmen]]) hat mehrere Bedeutungen. Hier relevant ist die Bedeutung, wonach Informationen mental in Begriffs&shy;netzwerke eingeordnet werden, also mit anderen Informationen und Begriffen und insbesonders Wertungen verbunden werden. Dies gilt vor allem für politisch relevante Informationen, die fast immer mit Werturteilen oder ideologischen Dogmen zusammen&shy;hängen.

Framing ist einerseits ein Merkmal der menschlichen Informations&shy;verarbeitung. Es funktioniert im Alltag sehr gut, kann allerdings auch zu inadäquaten Bewertungen von Informationen führen, hat also Schwächen. Diese Schwächen kann man insb. bei der politischen Bericht&shy;erstattung systematisch ausnutzen, um ideologisch gefärbte Begriffs&shy;rahmen und eine verzerrte Realitäts&shy;wahrnehmung beim Publikum zu erzeugen. Unter "Framing" wird auch ein solches systematisches Vorgehen verstanden, das die Beeinflussung der öffentlichen Meinung bis hin zur [[Desinformation]] zum Ziel hat. Letztlich ist dieses Framing eine Propaganda&shy;technik, und zwar eine der wichtigsten.

Ideologisch gefärbte Begriffsrahmen entstehen vor allem durch die Auswahl von Nachrichten (Beispiel: die [[MeToo-Kampagne]] von ''ZEIT Online'') und durch die moralische Bewertung von Fakten durch Kommentatoren in entsprechenden medialen Macht&shy;positionen - sofern nicht schon bei der Bericht&shy;erstattung bewertet wird. Eine wichtige Rolle hierbei spielen einzelne Begriffe, in denen bestimmte Wort&shy;bestandteile positiv (Beispiel: "[[Willkommenskultur]]") oder negativ (Beispiel: "Lohnlücke") besetzt sind. Auf diese Weise werden unterschwellig Werturteile vermittelt und politische Agenden gesetzt oder ggf. sogar implizit kontra&shy;faktische Aussagen verbreitet.

In den reichweitenstarken Medien wird der Einsatz von Framing vor allem dann beklagt, wenn die entstehenden Frames im Gegensatz zur dort dominierenden feministischen Ideologie (siehe auch: ''{{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/medien.html|Die feministische Bewusstseins&shy;industrie|3=''}}) stehen. Zufällig übersehen wird, daß der Feminismus als Ideologie nur deshalb so erfolgreich sein konnte, weil es ihm gelang, dutzendweise feministisch geframte Begriffe im öffentlichen Bewusstsein zu implantieren. In diesem Blog [Maskulismus für Anfänger] werden solche Begriffe als [[Der Kampf um Wörter|(politische) Kampf&shy;begriffe]] bezeichnet. Eine schnelle Suche anhand des Stichwort&shy;verzeichnisses ergab folgende Liste von feministischen Kampfbegriffen:
{|
|-style="vertical-align:top"
|
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#androzentrismus1|Androzentrismus}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#antifeminismus|Antifeminismus}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#antigender|Anti-Gender}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#antigenderismus|Anti-Genderismus}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#chancengerechtigkeit|Chancengerechtigkeit}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#chancengleichheit|Chancengleichheit}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#diversitaet|Diversität}}
|
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#entgeltluecke|Entgeltlücke}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#genderpaygap|Gender Pay Gap}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#geschlechterdemokratie|Geschlechterdemokratie}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#geschlechtergerecht|Geschlechtergerechtigkeit}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#geschlechterhierarchie|Geschlechterhierarchie}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#glaesernedecke|Gläserne Decke}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#gleichstellungsauftrag|Gleichstellungsauftrag, -gebot}}
|
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#hegemonialem%C3%A4nnlichkeit|Hegemoniale Männlichkeit}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#heteronormativitaet|Heteronormativität}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#krise|Krise des Mannes / der Männlichkeit}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#lohnluecke3|Lohnlücke}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#marginalisiert|marginalisiert / Marginalisierung}}
|
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#partizipation|Partizipation}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#patriarchat|Patriarchat}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#privileg|Privileg}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#rapeculture|Rape Culture}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#strukturellebenachteiligung|Strukturelle Benachteiligung/Diskriminierung}}
|
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#tatsaechlichegleichberechtigung|Tatsächliche Gleichberechtigung}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#teilhabe|Teilhabe}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#toxischem%C3%A4nnlichkeit|Toxische Männlichkeit}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#vergewaltigungskultur|Vergewaltigungskultur}}
* {{Ext|maninthmiddle.blogspot.com/p/glossar.html#zugewiesenesgeschlecht|Zugewiesenes Geschlecht}}
|}
Die Links unter den Begriffen führen zu Blogseiten, auf denen erklärt wird, wie und warum entsprechende Begriff ein Kampfbegriff ist. In den meisten Fällen werden durch Begriffs&shy;verschiebungen implizite Aussagen gemacht, die unbewiesen (also Spekulation oder Glaubens&shy;sache) oder sogar explizit falsch sind.<ref>[http://maninthmiddle.blogspot.com/2019/02/feministisches-framing.html Feministisches Framing], ''Maskulismus für Anfänger'' am 17. Februar 2019</ref>

== Themenfelder ==
=== Feministischer Diskurs zur Rechtsstaatlichkeit ===
* [http://www.nadine-lantzsch.de/texte/fall-kachelmann-vergewaltigung-ist-mit-objektivitat-nicht-beizukommen/ Vergewaltigung ist mit Objektivität nicht beizukommen], [[Nadine Lantzsch]] am 2. Juni 2011
* Medienelite: [http://www.medienelite.de/temporar-hassen-und-langfristig-dagegen-sein/ Temporär hassen und langfristig dagegen sein], Nadine Lantzsch am 6. Juli 2011
* LawBlog: [http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/07/12/der-rotz-der-unser-leben-lebenswert-macht/ Der Rotz, der unser Leben lebenswert macht], Udo Vetter am 12. Juli 2011
* [http://www.antjeschrupp.com/2011/07/15/einige-gedanken-zum-prinzip-der-rechtsstaatlichkeit/ Einige Gedanken zum Prinzip der Rechtsstaatlichkeit], [[Antje Schrupp]] am 15. Juli 2011
* Schwarzbarts BordLog: [http://www.freitag.de/community/blogs/schwarzbart/gegenwartsunfaehig-rechtsstaatsfeindlich-der-feminismus-hat-fertig Gegenwartsunfähig, rechtsstaatsfeindlich: Der Feminismus hat fertig], ''Der Freitag'' am 16. Juli 2011
{{Hauptartikel|Rechtsstaat}}

=== Feminismus als Hassbewegung ===
{{Zitat|Es tut mir leid, aber ihr werdet es nicht mögen, wenn ich sage, dass '''Feminismus eine Hassbewegung ist und schon immer war'''. Eine rassistische, sexistische, gehässige, irrationale Bewegung des Hasses, die faschistisch und [[Terrorismus|terroristisch]] ist bis auf die Knochen.

In den 1970ern haben Freunde von mir [[Frauengewalt|Bomben- und Todes&shy;drohungen]], Zensur und Schikanierungen erlebt. Seitdem hat sich in 40&nbsp;Jahren nichts geändert - bitte hört auf zu lügen, wenn ihr sagt, dass es nun anders sei - denn es ist nicht anders.

Feminismus hat sich als Bewegung Millionen von Dollars eingesteckt und läuft nach wie vor mit Millionen von Dollars; daher ist der Vergleich mit der eher finanz&shy;schwachen Basisbewegung [[Männerrechtsbewegung|MHRM]] dumm. (Nun, es ist sowieso nur einer von mehreren Gründen, warum dies ein dummer Vergleich ist.)

Feminismus lügt über [[häusliche Gewalt]]. Er lügt über [[Vergewaltigung]]en. Er lügt über [[Familie]]n. Er lügt über [[Vater|Väter]]. Er lügt über kleine [[Junge|Jungs]]. Er lügt über kleine [[Maid|Mädchen]]. Er lügt über [[Frau]]en. Er lügt über die Geschichte.

Feminismus terrorisiert. Er terrorisiert Frauen, die sich ihm nicht anpassen. Er terrorisiert Männer, die sich ihm nicht anpassen. Er terrorisiert Kinder, die seine Regeln hinterfragen.

Jedesmal wenn ein Feminist seine hasserfüllten, rassistischen Lügen über das "[[Patriarchat]]" oder die "[[Vergewaltigungskultur]]" wiederholt und man diese Ideen nicht als giftige [[Pseudowissenschaft]], die auf scheinheiligen, hasserfüllten Vorurteilen basieren, identifiziert, macht man diese giftige, schikanierende, pseudo-wissenschaftliche Hassbewegung erst möglich.|&nbsp;- [[Dean Esmay]]<ref>[[Dean Esmay]]: [http://nicht-feminist.de/2015/07/an-meine-freunde-die-nette-feministen-sind/ An meine Freunde, die nette Feministen sind], ''Nicht-Feminist'' am 13. Juli 2015</ref>}}

=== Männer im feministischen Diskurs ===
Der Kern des Feminismus ist die Inszenierung der Frau als [[Opfer]], als Unterdrückte und Benachteiligte. Während nun die Frau vom Feminismus von jeder [[Eigenverantwortung]], Täterschaft und anderen negativen Eigenschaften freigesprochen werden und kollektiv idealisiert wird, wird den Männern die Rolle des {{W|Prügelknabe|Prügelknaben}}, als Täter und Unterdrücker der Frau zugewiesen. Während die Frau also auf allen Ebenen idealisiert wird, wird der Mann in jeder Hinsicht diffamiert und zur Projektions&shy;fläche allen Negativen, dem man die [[Schuld]] an allem Unbild zuschieben kann, was Frauen als Ungerechtigkeit, Benachteiligung oder hinderlich zur eigenen [[Selbstverwirklichung]] empfindet.

Vor diesem Hintergrund ist es interessant der Frage nachzugehen, ob ein Mann genauso Feminist sein kann wie eine Frau Feministin ist. Da er nach feministischer Weltsicht als Mann dem Kollektiv der Täter angehört, ist das so ohne weiteres nicht möglich. Um dem zu Entkommen, gibt der Feminismus den Männern auf, ihr "Mannsein" zu problematisieren, zu diskutieren und schließlich zu überwinden.<ref>Das gipfelt in der Formulierung, wie sie im SPD-Wahlprogramm zu finden ist:<br />''"Wenn wir gleiche [[Teilhabe]] für Frauen und Männer verwirklichen wollen, müssen wir alle Lebensbereiche umgestalten: '''Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.'''"''<br />({{Pdf|Hamburger Programm - SPD im Oktober 2007.pdf|SPD-Grundsatzprogramm|Datum=28. Oktober 2007}} Beschlossen auf dem Hamburger Bundesparteitag, Seite 41 letzter Absatz; Dschinblog: [http://dschindschin.blogspot.com/2007/10/das-neue-alte-programm-der-spd.html Das neue alte Programm der SPD])</ref> Dazu gehört die feministische Forderung nach dem "[[Neuer Mann|neuen Mann]]" und einen "Feminismus für Männer", der [[Sprachverschwurbelung|verschwurbelt]] die [[Kritische Männerforschung]] genannt wird.

Es ist zu berücksichtigen, was [[Esther Vilar]] in ihrer Streitschrift ''[[Der dressierte Mann]]'' beschrieb, dass die Frau ihr Haupt&shy;augenmerk darauf richtet, den Mann so zu [[Dressur|dressieren]], dass ''er'' genau das tut, was ''ihr'' nützlich ist. Es ist leicht zu sehen, dass die ganze Inszenierung der Frau als Opfer dem Feminismus nur dazu dient, den männlichen Teil der Gesellschaft zum Nutzen der Frauen zu dressieren. Und so verwundert die Antwort auf die Frage "Kann ein Mann genauso Feminist sein wie eine Frau [Feministin ist]?" nicht,
die beispielsweise Marion Guerrero in der Zeitschrift "juridikum" gegeben hat:
: ''"Wenn Feminismus als Hinterfragung von herrschenden Gender-Strukturen definiert wird - dann steht Feminismus als [[Identität]] jeder und jedem zu, die oder der das Bedürfnis hat, zur Aufbrechung simplifizierter [[Narrativ]]e beizutragen. Auch Männer haben allen Grund, sich betroffen zu fühlen. Whoever wants to dance at the revolution - welcome!"''<ref>{{Anonym|www.derstandard.at/1326503535867/Kann-ein-Mann-genauso-Feminist-sein-wie-eine-Frau|Kann ein Mann genauso Feminist sein wie eine Frau?}}, ''[[Der Standard]]'' am 24. Jänner 2012 (Gastkommentar von Marion Guerrero)</ref>

Es heißt einerseits, dass es wenig Sinn mache, Männer von einem politischen Feminismus auszuschließen und damit 50 Prozent der Gesellschaft von der Transformation derselben fernzuhalten. Wenn Feminismus eine Gleichstellung von Mann und Frau anstrebe, hieße das nicht nur, dass Frauen in traditionell männliche (Macht-)Sphären eindringen müssen, sondern Männer müssten auch bereit sein, Aufgaben zu übernehmen, die bisher als typisch weiblich galten (Beispiel Elternkarenz).

Andererseits schließt man Männer wieder aus mit dem Argument, auch wenn Männer theoretisches Wissen über Feminismus, Frauenbewegung&Co. angehäuft hätten, würden sie doch gewiss nie erfahren (müssen), wie es ist, Frausein an Leib und Seele zu merken, zu denken und zu fühlen.<ref>{{Anonym|www.diestandard.at/1224255997235/Koennen-Maenner-Feministen-sein|Können Männer Feministen sein?}}, ''Die Standard'' am 21. Oktober 2008 <small>(Auch ein einfühlsamer und hilfsbereiter Mann ist noch lange kein Feminist)</small></ref>

Die Tatsache, dass [[Feministin]]nen es als anmaßend ansahen, wenn Männer sich selbst als Feminist bezeichnen, hat zu der Selbstbezeichnung [[Profeminist]] geführt.

Weil viele Feministinnen es für eine unverschämte Anmaßung halten, wenn Männer sich selbst als Feminist bezeichnen und sie ihre Schwestern im Geiste keinesfalls verärgern möchten, kommen sie ihnen sogar bei der Wahl einer [[Political correctness|politisch korrekten]] Selbstbeschreibung entgegen. Der sich dem Feminismus andienende Mann nennt sich deshalb [[Profeminist]]. Aber er wird auf Abstand gehalten. Nur solange er von Selbstzweifeln zerfressen ist, sich seines [[Fremdschämen für Männer|Mannseins schämt]] und selbst aktiv an der "Überwindung der männlichen Gesellschaft" arbeitet und vor allem öffentliche Gelder zur Finanzierung des [[Staatsfeminismus]] herbeischafft, wird er als [[Nützlicher Idiot]] geduldet.

=== Spekulatives Lügen ===
{{Großzitat|Schaut man in die Sozial- und [[Geisteswissenschaft]]en, besonders den [[Genderismus|Gender]]-Blödsinn, dann reden die ständig von Theorien, oft von ''feministischen Theorien''. Tatsächlich steckt dahinter nur spekulatives Lügen. Es interessiert niemanden, ob es stimmt. Es geht allein darum, ob man damit Publizität, Geld, Wichtigkeit, Posten, Einfluss erreicht. Man variiert und versucht, den Nutzen der Lüge zu optimieren.

Liest man den Gender-Quark sehr genau, findet man immer wieder mal, selten, aber es kommt eben vor, dass sie einräumen, dass sie nur davon ausgehen, dass es eine Vermutung, oder einfach eine ''Arbeits&shy;hypothese'' sei. Und man gar nicht vorhat, irgendwas daran zu prüfen, zu verifizieren, zu falsifizieren, denn das Geschäft läuft gut, und wer würde sich den Ast absägen, auf dem er sitzt? Wenn er schon selbst weiß, dass der Ast nur Schwindel ist?

Im [[Universität]]s&shy;umfeld kommt niemand auf die Idee, da mal nachzufragen.|Hadmut Danisch<ref>Hadmut Danisch: [http://www.danisch.de/blog/2018/05/23/ueber-verifikation-und-dummheit/ Über Verifikation und Dummheit], Ansichten eines Informatikers am 23. Mai 2018</ref>}}

=== Feminismus und Transgender ===
{{Zitat|Aus feministischer Sicht ist die Transgender-Bewegung eine zwiespältige Sache. Ihr ganzes Leben habe ihr die [[Frauenbewegung]] eingetrichtert, so wie sie sei, sei sie schön, beklagte sich eine Bekannte von mir, nachdem sie die "Vanity Fair"-Fotos studiert hatte. Sie solle zu ihren Falten, ihrem Übergewicht und den Haaren an den falschen Stellen stehen, habe es geheißen: "Don't be ashamed of yourself."

Tapfer hat sie allen Anfechtungen widerstanden, der Natur mithilfe der Kosmetik&shy;industrie oder der plastischen Medizin ein Schnippchen zu schlagen. Und nun? "Nun kommt ein Mann mit falschen Brüsten, künstlich verkleinerter Nase und abgesägtem Kinn, und alle bewundern seinen Mut." Was nach Ansicht meiner Freundin nur belegt, dass Männer sich eben immer noch mehr heraus&shy;nehmen dürfen als Frauen.|&nbsp;- [[Jan Fleischhauer]]<ref>[[Jan Fleischhauer]]: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/geschlechterkampf-die-gender-luege-kolumne-a-1037834.html Die Gender-Lüge], S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal am 9. Juni 2015 ([[Genderismus]])</ref>}}

Feministische [[Emanzipation]]:
{{Großzitat|Wenn aller Feminismus und alle [[Gender Studies]] nichts genutzt haben:
{{Zitat|[[Datei:Franziska Giffeys aufgeklaerte Vorstellung ueber das Benehmen von Maedchen.jpg|miniatur|[[Franziska Giffey]]s aufgeklärte Vorstellung über das Benehmen von Mädchen.]]Ich hatte zwischen 6 und 8 durchgehend aufgeschlagene Knie und hab' genau so viel Eier wie [[Tessa Ganserer]]. Ich glaub', ich bin #trans. #FragDrGiiffey|&nbsp;- [[Birgit Kelle]]<ref>Twitter: [http://www.twitter.com/birgit_kelle/status/1557062030019944449 @Birgit_Kelle - 9. Aug. 2022 - 19:51 Uhr]</ref>}}

Die Botschaft:

''Spielt Ihr Mädchen gerne Fußball? Klettert sie auf Bäume? Hat sie aufgeschlagene Knie?''

Dann besteht der Verdacht (oder besser: Die Hoffnung), dass sie [[Transgender|transsexuell]] ist, denn ''echte'' Mädchen tun sowas nicht. Dann muss wohl ein Junge in ihr stecken. Mädchen erkennt man daran, dass sie Kleidchen tragen und mit [[Puppe]]n spielen.

Dann hätten wir uns den ganzen Feminismus- und [[Gleichberechtigung]]s&shy;scheiß auch ersparen können, wenn man doch wieder beim Benehmen des 19. Jahrhunderts ansetzt und alle Abweichungen davon auf Trans&shy;sexualität zurückführt.

Ja, Sophia, im Prinzip darfst Du schon auf Bäume klettern. Aber vorher müssen wir Dich Jürgen nennen, sonst geht's nicht.

Ja, Frau, Du kannst alle Rechte eines [[Mann]]es haben, Du musst nur vorher erklären, einer zu sein.

Herrje, ist das alles so bescheuert.|Hadmut Danisch<ref>Hadmut Danisch: [http://www.danisch.de/blog/2022/08/10/die-miefig-altertuemlichen-stereotype-der-franziska-giffey/ Die miefig-altertümlichen Stereotype der Franziska Giffey], Ansichten eines Informatikers am 10. August 2022</ref>}}

=== Feministische Außenpolitik ===
Die deutsche Außenfeministerin [[Annalena Baerbock]] will eine "Botschafterin für feministische Außenpolitik" ernennen:
{{Zitat|prefix=Kommentar|Nicht nur die Satire schafft es nicht mehr, an die Realität heranzureichen. Der Karneval auch nicht mehr. Normalerweise würde ich dann, wenn ich so einen Titel höre, erwarten, dass unter der Bezeichnung jemand für eine böse politische Spottrede in die Bütt steigt.|&nbsp;- [[Hadmut Danisch]]<ref>[[Hadmut Danisch]]: [https://www.danisch.de/blog/2023/02/20/botschafterin-fuer-feministische-aussenpolitik/ Botschafterin für feministische Außenpolitik], Ansichten eines Informatikers am 20. Februar 2023</ref>}}
{{Zitat|Feministische Außenpolitik ist nicht gleichbedeutend mit {{W|Pazifismus}}.|&nbsp;- [[Annalena Baerbock]]<ref>[https://www.welt.de/politik/ausland/article243857787/Annalena-Baerbock-will-Botschafter-in-fuer-feministische-Aussenpolitik.html Annalena Baerbock will eine "Botschafter*in für feministische Außenpolitik"], ''Die Welt'' am 20. Februar 2023</ref>}}

== Kritik ==
[[Datei:SS women camp guards Bergen-Belsen April 19 1945.jpg|miniatur|'''Weibliche Aufseherinnen im Konzentrations&shy;lager Bergen-Bel&shy;sen.''' Über diesen Teil der weib&shy;lichen [[Emanzipation]] reden [[Feministin|Feminis&shy;tin&shy;nen]] nicht gerne, weil das nicht in ihr Sche&shy;ma von der Frau als Opfer passt.]]
Der Philosoph und Autor [[Alexander Ulfig]] hat hierzu die wichtigsten Punkte in seinem Essay {{Webarchiv|www.brainlogs.de/blogs/blog/geschlechtsverwirrung/2009-05-06/alexander-ulfig-feminismus-und-ideologie|Feminismus und Ideologie|20101014222958|2010-10-14}} zusammengefasst.

Eine Minderheit der Feminismus-Anhänger selbst hat einen feminismuskritischen Standpunkt eingenommen, oder ist sogar ganz zum [[Maskulismus]] gewechselt. Beispiele sind [[Warren Farrell]], früher einmal der einzige Mann im Vorstand der [[National Organization for Women]], oder auch [[Astrid von Friesen]], [[Élisabeth Badinter]], {{W|Wendy McElroy}}, [[Cathy Young]] und die Autorin [[Doris Lessing]]. Siehe auch: [http://genderama.blogspot.de/search/label/Lernprozesse%20bei%20Feministinnen Artikel mit Label "Lernprozesse bei Feministinnen"] auf [[Genderama]].

[[Ilse Lenz]] vertritt die These, dass "das neue Bild des Mannes als Opfer tendenziell frauen&shy;feindlich" sei - und männer&shy;feindlich noch dazu, da es "auf eine Homogenisierung und Entmündigung aller Männer" hinauslaufe. Konsequent zu Ende gedacht bedeutet dieser Satz nichts anderes als ein stillschweigendes Eingeständnis, dass das in den letzten Jahrzehnten von sämtlichen Medien propagierte Bild der Frau als Opfer männer- und frauen&shy;feindlich zugleich ist: aus den von ihr genannten Gründen.<ref>Kommentar von Ilse Lenz: [http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/maenner-sind-opfer/ Feindbild der rachsüchtigen Lügnerin: Männer sind Opfer], ''[[Die Tageszeitung|taz]]'' am 30. Juni 2011;<br /> [[Arne Hoffmann]]: [http://arnehoffmann.blogspot.de/2011/06/kachelpanik-wie-die-taz-soziologin-ilse.html "Kachelpanik": Wie die "taz"-Soziologin Ilse Lenz ihre Leser irreführt], 30. Juni 2011</ref> [[Hinrich Rosenbrock]] ist Protegé von Ilse Lenz.

{{Hauptartikel|Feminismuskritik}}

== Zitate ==
* "Was immer der Feminismus war oder sein wollte: Heute ist der [[Staatsfeminismus]] einfach nur ein Geschäftsmodell, mit dem Macht&shy;positionen besetzt, Steuergelder umgelenkt, Planstellen in Bürokratie und [[Helferindustrie]] geschaffen werden können."<ref>{{Wgvdl-Forum|id=218922|nick=Mus Lim|date=8. Februar 2012|time=18:09|forum=2}}</ref>
* "Feminismus ist halber [[Sozialismus]], aber eben nur für [[Frau]]en."<ref>{{Wgvdl-Forum|id=2612|nick=Referatsleiter 408|date=2. Dezember 2012|time=10:07|forum=3}}</ref>
* "Eine [[Quotenfrau|Quotenpolitikerin]] par excellence demonstriert fast lehrbuchhaft feministische Grundmuster: keine Ahnung, gefühltes Wissen, abstreiten, leugnen, behaupten, verdrehen - mit einer Konstante: [[Opfer]] sind immer die [[Frau]]en."<ref>{{Wgvdl-Forum|187661|Erdogan begünstigt Gewalt gegen Frauen|FAZ-Leser|12. Juni 2011|forum=2}} als Kommentar zu Emine Ülker Tarhan, in: [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/parlamentswahl-in-der-tuerkei-erdogan-beguenstigt-gewalt-gegen-frauen-1653036.html Parlamentswahl in der Türkei: "Erdogan begünstigt Gewalt gegen Frauen"], ''FAZ'' am 12. Juni 2011</ref>
* "Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." - Charles Bukowski (1920-1994)<ref name="leifers">Sven Leifers: <span style="color:#478080;" title="Internet Archive WaybackMachine">Antifeministische Zitate</span><sup><nowiki>[</nowiki>[[webarchive:20140729061136/http://www.leifers.de/?p=81|archiviert am {{#time: j. F Y| 2014-07-29|{{CONTENTLANGUAGE}}}}]]<nowiki>]</nowiki></sup>, 31. Januar 2011</ref>
* "Der Feminismus ist nicht der Kampf des [[Weib]]es gegen den [[Mann]], sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene." - Friedrich Nietzsche (1844-1900)<ref name="leifers" /><ref>{{Youtube|Friedrich Nietzsche und die Emanzipation|ATD1PaEuAc8|size=ab 3:50 Min. (2:00)}}</ref>
* "Wäre die [[Zivilisation]] in den Händen der Frauen geblieben, wir hausten noch immer in Berghöhlen, und menschliche Erfindungen hätten mit der Zähmung des Feuers ihr Ende genommen. Darüber hinaus, dass eine Höhle ihnen Schutz biete, verlangen sie von ihr nur, dass sie um einen Grad protziger sei als die der Nachbarsfrau." - Marcus Tullius Ciceroe (106-43 v. Chr.)<ref name="leifers" /><ref>Das wurde Cicero von {{W|Thornton Wilder}} in ''{{W|Die Iden des März|3=''}} in den Mund gelegt. Wilders Cicero ist eine literarische Fiktion.<br />
"Durch die [[Ehe]] legen wir in die Hände der Frauen die Leitung unseres Haushaltes, die sie, soweit sie dazu imstande sind, unverzüglich zu einem Schalten mit unerem ganzen Besitz ausdehnen. Sie ziehen unsere Kinder auf und glauben dadurch einen Anspruch zu erwerben, deren Angelegenheiten zu ordnen, nachdem sie herangewachsen sind. Bei alledem verfolgen sie ganz entgegen&shy;gesetzte Ziele als ein Mann ins Auge fasst. Frauen ersehnen sich nur die Wärme eines Herdes und den Schutz eines Daches. Sie leben in beständiger Furcht vor Unheil, und keine Sicherheit ist ihnen genügend sicher; in ihren Augen ist die [[Zukunft]] nicht bloß etwas Unbekanntes, sondern Unheilvolles. Um dieses unbekannte Unheil abzuwehren, gibt es für sie keine Täuschung, zu der sie nicht Zuflucht nähmen; keine Raffgier, die sie nicht betätigten, und keine andere Unterhaltung und keine Belehrung, die sie nicht bekämpften. Wäre die [[Zivilisation]] in den Händen der Frauen geblieben, wir hausten noch immer in Berghöhlen, und menschliche Erfindungen hätten mit der Zähmung des Feuers ihr Ende genommen. Darüber hinaus, dass eine Höhle ihnen Schutz biete, verlangen sie von ihr nur, dass sie um einen Grad protziger sei als die der Nachbarsfrau; und für das Glück ihrer Kinder verlangen sie nur, daß die in einer der ihren ähnlichen Höhle in Sicherheit seien."</ref>
* "Die Macht der Frauenpower rangiert in der Reihenfolge der populären Mythen ziemlich weit oben, gleich nach der deutschen Gründlichkeit, der jüdischen Intelligenz und der Überlegenheit der sozialistischen Idee." - [[Henryk M. Broder]]<ref>Henryk M. Broder: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7830085.html Endstation: Apartheid], ''[[Der Spiegel]]'' 9/1998</ref>
; Vera Bunse
: "Männer sind dem Untergang geweiht. Dieses Jahrtausend wird weiblich!"<ref>Kommentar von Vera Bunse am 28. Dezember 2011 - 11:39 Uhr, in: [http://www.missy-magazine.de/2010/02/24/lachen-ist-gesund-wie-begegnet-man-frauenfeinden/ Lachen ist gesund: wie begegnet man Frauenfeinden?], Missy Magazin am 24. Februar 2010</ref>
; Joe
: "Mal sehen, wie lange das feministische {{W|Tausendjähriges Reich|Tausendjährige Reich}} währt."<ref>{{Wgvdl-Forum|id=54830|title=Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist|nick=Joe|date=3. Mai 2012|time=20:58|forum=ng}}</ref>
{{Hauptartikel|Feminismus (Zitate)}}

{{Nachweise}}

== "Errungenschaften" ==
* [[Binnen-I]]
* [[Gender Mainstreaming]]
* [[Bibel gegendert]]
* [[Skurriles]]
* [[Frauenförderung]]
* [[Frauenfeindlicher Feminismus]]

== {{Siehe auch}} ==
* [[Emanzipation]]
* [[Frauenbewegung]]
* [[Frauenwahlrecht]]
* [[Feminisierung]]
* [[Feminismus (Zitate)]]
* [[Feminismuskritik]]
* [[Feministische Bücher (Liste)]]
* [[Feministische Thesen]]
* [[Feministischer Alleinvertretungsanspruch]]
* [[Feminazi]]
* [[Femisprech]]
* [[Frauen sind Opfer]]
* [[Männer sind Täter]]
* [[Vorurteil|Vorurteile des Feminismus]]
* [[Die Widersprüchlichkeit feministischen Denkens]]

== {{Weblinks}} ==
* {{Siehe auch|Wikipedia|wm-datum=2009-01-22|wp-datum=2002-11-06}}
{{Feminismus (Dokumente)}}

[[Kategorie:Feminismus| ]]

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